Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Image

Volkssport in der Schweiz: Mit Replay-TV zeitversetzt fernsehen und die Werbung überspringen. Bild: zvg

«Es darf nicht sein, dass Swisscom einfach unser Programm nimmt und ihren Kunden verkauft»

Die Schweiz ist ein Paradies für Replay-TV-Nutzer. Aber bleibt das so? TV-Anbieter und Konsumentenschützer sind skeptisch. Die TV-Sender jedoch versprechen, dass es weiterhin «ein attraktives Replay-Angebot» geben wird.



Der seit Jahren schwelende Zwist zwischen TV-Sendern und TV-Anbietern ums Replay-TV geht in die nächste Runde. Nun soll Replay-TV über eine Gesetzesänderung reguliert werden. Setzen sich die Fernsehsender durch, stehe das zeitversetzte Fernsehen, zumindest so wie es die Kunden heute kennen, vor dem Aus, sagen TV-Verbreiter wie Swisscom. Die Konsumentenschützer warnen vor steigenden Kosten für die TV-Abos.

Im Interview nimmt Andrea Werder von der Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen (IRF), die sich für die Rechte der TV-Sender einsetzt, ausführlich Stellung.

Frau Werder, wie oft schauen Sie zeitversetzt Fernsehen?
Werder:
 Sehr oft. Gerade mit zwei Kindern bin ich dankbar, dass es Replay-TV gibt. Ich müsste sie sonst früher ins Bett bringen, mit zeitversetztem Fernsehen sind wir viel flexibler. So geht es wohl vielen jungen Familien.

Überspringen Sie die Werbung?
Das kommt schon vor, man tut es fast reflexartig, da die Funktion bequem per Knopfdruck zur Verfügung steht. Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, dass die Konsumenten die Werbung überspringen, wenn ihnen die Möglichkeit angeboten wird. 

Viele Menschen schauen nur noch Fernsehen, weil es Replay-TV gibt bzw. weil man die Werbung überspringen kann. Warum wollen die TV-Sender zeitversetztes Fernsehen trotzdem weiter einschränken?
Da liegt ein Missverständnis vor. Es soll kein Spulverbot geben. Die TV-Sender wollen das Replay auch nicht abschaffen. Ganz im Gegenteil. Wir begrüssen es sehr, wenn der Konsument unsere Programme sehen kann, wann immer er das gerne möchte. Wir sind überzeugt, dass künftig immer mehr Menschen zeitversetzt Fernsehen werden.

Andrea Werder, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen. Bild: zvg

Letzte Woche hat die Fernmeldekommission in Ihrem Sinne vorgeschlagen, dass der Replay-Modus ohne die Einwilligung der Sender verboten werden soll. Das ist doch eine massive Einschränkung?
Wie gesagt, es gibt kein Replay-Verbot. Ein attraktives Replay-Angebot ist im Interesse der Fernsehsender. Mit der Gesetzesrevision wird lediglich erreicht, dass die Sender direkt mit TV-Verbreitern wie Swisscom, Sunrise oder UPC über das Replay verhandeln dürfen, wie es überall in Europa üblich ist.

Erlauben Sie mir eine Gegenfrage: 

«Finden Sie es normal, dass Swisscom, UPC und Sunrise einfach unser Programm übernehmen und an ihre Abonnenten verkaufen, ohne uns auch nur zu fragen?»

Andrea Werder, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen 

Wir begrüssen Replay-TV und stellen unser Programm gerne fürs zeitversetzte Fernsehen zur Verfügung.

Aber?
Wir können es nicht zulassen, dass nur die TV-Verbreiter das Sagen und die Sender das Nachsehen haben. Dies, obwohl es die Sender sind, die die Programme produzieren und Swisscom, UPC und Co. diese lediglich übernehmen und gegen teure monatliche Gebühren an ihre Abonnenten weiterleiten.

Also kein Replay-Verbot, aber eine strengere Regulierung. Was genau verlangen die Sender?
Wir wollen die Bedingungen für die Übernahme der Sendungen mit den TV-Verbreitern direkt verhandeln dürfen. Dazu braucht es eine Gesetzesrevision. Damit wird sichergestellt, dass die Erträge aus dem Replaygeschäft nicht einseitig an die Grosskonzerne Swisscom, Sunrise und UPC gehen, sondern dass auch die Sender daran partizipieren.

Anders gesagt: Die Fernsehsender möchten einzeln mit den TV-Anbietern verhandeln, um so den Preis in die Höhe zu treiben.
Die heutige Rechtslage in der Schweiz versetzt Swisscom, UPC oder Sunrise in eine international einmalig privilegierte Position. Allein die TV-Verbreiter machen heute das Geschäft mit den Sendungen. Sie nutzen die einzelnen Sendungen, um damit eigene, lukrative Online-Videotheken bereitzustellen und von den Konsumenten Abogebühren zu erheben.

Darüber hinaus schalten Verbreiter wie Zattoo, Wilmaa und Teleboy eigene Werbung vor dem Ausspielen der Replay-Inhalte oder unterbrechen das Programm mit eigener Werbung. Diese Werbeeinnahmen fliessen nicht den Sendern zu, sondern alleine den TV-Anbietern. Es ist doch nur fair, wenn wir mitbestimmen können, ob und zu welchem Preis die Verbreiter mit unserem Programm Werbeeinnahmen generieren dürfen.

Beim Knatsch zwischen Sendern und TV-Anbietern geht es also um Geld und Urheberrechte?
Es geht nicht nur um Urheberrechte. Es geht uns zum Beispiel darum, dass wir mitentscheiden wollen, ob alle unsere Programmsignale übertragen bzw. welche interaktiven Zusatzinformationen mitgeliefert werden. Bei einer Kochsendung könnte der Zuschauer über einen mitgelieferten Link etwa das Rezept direkt herunterladen oder das verwendete Olivenöl online kaufen. Für die Sender sind solche Online-Inhalte wichtig, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Freiwillig übertragen die Kabelnetzbetreiber solche Zusatzdienste leider nicht. 

Es gibt viel zu diskutieren und zu verhandeln, solange aber die TV-Verbreiter nicht verhandeln müssen und die Programme ohne Gegenleistung übernehmen können, haben die Sender das Nachsehen.

Im Vorschlag der Fernmeldekommission steht, dass TV-Anbieter Programmsignale «nur zeitgleich, unverändert und vollständig» weiterverbreiten dürfen. Bedeutet dies auch das Ende der Spulfunktion?
Nein, das ist eine falsche Interpretation. Es ist durchaus denkbar, dass die Werbung ‹überspult› werden kann, wenn die Sender von den TV-Anbietern endlich fair entschädigt werden. 

Was wären sinnvolle Alternativen zur herkömmlichen Werbung beim Replay-TV?
Die Replay-Abos können verschieden gestaltet werden: Ein Überspulverbot für die lineare Werbung ist nur eine mögliche Variante, die Digitalisierung erlaubt auch neue Werbeformen. Möglich wären zum Beispiel: Ein, zwei Spots vor einer Replay-Sendung statt eines ganzen Werbeblocks, kurze aber zielgruppenspezifische und damit werthaltigere Werbung, interaktive Werbung, wo z.B. das Produkt direkt über den Screen bestellt werden kann oder Split-Screen-Werbung. Denkbar wäre auch ein Abo ganz ohne Werbung, dann müsste nicht einmal mehr überspult werden, dafür bezahlt der TV-Verbreiter eine entsprechende Entschädigung für die entgangenen Werbeinnahmen.

Läuft es also darauf hinaus, dass die TV-Abos teurer werden?
Die Konsumenten sollen nicht mehr bezahlen. Sie bezahlen bereits viel Geld für die Bundle-Angebote der TV-Anbieter.

Die Stiftung für Konsumentenschutz warnt, dass sich Replay-TV-Angebote massiv verteuern würden, wenn sich die TV-Sender durchsetzen.
Swisscom, Zattoo und Co. können die Replay-Angebote nicht einfach verteuern, sonst verlieren sie ihre Kunden, zumal sie in Konkurrenz zueinander stehen. Die TV-Anbieter verdienen mit Werbung und Abogebühren sehr gut am Replay-TV, nun geht es um eine faire Aufteilung der Einnahmen. Allenfalls verlieren die TV-Anbieter etwas Marge, wenn sie die Werbeverluste der Sender, die durch die Replay-Nutzung entstehen, entschädigen müssen.

Gerade kleine Streaming-Anbieter wie Zattoo, Wilmaa und Teleboy wären durch die neue Gesetzeslage den Interessen der TV-Sender ausgeliefert und könnten vom Markt verschwinden.
Für die Sender sind die Streaminganbieter als Verbreiter ihrer Programme und als Konkurrenz zu den grossen Kabelnetzbetreibern wichtig. Eine Monopolisierung auf wenige grosse TV-Verbreiter wäre hingegen nicht im Sinn der Fernsehsender. Sie haben daher sicher kein Interesse, die kleinen Anbieter zu benachteiligen.

Mächtige Anbieter wie Swisscom und UPC könnten als Retourkutsche einzelne Sender aus dem Angebot werfen. Das ist doch das Letzte, was Sie wollen?
Auch hier spielt der Markt. Wenn ein TV-Verbreiter bestimmte Sender ausschliesst, gehen die Kunden zum Rivalen, der alle Sender im Angebot hat.

Eigentlich wollen die Fernsehsender das Replay seit Jahren einschränken, weil sie um ihre Werbeeinnahmen fürchten. Richtig?
Falsch. Die Sender wollen das Replay weder abschaffen noch einschränken. Aber die aktuelle Situation, dass sich Swisscom und Co. bei den Sendungen frei bedienen und fremde Inhalte ohne Mitsprache der Sender verkaufen können, ist weltweit einmalig.

Im Ausland entscheiden die TV-Sender, wer welche Sendung zu welchen Bedingungen schaut. In Deutschland etwa verhandeln die Sender die Replay-Konditionen direkt mit den TV-Verbreitern. Dort geht das Geschäft für beide Seiten auf. Dies wollen wir auch in der Schweiz erreichen.

«Die TV-Verbreiter verkaufen ihre teuren Bundle-Abos mit dem Zugpferd Replay. Die Einnahmen aus diesem Geschäft sind fair zu verteilen.»

Es kann doch nicht sein, dass die Transportunternehmen, also die TV-Verbreiter, mehr am Replay verdienen als die Sender, welche die Inhalte produzieren.

Im Ausland, wo die Bedingungen zwischen Sendern und Anbietern individuell verhandelt werden, gibt es kein vergleichbares Replay-TV. Droht also nicht doch ein schlechteres Replay-Angebot? Zum Beispiel nur zwei statt sieben Tage?
Dieser Auffassung sind wir nicht. Im Gegensatz zum Ausland haben wir in der Schweiz die Möglichkeit des 7-Tage-Replays. Das heisst, dass der Konsument das ganze 24-Stunden-Programm während sieben Tagen zeitversetzt sehen darf. Das ist im Urheberrecht verankert und soll nicht geändert werden.

Swisscom droht trotzdem, die Gesetzesrevision bedeute faktisch das Ende von Replay-TV in der Schweiz.
Nochmals: Es gibt kein Replay-Verbot, aber von der heutigen Situation profitieren ausschliesslich die TV-Verbreiter. Für sie ist Replay äusserst attraktiv, die Sender hingegen gehen leer aus.

Die Sender gehen nicht leer aus, sie werden für das Replay-TV von den Anbietern entschädigt.
Von den monatlichen Gebühren, die der Konsument für das Internet-TV-Abo mit Replay-Funktion zahlt, müssen die Kabelnetzbetreiber gerade mal 1.60 Franken an die Rechteinhaber, also Urheber, Produzenten, Künstler und TV-Sender weiterleiten. Bei Abopreisen von über 100 Franken steht dieser Betrag in keinem Verhältnis. Werden die Sender übergangen, werden sie in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen.

Die Werbestatistik sagt etwas anderes: Seit 2012, also seit es Replay-TV gibt, sind die Nettowerbeumsätze von 726 auf 774 Millionen Franken gestiegen. 
Diese Zahlen beinhalten alle in der Schweiz vermarkteten TV-Sender. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Sender deutlich gestiegen. Der Kuchen ist also etwas grösser geworden, aber auch die Anzahl Stücke hat markant zugenommen, so dass die einzelnen Stücke kleiner geworden sind. Die Werbeverluste werden folglich erst bei den einzelnen Sendern sichtbar.

Ohne die Ausfälle durch Replay-TV hätten die Sender ihre Einnahmen steigern können. Können sich die Sender nicht mehr refinanzieren, fehlt das Geld für ein attraktives Programm und die Finanzierung künftiger Herausforderungen.

Sie behaupten, den Sendern gingen wegen Replay-TV über 100 Millionen Franken an Werbeeinnahmen verloren. Wie kommen Sie auf diese Summe?
Im zeitversetzten Fernsehen wird die Werbung übersprungen. Folglich erreicht die Werbung nicht mehr so viele Zuschauer, wie eigentlich möglich wäre. Dieses verlorene Werbepotenzial können wir berechnen.

Dieser berechnete Werbeausfall ist kaum real, da der grösste Teil der Sendungen nicht geschaut würde, wenn sie nicht zeitversetzt verfügbar wären.
In der Schweiz ist der TV-Konsum in den letzten Jahren konstant geblieben. Der Live-TV-Konsum hat abgenommen und der zeitversetzte Konsum, bei dem die Werbung oft übersprungen wird, hat zugenommen. Daraus resultieren die berechneten Werbeausfälle. Zum Vergleich: Im Ausland gibt es viel weniger Replay-Angebote und auch dort ist der TV-Konsum nicht eingebrochen.

Wie viele Schweizer schauen inzwischen zeitversetzt Fernsehen?
2013 schauten in der Deutschschweiz erst 9 Prozent zeitversetzt, 2017 war es bereits jeder Vierte. In der wichtigen Hauptsendezeit von 19 bis 23 Uhr liegt der Anteil der Replay-Nutzung am gesamten TV-Konsum bei 30 Prozent.

Wie viele Replay-Nutzer spulen die Werbung effektiv vor?
Man kann bei jedem Sender genau messen, wie oft die Werbung übersprungen wird. Im Schnitt sind es 60 bis 80 Prozent der Werbung, die im Replay übersprungen wird.

Replay-TV lädt die Nutzer dazu ein, die Werbung zu spulen. Aber beim linearen Fernsehen wird die Werbung auch schon lange von vielen ignoriert.
Im Live-TV zappen nur rund 20 bis 30 Prozent weg, wenn Werbung läuft. Das heisst, im zeitversetzten Fernsehen erreicht die Werbung viel weniger Zuschauer und den Sendern entgehen entsprechend massiv Einnahmen.

Sie heben TV-Anbieter und Replay-TV als Grund für angebliche Werbeverluste hervor. Verlieren die TV-Sender nicht einfach an Bedeutung, weil die Kunden Netflix oder YouTube statt SRF, Pro7 oder RTL schauen?
Netflix ist mit 15 Franken pro Monat ein teures Angebot ...

Ein TV-Abo mit Replay ist ebenfalls nicht gratis ...
Beim Replay-TV ist das Angebot weit grösser als bei Netflix. Replay-Nutzer haben umgerechnet Zugriff auf etwa 30'000 Filme, dazu kommen die Informationssendungen, die es bei Netflix nicht gibt. Replay-TV richtet sich an ganz andere Kundenbedürfnisse, insofern wird das Fernsehen nicht von Streamingdiensten verdrängt. Klar ist, dass der TV-Konsum je länger desto mehr nicht mehr linear, sondern zeitversetzt erfolgt.

Miiinchia, das ist ja voll 90er – vor 20 Jahren waren diese Dialoge der absolute Burner

So wird «Wilder» aussehen, wenn dem SRF das Geld ausgeht

Play Icon

Video: watson/Emily Engkent, Lya Saxer, Angelina Graf

Das könnte dich auch interessieren:

Ein junger Jude verliebt sich in eine Schickse – Orthodoxe fühlen sich im falschen Film

Link to Article

Lieber Arno, ich glaube leider, es ist wirklich an der Zeit zu gehen

Link to Article

Wichtig: Eine Rangliste der 18 besten Drunk Foods aus aller Welt 🍺🍕🍻🍔🍺

Link to Article

Mayotte – Europas zerrissenes Paradies am Ende der Welt

Link to Article

Wie zwei Nerds die Welt eroberten – und ihre Ideale verrieten

Link to Article

Sozialdetektive-Befürworter leaken Betrüger-Videos – laut Datenschützer ist das verboten

Link to Article

Vormarsch der Demokraten: Es gab doch eine «Blaue Welle» bei den Midterms

Link to Article

Die 11 schönsten Höhlen der Welt, in denen du dich vor der Fasnacht verstecken kannst

Link to Article

Es ist Tag der schlechten Wortspiele oder wie wir vom Sport sagen: Heimspiel!

Link to Article

Hallo, Impfgegner – diese 7 Antworten zur Grippeimpfung sind speziell für euch

Link to Article

27 Witze, die jeden Nerd zum Schmunzeln bringen

Link to Article

5 Hashtags, die viral gingen und tatsächlich etwas verändert haben

Link to Article

Die tiefe Spaltung der USA ist alarmierend – und ein Zeichen der Zeit

Link to Article

Eklat beim F1-Grand-Prix von Brasilien: Verstappen pöbelt Ocon nach dem Rennen an

Link to Article

Diese 10 Dinge kommen Ausländern als Erstes in den Sinn, wenn sie an die Schweiz denken

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Wir wollen viel zu viel: Sexbots, die was fühlen und geklonte Mammuts

Link to Article
Alle Artikel anzeigen
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Abonniere unseren Newsletter

116
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
116Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • unplugged 12.07.2018 11:11
    Highlight Highlight Das heutige System hat sich ja bewährt. Es gibt einen allgemein gültigen Tarif mit einem Verteilschlüssel.

    Mit jedem Sender einzeln verhandeln? Stellt euch mal vor die Radiosender müssten das mit jedem Musiklabel. Radio wäre tot!

    Der Netto-Werbeumsatz ist unverändert hoch, von einem Rückgang kann keine Rede sein (Quelle: https://werbestatistik.ch/de/downloads/publikation-2018-1/praesentation-werbeaufwand.pdf-1)

    Ohne Replay TV sähe es wohl anders aus, die Abwanderung fände viel rascher statt und die Sender hätten richtig Grund zum jammern.
    9 0 Melden
  • Ralf Beyeler 12.07.2018 10:49
    Highlight Highlight "Es darf nicht sein, dass Swisscom einfach unser Programm nimmt und ihren Kunden verkauft."

    Swisscom nimmt das Programm nicht einfach so. Swisscom hat eine Weiterverbreitungskonzession und damit das Recht dazu.

    Passt das einem Sender nicht, gäbe es eine ganz einfache Lösung: Sobald ein Programm nicht mehr frei empfangbar ist, kann Swisscom Repaly-TV ohne vertragliche Vereinbarung mit dem Sender nicht mehr anbieten.
    15 0 Melden
  • Gähn 12.07.2018 09:22
    Highlight Highlight Klarer Fall.
    Ich werde in Zukunft mein Horizon-abo kündigen und ausschließlich halblegale IP-TV-anbieter nutzen. Da hab ich die gesamten Sender, für die ich jetzt bezahle, gratis. Dazu eine ausreichend große Festplatte für Aufnahmen und ich habe das selbe wie jetzt.
    Aber aus Gutmütigkeit, unterliess ich das bis jetzt.
    11 1 Melden
  • Digichr 12.07.2018 05:47
    Highlight Highlight Die Sache mit der Zustimmung kann gefährlich sein. Heute haben wir in der Tat Sender wie BBC oder ORF im Kabel weil man die in der Schweiz mit normalem Aufwand empfangen kann. Es kann durchaus sein, dass die Sender dann ganz wegfliegen. Das wäre schade und daher sind die Vorschläge der Kommission abzulehnen und die UPC und co. Sollen eben freiwillig verhandeln.

    7 1 Melden
  • Posersalami 12.07.2018 00:45
    Highlight Highlight Das letzte Aufheulen einer dem Tod geweihten Industrie? Die Marktanteile zumindest in der Schweiz sprechen Bände:

    https://www.publicitas.ch/de/research/werbemarkt-schweiz/mediadaten/mediadaten-tv/marktanteile/

    Der "beste" Privatsender in der Schweiz kommt so auf 4.9%, Pro 7 liegt bei 3%..


    2011 sah das noch so aus:
    "2011 war RTL der beliebteste TV-Sender bei den 15- bis 49-jährigen Schweizern. Mit 12,6 Prozent Zuschauer-Marktanteil gewinnt RTL deutlich vor SF 1 (11,2 Prozent)"
    http://www.werbewoche.ch/medien/2012-01-05/rtl-beliebtester-tv-sender-bei-den-schweizern

    autsch
    12 2 Melden
  • Pasch 11.07.2018 23:27
    Highlight Highlight Sind hier eigentlich die Sender gemeint die (ich kenns nur am Wochenende) bis Mittag, irgendwelche Verkaufsshows zeigen, Heilkristalle, Fettcremes, und Astroshows, die halbe Sendezeit? Keine Ahnung was danach kommt... wills auch nicht wissen...
    20 0 Melden
  • alles auf rot 11.07.2018 22:30
    Highlight Highlight Jetzt sollen man mit einem Aufpreis auf sein Abo die Sender dafür entschädigen, dass man die Werbung, für deren Ausstrahlung die werbenden Unternehmen die Sender bereits bezahlt haben, nicht sehen möchte.
    Überzeugt mich noch nicht so ganz...
    14 2 Melden
  • Pointer 11.07.2018 20:15
    Highlight Highlight Heute gibt es so viele Smart-TVs. Wenn die TV-Sender so von ihrem Konzept überzeugt sind, warum stellen sie dann nicht eine eigene App zur Verfügung, mit der Zuschauer ihre Inhalte individuell abrufen können?
    14 2 Melden
  • bärn 11.07.2018 18:59
    Highlight Highlight Klar ist:
    Kein spulen
    =
    Künden
    47 2 Melden
  • Chaose 11.07.2018 18:54
    Highlight Highlight Sie sagt etwa 1000 Mal, dass es kein Verbot sei. Aber faktisch ist es das natürlich, vor allem wenn man bedenkt, dass man dann von jedem TV-Sender separat das Einverständnis haben muss. Das wird ein Schweizer Anbieter vielleicht noch mit SRF und RTL machen, aber Replay auf BBC, ORF, etc - das darf man dann vergessen. Diese Anbieter haben ja grundsätzlich kein Interesse, in der Schweiz im Kabel zu sein.
    34 1 Melden
  • Posersalami 11.07.2018 17:33
    Highlight Highlight "Darüber hinaus schalten Verbreiter wie Zattoo, Wilmaa und Teleboy eigene Werbung vor dem Ausspielen der Replay-Inhalte oder unterbrechen das Programm mit eigener Werbung. "

    Falsch

    Das gilt nur, wenn man nichts zahlt und den Dienst gratis nutzt. Für irgendwas unter 100.- im Jahr ist man ohne Werbung dabei.

    Konkurrenzlos günstig und für mich die einzige zumutbare Art und Weise noch ab und zu TV zu sehen.
    37 2 Melden
  • Pointer 11.07.2018 17:28
    Highlight Highlight «Bei Abopreisen von über 100 Franken steht dieser Betrag in keinem Verhältnis.» Bei welchen Anbietern kostet Replay-TV denn über 100 Franken? Selbst bei der teuren Swisscom kostet Replay-TV «nur» 20 Franken zusätzlich.
    26 2 Melden
  • saukaibli 11.07.2018 16:40
    Highlight Highlight "Dieses verlorene Werbepotenzial können wir berechnen." Könnt ihr auch berechnen, wie viel Geld den Werbenden verloren geht, weil genervte Kunden die Produkte aufgrund der nervtötenden Werbespots einfach nicht mehr kaufen? Eure Rechnung ist in etwa so falsch wie die der Filmbranche, wenn sie für jeden Download eines Films den Preis eines Kinotickets berechnen. Als würde jeder für den Film bezahlen, wenn er ihn nicht gratis herunterladen könnte. Ich kaufe mir als Mann auch keine Always Ultra, wenn ich die Werbung Tausend Mal ansehen muss.
    68 1 Melden
  • Oban 11.07.2018 16:33
    Highlight Highlight Spannend finde ich ihre Feststellung das sie sich wundert das Kabelnetzbetreiber mit dem Prgramm ihrer Kunden (vorallem wohl Pro7Sat1 & RTL) Geld verdienen wollen. Gerade diese Sender zahlen in DE sogar Einspeisegebühren bei den Kabelnetzanbieter, wollen aber gleichzeitig hier via Werbefenster und Rückvergütungen der Kabelnetzbetreiber doppelt absahnen.
    38 0 Melden
  • patnuk 11.07.2018 16:20
    Highlight Highlight und da fragt man sich warum Netflix und Co. solchen Erfolg haben...
    Werbung will keiner mehr sehen...haben die dass noch nicht begriffen. Mit E-Commerce und Co ist Werbung im linearen TV „has been“. Macht einen Workshop und seit innovativ, aber das lineare TV ist passé. Aber die Kuh melken bis sie verhungert und stirbt.
    49 1 Melden
  • Triumvir 11.07.2018 16:16
    Highlight Highlight Ich hasse jegliche Art von Werbung und ignoriere diese deshalb bewusst. Sollte Replay mit überspringen der Werbung wegfallen, dann werde ich nur noch ausschliesslich Netflix und Co schauen. Ich dürfte nicht der einzige sein, der so denkt...
    62 0 Melden
  • Zurigo 11.07.2018 15:49
    Highlight Highlight und mich (ja ich arbeite in der Werbeindustrie), dass 99% der Kommentarschreiber hier das gefühl haben, gratis Content zu geniessen (und nein nur weil ihr schön eure Swisscom Box bezahlt, haben wir noch keinen Lohn!). Lernt doch endlich mal, dass ihr für Content zahlen müsst und falls ihr das nicht wollt, geniesst keinen Content und regt euch nicht über die Werbung auf.
    Oder besser noch: zeigt mir doch einfach eine alternative auf, wie ein Privatsender in der CH überleben kann ohne Billag und ohne Werbung?!
    8 81 Melden
    • Posersalami 11.07.2018 17:36
      Highlight Highlight Niemand braucht Werbung, niemand will Werbung. Die Werbe- ist neben der Rüstungsindustrie die wahrscheinlich überflüssigste Industrie, die man sich ausdenken kann.

      Denkt euch ein neues Modell aus oder geht unter. So einfach ist das! Ihr habt nämlich das Problem, das heute die Leute die Wahl haben.

      An mir verdient ihr schon lange kein Geld mehr und Leute wie ich werden jedes Jahr mehr..

      Ich bin übrigens bereit für anständigen Content zu bezahlen! Nur nicht mit meiner Zeit und nicht auf Kosten meiner Intelligenz, die von dummer Werbung beleidigt wird.
      49 3 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 11.07.2018 17:46
      Highlight Highlight Weniger Werbung?
      17 1 Melden
    • Astrogator 11.07.2018 18:59
      Highlight Highlight Es hat ja niemand etwas gegen Werbung - solange man sie überspringen kann. Und das kann man seit man Sendungen aufzeichnen kann.
      Wie schon mal geschrieben, ich habe bei Swisscom TV jetzt schon Sender ohne Replay, anscheinend können gewisse Sender also durchaus verhandeln.

      Es gibt keine irgendwie geartete Verpflichtung oder ein Recht auf Umsätze für die Werbeindustrie. Und Verträge werden zwischen Sender - verkauft Zeit - und dem Werbenden abgeschlossen. Daraus ergibt sich überhaupt keine Verpflichtung für den Konsumenten Werbung zu schauen.
      34 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Wilhelm Dingo 11.07.2018 14:08
    Highlight Highlight Das Grundübel ist die nervtötende Werbung.
    72 1 Melden
    • Schlange12 11.07.2018 18:45
      Highlight Highlight Diese Aussage trifft es so was von auf dem Punkt. Komischer weisse nervt mich die meiste englische oder schwedische Werbung gar nicht.
      18 2 Melden
  • D-licious 11.07.2018 12:55
    Highlight Highlight Vielleicht liegt es auch daran, dass die Werbung, die heute läuft, einfach nur billige Sch****e ist... Früher war Werbung zwar auch nicht schön, aber teilweise immerhin unterhaltsam (z.B. diverse Spots der Migros, etc.).
    Und zudem übertreiben es viele Sender inzwischen einfach masslos. Ich möchte nicht jede halbe Stunde 7-8min Werbung anschauen müssen!
    92 3 Melden
  • Ursus der Rächer 11.07.2018 12:53
    Highlight Highlight Da hat uns auch die Natalie Rickli, SVP, bis vor Kurzem Managerin der Goldbach-Media ein kräftiges Ei gelegt, da sie somit für das Privatfernsehen tätig war. Diese sind auf die Werbeeinnahmen angewiesen um ihren Schrott auf den Bildschirm zu bringen.
    Ich würde gerne auf diese Sender verzichten und dafür bei allen anderen das zeitversetzte Fernsehen beibehalten.
    Danke Frau Rickli, immer für's Volch?
    52 17 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 15:53
      Highlight Highlight Dann kuck doch die Privatsender nicht mehr? Die sind auf die Werbung angewiesen ansonsten kein Content.
      14 6 Melden
    • Posersalami 11.07.2018 17:39
      Highlight Highlight Kleiner Tip: SRF, ARTE & co kann man ohne Werbung aus dem Netz streamen. Mit zB. einem Apple TV geht das völlig stressfrei von der Hand.

      Leider nur Beiträge, die maximal 1 Woche alt sind. Mehr hat die Werbe- und Privatverblödungsindustrie erfolgreich verhindert. Alleine schon dafür wünsche ich der Branche den Tod..

      21 1 Melden
  • Watcher 11.07.2018 12:51
    Highlight Highlight Das letzte mal als ich TV geschaut habe, konnte ich feststellen, dass ich zwei werbefreie Sender empfangen kann welche ein halbwegs gutes Programm zeigten. Mein TV steht seither im Keller. Es geht auch ohne, und das sogar sehr gut. Wenn ich mich informieren will kann ich dies im Internet tun, seither ist mir aufgefallen, welch Blödsinn im TV kommt.
    49 7 Melden
  • Nelson Muntz 11.07.2018 12:47
    Highlight Highlight Mehr nervt, dass auf einigen Sender dieser unsägliche Teleshop läuft!
    46 3 Melden
    • Makatitom 11.07.2018 13:08
      Highlight Highlight Mich stört, dass es nur noch wenige Sender sind, auf denen diese Volksverarsche NICHT läuft
      26 0 Melden
  • ARoq 11.07.2018 12:43
    Highlight Highlight Werbung ist kein zukunftsfähiges Finanzierungsmodell. Das gilt auch für Webseiten.
    47 7 Melden
    • Barracuda 11.07.2018 13:10
      Highlight Highlight Solange die junge Generation nicht bereit ist für qualitativ gute Inhalte zu zahlen und nur auf Gratis-Medien setzt, solange wird Werbung einen sehr grossen Stellenwert haben.
      26 7 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 15:54
      Highlight Highlight Danke Barracuda endlich mal einer der's begreift!
      4 16 Melden
    • ARoq 11.07.2018 15:59
      Highlight Highlight Auch da machen den Verlegern zunehmend Adblocker zu schaffen. Die Situation wird sich künftig (hoffentlich) kaum entschärfen und (hoffentlich) vermehrt zu Paywalls statt Werbung führen.
      10 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cerberus 11.07.2018 12:35
    Highlight Highlight Ich könnte ja mit Werbung leben, wenn sie wenigstens mal richtig geil wäre aber bei Maggi-Kochstudio-, Krankenkassen- und Bankenwerbung, bei Anti-Faltencreme und Hygienebinden schläft mir einfach das Gesicht ein.
    62 3 Melden
    • Burdleferin 11.07.2018 19:12
      Highlight Highlight Aber beim x-ten Mal läufst Du auch bei der geilsten Werbung schreiend hinaus.
      17 0 Melden
  • Crecas 11.07.2018 12:35
    Highlight Highlight Ich kann die ganze Wut auf die Frau und die Sender nicht verstehen. Klar ist: ich will TV Inhalte und ich will Replay TV. Alles wie bisher. Wie die hintendrum die Einnahmen aus meinem TV Konsum verteilen, ist mir egal.

    Ich verstehe, dass die Sender mehr wollen, da sie ansonsten immer weniger Werbeeinnahmen haben, was sich eines Tages auf die Inhalte negativ auswirken wird. Da ist mir lieber, wenn UPC und Swisscom ein bisschen weniger hohe Gewinne schreiben.
    35 30 Melden
    • Tikvaw 11.07.2018 12:58
      Highlight Highlight Frage ich mich auch. Denn bisher sind ganz klar Swisscom und Co. die Abzocker, die ein Gesetz ausnutzen um weniger an die TV-Sender zahlen zu müssen. Auch hat sie in dem Punkt Recht, dass die Abogebühren die UPC und Co. verlangen ungerechtfertigt hoch sind im Vergleich zu dem, was sie an die TV-Sender zahlen.
      24 16 Melden
    • thelegend27 11.07.2018 14:28
      Highlight Highlight Und du weisst was sie den TV Sendern zahlen?
      14 7 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 15:54
      Highlight Highlight @Tikvaw: Ich kann dir versichern, dass UPC und co. nichts an die Sender zahlen. Im Gegenteil zahlen die Sender, dass sie überhaupt auf UPC resp. Swisscom gelistet werden...
      1 18 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Astrogator 11.07.2018 12:24
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich nochmals, sobald ich in irgend einer Form gezwungen werde Werbung zu schauen, wie der angehängte Werbeblock vor dem Start einer Sendung im Replay, bin ich weg und kündige mein TV Abo.
    Wie andernorts richtig geschrieben, ich habe keine vertragliche Verpflichtung Werbung zu schauen. Die Werbung im Briefkasten schaue ich grösstenteils auch nicht an sondern entsorge sie direkt.
    54 2 Melden
    • Watcher 11.07.2018 12:47
      Highlight Highlight Warum nicht ein Aufkleber "keine Werbung" platzieren?
      24 12 Melden
    • Astrogator 11.07.2018 12:55
      Highlight Highlight @Watcher: Aus zwei Gründen:
      1. Es gibt Werbung die mich durchaus interessiert.
      2. Solidarität mit der Post/Service Publique, jeder "keine Werbung"-Kleber ist eine Mindereinnahme für die Post.
      8 18 Melden
    • Echo der Zeit 11.07.2018 13:15
      Highlight Highlight @Watcher : Sie Werfen Trotzdem Werbung ein - weniger aber immer noch. Wenn du auf das WC gehst während der Werbung - Sie Erhöhen die Lautstärke während der Werbung.
      23 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • skofmel79 11.07.2018 12:24
    Highlight Highlight Verhandlungstechnik: weg von positionen hin zu interessen, bedürfnis und suche nach gemeinsamem nenner. Hier passiert genau das gegenteil, kein abrücken der position 'ihr bekommt den ganzen kuchen'. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass wenn diese kommission diesen wandel nicht schafft und weiter versucht, neues zu bekämpfen und ihre eigene position zu verteidigen, dann gibts nur einen verlierer
    11 3 Melden
  • chnobli1896 11.07.2018 12:09
    Highlight Highlight Ich wundere mich seit Jahren wieso die Werbung nicht ins Bild eingebettet wird (während der Sendung) und die Werbeblöcke komplett gestrichen werden. Nicht das ich Fan davon wäre, habe vor Jahren gedacht das kommt sicher.
    7 25 Melden
    • who cares? 11.07.2018 13:29
      Highlight Highlight Dann mach ich da einen Kleber drüber😀
      15 0 Melden
  • leu84 11.07.2018 12:06
    Highlight Highlight Eine Werbung ist ideal, um kurz aufs Töpfchen zu gehen oder Nachschub aus der Küche zu holen. Wenn ich eine Werbung zehnmal gesehen habe, finde ich diese doof. Zudem kaufe ich sehr selten im TV beworbene Produkte.
    41 1 Melden
    • Caturix 11.07.2018 14:45
      Highlight Highlight Ja schon, nur kommt schon so viele Werbung da nimmt man schnell mehrere Tonnen an Gewicht zu. Und aufs WC gehen muss ich aber so oft dann auch wieder nicht.
      6 0 Melden
    • Gulubat 11.07.2018 15:04
      Highlight Highlight Es gibt sogar Produkte, die ich wegen der nervigen Werbung gezielt nicht mehr kaufe (alles von Ferrero z.B.)
      17 1 Melden
    • G. F. 11.07.2018 19:34
      Highlight Highlight Während der Werbung decke ich alle mit den Whasup Filmen und Fotos des Tages ein. Promt kommen jene zurück und so gehts dann weiter... Manchmal reichts auch für ne schnelle Dusche.
      6 0 Melden
  • phasto 11.07.2018 12:06
    Highlight Highlight Würde ich jetzt während dem Werbeblock auf's WC gehen und die Werbeblöcke nicht sehen...hätte ich ja laut Frau Werder die Werbung gesehen, da ich nichts übersprungen habe...

    Nur wenn man eine Werbung seht, kauft man nicht ständig 17 Autos jeden Abend.
    Das ständige wiederholen bewirkt eher das Gegenteil, umso mehr wie mich eine Werbung nervt, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich das beworbene Produkt meide.

    Also Werbung zu überspringen ist demnach besser für unser Konsumverhalten....
    65 0 Melden
  • HerrWeber 11.07.2018 12:04
    Highlight Highlight Ich selber bin Kunde von UPC, da gibt es jetzt schon Sender, die keine Replay-Funktion haben. Da geht die Welt nicht unter - dann seh ich mir die Sendung eben nicht an. Oder ich nehme sie im Vorfeld auf, sofern möglich.
    Aus meiner Sicht wird es so laufen, dass wenn ein Sender die Replay-Funktion nicht mehr unterstützen möchte, sich die Zuschauer schnell einen anderen Sender suchen werden.
    46 0 Melden
  • Alfio 11.07.2018 11:57
    Highlight Highlight Wieder mal Typisch diese Lobbyisten.

    Swisscom hat sich Jahrzehnte lang bereichert am Monopol und kaum sieht man das jemand ein Stück vom Kuchen haben könnte, kommt man gleich mit Politik und Gesetze.

    Kommt mir vor wie ein beleidigtes Kind was den Bus verpasst hat.
    Oder eben klassisches Schweizer Mentalität, mal abwarten was geschieht, so lange was reinkommt ist ja gut. Aber wehe jemand anderes verdient mehr daran, dann gleich mit dem Vorschlaghammer.

    Man schafft immer wieder eine Umgebung, wo der Grosse (SC) und die Politik dahinter, unantastbar sind, auf kosten des Fortschritts.
    21 26 Melden
  • meine senf 11.07.2018 11:52
    Highlight Highlight Noch schlimmer als Replay-TV ist die menschliche Erinnerung!

    Schliesslich kann man ja einmal einen Film mit Werbung sehen. Danach kann man sich an diesen Film erinnern, ohne dass man sich auch an die Werbung erinnern muss. Und die TV-Stationen können das nicht kontrollieren und bekommen kein Geld dafür!

    Am besten sollte das Gedächtnis nach jedem Ansehen einer Sendung gelöscht werden, um diesen schweren Diebstahl zu verhindern. Notfalls braucht es ein Gesetz, das Evolution, Schöpfergott, Gentechniker und Gehirnchirurgen zwingt, mit den TV-Stationen ein entsprechendes DRM-System auszuarbeiten.
    17 17 Melden
  • yellowastra 11.07.2018 11:47
    Highlight Highlight Ich kenne faktisch niemanden der beim Tv schauen bei Werbung nicht umschaltet.
    44 2 Melden
  • fcsg 11.07.2018 11:46
    Highlight Highlight Ich kenne niemanden, der die 10-minütigen Werbeunterbrechungen schaut. Entweder zückt man sein Smartphone, geht auf die Toilette, zum Kühlschrank oder zappt weg. Die angeblichen Verluste der Fernsehsender sind doch vorallem darauf zurückzuführen, dass ihr Produkt nicht mit den neuen Werbekanälen mithalten kann. Hier geht es nur um Macht und eine gesetzlich abgesegnete bessere Verhandlungsposition gegenüber den Verbreitern von Replay-Angeboten.
    49 1 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 12:16
      Highlight Highlight Ich kenne auch keinen, der am Morgen die 20Min durchblättert und jedes Werbeinserat studiert. Du hast den Grundsatz von Werbung wohl kaum verstanden.
      0 0 Melden
    • fcsg 12.07.2018 13:15
      Highlight Highlight @Zurigo
      Was ist denn deiner Meinung nach der Grundsatz von Werbung? Die möglichst breite, grösstenteils nurzlose Streuung ist es längst nicht mehr. Deshalb haben ja auch Zeitungen ein Problem mit dem Verkauf von Werbeseiten. Heute funktioniert Werbung mehr über gezieltes Targeting, da sind Social Media Kanäle oder Werbung auf ausgewählten Internetseiten viel besser geeignet. Deshalb sind Werber auch nicht mehr bereit Millionen in Fernsehwerbung zu versenken.
      0 0 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 14:52
      Highlight Highlight @fcsg
      wenn ich so die Jahresberichte der CH-Privatsender sowie DE-Privatsender ankucke scheinst du mit deiner Aussage 100% daneben zu liegen. & nur weil deiner Meinung nach zu viel nutzlose Streuung vorhanden ist im TV/Print sollten die Sender/Verlagshäuser darauf verzichten? Werde nicht ganz schlau aus der Aussage...?
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 11.07.2018 11:44
    Highlight Highlight Ich hab den Artikel gelesen.
    Kapiere es aber noch immer nicht ganz
    Man will die Regeln ändern, aber für den Konsumenten soll alles gleich bleiben?

    Oder Werbung ja, aber nur solche die den Kunden interessiert?

    Neue Methoden der Werbung. Man kann direkt Waren kaufen oder zB Rezepte downloaden...

    Schön und gut. Wer soll das machen?
    Den Tech Freak interessiert es nicht, die Hausfrau kriegt es vermutlich nicht hin...
    34 2 Melden
  • zsalizäme 11.07.2018 11:36
    Highlight Highlight Die Werbung schaut doch sowieso kein Mensch, oder irre ich mich da? Wenn man die Werbung nicht überspulen kann, dann beschäftigt man sich doch anders während den Pausen. Man checkt sein Handy oder macht sonst irgendwas.
    31 0 Melden
  • G. Schmidt 11.07.2018 11:32
    Highlight Highlight Wir bezahlen schon über die Billag unseren Beitrag an die SRG... Da nun die Fernseh-Industrie den technologischen Fortschritt verschlafen hat, machen Sie es mit Lobbying wieder wett!

    Lineares Fernseh ist vom letzten Jahrhundert! Und wer das Gefühl hat ich würde Split-Screen-Werbung konsumieren kann sich zum Teufel scheren...
    312 33 Melden
    • SanchoPanza 11.07.2018 11:58
      Highlight Highlight oh man... da hat wohl jemand nicht begriffen das die SRG nur ein kleiner Fisch ist. informier dich mal bspw zur Firma Goldbach-Medien.
      27 22 Melden
    • Crecas 11.07.2018 12:31
      Highlight Highlight In der Deutschen Schweiz haben die SRG Sender im 1. Halbjahr 2018 weniger als ein Drittel des ganzen Fernsehkonsums auf sich vereinigt. Es geht hier in dieser Diskussion wirklich nicht um die SRG und Billag.
      21 6 Melden
    • HerrWeber 11.07.2018 12:46
      Highlight Highlight Split-Screen-Werbungen finde ich noch lästiger als normale Werbungen. Was soll denn das überhaupt.. ist ja wie früher bei MTV wo der Musikclip grad mal noch 50% der Bildschirmgrösse hatte, links und unten wurde dann das Horoskop und Teleshopping eingeblendet.
      Ne danke, dann lieber Netflix und Konsorten.
      30 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • localhost 11.07.2018 11:28
    Highlight Highlight Gesetze ...

    haben eine Geschichte. Die des Fermeldegesetzes ist zu Ende. Diese Probleme der Marktteilnehmer soll der Markt regeln.

    Solange der Mensch kein Recht auf Werbefreiheit hat und für öfffentliche Plakate eine Gebühr von der Werbefirma erhält ... Gesetzesmissbrauch ist das alles.
    35 1 Melden
  • Bossy 11.07.2018 11:26
    Highlight Highlight Ziemlich durchsichtig: Alle, auch Frau Werder, wollen TV-Replay. Also müssen Swisscom, UPC & Co. tiefer in die Tasche greifen, das heisst den Preis bezahlen, den die TV-Sender verlangen. Denn mit der geplanten Gesetzesrevision können die Sender nicht "mitbestimmen", wie Frau Werder behauptet, sondern sie erhalten einen Blankocheck. Und am Schluss zahlt der Konsument über die Abo-Preise.
    58 1 Melden
  • Siebenstein 11.07.2018 11:17
    Highlight Highlight Für das was ich bei Netflix, dazu noch in der gebotenen Qualität, anschauen kann finde ich den Preis mehr als angemessen!
    56 3 Melden
  • Sarkasmusdetektor 11.07.2018 11:11
    Highlight Highlight Um die Werbung geht es eh nicht, die "schaut" doch sowieso niemand. Auch ohne Replay nutzt man die Werbezeit doch höchstens für eine Pinkelpause oder zum rumzappen. Oder verfolgt tatsächlich irgendwer aufmerksam die Werbung? Also ich nie.
    64 0 Melden
    • Echo der Zeit 11.07.2018 12:27
      Highlight Highlight Wenn ich versuche Bewusst Werbung zu Schauen ist das zum Fremdschämen - Autowerbungen für Autos die ich mir Niemals leisten kann, Parfüm Werbung die mir sagen möchte das die Frauen mich Bespringen wenn ich es verwende usw.... diese Werbungen sind so was von Dämlich und die Fragen sich, wie können wir das denn Kunden Reindrücken ? Von der Fernsehe Werbung wurde ich noch Nie informiert sondern nur verarscht.
      24 0 Melden
    • mnl 11.07.2018 14:10
      Highlight Highlight Wenn du so oft und lange Pinkelpausen benötigst, dann würde ich dir den Gang zum Arzt ans Herz legen.

      Tipp: Wiederholungen, die mitten in der Nacht liefen, nutzen. Da kommt deutlich seltener und viel kürzere Werbung.
      7 0 Melden
  • Butterscotch&hardcandy 11.07.2018 11:05
    Highlight Highlight Aussage der Dame: die bösen Provider verkaufen unsere Produkte die wir Ihnen verkauft haben.
    -> Sender könnten ganz einfach den Provider umgehen und ihr Produkt über DVB-T übertragen. Tun sie aber nicht, da es nur wenig lukrativ wäre..
    56 1 Melden
  • Slavoj Žižek 11.07.2018 11:04
    Highlight Highlight Der verzweifelte Streit über ein bereits im sterben liegendes Medium belustigt mich. Wir haben seit Jahren kein TV Abo mehr und vermissen es keine Sekunde.
    55 7 Melden
    • mnl 11.07.2018 14:11
      Highlight Highlight Bei welchem Anbieter beziehst du dein Internet? Ich konnte kein interessantes Angebot (Preis und Geschwindigkeit) ohne TV-Abo finden.
      5 1 Melden
    • mnl 11.07.2018 14:35
      Highlight Highlight Danke, den Anbieter kannte ich überhaupt nicht. Das Angebot sieht auf den ersten Blick sehr gut aus :)
      0 0 Melden
    • Slavoj Žižek 11.07.2018 14:41
      Highlight Highlight EWL, 1gbit
      0 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 11.07.2018 11:00
    Highlight Highlight Ich fand es gut, dass man die Frau challenged bei gewissen Themen. Und nach dem Interview kann ich auch ein wenig verstehen das die Schweiz scheinbar den TV Verbreitern ein Privileg zuspricht das sonst kein Land hat. Ich kann auch verstehen das die Swisscom dramatisiert und den Tod des Replays sieht.

    Faktisch sehe ich aber auch wirklich keine Änderung weil die Swisscom könnte es sich nicht erlauben darauf zu verzichten. Einzig Sorge habe ich bei der Erhöhung der Kosten gegenüber dem Nutzer und möglichen Absprachen zwischen den grossen 3.
    31 2 Melden
  • NotWhatYouExpect 11.07.2018 10:58
    Highlight Highlight "Replay-Nutzer haben umgerechnet Zugriff auf etwa 30'000 Filme, dazu kommen die Informationssendungen, die es bei Netflix nicht gibt."

    Wie kommt Sie auf diese Zahl? Rechnet Sie einfach X Sendungen pro Tag pro 7 Tage pro Sender?

    Davon wären ja dann noch X Wiederholungen drin und meistens werden neue Filme direkt auf 2-5 Sendern gleichzeitig oder in der selben Woche gezeigt.
    60 1 Melden
    • Scaros_2 11.07.2018 11:23
      Highlight Highlight Das wären ned nur Wiederholungen mit drin sondern gleich doppelt und 3 fach die gleiche sendungen weil serien wie Scrubs seit 10 jahren gefühlt auf 10 sender parallel ständig laufen
      36 1 Melden
    • fcsg 11.07.2018 11:53
      Highlight Highlight Bei dieser Aussage kann man wirklich nur lachen, vorallem das Angebot an Mediashop-Sendungen ist absolut atemberaubend...
      30 2 Melden
    • Scaros_2 11.07.2018 12:17
      Highlight Highlight Oder die Unglaublichen Dokumentationen über das Fischen vor Alaska oder Truckerfahren im Schnee oder das Goldschürfen.
      19 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cake9x 11.07.2018 10:54
    Highlight Highlight Das ganze Interview lang: Rausreden, keine klare Antwort.. Ich persönlich kenne niemanden der überhaupt noch Fern schaut ohne replay..
    371 37 Melden
    • Watcher 11.07.2018 12:45
      Highlight Highlight Doch, ich! Meiner steht im Keller in der Verpackung. Geht ganz einfach.
      3 12 Melden
    • JayPi 11.07.2018 15:52
      Highlight Highlight @Watcher: Du gehst also in deinen Keller und schaust dir ein Fernsehgerät an, das noch in seiner Verpackung ist? Warum hast du ihn überhaupt gekauft? Ist dir bewusst, dass man keinen Fernsehanschluss benötigt um einen Fernseher zu benutzen?
      5 1 Melden
    • Watcher 11.07.2018 16:21
      Highlight Highlight @JayPi: Der Fernseher stand mal im Wohnzimmer, damals wurde er benutzt. Ich sehe ihn mir weder im Keller noch im Wohnzimmer an, vielmehr bin ich seither aktiv, anstatt auf dem Sofa sitzend auf den Bildschirm zu schauen.
      Den Anschluss hat meines Wissens jeder Haushalt, jedoch war mir zu jeder Zeit bewusst, dass es diesen zum TV schauen benötigt.
      Ich schaue live in die Ferne (draussen), nicht bis nur bis zum Bildschirm.
      5 6 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

Artikel lesen
Link to Article