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Das Samsung Galaxy S7 and S7 Edge.
Bild: cnet / Josh Miller

Galaxy S7 und S7 Edge: Das können Samsungs neue Top-Smartphones

Auf dem Mobile World Congress hat Samsung sein neues Smartphone Galaxy S7 vorgestellt – und gleich noch eine Rundumkamera, die Gear 360. Lesen Sie hier das erste Urteil.

Matthias Kremp, barcelona



Ein Artikel von

Spiegel Online

Von aussen betrachtet hat sich beim Galaxy S7 gegenüber den Vorjahresmodellen Galaxy S6 und S6 Edge Plus nicht viel verändert. Am ehesten fällt noch auf, dass die Hauptkamera jetzt nicht mehr so stark aus dem Gehäuse herausragt. Ein paar Millimeter steht das Objektiv zwar noch hervor, aber das ist kaum der Rede wert und auf jeden Fall eine spürbare Verbesserung gegenüber dem Kameraknubbel der S6-Modelle.

Technisch sind bei der Kamera deutliche Verbesserungen sichtbar. Samsung verwendet einen neuen Fotosensor, der ein schnelleres Scharfstellen ermöglichen soll. Beim kurzen Ausprobieren schien es tatsächlich so, als würde der Autofokus quasi in Echtzeit arbeiten und angepeilte Motive verzögerungsfrei fokussieren.

In einem extra dafür angefertigten Versuchsaufbau war zu sehen, dass Aufnahmen bei schlechter Beleuchtung deutlich weniger Rauschen aufweisen, als die eines zum Vergleich aufgebauten Galaxy S6. Möglich soll das sein, weil die Sensoren auf dem 12-Megapixel-Fotochip 56 Prozent grösser sind als beim Vorgänger.

30 Prozent mehr Prozessorleistung

Neben der Kamera hat Samsung auch Prozessor und Grafikchip erneuert. Firmenangaben zufolge soll der neue Prozessor 30 Prozent mehr Leistung bringen als das alte Modell. Je nach Region wird das S7 allerdings mit unterschiedlichen Chips ausgeliefert. In den USA soll ein Qualcomm-Quadcore-Prozessor eingebaut werden, während in Europa ein 2,3 GHZ schneller Achtkern-Chip aus Samsung Exynos-Baureihe eingesetzt wird.

Für den neuen Grafikchip gibt Samsung eine Leistungssteigerung von 64 Prozent an, die vor allem Spielen zugutekommen soll. Dafür, dass das Gerät dabei nicht zu heiss wird, soll eine Wasserkühlung sorgen.

Darüber hinaus liefert Samsung das Galaxy S7 und S7 Edge mit einer App namens Game Tool aus. Über sie lässt sich beispielsweise einstellen, dass man während des Spielens nicht durch Nachrichten gestört werden will. Ebenso kann man festlegen, wie viel Prozessorleistung dem jeweiligen Spiel zur Verfügung stehen soll. Und man kann mit der Software beispielsweise Screenshots zu machen oder das Spielgeschehen samt Selfievideo aufzeichnen.

Das Hands-on-Video von «PC-Welt»

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YouTube/PC-WELT

Wasserdicht nach innen und aussen

Ansonsten können die Galaxy-S7-Modelle viel von dem, was auch die S6-Geräte konnten, teilweise in etwas verbesserten Varianten. So zeigen die Smartphones auf 5,1 Zoll (Galaxy S7) beziehungsweise 5,5 Zoll (Galaxy S7 Edge) die Quad-HD-Auflösung von 2560 x 1440 Pixeln an.

Beide Geräte sind wasser- und staubdicht nach dem Militärstandard IP68. Der wird auch als einer der Gründe genannt, weshalb statt einer neuen USB-C-Buchse ein altmodischer Micro-USB-Port eingebaut ist. Eine Schnellladefunktion gibt es trotzdem, ebenso wie eine drahtlose Ladefunktion.

Und so berichtet Mashable

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YouTube/Mashable

Erfreulich ist, dass Samsung wieder die Möglichkeit bietet, den Speicher mit Micro-SD-Karten zu erweitern, derzeit um bis zu 200 GB.

Regelrecht bemüht wirken die Versuche, der abschrägten Bildschirmkante einen Sinn zu geben. Das sogenannte Edge UX, die Benutzeroberfläche für Apps, die diesen Bildschirmbereich nutzen, wurde stark erweitert (siehe Bildstrecke). So lassen sich nun mehrere Spalten mit Icons nebeneinander platzieren. Sie bilden auf diese Weise so etwas wie einen zweiten Homescreen – mit fraglichem Zusatznutzen.

Gear 360

Neben den beiden Galaxy-Smartphones ist die Rundumkamera Gear 360 Samsungs neuer Star. Der koreanische Konzern versucht damit weiter, sich als Vorreiter in Sachen Virtuelle Realität zu profilieren. Mit dem neuen Gerät soll jedermann 360-Grad-Fotos und -Videos machen können. Die Voraussetzung: Man braucht ein aktuelles High-End-Smartphone von Samsung.

Der grosse Vorteil gegenüber vergleichbaren Geräten ist, dass die Gear 360 mit nur zwei Kameras auskommt, während beispielsweise Googles Project Jump 16 benötigt. Dieses Sparprogramm könnte sich aber auf die Qualität der Gear-360-Aufnahmen auswirken. Die beiden 15-Megapixel-Kameras sind mit Fischaugenlinsen bestückt, die jeweils einen Sichtbereich von 195 Grad abdecken. Zumindest beim ersten Ausprobieren schienen die Aufnahmen dadurch verzerrt.

Fazit

«Evolution satt Revolution» ist die Binsenweisheit, die einem bei den neuen Samsung-Smartphones zuerst einfällt. Sie sehen genau so gut aus wie die Vorgängermodelle, spannende Neuerungen oder gar ein Killerfeature fehlen aber. Wer schon ein Galaxy S6 hat, kann das S7 auslassen.

Ob sich die Investition in eine Gear 360 lohnt, kann nur ein ausführlicher Test klären. Bisher erinnert das Konzept ein wenig an Sonys «Bloggie»-Kamera, die 2010 mithilfe eines runden Spiegelaufsatzes Rundumaufnahmen erzeugte.

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24
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24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sambeat 12.09.2016 21:28
    Highlight Highlight Sie können vor allem explodieren oder in Brand geraten ;)
  • Moe Mentmal 22.02.2016 12:31
    Highlight Highlight Hm.. wo ist der Artikel über das LG G5? Da wird mal ein innovatives Gerät vorgestellt (Stichwort Nachrichtenwert!) - aber berichtet wird nur über Samsungs S6-Miniupdate.
    • cypcyphurra 22.02.2016 14:34
      Highlight Highlight Ja das LG G5 sieht echt interessant aus
  • EvilBetty 22.02.2016 10:40
    Highlight Highlight Waserkühlumg im Handy? 😂 Echt jetzt? 😂
    • Fumo 22.02.2016 11:44
      Highlight Highlight Ist nicht das erste Handy damit, das Lumia 950 (und xl) sowie (glaube) irgend einen von LG haben es auch schon.
      Ist nicht wirklich eine konventionelle Wasserkühlung wie man es von Autos oder PCs kennt (aktiver Kreislauf), ist eher wie ein Radiator aufgebaut der die Wärme durch Flüssigkeit ableitet.
    • smoenybfan 22.02.2016 13:04
      Highlight Highlight Naja, also mein S5 könnte eine vernünftige Kühlung brauchen. Das kocht ja (mit allen aktuellen Updates) zum teil schon bei Facebook/Twitter/Watson...
      Dürfte mein letztes Samsung - Gerät sein.
  • Silas89 22.02.2016 08:53
    Highlight Highlight Den Meter kann man sich bei jedem Natel auch einfach auf die Rückseite kleben. Das wäre nicht mal so dumm. Ansonsten sehe ich keinen wirklichen Nutzen. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden. Tendenziell werden aber wohl oft viel zu teure Smartphones gekauft. Ein einfaches Einsteigergerät reicht für die Meisten.
  • Madison Pierce 22.02.2016 08:49
    Highlight Highlight Sehr schön! Fehlt noch der wechselbare Akku und man ist wieder bei den Features des S5, mit aktueller Hardware natürlich. :)

    Man sieht, der Konsument kann gut "mit dem Portemonnaie abstimmen": das S6 war ein Rückschritt und wurde kritisiert. Und zack, plötzlich geht es doch wasserdicht und mit CF-Slot.
    • 90er 22.02.2016 09:55
      Highlight Highlight Leider wurde beim microUSB-Anschluss ein Rückschritt gemacht, von USB 3.0 vom S5 auf USB 2.0 beim S6 und beim S7 auch, für mich vollkommen unverständlich.
      Ob USB C schon nötig ist, kann man sich streiten, aber USB 2.0 im Jahr 2016, come on Samsung!
    • Madison Pierce 22.02.2016 12:07
      Highlight Highlight USB 2.0, wtf? Wäre für mich jetzt kein Problem, da ich das Gerät nie am PC anschliesse, aber hätte vom Stecker her schon lieber USB C.
    • TheMan 22.02.2016 13:48
      Highlight Highlight Obwohl nur USB 2.0, sollte gesagt sein. Aufladen des Akkus 7 Mit Kabel und ohne Kabel beträgt 90min mit und 120min ohne Kabel. Und an meinem Note 3 habe ich USB3. Nützt nicht wirklich viel, da ich zwar ein Notebook mit USB3 habe. Aber nicht immer darauf achte, welchen USB anschluss nehme. So gesehen hat USB3 nicht wirklich den Durchbruch geschaft. Und USBC denke ich hat da die besseren Chancen. Darum eher unverständlich das Samsung nur USB2 nimmt aber nicht USBC. Hängt aber damit zusammen mit dem IP68 Schutz. Siehe Fachmagazine usw.
  • It's-a-me, Mario 22.02.2016 08:20
    Highlight Highlight "Evolution statt Revolution"? Klar hat es keine Killerfeatures, aber doch einige Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger.
    Es ist wieder wasser-/staubfest und unterstützt wieder MicroSD-Karten, dazu ist es - wie immer - auch wieder ein wenig schneller geworden.
    Und als Vorbesteller-Bonus erhält man eine Gear VR.
    Ich kaufs mir jedenfalls :D
    • Teslaner 22.02.2016 08:36
      Highlight Highlight Zuerst Simkarten-Slot entfernen und dann wieder einführen nennen Sie Innovation?
      Dasselbe mit der Wasserresistenz.

      Sicher ein solides Smartphone aber ansolut kein grosser Schritt nach vorne.
    • tomtom1 22.02.2016 08:44
      Highlight Highlight Man nimmt was weg damit man es beim übernächsten Modell wieder einbauen kann -> genial!
    • Fumo 22.02.2016 08:47
      Highlight Highlight pssst A-user, zerstöre doch nicht seine Vorstellungen ;)
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