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Einer der Vorteile von Threema: Die App kann problemlos auf Schul-iPads genutzt werden. Bild: Shutterstock

Threema für Schulen – Schweizer App lässt WhatsApp alt aussehen

Die Entwicklerfirma der sicheren Schweizer Messenger-App vermeldet ein Rekordinteresse. Hier erfährst du, was Threema Education ausmacht.

08.06.18, 09:09 11.06.18, 06:07


Die Gunst der Stunde nutzen: Das haben die Entwickler der Schweizer Messenger-App Threema getan.

Anfang April lancierten sie Threema Education.

Dies knapp zwei Monate bevor in Europa ein verschärftes Datenschutz-Gesetz in Kraft trat, die neue DSGVO.

Seit dem letzten Wochenende kocht das Thema hoch, weil gewisse Journalisten von illegaler WhatsApp-Nutzung und einem angeblichen Verbot auf Schulhöfen fabulieren.

Threema kann es recht sein.

Roman Flepp, verantwortlich für Marketing und Sales bei der Threema GmbH in Zürich, schreibt uns:

«Bisher haben sich bereits mehrere hundert Interessenten aus dem deutschsprachigen Raum gemeldet. Darunter auch grosse Schulgemeinden, kantonale Volksschulämter und Universitätsinstitute. Es sind so viele, dass wir im Moment mit der Beantwortung kaum nachkommen.»

Was ist Threema Education?

Das ist ein auf schulische Bedürfnisse zugeschnittenes Spezialangebot, basierend auf Threema Work. Schulen können damit sicheres Instant-Messaging anbieten, das im Gegensatz zu WhatsApp die Datenschutz-Anforderungen erfüllt.

Dazu muss man wissen, dass es Threema nicht nur als normale App für private Nutzer gibt. Für den professionellen Einsatz in Unternehmen bietet die Schweizer Entwicklerfirma zusätzlich Threema Work an. Und seit April eben auch vergünstigt für offiziell anerkannte Bildungseinrichtungen.

Kurz zusammengefasst handelt es sich um die gleiche technische Plattform, die eine abhörsichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet, ergänzt um gewisse Funktionen.

Die wichtigsten Unterschiede:

Warum sollten unsere Schulen Threema verwenden?

Es gibt zahlreiche Gründe: 

Ich empfehle Skeptikern und Journalisten, im «Leitfaden Datensicherheit» nachzulesen, den der Dachverband der Schweizer Lehrer (LCH) bereits im November 2015 publiziert hat. Die darin enthaltenen Forderungen an die Schulleitungen, respektive an deren Arbeitgeber und die politisch Verantwortlichen, haben nichts an Dringlichkeit verloren. Im Gegenteil.

Die Gemeinden, respektive die Kantone, müssen für eine sichere Infrastruktur zur digitalen Kommunikation sorgen.

Die Forderung erhält heuer zum Beispiel im Kanton Zürich mit dem Lehrplan 21 grösste Dringlichkeit. Ab diesem Sommer führen viele Schulen das neue Fach Medien und Informatik ein – und dazu gehören Tablet-Computer für die Schüler.

Was kostet es?

Der Preis für eine «Lifetime»-Lizenz von Threema Education, die nur von offiziell anerkannten Bildungseinrichtungen gekauft werden kann, beträgt 9.10 Franken.

Auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren berechnet, kostet eine Lizenz nur 1.82 Franken pro Jahr und User.

Wie funktioniert das mit den übertragbaren Lizenzen?

Die Schule erwirbt einen Pool von Lizenzen und kann diese beliebig an Schüler, Eltern und Lehrpersonen verteilen. Die Nutzer laden die App gratis im App Store herunter. Die Lizenzen können jederzeit einem neuen Nutzer zugeteilt werden, z. B. wenn ein Schüler die Schule verlässt.

Zur Verwaltung der Lizenzen steht ein übersichtliches Tool namens «Management-Cockpit» zur Verfügung.

Ab welchem Alter darf man in der Schweiz Threema offiziell nutzen?

Es gibt kein Mindestalter. Bei Minderjährigen, die auf ihrem Smartphone die App installiert haben, ist von einem stillschweigenden Einverständnis der Erziehungsberechtigten auszugehen, schreibt Rechtsanwalt Martin Steiger.

Roman Flepp von Threema schreibt: «Die Verwendung von Threema ist grundsätzlich in jedem Alter unbedenklich, da im Gegensatz zu anderen Chat-Apps keine Angabe personenbezogener Daten zur Nutzung notwendig ist.»

Steigers Einschätzung:

«Ja, man kann die App ohne E-Mail-Adresse und Telefonnummer nutzen, aber ohne personenbezogene Daten wie beispielsweise die IP-Adresse geht es zwangsläufig auch bei Threema nicht. Es gibt wohl auch einen guten Grund, wieso Threema nicht bloss über den Datenschutz informiert, sondern die Datenschutzerklärung bestätigen lässt. Ich halte Threema aber auch für eine vergleichsweise datenschutzfreundliche Alternative, wobei man aber daran denken muss, dass es sich leider nicht um Open-Source-Software handelt und Threema auch vom revidierten BÜPF betroffen ist.»

Wie sicher ist Threema?

Sehr sicher, gerade im Vergleich mit der grossen Konkurrenz aus dem Silicon Valley und aus Russland. Doch wie immer gilt: Eine 100-prozentige Sicherheit kann es nicht geben.

Die Threema-Entwickler legen den Source-Code nicht offen, was in der Vergangenheit als einer der wenigen Mängel kritisiert wurde. Immerhin durften externe Experten den Code prüfen. Der letzte umfassende Sicherheits-Audit liegt drei Jahre zurück (November 2015). Seither gab es dem Vernehmen nach keine wesentlichen Veränderungen an der Software-Architektur.

Wann der nächste externe Sicherheits-Audit durchgeführt werden soll, wollte Threema auf Anfrage nicht verraten.

In der Vergangenheit gab es auch noch «Audits», die nicht von der Entwicklerfirma in Auftrag gegeben wurden. So knüpften sich etwa Hacker vom Chaos Computer Club Deutschland die Threema-App mithilfe von Reverse Engineering vor.

Bleibt anzumerken, dass als einzige Open-Source-Alternative der Signal-Messenger infrage käme, der gemäss unabhängigen Tests die sicherste Verschlüsselung bieten soll. Allerdings stehen die von einer privaten Stiftung betriebenen Server in den USA, liegen also in Reichweite der US-Geheimdienste.

Warum nicht WhatsApp?

«WhatsApp ist für die Kommunikation zwischen Lehrpersonen und Schülern komplett ungeeignet.»

Beat Zemp, Lehrer-Dachverband

Damit hat der oberste Lehrer der Schweiz völlig recht – auch wenn dies einzelne Pädagogen und Schulpfleger nicht wahrhaben wollen. Wer WhatsApp nutzt, verstösst mit grösster Wahrscheinlichkeit gegen geltendes Recht: WhatsApp übermittelt standardmässig alle Namen und Handynummern aus den Adressbüchern der Nutzer an Server in den USA – auch die von Kontakten, die WhatsApp gar nicht verwenden.

Da spielt es auch keine Rolle, wenn lediglich Belanglosigkeiten über den Klassenchat verbreitet werden ...

Schweizer Lehrer sollten nicht an einem WhatsApp-Klassenchat teilnehmen und darüber schulische Informationen verbreiten, sonst könnten sie in Teufels Küche kommen ...

«Lehrerinnen und Lehrer hatten immer schon besondere Sorgfaltspflichten bei Schülerakten und Zeugnissen, beim Austausch mit Kollegen, bei Elternanfragen zu ihrem Kind, bei Datenanfragen von Behörden oder Fachstellen oder bei der Verwendung von Unterrichtsmaterial zu beachten. Mit der elektronischen Kommunikation akzentuieren sich die Sorgfaltspflichten, weil Datenlecks rasch sehr gravierende Auswirkungen haben können.»

Umfrage

Ich verwende WhatsApp statt Threema, weil ...

  • Abstimmen

1,530 Votes zu: Ich verwende WhatsApp statt Threema, weil ...

  • 13%ich zu bequem zum Wechseln bin. 😏
  • 2%mir der Datenschutz nicht wichtig ist.
  • 48%es all meine Kollegen tun.
  • 3%mich 3 Franken für eine App reuen.
  • 4%Keine Ahnung 😳
  • 6%Ich nutze weder WhatsApp noch Threema.
  • 25%Falsch, ich nutze nur Threema!

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Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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85
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85Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • najica 10.06.2018 14:44
    Highlight Bin wahrscheinlich zu alt oder altmodisch, aber meine Frage ist eine ganz andere.

    Für was braucht eine Schule Whatsapp, Threema oder sonst was in dieser Richtung. Mir erschließt sich der Sinn einfach nicht.

    Privat bleib ich bei Whatsapp, kein mensch den ich kenne hat eine andere App installiert. Ist nicht meine Aufgabe Freunde und bekannte für ein Produkt zu überreden.
    0 4 Melden
    • Bene883 11.06.2018 07:52
      Highlight Im Zeitalter, in dem es kaum mehr Festnetz-Verbindungen gibt, hat das gute alte Kettentelefon ausgedient. Gemischt mit der zunehmenden Flexibilität der Lehrer, auf ändernde Bedürfnisse der Schüler einzugehen können Aufgaben und Infos direkt an alle verteilt werden. Schön sind die Schweizer Schulen für einmal fortgeschritten in einem Technologiethema.
      2 1 Melden
  • martinsteiger 10.06.2018 13:00
    Highlight Ich mag Threema. Aber leider gibt es in Bezug auf die Sicherheit das grosse Problem, dass der Quelltext nicht offengelegt wird. So sympathisch die Macher von Threema sind, so sollte man keiner sicherheitsrelevanten Software vertrauen, deren Quelltext nicht offengelegt wird. Ich hoffe, Threema schafft es früher oder später, dieses grosse Manko zu beheben.

    (Threema Web ist bereits Open Source: https://github.com/threema-ch/threema-web/)
    3 0 Melden
  • Nocciolo 09.06.2018 09:00
    Highlight Kleine Frage: wie sicher ist Telegram? Besser oder schlechter als WA?
    2 0 Melden
    • ben_fliggo 09.06.2018 21:09
      Highlight schlechter.
      4 2 Melden
  • williforelle 08.06.2018 20:13
    Highlight Es wäre schön, wenn Threema irgendwann mal Whatsapp ablösen könnte.
    20 1 Melden
  • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 15:33
    Highlight Es ist wirklich nicht auszuhalten wie unser Geld sinnlos verpulvert wird. Benutzt einfach "Riot.im" oder "Rocket.Chat" auf einem eurer Server. Da habt ihr die volle Kontrolle und nicht eine externe Firma. Sollte das eure Informatik-Fähigkeiten überstrapazieren, so nehmt einfach ein Synology Nas mit dem integrierten Chat. Wer wiederum das nicht einrichten kann, sollte ohnehin keine Kinder unterrichten.
    6 48 Melden
    • Eine_win_ig 08.06.2018 19:18
      Highlight Ja Djinn, wir sind alles technologisch versierte Personen. Ich weis knapo, was ein Nas ist. Und dann hörts auf. Und ich zähle mich nicht zu den technologisch dummen.
      Aber hei, da Sie ja so gut sind, können Sie mir sicher die pädagogischen Entwicklungsstufen von Kindern und den Einfluss von Erwachsenen und der Umgebung auf die Sozialisation derselben erklären. Das ist für einen Lehrer übrigens wichtiger...
      24 3 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 21:57
      Highlight @Eine_win_ig

      Nach Freud oder Beller? Wäre mir neu, dass unsere Lehrer darin bewandert wären, dafür gibt es doch die Vertrauenspersonenen. Beim Verhaltebsauffälligen Buben einer Bekannten waren die Lehrer ziemlich überfordert.

      PS Wer nicht weiss was ein NAS ist kann es innert 5 Minuten Googeln. Wer dies nicht will, sollte nicht weiter unsere Steuergelder verschwenden.
      4 5 Melden
    • peha24 09.06.2018 17:58
      Highlight Was auch immer du unter "Vertrauenspersonen" verstehst ...
      Klar, Riot.im und Rocket.chat tönen sehr spannend - hatte ich tatsächlich bisher nicht gekannt. Mir ist ebenfalls bekannt, was ein NAS ist. Genau jene Leute, die "unsere Steuergelder verschwenden", sind übrigens dafür verantwortlich, dass du überhaupt lesen kannst, Freud und Beller kennst und die Länge von Zeitspannen abschätzen kannst. Für die mangelnde Rechtschreibung bist du jedoch selbst verantwortlich: "Beim verhaltensauffälligen Buben ..."; "... innert 5 Minuten googlen". Jä nu.
      2 2 Melden
  • 有好的中国老虎 friendly chinese Tiger 08.06.2018 14:31
    Highlight Ich habe Line messenger. Weiss jemand ob das sicher ist bezüglich Daten und Privatsphäre?
    2 13 Melden
  • Göönk 08.06.2018 14:27
    Highlight Ich habe WhatsApp, Threema, Signal, Telegram und den Messenger installiert. Ich erhalte 95% der Nachrichten auf WhattsApp, 4 % auf dem Messenger und 1 % auf den restlichen 3 Messengern.

    Ich finde aber auf Threema, Signal und Telegram nur ganz vereinzelte Kollegen, auf Messenger ziemlich viele und auf WhattsApp praktisch alle. Ob ich WA oder den Messenger nutze spielt m.E. keine Rolle, gehört beides Facebook. WA ist aber übersichtlicher :-).
    7 2 Melden
  • Qui-Gon 08.06.2018 14:04
    Highlight Ist Threema soviel sicherer? Offenbar kann man das ja nicht so genau sagen. Und das Mindestalterproblem löst es jedenfalls nicht. Auch die Aussage "wer WhatsApp nutzt, verstösst mit grösster Wahrscheinlichkeit gegen Schweizer Recht", finde ich ohne ausführlichere Begründung kühn. Der Übermittlung nach Amiland stimmt man ja sicher zu und dann sind wir einfach wieder bei der Altersfrage.
    Es riecht nach Hype und Gratiswerbung.
    17 29 Melden
    • mollybon 08.06.2018 14:36
      Highlight Naja, im Unterschied zu WA musst du halt bei denen keine Telefonnummer angeben. Das Adressbuch musst du auch nicht teilen. Bei WA geht das an Facebook. Das sind schon relevante Unterschiede, wenn man bedenkt, dass es um Minderjährige geht. Ein Lehrer sollte nicht von seinen Schülern verlangen, dass sie personenbezogene Daten an irgendwelche US-Grosskonzerne, die 100% durch Werbung finanziert sind, weitergeben.

      Und das Mindestalter-Problem ist dadurch eben gelöst. Bei Threema gibt es, soweit ich weiss, kein Mindestalter.
      27 2 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 17:00
      Highlight @mollybon

      "Ein Lehrer sollte nicht von seinen Schülern verlangen", ein Smartphone zu besitzen. So einfach ist das. Ein CMS-System sollten Schulen ohnehin besitzen, dass dieses dann auch über eine App auf allen Plattformen verfügt, versteht sich wohl von selbst.
      2 9 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 22:02
      Highlight @mollybon

      Entschuldigung. Recherchen (google nach "mollybon site:www.watson.ch") haben ergeben, dass sie zwischen 13:30 und 14:30 eine Stunde eingeplant haben um Threema zu promoten. Ich erwarte die Antwort morgen.
      1 1 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 23:04
      Highlight Die Bewertungen zeigen, dass ihr der Meinung seid, dass Schüler ein Smartphone besitzen müssen. Nicht alle Eltern haben das Geld für solchen Firlefanz. Anstatt Web-Applikationen oder zumindest Crossplatform Programme gibt es von den Schulen proprietären Scheissdreck und Gugus Infrastruktur wünsche.
      5 3 Melden
  • Xargs 08.06.2018 13:13
    Highlight Ich habe mir Thremaa heute gekauft im Play-Store, ich kann den Dienst nur mit 2 Personen aus meiner Kontaktliste kaum nutzen und bei nachfrage mag keiner wechseln, da alle Whatsapp nutzen. Der eine oder andere nervt sich auch ab den 3.- (verständlich wenn man die App dann kaum nutzen kann da keine Nutzer, ausser man versucht aktiv Leute davon zu überzeugen. Den meistens ist es schlicht egal "es geit ja, was wei so no mit minä Datä"
    21 6 Melden
  • Philippe Wampfler (1) 08.06.2018 12:22
    Highlight Was schnell vergessen geht: Wird Threema in der Schule genutzt, dann synchronisieren Lehrpersonen wie Schüler*innen bei einer realistischen Nutzung zusätzlich auch ihre Threema-Kontakte mit WhatsApp.
    Es bringt also grundsätzlich nichts, nur Threema zu installieren und zu verwenden. Will man sich an Gesetze halten, müsste man den Upload des Adressbuches auch dem Betriebssystem und allen Apps untersagen – für Laien unpraktisch und unrealistisch.
    18 13 Melden
    • mollybon 08.06.2018 14:40
      Highlight Sorry, was laberst du da? Hast du die App schonmal genutzt? Du kannst eine Gruppe machen und die IDs der Schüler hinzufügen - fertig. Kein Adressbuch-Upload und sicher keine Sync mit WA.
      25 6 Melden
    • Mitz en place 09.06.2018 01:04
      Highlight Ich glaube Philippe hat recht: Threma verwendet im Normalfall das gleiche Adressbuch des Systems wie WA. Also kann WA auch alle Threma-Kontakte lesen.
      3 4 Melden
  • Mikee 08.06.2018 11:47
    Highlight Da im Moment so viel berichtet wird habe ich es wieder einmal heruntergeladen...

    Threema 2 Kontakte
    Telegram 50+ (die meisten die ich benötige)
    Whatsapp 100+ (schreib nicht mehr viel auf WA, meist irgendwelche Gruppenchats)


    Somit Sorry Threema das wird leider nichts mit euch.

    Wobei ich das "Work" noch nicht kannte und ich es eigentlich eine ganz gute Idee finde. Vielleicht doch irgendwann mal.
    20 32 Melden
  • My Senf 08.06.2018 11:45
    Highlight Es gehört schon die ganze Wahrheit dazu

    Wenn Threema zu den Anfgragen nun sagt "Es sind so viele, dass wir im Moment mit der Beantwortung kaum nachkommen." dann ist das schlicht unprofessionell !
    Threema war von Anfang an so unprofessionell. Meine Anfrage vor 3! Jahren ist immer noch nicht beantwortet.

    Und dieser Firma soll ich als Schule meine
    Kommunikation anvertrauen?

    Zudem ist das System mit den Lizenzen und admins 🐃💩 Overhead für die Schulen ohne Ende (die müssen eh schon sparen bis zum abwinken)!

    Signal, Wire können das auch! Jeder läd es selber runter und gut ist!


    31 44 Melden
    • simonkueff 08.06.2018 12:34
      Highlight Signal und Wire wollen deine Handynummer. Deshalb nicht für Schulen geeignet.
      17 5 Melden
    • mollybon 08.06.2018 13:58
      Highlight Genau, Signal (setzt Angabe der Rufnummer voraus, hat Sitz und Server in den USA, ist von Spenden (z.T. der US-Regierung) abhängig) und Wire (von Skype-Gründern, dem unsichersten Messenger überhaupt, ins Leben gerufen, sammelt fleissig Metadaten, hat höchst fragwürdige Privacy Policy) sind natürlich viel professioneller.
      24 3 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 16:05
      Highlight Was macht eigentlich einen Server in der Schweiz besser? Ob er sicher ist hängt doch nicht vom Standort ab. Sicher wäre eine dezentrale Anlage. Stehen die Server in der Schweiz gilt Schweizer Recht und das ist gelinde gesagt Humbug. Stehen sie in den USA ist es fast so schlecht. Sind jedoch die Daten aufgeteilt (CH, US, RU usw.), sollen sie doch mit ihren Bruchstücken machen was sie wollen. Dass alle Geheimdienste zusammen arbeiten ist eher unwahrscheinlich.
      5 13 Melden
    • My Senf 08.06.2018 16:41
      Highlight @mollybon
      Sie sind nicht von Spenden abhängig. Das ist deren Geschäftsmodell!
      Damit sie unabhängig von Werbung oder Investoren bleiben!
      3 1 Melden
    • simonkueff 08.06.2018 20:41
      Highlight Das mit den Stiftungen und staatlichen US-Zuwendungen war einmal und die Unabhängigkeit von Investoren ist auch Geschichte. Gerade kürzlich hat der WhatsApp-Gründer Acton 50 Millionen Dollar in Signal investiert. Inzwischen ist vermutlich tatsächlich nur noch Threema Heuschrecken-frei.
      5 1 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 22:48
      Highlight @simonkueff

      Was ist mit Telegram, ihnen scheint es ja nichts auszumachen, wenn Software nicht quelloffen ist?

      https://mobil.stern.de/digital/smartphones/telegram--wie-russland-sich-bei-dem-versuch-blamiert--den-chatdienst-zu-stoppen-7957614.html

      Die Verschlüsselung dieses Messengers wurde von einem der klügsten Köpfe unserer Zeit programmiert.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Nikolai_Walerjewitsch_Durow
      2 0 Melden
  • Tomtom64 08.06.2018 11:34
    Highlight Als Privatnutzer ist ein Wechsel auf Threema in etwa so wie, wenn du nach Tadschikistan auswandern würdest. Da kämen auch nicht viele Kollegen mit ....
    121 43 Melden
    • Madison Pierce 08.06.2018 11:50
      Highlight Kommt darauf an, wie man wechselt: lässt man WhatsApp installiert, wird man aus Gewohnheit und Bequemlichkeit weiterhin darüber kontaktiert.

      Löscht man es jedoch und verwendet SMS, bis man sich auf einen anderen Messenger geeinigt hat, funktioniert es.

      Wichtig: Konto löschen, nicht nur App deinstallieren. Sonst wird man noch angeschrieben, kann aber nicht mehr antworten.
      25 14 Melden
    • mollybon 08.06.2018 14:18
      Highlight Der Vergleich hinkt, weil du gleichzeitig mehrere Messenger verwenden (aber nicht gleichzeitig an verschiedenen Standorten sein) kannst. Ich habe auch immer noch WA installiert, brauche aber vorwiegend Threema und Signal. Sobald dann alle kritischen Kontakte WA verlassen haben und auf Threema oder Signal sind, werde ich WA löschen.
      15 3 Melden
    • Stiggu LePetit 08.06.2018 17:15
      Highlight Ich habe es getan, viele Kollegen und Kolleginnen haben mir zuliebe mit gewechselt (ohne selber WhatsApp zu löschen). Scheinbar muss man nur die richtigen Freunde haben ;)
      13 2 Melden
  • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 11:12
    Highlight Oder sie verwenden Riot.im auf der schon bestehenden Infrastruktur. Sollte einer Schule oder Verwaltung das nötige Know-how fehlen um diesen Dienst einzurichten, bemitleide ich die Kinder und Jugendlichen welche dort auf die Zukunft vorbereitet werden.

    PS Threema ist nicht sicher. Dazu etwas Lektüre aus dem BÜPF.
    10 22 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 13:34
      Highlight Ich vermute stark, dass nicht nur in den Schulen Nachholbedarf besteht. Wer etwas wie Whatsapp als Collab-Software in Betracht zieht, der versucht auch auf einem 486er, Far Cry 5 zu installieren.
      4 2 Melden
    • p4trick 08.06.2018 13:40
      Highlight Dazu etwas Lektüre für dich:
      https://threema.ch/de/transparencyreport
      6 3 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 14:51
      Highlight @p4trick

      Dann müssen Sie also im Falle einer Überwachung nicht alle Daten offen legen können? Offensichtlich muss der Gesetzestext falsch sein oder für Threema aus unbekannten Gründen nicht greifen. Entschuldigung, dass ich wusste nicht. Ironie Ende.
      5 10 Melden
    • simonkueff 08.06.2018 18:12
      Highlight @Djinn

      Wie sollen sie Daten herausgeben, die sie gar nicht haben? Und ist Threema überhaupt eine "Anbieterin von Fernmeldediensten"? Ich glaube, du hast das Gesetz nicht richtig gelesen.
      8 3 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 22:14
      Highlight @simonkueff


      Ich habe das Gesetz besser gelesen als jeder der diesem Gugus zugestimmt hat.
      Im Fermeldegesetz unter Artikel 3:

      b.
      Fernmeldedienst: fernmeldetechnische Übertragung von Informationen für Dritte;
      c.
      fernmeldetechnische Übertragung: elektrisches, magnetisches, optisches oder anderes elektromagnetisches Senden oder Empfangen von Informationen über Leitungen oder Funk;

      Nicht können aber dennoch durch das Gesetz können müssen verträgt sich in meinen Augen nicht gut. Ich habe nichts gegen Threema sondern etwas dagegen wie dieses Gesetz formuliert ist.
      3 1 Melden
    • Ueli der Knecht 08.06.2018 23:57
      Highlight p4trick: Du hattest wohl noch nie Beef mit unseren fleissigen Staatsanwälten. Die haben jede Menge Druckmittel, und setzen die auch oft und gerne ein.

      Threema ist der schweizer Gesetzgebung unterstellt, so wie Djinn es richtig sagt. Und Threema ist erpressbar. Auch keine Ami-Firma wird ihre Kooperation mit dem FBI oder CIA an die grosse Glocke hängen.

      Wenn Mario Fehr wiedermal einen Staatstrojaner einkaufen will, dann ist das bestimmt auch für die Threema-Leute ein lukratives Angebot. Ganz legal!

      Insofern verdient Threema nicht mein Vertrauen. Gerade wegen ihren scheinheiligen Beteuerungen.
      4 4 Melden
    • Ueli der Knecht 09.06.2018 00:03
      Highlight simonkueff: Du musst in deinen Überlegungen mit berücksichtigen, dass die Daten auf dem Weg von A nach B sowohl bei A und bei B unverschlüsselt, als von der Threema-App ganz einfach mitzulesen sind. Auch die privaten Schlüssel von A und B sind von der Threema-App jederzeit les- und abrufbar.

      Djinn hat recht, dass die schweizer Justizbehörden Threema nötigen können. Es ist allerdings für Threema profitabler und weniger Reputation schädigend, wenn sie ihre Kooperation von sich aus anbieten. Natürlich gegen eine anständige Entlöhnung.
      1 3 Melden
  • Snowy 08.06.2018 10:59
    Highlight Leider nutzen noch immer nur meine Geek-Freunde (und Menschen, die mit berauschenden Substanzen handeln) Threema oder Telegram.

    Solange dies so bleibt, muss ich wohl oder Übel bei WhatsApp bleiben.
    16 21 Melden
    • Ueli der Knecht 09.06.2018 00:05
      Highlight Den Menschen, die mit berauschenden Substanzen handeln, würde ich die Benutzung von Threema dringendst abraten.
      1 8 Melden
    • Snowy 09.06.2018 10:33
      Highlight Warum ?

      0 0 Melden
  • The Origin Gra 08.06.2018 10:57
    Highlight Gibt's Threema auch für Windows Phone?
    10 16 Melden
  • Raro Wetzel 08.06.2018 10:55
    Highlight "Bleibt anzumerken, dass als einzige Open-Source-Alternative der Signal-Messenger infrage käme ..."

    Diese Aussage ist falsch. Die beste Alternative ist immer noch Wire: Open Source, Server in Europa, Sitz in der Schweiz. Und zusätzlich zu allen Features, die Threema anbietet, auch noch "Secure screen sharing" und "Secure group calls". Wire bietet für Schulen stark vergünstigte Lizenzen an.
    36 8 Melden
    • simonkueff 08.06.2018 12:39
      Highlight Die Server von Wire sind aber bei Amazon und nicht in der Schweiz. Wire gehört dem Skype-Milliardär, der seine App an Microsoft verkauft hat. Das Prinzip kennen wir: Zuerst die Leute mit "gratis" und "Schweiz" anlocken und dann in die Fänge von Facebook, Microsoft und Co. ausliefern. Nein danke.
      15 10 Melden
    • mollybon 08.06.2018 14:01
      Highlight Sitz in der CH? Das einzige, was Wire in der CH hat, ist ein Briefkasten. Der Dienst gehört Skype-Gründern. Man wollte wohl das schlechte Sicherheits-Image von Skype loswerden und hat auf CH gemacht. Hast du mal deren Privacy Policy gelesen? Es werden fleissig Metadaten gesammelt. Zudem gilt unter Experten die Krypto als schwach.
      15 10 Melden
    • Raro Wetzel 08.06.2018 15:09
      Highlight @mollibon: Ich habe die Privacy Policy von Wire gelesen und bin etwas erstaunt über deine Aussage, Wire sammle fleissig Metadaten – auf eine solche Aussage bin ich in deren Policy-Text nicht gestossen.

      Die Krypto gelte unter Experten als schwach, behauptest du weiter. Wire lässt sich regelmässig von namhaften Sicherheitsunternehmen prüfen und veröffentlicht die Resultate dieser Prüfungen. Analysierte Schwachstellen werden von Wire umgehend geschlossen. Die letzten Audits wurden von Kudelski Security und Markus Vervier from X41 D-Sec GmbH durchgeführt und im März 2018 veröffentlicht.
      13 2 Melden
    • simonkueff 08.06.2018 18:20
      Highlight @Raro: Allein die Nutzungsbedingungen von Wire auf https://wire.com/de/legal/ erstrecken sich über 20 Bildschirmseiten. Ich habe sie nicht ganz durchlesen können, das war mir definitiv zu viel.
      5 1 Melden
    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 22:21
      Highlight @simonkueff und mollybon

      Als Angestellter einer Firma sollte man nicht die Konkurrenten verunglimpfen sondern auf die Vorzüge des eigenen hinweisen. Betreffend der Verschlüsselung sind beide Programme gut aufgestellt.
      2 0 Melden
  • Boris Burgstaller 08.06.2018 10:49
    Highlight Threema hat ein grosses Problem: Es ist nicht Open Source! Und allem Krypto Zeugs, das nicht Open Source ist kann man nicht trauen. Die behaupten es sei sicher, aber überprüfbar ist es nicht.
    Habt ihr euch mal Signal angeschaut, kostet nichts und is Open Source, und erfüllt die meisten Zwecke.
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    • _stefan 08.06.2018 11:26
      Highlight Seit der Heartbleed Sicherheitslücke im OpenSSL wissen wir, dass OpenSource auch nich garantierte Sicherheit bietet.
      Für einen Laien bringt die Einsicht in den Quellcode eh nichts, und Experten wie der CCC können Apps auch sehr gut ohne Sourcecode überprüfen (Reversing).
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    • rolf.iller 08.06.2018 11:47
      Highlight Richtig, Security by Obscurity war noch nie ein Qualitätsmerkmal. Whatsapp verwendet zumindest einen Ende-zu-Ende Verschlüsselungsmechanismus, der als Open Source vorliegt, nämlich den von Signal. Entsprechend würde ich der Verschlüsselung von WhatsApp mehr trauen als dem geheim gehaltenen Threemading. Wer's noch besser haben will kann ja Signal verwenden.
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    • simonkueff 08.06.2018 12:41
      Highlight @iller: Falsch. Die Ende-zu-Ende Verschlüsselung von Threema wird nicht geheim gehalten. Sie ist Open Source und überprüfbar.
      10 3 Melden
    • mollybon 08.06.2018 14:03
      Highlight Hast du den Quellcode von Signal gelesen? Software, die nicht open source ist, aber über externe Audits verfügt, steht OSS in nichts nach. Im Gegenteil: Hast du schon mal von Verantwortungsdiffusion gehört? Heartbleed wurde ja bereits genannt. Bei OSS besteht die Gefahr, dass allfällige Lücken ausgenutzt werden.
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    • Linksgrün-versiffter Gutmensch 08.06.2018 22:30
      Highlight Als ob Proprietäre Software nicht auch Codezeilen aus der Community verwende würde. Ich finde es besser von Schwachstellen zu erfahren, auch wenn diese über Jahre bestanden haben. Einfach zu sagen es gebe keine ist mir suspekt. Ja Audits sind ein Muss, aber je mehr augen umso besser. Heute wo schnell mal zehntausend Zeilen Code anfallen ist es unmöglich keine Fehler drin zu haben.
      3 0 Melden
  • ZaharztAua 08.06.2018 10:47
    Highlight Wieso Threema und nicht WIRE ?

    Oder anders gefragt: Habe neulich WIRE installiert, habe aber keine Ahnung was die Nachteile sind. Vorteile wären: Verschlüsselte Kommunikation und Videochat. Zudem (für Schulen) Gruppenchat.

    Weiss jemand mehr über WIRE ?(ist auch schweizerisch, übrigens)
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    • simonkueff 08.06.2018 12:41
      Highlight Wire hat soviel ich weiss nur seinen Briefkasten in der Schweiz. Gehört einem ausländischen Investor und die Server stehen irgendwo bei Amazon im Ausland.
      11 2 Melden
    • mollybon 08.06.2018 14:06
      Highlight Wire hat nichts mit der Schweiz zu tun. Die haben nur - wohl aus Marketing-Gründen - den "Firmensitz" (d.h. einen Briefkasten) hier. Es sind Skype-Gründer, die den Dienst führen. Wire ist sicher besser als WA oder Telegram, aber m.E. nicht mit Threema vergleichbar. Zudem finde ich das Interface viel zu verspielt und unintuitiv (zumindest war das so, als ich die iOS-App vor ein paar Monaten mal ausprobiert habe). Die Verbreitung ist auch sehr klein, fand keinen einzigen Kontakt dort.
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  • tubabär 08.06.2018 10:34
    Highlight ich benutze threema , jedoch nicht im gewünschten Ausmass. Wenn ich in die Kontakte schaue haben genau 9 Leute aus meiner Kontaktliste Threema, oder haben die Mobilnummer nicht angegeben. Bie Whatsapp dagegen sind es 400... für mich kaum vorstellbar nur noch über Threema zu kommunizieren, wenn sich aus Bequemlichkeit nichts ändert...
    66 14 Melden
  • infomann 08.06.2018 10:09
    Highlight Entlich kann man da nur sagen.
    Ist für mich schon lange unverständlich dass Threema nicht mehr genutzt wird.Ich benutze gezwungener Massen nebenbei auch noch Whatsapp, aber wenn möglich immer Threema.
    Verantwortungs bewusste Lehrer müssten mit ihren Schülern schon lange auf Threema sein.
    26 5 Melden
    • rudolf_k 08.06.2018 11:37
      Highlight Geht mir genau gleich. Habe Threema seit dem Tag, an welchem der Verkauf von Whatsapp an Facebook bekanntgegeben wurde. Benutze Whatsapp auch nur noch quasi aus Zwang, um in diversen Gruppen dabei sein zu können, jedoch mit einer Wegwerfnummer damit mich dort sonst niemand findet. Am Tag, an dem ich die erste Werbung auf Whatsapp sehe wird es unwiderruflich gelöscht.

      Allerdings muss man doch leider sagen hat Threema noch eklatante technische Mängel. Insbesondere Gruppen funktionieren sehr schlecht (kein Mute pro Gruppe auf iOS, Push kommen nach Austritt immer noch, usw. usf.)
      10 2 Melden
  • Rudolf die Banane 08.06.2018 10:07
    Highlight Es wäre ja schön, würden wir alle Threema statt Whatsapp benutzen würden – doch der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier...
    132 24 Melden
    • a-minoro 08.06.2018 11:07
      Highlight Word. Es ist leider praktisch unmöglich, die Leute für einen anderen Messenger zu begeistern. Da können die Alternativen noch so gut sein...
      14 1 Melden
    • Barracuda 08.06.2018 12:40
      Highlight Für mich unverständlich, dass so viele Leute null Wert auf Datenschutz, etc. legen und so bequem sind. Eigentlich wäre die Hürde nicht so gross. Wenn sich nur schon mehr Leute die Schweizer App Threema installieren würden (auch wenn sie es am Anfang noch nicht so viel brauchen), dann wäre das schon viel wert. So wären schon mal viel mehr über Threema erreichbar. Die Kontakte, die Threema haben, schreibe ich z.B. ausschliesslich über Threema an. Leider sind es natürlich noch weit mehr WhatApp-Only-User.
      6 2 Melden
    • mollybon 08.06.2018 14:10
      Highlight Wenn wahr wäre, was du sagst, dann nur wegen Leuten wie dir. Wenn niemand seinen Standard erhöht, weil's die andern nicht tun, bleibt tatsächlich alles beim Alten.

      Aber wenn der Mensch ein Gewohnheitstier ist, warum schreiben dann nicht alle SMS? Warum ist dann niemand mehr auf Myspace? Kann mich noch erinnern, als ich meine Freunde von WhatsApp überzeugen wollte (bevor es Threema gab) und alle abwinkten, weil sie den Vorteil gegenüber SMS nicht sahen.
      6 3 Melden
    • Barracuda 08.06.2018 15:08
      Highlight In diesem Fall ist der Begriff "Herdentier" wohl eher zutreffend als "Gewohnheitstier".
      6 1 Melden
  • Madison Pierce 08.06.2018 10:05
    Highlight Signal ist nicht die einzige Open-Source-Alternative. Man könnte XMPP verwenden. Dafür gibt es Server und Clients für diverse Betriebssysteme. Sinnvollerweise müssten die Server vom Kanton betrieben werden. Da das aber erfahrungsgemäss noch mindestens zehn Jahre dauert, ist Threema schon nicht schlecht. :)

    Der grösste Nachteil von Threema ist der Smartphone-Zwang. Es läuft ohne Telefonnummer, aber nicht im Browser. Schade. Sollte sich eigentlich umsetzen lassen, wenn es schon nicht an ein Telefon gebunden ist.

    https://www.klapp.pro/ ist evtl. auch eine Prüfung wert.
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    • Jet 08.06.2018 11:52
      Highlight Läuft im Browser - code scan und fertig
      3 1 Melden
    • Madison Pierce 08.06.2018 12:16
      Highlight Es läuft im Browser mit Umweg über die App. Das heisst, man benötigt trotzdem ein Smartphone oder Tablet.

      Das ist für mich kein Problem, aber wenn man es auch für Primarschüler einsetzen möchte, sollte es ohne Smartphone funktionieren.
      3 0 Melden
    • Jet 08.06.2018 15:10
      Highlight Oke stimmt - evtl. hält man durch den scan via App die IP des Pc geheim....und jetzt "zerstören" mich die PcNerds...;-) egal guets Weekend
      1 1 Melden
  • cypcyphurra 08.06.2018 09:45
    Highlight Ahh come on!! Threema lässt nix alt aussehen. Die App ist eine Blackbox was Security angeht. Man kann nicht nachvollziehen wie die Verschlüsselung funktioniert da nicht Open Source. Nur weil die App in der Schweiz entwickelt wurde, heisst es nicht das es Sicher ist.

    Wer einen komletten Vergleich haben möchte: https://www.securemessagingapps.com/
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    • mollybon 08.06.2018 14:13
      Highlight Warum wird Threema auf der angegebenen Webseite (danke für den Link, sehr übersichtlich gemacht) als sicher und empfehlenswert eingestuft?

      WhatsApp gilt gem. deiner Quelle jedenfalls nicht als sicher.
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    • cypcyphurra 08.06.2018 17:07
      Highlight Ne Whatsapp ist ja auch schwachsin.. Ich traue halt lieber einem Messenger, der Open Source ist.
      3 2 Melden
  • Rainbow Pony 08.06.2018 09:42
    Highlight Ich bin verwirrt: kostet die Lizenz nun auf fünf Jahre gerechnet CHF 9.10 einmalig oder pro User pro Jahr (wie ein Satz weiter unten)? Wenn es pro Lizenz wäre, dann wären eigentlich alle Schüler drin für das Schulhaus wo die Lizenz gilt (also 9.10 einmalig für alle). Pro User pro Jahr hingegen verteuert das Angebot ja enorm! Was gilt jetzt?
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    • Turrdy 08.06.2018 11:59
      Highlight CHF 9.10 kostet eine Lizenz pro Schüler. Diese ist aber unbegrenzt gültig und übertragbar. Eine Schule mit 500 Schülern kauft sich also einmalig 500 Lizenzen für knappe füüftuusig Stutz. Wenn dann also 100 Schüler Ende Jahr abschliessen und dann 100 neue kommen, kann die Schulleitung diese 100 Lizenzen auf die neuen Schüler übertragen. Kostet dann nichts mehr zusätzlich. Ist zumindest das, was ich verrstehe.
      16 3 Melden
  • Radiochopf 08.06.2018 09:38
    Highlight Eigentlich ist die Sache klar.. jede schweizer Schule die Datenschutz und Privatsphäre der Schüler und Schule wirklich ernst nimmt, muss Threema oder (falls möglich) andere schweizer Alternative wählen.. das hat nichts mit Patriotismus zu tun sondern mit den schweizer Rechte, die nur durch eine schweizer Firma eingehalten werden kann und sicher nicht WhatsApp/Facebook und Co.!
    21 9 Melden
  • Sarkasmusdetektor 08.06.2018 09:37
    Highlight Super Umfrage - 22% nutzen NUR Threema? Wer's glaubt. Wenn 22% überhaupt Threema nutzen, ist es schon viel.
    26 7 Melden
  • Theor 08.06.2018 09:36
    Highlight Ich habe die App damals als sie rauskam und watson darüber berichtete, gekauft. Ich blieb der einzige aus meinem gesamten Handy-Kontaktnetz. Inzwischen befindet sich die App gar nicht mehr auf meinem Handy.
    18 12 Melden
    • Jet 08.06.2018 11:58
      Highlight War bei mir ähnlich - nur hat es mich überhaupt nicht gestört......es herrschte herrliche HandyRuhe vom feinsten...;-) Befreiung pur!
      Und so nebenbei: denen du "wichtig" bist und somit für dich wichtig...;-) die simsen per Sms (plötzlich) bestenfalls wechseln deine Vips zu Threema....;-)!
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