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Volkssport in der Schweiz: Mit Replay-TV zeitversetzt fernsehen und die Werbung überspringen. Bild: zvg

«Es darf nicht sein, dass Swisscom einfach unser Programm nimmt und ihren Kunden verkauft»

Die Schweiz ist ein Paradies für Replay-TV-Nutzer. Aber bleibt das so? TV-Anbieter und Konsumentenschützer sind skeptisch. Die TV-Sender jedoch versprechen, dass es weiterhin «ein attraktives Replay-Angebot» geben wird.

11.07.18, 10:38 12.07.18, 08:08


Der seit Jahren schwelende Zwist zwischen TV-Sendern und TV-Anbietern ums Replay-TV geht in die nächste Runde. Nun soll Replay-TV über eine Gesetzesänderung reguliert werden. Setzen sich die Fernsehsender durch, stehe das zeitversetzte Fernsehen, zumindest so wie es die Kunden heute kennen, vor dem Aus, sagen TV-Verbreiter wie Swisscom. Die Konsumentenschützer warnen vor steigenden Kosten für die TV-Abos.

Im Interview nimmt Andrea Werder von der Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen (IRF), die sich für die Rechte der TV-Sender einsetzt, ausführlich Stellung.

Frau Werder, wie oft schauen Sie zeitversetzt Fernsehen?
Werder:
 Sehr oft. Gerade mit zwei Kindern bin ich dankbar, dass es Replay-TV gibt. Ich müsste sie sonst früher ins Bett bringen, mit zeitversetztem Fernsehen sind wir viel flexibler. So geht es wohl vielen jungen Familien.

Überspringen Sie die Werbung?
Das kommt schon vor, man tut es fast reflexartig, da die Funktion bequem per Knopfdruck zur Verfügung steht. Es ist für mich durchaus nachvollziehbar, dass die Konsumenten die Werbung überspringen, wenn ihnen die Möglichkeit angeboten wird. 

Viele Menschen schauen nur noch Fernsehen, weil es Replay-TV gibt bzw. weil man die Werbung überspringen kann. Warum wollen die TV-Sender zeitversetztes Fernsehen trotzdem weiter einschränken?
Da liegt ein Missverständnis vor. Es soll kein Spulverbot geben. Die TV-Sender wollen das Replay auch nicht abschaffen. Ganz im Gegenteil. Wir begrüssen es sehr, wenn der Konsument unsere Programme sehen kann, wann immer er das gerne möchte. Wir sind überzeugt, dass künftig immer mehr Menschen zeitversetzt Fernsehen werden.

Andrea Werder, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen. Bild: zvg

Letzte Woche hat die Fernmeldekommission in Ihrem Sinne vorgeschlagen, dass der Replay-Modus ohne die Einwilligung der Sender verboten werden soll. Das ist doch eine massive Einschränkung?
Wie gesagt, es gibt kein Replay-Verbot. Ein attraktives Replay-Angebot ist im Interesse der Fernsehsender. Mit der Gesetzesrevision wird lediglich erreicht, dass die Sender direkt mit TV-Verbreitern wie Swisscom, Sunrise oder UPC über das Replay verhandeln dürfen, wie es überall in Europa üblich ist.

Erlauben Sie mir eine Gegenfrage: 

«Finden Sie es normal, dass Swisscom, UPC und Sunrise einfach unser Programm übernehmen und an ihre Abonnenten verkaufen, ohne uns auch nur zu fragen?»

Andrea Werder, Geschäftsführerin der Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen 

Wir begrüssen Replay-TV und stellen unser Programm gerne fürs zeitversetzte Fernsehen zur Verfügung.

Aber?
Wir können es nicht zulassen, dass nur die TV-Verbreiter das Sagen und die Sender das Nachsehen haben. Dies, obwohl es die Sender sind, die die Programme produzieren und Swisscom, UPC und Co. diese lediglich übernehmen und gegen teure monatliche Gebühren an ihre Abonnenten weiterleiten.

Also kein Replay-Verbot, aber eine strengere Regulierung. Was genau verlangen die Sender?
Wir wollen die Bedingungen für die Übernahme der Sendungen mit den TV-Verbreitern direkt verhandeln dürfen. Dazu braucht es eine Gesetzesrevision. Damit wird sichergestellt, dass die Erträge aus dem Replaygeschäft nicht einseitig an die Grosskonzerne Swisscom, Sunrise und UPC gehen, sondern dass auch die Sender daran partizipieren.

Anders gesagt: Die Fernsehsender möchten einzeln mit den TV-Anbietern verhandeln, um so den Preis in die Höhe zu treiben.
Die heutige Rechtslage in der Schweiz versetzt Swisscom, UPC oder Sunrise in eine international einmalig privilegierte Position. Allein die TV-Verbreiter machen heute das Geschäft mit den Sendungen. Sie nutzen die einzelnen Sendungen, um damit eigene, lukrative Online-Videotheken bereitzustellen und von den Konsumenten Abogebühren zu erheben.

Darüber hinaus schalten Verbreiter wie Zattoo, Wilmaa und Teleboy eigene Werbung vor dem Ausspielen der Replay-Inhalte oder unterbrechen das Programm mit eigener Werbung. Diese Werbeeinnahmen fliessen nicht den Sendern zu, sondern alleine den TV-Anbietern. Es ist doch nur fair, wenn wir mitbestimmen können, ob und zu welchem Preis die Verbreiter mit unserem Programm Werbeeinnahmen generieren dürfen.

Beim Knatsch zwischen Sendern und TV-Anbietern geht es also um Geld und Urheberrechte?
Es geht nicht nur um Urheberrechte. Es geht uns zum Beispiel darum, dass wir mitentscheiden wollen, ob alle unsere Programmsignale übertragen bzw. welche interaktiven Zusatzinformationen mitgeliefert werden. Bei einer Kochsendung könnte der Zuschauer über einen mitgelieferten Link etwa das Rezept direkt herunterladen oder das verwendete Olivenöl online kaufen. Für die Sender sind solche Online-Inhalte wichtig, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Freiwillig übertragen die Kabelnetzbetreiber solche Zusatzdienste leider nicht. 

Es gibt viel zu diskutieren und zu verhandeln, solange aber die TV-Verbreiter nicht verhandeln müssen und die Programme ohne Gegenleistung übernehmen können, haben die Sender das Nachsehen.

Im Vorschlag der Fernmeldekommission steht, dass TV-Anbieter Programmsignale «nur zeitgleich, unverändert und vollständig» weiterverbreiten dürfen. Bedeutet dies auch das Ende der Spulfunktion?
Nein, das ist eine falsche Interpretation. Es ist durchaus denkbar, dass die Werbung ‹überspult› werden kann, wenn die Sender von den TV-Anbietern endlich fair entschädigt werden. 

Was wären sinnvolle Alternativen zur herkömmlichen Werbung beim Replay-TV?
Die Replay-Abos können verschieden gestaltet werden: Ein Überspulverbot für die lineare Werbung ist nur eine mögliche Variante, die Digitalisierung erlaubt auch neue Werbeformen. Möglich wären zum Beispiel: Ein, zwei Spots vor einer Replay-Sendung statt eines ganzen Werbeblocks, kurze aber zielgruppenspezifische und damit werthaltigere Werbung, interaktive Werbung, wo z.B. das Produkt direkt über den Screen bestellt werden kann oder Split-Screen-Werbung. Denkbar wäre auch ein Abo ganz ohne Werbung, dann müsste nicht einmal mehr überspult werden, dafür bezahlt der TV-Verbreiter eine entsprechende Entschädigung für die entgangenen Werbeinnahmen.

Läuft es also darauf hinaus, dass die TV-Abos teurer werden?
Die Konsumenten sollen nicht mehr bezahlen. Sie bezahlen bereits viel Geld für die Bundle-Angebote der TV-Anbieter.

Die Stiftung für Konsumentenschutz warnt, dass sich Replay-TV-Angebote massiv verteuern würden, wenn sich die TV-Sender durchsetzen.
Swisscom, Zattoo und Co. können die Replay-Angebote nicht einfach verteuern, sonst verlieren sie ihre Kunden, zumal sie in Konkurrenz zueinander stehen. Die TV-Anbieter verdienen mit Werbung und Abogebühren sehr gut am Replay-TV, nun geht es um eine faire Aufteilung der Einnahmen. Allenfalls verlieren die TV-Anbieter etwas Marge, wenn sie die Werbeverluste der Sender, die durch die Replay-Nutzung entstehen, entschädigen müssen.

Gerade kleine Streaming-Anbieter wie Zattoo, Wilmaa und Teleboy wären durch die neue Gesetzeslage den Interessen der TV-Sender ausgeliefert und könnten vom Markt verschwinden.
Für die Sender sind die Streaminganbieter als Verbreiter ihrer Programme und als Konkurrenz zu den grossen Kabelnetzbetreibern wichtig. Eine Monopolisierung auf wenige grosse TV-Verbreiter wäre hingegen nicht im Sinn der Fernsehsender. Sie haben daher sicher kein Interesse, die kleinen Anbieter zu benachteiligen.

Mächtige Anbieter wie Swisscom und UPC könnten als Retourkutsche einzelne Sender aus dem Angebot werfen. Das ist doch das Letzte, was Sie wollen?
Auch hier spielt der Markt. Wenn ein TV-Verbreiter bestimmte Sender ausschliesst, gehen die Kunden zum Rivalen, der alle Sender im Angebot hat.

Eigentlich wollen die Fernsehsender das Replay seit Jahren einschränken, weil sie um ihre Werbeeinnahmen fürchten. Richtig?
Falsch. Die Sender wollen das Replay weder abschaffen noch einschränken. Aber die aktuelle Situation, dass sich Swisscom und Co. bei den Sendungen frei bedienen und fremde Inhalte ohne Mitsprache der Sender verkaufen können, ist weltweit einmalig.

Im Ausland entscheiden die TV-Sender, wer welche Sendung zu welchen Bedingungen schaut. In Deutschland etwa verhandeln die Sender die Replay-Konditionen direkt mit den TV-Verbreitern. Dort geht das Geschäft für beide Seiten auf. Dies wollen wir auch in der Schweiz erreichen.

«Die TV-Verbreiter verkaufen ihre teuren Bundle-Abos mit dem Zugpferd Replay. Die Einnahmen aus diesem Geschäft sind fair zu verteilen.»

Es kann doch nicht sein, dass die Transportunternehmen, also die TV-Verbreiter, mehr am Replay verdienen als die Sender, welche die Inhalte produzieren.

Im Ausland, wo die Bedingungen zwischen Sendern und Anbietern individuell verhandelt werden, gibt es kein vergleichbares Replay-TV. Droht also nicht doch ein schlechteres Replay-Angebot? Zum Beispiel nur zwei statt sieben Tage?
Dieser Auffassung sind wir nicht. Im Gegensatz zum Ausland haben wir in der Schweiz die Möglichkeit des 7-Tage-Replays. Das heisst, dass der Konsument das ganze 24-Stunden-Programm während sieben Tagen zeitversetzt sehen darf. Das ist im Urheberrecht verankert und soll nicht geändert werden.

Swisscom droht trotzdem, die Gesetzesrevision bedeute faktisch das Ende von Replay-TV in der Schweiz.
Nochmals: Es gibt kein Replay-Verbot, aber von der heutigen Situation profitieren ausschliesslich die TV-Verbreiter. Für sie ist Replay äusserst attraktiv, die Sender hingegen gehen leer aus.

Die Sender gehen nicht leer aus, sie werden für das Replay-TV von den Anbietern entschädigt.
Von den monatlichen Gebühren, die der Konsument für das Internet-TV-Abo mit Replay-Funktion zahlt, müssen die Kabelnetzbetreiber gerade mal 1.60 Franken an die Rechteinhaber, also Urheber, Produzenten, Künstler und TV-Sender weiterleiten. Bei Abopreisen von über 100 Franken steht dieser Betrag in keinem Verhältnis. Werden die Sender übergangen, werden sie in ernsthafte wirtschaftliche Schwierigkeiten kommen.

Die Werbestatistik sagt etwas anderes: Seit 2012, also seit es Replay-TV gibt, sind die Nettowerbeumsätze von 726 auf 774 Millionen Franken gestiegen. 
Diese Zahlen beinhalten alle in der Schweiz vermarkteten TV-Sender. In den letzten Jahren ist die Anzahl der Sender deutlich gestiegen. Der Kuchen ist also etwas grösser geworden, aber auch die Anzahl Stücke hat markant zugenommen, so dass die einzelnen Stücke kleiner geworden sind. Die Werbeverluste werden folglich erst bei den einzelnen Sendern sichtbar.

Ohne die Ausfälle durch Replay-TV hätten die Sender ihre Einnahmen steigern können. Können sich die Sender nicht mehr refinanzieren, fehlt das Geld für ein attraktives Programm und die Finanzierung künftiger Herausforderungen.

Sie behaupten, den Sendern gingen wegen Replay-TV über 100 Millionen Franken an Werbeeinnahmen verloren. Wie kommen Sie auf diese Summe?
Im zeitversetzten Fernsehen wird die Werbung übersprungen. Folglich erreicht die Werbung nicht mehr so viele Zuschauer, wie eigentlich möglich wäre. Dieses verlorene Werbepotenzial können wir berechnen.

Dieser berechnete Werbeausfall ist kaum real, da der grösste Teil der Sendungen nicht geschaut würde, wenn sie nicht zeitversetzt verfügbar wären.
In der Schweiz ist der TV-Konsum in den letzten Jahren konstant geblieben. Der Live-TV-Konsum hat abgenommen und der zeitversetzte Konsum, bei dem die Werbung oft übersprungen wird, hat zugenommen. Daraus resultieren die berechneten Werbeausfälle. Zum Vergleich: Im Ausland gibt es viel weniger Replay-Angebote und auch dort ist der TV-Konsum nicht eingebrochen.

Wie viele Schweizer schauen inzwischen zeitversetzt Fernsehen?
2013 schauten in der Deutschschweiz erst 9 Prozent zeitversetzt, 2017 war es bereits jeder Vierte. In der wichtigen Hauptsendezeit von 19 bis 23 Uhr liegt der Anteil der Replay-Nutzung am gesamten TV-Konsum bei 30 Prozent.

Wie viele Replay-Nutzer spulen die Werbung effektiv vor?
Man kann bei jedem Sender genau messen, wie oft die Werbung übersprungen wird. Im Schnitt sind es 60 bis 80 Prozent der Werbung, die im Replay übersprungen wird.

Replay-TV lädt die Nutzer dazu ein, die Werbung zu spulen. Aber beim linearen Fernsehen wird die Werbung auch schon lange von vielen ignoriert.
Im Live-TV zappen nur rund 20 bis 30 Prozent weg, wenn Werbung läuft. Das heisst, im zeitversetzten Fernsehen erreicht die Werbung viel weniger Zuschauer und den Sendern entgehen entsprechend massiv Einnahmen.

Sie heben TV-Anbieter und Replay-TV als Grund für angebliche Werbeverluste hervor. Verlieren die TV-Sender nicht einfach an Bedeutung, weil die Kunden Netflix oder YouTube statt SRF, Pro7 oder RTL schauen?
Netflix ist mit 15 Franken pro Monat ein teures Angebot ...

Ein TV-Abo mit Replay ist ebenfalls nicht gratis ...
Beim Replay-TV ist das Angebot weit grösser als bei Netflix. Replay-Nutzer haben umgerechnet Zugriff auf etwa 30'000 Filme, dazu kommen die Informationssendungen, die es bei Netflix nicht gibt. Replay-TV richtet sich an ganz andere Kundenbedürfnisse, insofern wird das Fernsehen nicht von Streamingdiensten verdrängt. Klar ist, dass der TV-Konsum je länger desto mehr nicht mehr linear, sondern zeitversetzt erfolgt.

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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123Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • unplugged 12.07.2018 11:11
    Highlight Das heutige System hat sich ja bewährt. Es gibt einen allgemein gültigen Tarif mit einem Verteilschlüssel.

    Mit jedem Sender einzeln verhandeln? Stellt euch mal vor die Radiosender müssten das mit jedem Musiklabel. Radio wäre tot!

    Der Netto-Werbeumsatz ist unverändert hoch, von einem Rückgang kann keine Rede sein (Quelle: https://werbestatistik.ch/de/downloads/publikation-2018-1/praesentation-werbeaufwand.pdf-1)

    Ohne Replay TV sähe es wohl anders aus, die Abwanderung fände viel rascher statt und die Sender hätten richtig Grund zum jammern.
    6 0 Melden
  • Ralf Beyeler 12.07.2018 10:49
    Highlight "Es darf nicht sein, dass Swisscom einfach unser Programm nimmt und ihren Kunden verkauft."

    Swisscom nimmt das Programm nicht einfach so. Swisscom hat eine Weiterverbreitungskonzession und damit das Recht dazu.

    Passt das einem Sender nicht, gäbe es eine ganz einfache Lösung: Sobald ein Programm nicht mehr frei empfangbar ist, kann Swisscom Repaly-TV ohne vertragliche Vereinbarung mit dem Sender nicht mehr anbieten.
    14 0 Melden
  • Gähn 12.07.2018 09:22
    Highlight Klarer Fall.
    Ich werde in Zukunft mein Horizon-abo kündigen und ausschließlich halblegale IP-TV-anbieter nutzen. Da hab ich die gesamten Sender, für die ich jetzt bezahle, gratis. Dazu eine ausreichend große Festplatte für Aufnahmen und ich habe das selbe wie jetzt.
    Aber aus Gutmütigkeit, unterliess ich das bis jetzt.
    10 1 Melden
  • Digichr 12.07.2018 05:47
    Highlight Die Sache mit der Zustimmung kann gefährlich sein. Heute haben wir in der Tat Sender wie BBC oder ORF im Kabel weil man die in der Schweiz mit normalem Aufwand empfangen kann. Es kann durchaus sein, dass die Sender dann ganz wegfliegen. Das wäre schade und daher sind die Vorschläge der Kommission abzulehnen und die UPC und co. Sollen eben freiwillig verhandeln.

    7 1 Melden
  • Posersalami 12.07.2018 00:45
    Highlight Das letzte Aufheulen einer dem Tod geweihten Industrie? Die Marktanteile zumindest in der Schweiz sprechen Bände:

    https://www.publicitas.ch/de/research/werbemarkt-schweiz/mediadaten/mediadaten-tv/marktanteile/

    Der "beste" Privatsender in der Schweiz kommt so auf 4.9%, Pro 7 liegt bei 3%..


    2011 sah das noch so aus:
    "2011 war RTL der beliebteste TV-Sender bei den 15- bis 49-jährigen Schweizern. Mit 12,6 Prozent Zuschauer-Marktanteil gewinnt RTL deutlich vor SF 1 (11,2 Prozent)"
    http://www.werbewoche.ch/medien/2012-01-05/rtl-beliebtester-tv-sender-bei-den-schweizern

    autsch
    9 1 Melden
  • Pasch 11.07.2018 23:27
    Highlight Sind hier eigentlich die Sender gemeint die (ich kenns nur am Wochenende) bis Mittag, irgendwelche Verkaufsshows zeigen, Heilkristalle, Fettcremes, und Astroshows, die halbe Sendezeit? Keine Ahnung was danach kommt... wills auch nicht wissen...
    17 0 Melden
  • alles auf rot 11.07.2018 22:30
    Highlight Jetzt sollen man mit einem Aufpreis auf sein Abo die Sender dafür entschädigen, dass man die Werbung, für deren Ausstrahlung die werbenden Unternehmen die Sender bereits bezahlt haben, nicht sehen möchte.
    Überzeugt mich noch nicht so ganz...
    12 2 Melden
  • Pointer 11.07.2018 20:15
    Highlight Heute gibt es so viele Smart-TVs. Wenn die TV-Sender so von ihrem Konzept überzeugt sind, warum stellen sie dann nicht eine eigene App zur Verfügung, mit der Zuschauer ihre Inhalte individuell abrufen können?
    14 2 Melden
  • bärn 11.07.2018 18:59
    Highlight Klar ist:
    Kein spulen
    =
    Künden
    46 2 Melden
  • Chaose 11.07.2018 18:54
    Highlight Sie sagt etwa 1000 Mal, dass es kein Verbot sei. Aber faktisch ist es das natürlich, vor allem wenn man bedenkt, dass man dann von jedem TV-Sender separat das Einverständnis haben muss. Das wird ein Schweizer Anbieter vielleicht noch mit SRF und RTL machen, aber Replay auf BBC, ORF, etc - das darf man dann vergessen. Diese Anbieter haben ja grundsätzlich kein Interesse, in der Schweiz im Kabel zu sein.
    33 1 Melden
  • Posersalami 11.07.2018 17:33
    Highlight "Darüber hinaus schalten Verbreiter wie Zattoo, Wilmaa und Teleboy eigene Werbung vor dem Ausspielen der Replay-Inhalte oder unterbrechen das Programm mit eigener Werbung. "

    Falsch

    Das gilt nur, wenn man nichts zahlt und den Dienst gratis nutzt. Für irgendwas unter 100.- im Jahr ist man ohne Werbung dabei.

    Konkurrenzlos günstig und für mich die einzige zumutbare Art und Weise noch ab und zu TV zu sehen.
    36 2 Melden
  • Pointer 11.07.2018 17:28
    Highlight «Bei Abopreisen von über 100 Franken steht dieser Betrag in keinem Verhältnis.» Bei welchen Anbietern kostet Replay-TV denn über 100 Franken? Selbst bei der teuren Swisscom kostet Replay-TV «nur» 20 Franken zusätzlich.
    26 2 Melden
  • saukaibli 11.07.2018 16:40
    Highlight "Dieses verlorene Werbepotenzial können wir berechnen." Könnt ihr auch berechnen, wie viel Geld den Werbenden verloren geht, weil genervte Kunden die Produkte aufgrund der nervtötenden Werbespots einfach nicht mehr kaufen? Eure Rechnung ist in etwa so falsch wie die der Filmbranche, wenn sie für jeden Download eines Films den Preis eines Kinotickets berechnen. Als würde jeder für den Film bezahlen, wenn er ihn nicht gratis herunterladen könnte. Ich kaufe mir als Mann auch keine Always Ultra, wenn ich die Werbung Tausend Mal ansehen muss.
    66 1 Melden
  • Oban 11.07.2018 16:33
    Highlight Spannend finde ich ihre Feststellung das sie sich wundert das Kabelnetzbetreiber mit dem Prgramm ihrer Kunden (vorallem wohl Pro7Sat1 & RTL) Geld verdienen wollen. Gerade diese Sender zahlen in DE sogar Einspeisegebühren bei den Kabelnetzanbieter, wollen aber gleichzeitig hier via Werbefenster und Rückvergütungen der Kabelnetzbetreiber doppelt absahnen.
    38 0 Melden
  • patnuk 11.07.2018 16:20
    Highlight und da fragt man sich warum Netflix und Co. solchen Erfolg haben...
    Werbung will keiner mehr sehen...haben die dass noch nicht begriffen. Mit E-Commerce und Co ist Werbung im linearen TV „has been“. Macht einen Workshop und seit innovativ, aber das lineare TV ist passé. Aber die Kuh melken bis sie verhungert und stirbt.
    48 1 Melden
  • Triumvir 11.07.2018 16:16
    Highlight Ich hasse jegliche Art von Werbung und ignoriere diese deshalb bewusst. Sollte Replay mit überspringen der Werbung wegfallen, dann werde ich nur noch ausschliesslich Netflix und Co schauen. Ich dürfte nicht der einzige sein, der so denkt...
    59 0 Melden
  • Zurigo 11.07.2018 15:49
    Highlight und mich (ja ich arbeite in der Werbeindustrie), dass 99% der Kommentarschreiber hier das gefühl haben, gratis Content zu geniessen (und nein nur weil ihr schön eure Swisscom Box bezahlt, haben wir noch keinen Lohn!). Lernt doch endlich mal, dass ihr für Content zahlen müsst und falls ihr das nicht wollt, geniesst keinen Content und regt euch nicht über die Werbung auf.
    Oder besser noch: zeigt mir doch einfach eine alternative auf, wie ein Privatsender in der CH überleben kann ohne Billag und ohne Werbung?!
    8 80 Melden
    • Posersalami 11.07.2018 17:36
      Highlight Niemand braucht Werbung, niemand will Werbung. Die Werbe- ist neben der Rüstungsindustrie die wahrscheinlich überflüssigste Industrie, die man sich ausdenken kann.

      Denkt euch ein neues Modell aus oder geht unter. So einfach ist das! Ihr habt nämlich das Problem, das heute die Leute die Wahl haben.

      An mir verdient ihr schon lange kein Geld mehr und Leute wie ich werden jedes Jahr mehr..

      Ich bin übrigens bereit für anständigen Content zu bezahlen! Nur nicht mit meiner Zeit und nicht auf Kosten meiner Intelligenz, die von dummer Werbung beleidigt wird.
      47 3 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 11.07.2018 17:46
      Highlight Weniger Werbung?
      16 1 Melden
    • Astrogator 11.07.2018 18:59
      Highlight Es hat ja niemand etwas gegen Werbung - solange man sie überspringen kann. Und das kann man seit man Sendungen aufzeichnen kann.
      Wie schon mal geschrieben, ich habe bei Swisscom TV jetzt schon Sender ohne Replay, anscheinend können gewisse Sender also durchaus verhandeln.

      Es gibt keine irgendwie geartete Verpflichtung oder ein Recht auf Umsätze für die Werbeindustrie. Und Verträge werden zwischen Sender - verkauft Zeit - und dem Werbenden abgeschlossen. Daraus ergibt sich überhaupt keine Verpflichtung für den Konsumenten Werbung zu schauen.
      33 0 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 19:56
      Highlight Klassische Generation: hauptsache Blitzen aber keiner hat die Eier einen Vorschlag zu machen. (Ich bin übrigends 26 und für ich ist es selbstverständlich, dass nicht gratis ist und gewisse Dinge durch Werbung finanziert werden müssen)
      3 45 Melden
    • Sauäschnörrli 11.07.2018 21:05
      Highlight 50% haben Mittlerweile eh einen Second Screen, greift doch das auf. Pro7 sollen beim produzieren ihrer Sendungen, diese Bildschirme einbeziehen. Lockt die Leute auf eure Websites, Facebook-Profile oder stosst eine Diskussion auf Twitter an. Der Werbemarkt entwickelt sich eh in diese Richtung. Aber wenn man nach Product Placement und Paid Content, dem Kunden noch stupide bewegtbild Werbung (die nervigste Form und Hauptgrund wieso die Leute Adblocker benutzen) zumutet, ist selbst schuld wenn die Leute abspringen.
      19 0 Melden
    • Asho 11.07.2018 21:12
      Highlight @zurigo: Ich glaub jeder versteht, dass es Inhalte nicht gratis gibt. Aus meiner Konsumentensicht bezahle ich halt schon heute 25Fr/Mt (+30Fr Billag) fürs TV. Fernsehen ist aus meinem Empfinden heute schon nicht gratis für mich. Wohin das Geld geht (Swisscom, UPC, RTL, Pro7 etc) ist mir letztlich egal. Ich will keinen Serviceabbau (Spul-Verbot, Einblendungen) zum gleichen Preis oder den jetzigen Service zu einem höheren Preis. Es ist nicht an uns, Vorschläge zu bringen. Ihr müsst attraktiv sein, wir Konsumenten haben schliesslich die Wahl (Netflix, youtube, SRF online, on demand, kinox usw).
      26 0 Melden
    • einkritischer 12.07.2018 08:28
      Highlight Kleine Anmerkung: Wenn ich mal bei jemandem zu Besuch bin und fernsehe, und dann wird Werbung eingeblendet, dann laufe ich sofort davon. Es wird davon gesprochen, dass nur 20-30% umschalten. OK, aber es kann nicht gemessen werden, wie viele Leute einfach leisestellen (weil die Werbung immer viel lauter ist, trotz Gesetz, dass sie das nicht dürfte), und davonlaufen. Das kann alles nicht gemessen werden. Hinzu kommt, dass die LEute Werbungsmüde sind. ES GEHT NICHT MEHR REIN!!! LAsst euch etwas anderes einfallen!
      8 1 Melden
    • Posersalami 12.07.2018 11:20
      Highlight @ Zurigo: Ja und? Ich zahle auch mein Abo für den Tagi, Netflix oder Apple Music. Ich zahle sogar freiwillig jeden Monat zB. an die Nachdenkseiten oder Makroskop. Ich würde auch ARTE Geld zahlen, wenn die es bräuchten.

      Ich kann die neusten Folgen von The Big Bang Theorie auch zB. bei iTunes via Staffelpass sehen, wenn Pro 7 das Überspringen von Werbung verbieten sollte. Kein Problem! Ich würde niemals einen Rappen bezahlen um auf Pro 7 etwas sehen zu können. Und zwar aus Prinzip!
      6 1 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 12:14
      Highlight @posersalami: jedes Medium das euch gratis Content anbietet ist auf Werbung angewiesen egal ob du das willst oder nicht. Konsumiere kostenpflichtige Inhalte wie bei Netflix und du bist die Werbung los. Nutze doch einfach die "dummen" Medien nicht, wenns dir nicht passt.

      @ Astrogator etwa gleich wie: Ich habe nichts gegen hohe Preise beim Benzin solange ich tanken kann ohne zu bezahlen.

      @Auscho geniales Denken "mir ist es egal". Und genau so egal ist es IP und 71M ob du was gegen Werbung hast denn sie haben nichts vom Billag- resp. Anschluss-Kuchen um ihr Progamm zu finanzieren

      0 6 Melden
    • Astrogator 12.07.2018 13:03
      Highlight @Zurigo: Nicht alles was hinkt...

      Wenn ich tanke kommt ein Vertrag zwischen mir und dem Verkäufer zustande.

      Nochmals, wo kommt ein Vertrag zwischen Werber und mir zustande?
      6 0 Melden
    • Posersalami 12.07.2018 13:11
      Highlight @ Zurigo: Das ist exakt das, was ich mache.

      70% meines Medienkonsums verbringe ich mit von mir bezahlten Angeboten. Zu 25% bediene ich mich in den Mediatheken der öffentlich Rechtlichen. Vielleicht 5% ist Werbefinanziert und darauf kann ich auch gerne verzichten! Sobald die Dinosaurier Replay TV zerstört haben werde ich das auch tun.
      4 0 Melden
    • Posersalami 12.07.2018 13:14
      Highlight @ Zurigo: Wenn Pro 7 & co Geld wollen müssen sie halt dementsprechend ein Angebot machen. Aktuell will ja kaum noch wer diese Sendungen sehen auch wenn sie gratis sind! Wenn die sich hinter einer Paywall verstecken sind sie innerhalb eines Jahre alle pleite. Die haben ja nicht einfach so innerhalb von 7 Jahren 10% Marktanteile verloren!
      5 0 Melden
    • Asho 12.07.2018 13:33
      Highlight @zurigo: logisch ist es den Sendern nicht egal, wer das Geld erhält. Mir als Konsument halt letztlich schon. Mein wesentlicher Punkt war aber: wenn ich zB BigBang schauen will, dann habe ich X Möglichkeiten dazu (TV, iTunes, Serienjunkie etc). So ist es halt im 2018. Dann müsst doch ihr Formen finden, dass es weiterhin attraktiv bleibt, diesen Inhalt (und die dazugehörige Werbung) im TV zu konsumieren. Btw, Pro7Sat1 hat im 2017 ein Rekordjahr gehabt mit 550Mio Überschuss. So schlecht scheints denen nicht zu gehen. (Q: pro7sat1)
      6 0 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 14:45
      Highlight @Astrogator du versteckst dich hinter dem Vertrag? Wenn du tankst und NICHT bezahlst wie ich geschrieben habe, kommt kein Vertrag zu stande. Genauso wenig, wie wenn du in einen Privatbus steigst und nicht bezahlst.

      @Posersalami: Das ist leider grauenhaft falsch was du schreibst. "Aktuell will ja kaum noch wer diese Sendungen sehen"? wie kommst du auf solche Aussagen. Schon mal einen Geschäftsbericht von IP oder 71 gesehen oder schon mal die Quoten angeguckt? Deine subjektive Meinung, dass weniger TV konsumiert wird, ist nicht grundlegend falsch jedoch vermischt du hier einiges.
      0 3 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 14:49
      Highlight @Auscho gut da hab ich auch nichts dagegen. Dann kuck du dein BigBang etc. bei Itunes (Ebenso kostenpflichtig) . Das ist nun aber genau das selbe. Itunes gibt ein Teil der Kohle weiter an die Produzenten von BigBang genauso wie es P7S1 auch macht mit den Werbeeinnahmen. Mit dem Rekordjahr hast du absolut recht - hab ich je gejammert, dass es denen schlecht geht! So sollte doch jede gesunde Firma in der heutigen Wirtschaft abschliessen - sind ja keine NPO's oder? Oder sollte deiner Meinung TV resp. Content freier Inhalt und Grundrecht jeder Person sein?
      0 3 Melden
    • Astrogator 12.07.2018 15:44
      Highlight @Zurigo: Selbstverständlich gehst du mit dem Tankstellenbetreiber einen Vertrag ein wenn du tankst, deswegen zeigt er dich auch wegen Diebstahl an wenn du nicht bezahlst. Am besten lernst du den Unterschied wenn du heute noch zur Polizei gehst und einen Replay-Nutzer wegen Diebstahl anzeigst.

      Und was bitte schön heisst hinter einem Vertrag verstecken? Wir Leben in einem Rechtsstaat, wenn ich Werbung schauen müsste, würde ich dafür dann bitte bezahlt werden für die Zeit.
      4 1 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 16:01
      Highlight Manchmal bin ich verwundert über die fehlende Intelligenz hier. Die CH scheint aktuell das einzige Land zu sein (ja in DE gibts replay jedoch ist das überspuhlen nicht möglich), in es möglich ist Werbung zu ‚überspuhlen‘ und wir wundern oder fragen uns nicht im geringstens, ob dies in Ordnung ist.
      @Astrogator ich wiederhole mich: kuck doch einfach keine Privatsender mehr, wenn du ein Problem damit hast - die Zeit, die du verbringst dich zu ärgerb zahlt dir auch keiner ;-)
      0 5 Melden
    • Astrogator 12.07.2018 16:17
      Highlight @Zurigo": Frage: Ist es in Ordnung Werbung nicht sehen zu müssen? Antwort: Ja.

      Jetzt zufrieden?
      6 0 Melden
    • Astrogator 12.07.2018 16:30
      Highlight @Zurigo: Ich kann deine Sorge um deine Branche nachvollziehen. Ihr habt der Medienindustrie versprochen, sie können mit Werbeeinahmen ihr Programm finanzieren und die Reichweite vergrössern. Und den Werbekunden habt ihr ebenfalls eine grosse Reichweite versprochen. Jetzt will der Konsument das nicht, Werbekunden merken das und am Schluss spürt es der Sender.
      Fakt ist, die wenigsten wollen Werbung sehen. Einige sind bereit dafür zu zahlen. Ich auf jeden Fall. Sollen die TV Provider doch einzelne Sender abonnieren lassen, wird sicher spannend zu sehen wer überlebt.
      7 0 Melden
    • Asho 12.07.2018 20:05
      Highlight @zurigo: wir beide haben einfach andere Lösungsansätze. Gleiche Situation, anderes Beispiel: ich beauftrage Posersalami für 25Fr/Mt, eine gratis 20Min-Zeitung zu holen, die Texte auszuschneiden (Werbung weg) und mir thematisch gegliedert in schöner Aufmachung (wie TV-Guide von Swisscom) zu übergeben. Wenn dies alle so machen würden, hätte 20Min irgendwann ein Problem. Das sehe ich ja auch ein. Die Frage ist mE, ob man Posersalami sein Dienst verbieten sollte, oder ob 20Min ihre Zeitung so attraktiv macht, dass ich lieber diese mit Werbung lese anstelle 25Fr/Mt zu zahlen
      3 0 Melden
    • Zurigo 13.07.2018 13:51
      Highlight @Auscho: gutes Beispiel! Ich denke Posersalami würde dabei einen "halb-illegalen-Weg" gehen. Das Problem ist: Jeder TV-Sender würde am liebsten das überspuhlen verbieten resp als illegal erklären. Jedoch haben UPC & Swisscom eine dermassen grosse Marktmacht in der Schweiz und ohne einen dieser Anbieter hat kein Sender eine Überlebenschance in der CH.

      0 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 11.07.2018 14:08
    Highlight Das Grundübel ist die nervtötende Werbung.
    72 1 Melden
    • Schlange12 11.07.2018 18:45
      Highlight Diese Aussage trifft es so was von auf dem Punkt. Komischer weisse nervt mich die meiste englische oder schwedische Werbung gar nicht.
      18 2 Melden
  • D-licious 11.07.2018 12:55
    Highlight Vielleicht liegt es auch daran, dass die Werbung, die heute läuft, einfach nur billige Sch****e ist... Früher war Werbung zwar auch nicht schön, aber teilweise immerhin unterhaltsam (z.B. diverse Spots der Migros, etc.).
    Und zudem übertreiben es viele Sender inzwischen einfach masslos. Ich möchte nicht jede halbe Stunde 7-8min Werbung anschauen müssen!
    86 3 Melden
  • Ursus der Rächer 11.07.2018 12:53
    Highlight Da hat uns auch die Natalie Rickli, SVP, bis vor Kurzem Managerin der Goldbach-Media ein kräftiges Ei gelegt, da sie somit für das Privatfernsehen tätig war. Diese sind auf die Werbeeinnahmen angewiesen um ihren Schrott auf den Bildschirm zu bringen.
    Ich würde gerne auf diese Sender verzichten und dafür bei allen anderen das zeitversetzte Fernsehen beibehalten.
    Danke Frau Rickli, immer für's Volch?
    51 17 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 15:53
      Highlight Dann kuck doch die Privatsender nicht mehr? Die sind auf die Werbung angewiesen ansonsten kein Content.
      14 6 Melden
    • Posersalami 11.07.2018 17:39
      Highlight Kleiner Tip: SRF, ARTE & co kann man ohne Werbung aus dem Netz streamen. Mit zB. einem Apple TV geht das völlig stressfrei von der Hand.

      Leider nur Beiträge, die maximal 1 Woche alt sind. Mehr hat die Werbe- und Privatverblödungsindustrie erfolgreich verhindert. Alleine schon dafür wünsche ich der Branche den Tod..

      20 1 Melden
  • Watcher 11.07.2018 12:51
    Highlight Das letzte mal als ich TV geschaut habe, konnte ich feststellen, dass ich zwei werbefreie Sender empfangen kann welche ein halbwegs gutes Programm zeigten. Mein TV steht seither im Keller. Es geht auch ohne, und das sogar sehr gut. Wenn ich mich informieren will kann ich dies im Internet tun, seither ist mir aufgefallen, welch Blödsinn im TV kommt.
    49 7 Melden
  • Nelson Muntz 11.07.2018 12:47
    Highlight Mehr nervt, dass auf einigen Sender dieser unsägliche Teleshop läuft!
    46 3 Melden
    • Makatitom 11.07.2018 13:08
      Highlight Mich stört, dass es nur noch wenige Sender sind, auf denen diese Volksverarsche NICHT läuft
      26 0 Melden
  • thunder 11.07.2018 12:44
    Highlight Die öffentlich rechtlichen sollen mit einem Drittel der Gebühren eine tägliche Infosendung produzieren. Den Rest sollen die Privaten machen. Ob mit Werbung oder nicht ist mit egal, da ich das sowieso nie schauen werde. Sport wird gegen Gebühr auf einem
    Sportkanal angeboten und für den Rest ist Netflix oder Amazon zuständig. Das wird zwar nicht billiger als Heute, aber qualitativ 100 Mal besser.
    Und im übrigen sollen die Politiker endlich aufhören die sinnlosen Lokalfernseh und Radiostationen zu subventionieren. Alles herausgeworfenes Geld. Aber dafür fehlt den Opportunisten deg Mut
    24 49 Melden
    • Ulmo Ocin 11.07.2018 13:30
      Highlight Ist es möglich, dass du verpennt hast, dass die No Billag-Initiative schon vorbei ist?
      44 9 Melden
    • thunder 11.07.2018 14:22
      Highlight Nach der no Billag Initiative ist vor der No Billag Initiative.
      26 21 Melden
  • ARoq 11.07.2018 12:43
    Highlight Werbung ist kein zukunftsfähiges Finanzierungsmodell. Das gilt auch für Webseiten.
    47 7 Melden
    • Barracuda 11.07.2018 13:10
      Highlight Solange die junge Generation nicht bereit ist für qualitativ gute Inhalte zu zahlen und nur auf Gratis-Medien setzt, solange wird Werbung einen sehr grossen Stellenwert haben.
      26 7 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 15:54
      Highlight Danke Barracuda endlich mal einer der's begreift!
      4 16 Melden
    • ARoq 11.07.2018 15:59
      Highlight Auch da machen den Verlegern zunehmend Adblocker zu schaffen. Die Situation wird sich künftig (hoffentlich) kaum entschärfen und (hoffentlich) vermehrt zu Paywalls statt Werbung führen.
      10 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 11.07.2018 17:51
      Highlight Ich streame gerne anime, wenn es gut war kaufe ich mir merchandise mehr liegt mir als Student nicht drin.

      Online Werbung wird oft auch zum verbreiten von Malware etc. Verwendet, deshalb sind addons wie ublock origin und NoScript Pflicht.
      15 1 Melden
  • Cerberus 11.07.2018 12:35
    Highlight Ich könnte ja mit Werbung leben, wenn sie wenigstens mal richtig geil wäre aber bei Maggi-Kochstudio-, Krankenkassen- und Bankenwerbung, bei Anti-Faltencreme und Hygienebinden schläft mir einfach das Gesicht ein.
    62 3 Melden
    • Burdleferin 11.07.2018 19:12
      Highlight Aber beim x-ten Mal läufst Du auch bei der geilsten Werbung schreiend hinaus.
      17 0 Melden
  • Crecas 11.07.2018 12:35
    Highlight Ich kann die ganze Wut auf die Frau und die Sender nicht verstehen. Klar ist: ich will TV Inhalte und ich will Replay TV. Alles wie bisher. Wie die hintendrum die Einnahmen aus meinem TV Konsum verteilen, ist mir egal.

    Ich verstehe, dass die Sender mehr wollen, da sie ansonsten immer weniger Werbeeinnahmen haben, was sich eines Tages auf die Inhalte negativ auswirken wird. Da ist mir lieber, wenn UPC und Swisscom ein bisschen weniger hohe Gewinne schreiben.
    35 30 Melden
    • Tikvaw 11.07.2018 12:58
      Highlight Frage ich mich auch. Denn bisher sind ganz klar Swisscom und Co. die Abzocker, die ein Gesetz ausnutzen um weniger an die TV-Sender zahlen zu müssen. Auch hat sie in dem Punkt Recht, dass die Abogebühren die UPC und Co. verlangen ungerechtfertigt hoch sind im Vergleich zu dem, was sie an die TV-Sender zahlen.
      24 16 Melden
    • thelegend27 11.07.2018 14:28
      Highlight Und du weisst was sie den TV Sendern zahlen?
      14 7 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 15:54
      Highlight @Tikvaw: Ich kann dir versichern, dass UPC und co. nichts an die Sender zahlen. Im Gegenteil zahlen die Sender, dass sie überhaupt auf UPC resp. Swisscom gelistet werden...
      1 18 Melden
    • Tikvaw 11.07.2018 16:31
      Highlight CHF 1.60 pro Kunde.
      15 0 Melden
    • Oban 11.07.2018 16:38
      Highlight Sie zahlen schon Heute und die liebe Senderlobby hat schon vor ca. Einem Jahr die Gebühren erhöhen lassen, jetzt wollen sie schon wieder mehr.
      Zudem was sollen dann die Sender sagen die man per FTA einfach in unser Kabelnetz einspeisst, die erhalten aufgrund einer sehr positiven Verordnung keinen Rappen.
      14 1 Melden
  • Astrogator 11.07.2018 12:24
    Highlight Ich wiederhole mich nochmals, sobald ich in irgend einer Form gezwungen werde Werbung zu schauen, wie der angehängte Werbeblock vor dem Start einer Sendung im Replay, bin ich weg und kündige mein TV Abo.
    Wie andernorts richtig geschrieben, ich habe keine vertragliche Verpflichtung Werbung zu schauen. Die Werbung im Briefkasten schaue ich grösstenteils auch nicht an sondern entsorge sie direkt.
    53 2 Melden
    • Watcher 11.07.2018 12:47
      Highlight Warum nicht ein Aufkleber "keine Werbung" platzieren?
      23 12 Melden
    • Astrogator 11.07.2018 12:55
      Highlight @Watcher: Aus zwei Gründen:
      1. Es gibt Werbung die mich durchaus interessiert.
      2. Solidarität mit der Post/Service Publique, jeder "keine Werbung"-Kleber ist eine Mindereinnahme für die Post.
      8 17 Melden
    • Echo der Zeit 11.07.2018 13:15
      Highlight @Watcher : Sie Werfen Trotzdem Werbung ein - weniger aber immer noch. Wenn du auf das WC gehst während der Werbung - Sie Erhöhen die Lautstärke während der Werbung.
      22 0 Melden
    • who cares? 11.07.2018 13:28
      Highlight @Watcher: der wurde bei mir bis jetzt noch immer ignoriert.
      17 1 Melden
  • skofmel79 11.07.2018 12:24
    Highlight Verhandlungstechnik: weg von positionen hin zu interessen, bedürfnis und suche nach gemeinsamem nenner. Hier passiert genau das gegenteil, kein abrücken der position 'ihr bekommt den ganzen kuchen'. Wissenschaftlich erwiesen ist, dass wenn diese kommission diesen wandel nicht schafft und weiter versucht, neues zu bekämpfen und ihre eigene position zu verteidigen, dann gibts nur einen verlierer
    11 3 Melden
  • chnobli1896 11.07.2018 12:09
    Highlight Ich wundere mich seit Jahren wieso die Werbung nicht ins Bild eingebettet wird (während der Sendung) und die Werbeblöcke komplett gestrichen werden. Nicht das ich Fan davon wäre, habe vor Jahren gedacht das kommt sicher.
    7 25 Melden
    • who cares? 11.07.2018 13:29
      Highlight Dann mach ich da einen Kleber drüber😀
      15 0 Melden
  • leu84 11.07.2018 12:06
    Highlight Eine Werbung ist ideal, um kurz aufs Töpfchen zu gehen oder Nachschub aus der Küche zu holen. Wenn ich eine Werbung zehnmal gesehen habe, finde ich diese doof. Zudem kaufe ich sehr selten im TV beworbene Produkte.
    41 1 Melden
    • Caturix 11.07.2018 14:45
      Highlight Ja schon, nur kommt schon so viele Werbung da nimmt man schnell mehrere Tonnen an Gewicht zu. Und aufs WC gehen muss ich aber so oft dann auch wieder nicht.
      6 0 Melden
    • Gulubat 11.07.2018 15:04
      Highlight Es gibt sogar Produkte, die ich wegen der nervigen Werbung gezielt nicht mehr kaufe (alles von Ferrero z.B.)
      17 1 Melden
    • G. F. 11.07.2018 19:34
      Highlight Während der Werbung decke ich alle mit den Whasup Filmen und Fotos des Tages ein. Promt kommen jene zurück und so gehts dann weiter... Manchmal reichts auch für ne schnelle Dusche.
      6 0 Melden
  • phasto 11.07.2018 12:06
    Highlight Würde ich jetzt während dem Werbeblock auf's WC gehen und die Werbeblöcke nicht sehen...hätte ich ja laut Frau Werder die Werbung gesehen, da ich nichts übersprungen habe...

    Nur wenn man eine Werbung seht, kauft man nicht ständig 17 Autos jeden Abend.
    Das ständige wiederholen bewirkt eher das Gegenteil, umso mehr wie mich eine Werbung nervt, desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit, dass ich das beworbene Produkt meide.

    Also Werbung zu überspringen ist demnach besser für unser Konsumverhalten....
    65 0 Melden
  • HerrWeber 11.07.2018 12:04
    Highlight Ich selber bin Kunde von UPC, da gibt es jetzt schon Sender, die keine Replay-Funktion haben. Da geht die Welt nicht unter - dann seh ich mir die Sendung eben nicht an. Oder ich nehme sie im Vorfeld auf, sofern möglich.
    Aus meiner Sicht wird es so laufen, dass wenn ein Sender die Replay-Funktion nicht mehr unterstützen möchte, sich die Zuschauer schnell einen anderen Sender suchen werden.
    46 0 Melden
  • Alfio 11.07.2018 11:57
    Highlight Wieder mal Typisch diese Lobbyisten.

    Swisscom hat sich Jahrzehnte lang bereichert am Monopol und kaum sieht man das jemand ein Stück vom Kuchen haben könnte, kommt man gleich mit Politik und Gesetze.

    Kommt mir vor wie ein beleidigtes Kind was den Bus verpasst hat.
    Oder eben klassisches Schweizer Mentalität, mal abwarten was geschieht, so lange was reinkommt ist ja gut. Aber wehe jemand anderes verdient mehr daran, dann gleich mit dem Vorschlaghammer.

    Man schafft immer wieder eine Umgebung, wo der Grosse (SC) und die Politik dahinter, unantastbar sind, auf kosten des Fortschritts.
    21 26 Melden
  • meine senf 11.07.2018 11:52
    Highlight Noch schlimmer als Replay-TV ist die menschliche Erinnerung!

    Schliesslich kann man ja einmal einen Film mit Werbung sehen. Danach kann man sich an diesen Film erinnern, ohne dass man sich auch an die Werbung erinnern muss. Und die TV-Stationen können das nicht kontrollieren und bekommen kein Geld dafür!

    Am besten sollte das Gedächtnis nach jedem Ansehen einer Sendung gelöscht werden, um diesen schweren Diebstahl zu verhindern. Notfalls braucht es ein Gesetz, das Evolution, Schöpfergott, Gentechniker und Gehirnchirurgen zwingt, mit den TV-Stationen ein entsprechendes DRM-System auszuarbeiten.
    17 17 Melden
  • yellowastra 11.07.2018 11:47
    Highlight Ich kenne faktisch niemanden der beim Tv schauen bei Werbung nicht umschaltet.
    44 2 Melden
  • fcsg 11.07.2018 11:46
    Highlight Ich kenne niemanden, der die 10-minütigen Werbeunterbrechungen schaut. Entweder zückt man sein Smartphone, geht auf die Toilette, zum Kühlschrank oder zappt weg. Die angeblichen Verluste der Fernsehsender sind doch vorallem darauf zurückzuführen, dass ihr Produkt nicht mit den neuen Werbekanälen mithalten kann. Hier geht es nur um Macht und eine gesetzlich abgesegnete bessere Verhandlungsposition gegenüber den Verbreitern von Replay-Angeboten.
    49 1 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 12:16
      Highlight Ich kenne auch keinen, der am Morgen die 20Min durchblättert und jedes Werbeinserat studiert. Du hast den Grundsatz von Werbung wohl kaum verstanden.
      0 0 Melden
    • fcsg 12.07.2018 13:15
      Highlight @Zurigo
      Was ist denn deiner Meinung nach der Grundsatz von Werbung? Die möglichst breite, grösstenteils nurzlose Streuung ist es längst nicht mehr. Deshalb haben ja auch Zeitungen ein Problem mit dem Verkauf von Werbeseiten. Heute funktioniert Werbung mehr über gezieltes Targeting, da sind Social Media Kanäle oder Werbung auf ausgewählten Internetseiten viel besser geeignet. Deshalb sind Werber auch nicht mehr bereit Millionen in Fernsehwerbung zu versenken.
      0 0 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 14:52
      Highlight @fcsg
      wenn ich so die Jahresberichte der CH-Privatsender sowie DE-Privatsender ankucke scheinst du mit deiner Aussage 100% daneben zu liegen. & nur weil deiner Meinung nach zu viel nutzlose Streuung vorhanden ist im TV/Print sollten die Sender/Verlagshäuser darauf verzichten? Werde nicht ganz schlau aus der Aussage...?
      0 0 Melden
    • fcsg 12.07.2018 16:18
      Highlight @Zurigo
      Das ist doch super! Dann gibt es da also gar keine Millionenschäden, wie hier behauptet wird? Nein, wieso sollen sie darauf verzichten, wenn Werber bereit sind dafür zu bezahlen?
      0 0 Melden
  • Gawayn 11.07.2018 11:44
    Highlight Ich hab den Artikel gelesen.
    Kapiere es aber noch immer nicht ganz
    Man will die Regeln ändern, aber für den Konsumenten soll alles gleich bleiben?

    Oder Werbung ja, aber nur solche die den Kunden interessiert?

    Neue Methoden der Werbung. Man kann direkt Waren kaufen oder zB Rezepte downloaden...

    Schön und gut. Wer soll das machen?
    Den Tech Freak interessiert es nicht, die Hausfrau kriegt es vermutlich nicht hin...
    34 2 Melden
  • zsalizäme 11.07.2018 11:36
    Highlight Die Werbung schaut doch sowieso kein Mensch, oder irre ich mich da? Wenn man die Werbung nicht überspulen kann, dann beschäftigt man sich doch anders während den Pausen. Man checkt sein Handy oder macht sonst irgendwas.
    31 0 Melden
  • G. Schmidt 11.07.2018 11:32
    Highlight Wir bezahlen schon über die Billag unseren Beitrag an die SRG... Da nun die Fernseh-Industrie den technologischen Fortschritt verschlafen hat, machen Sie es mit Lobbying wieder wett!

    Lineares Fernseh ist vom letzten Jahrhundert! Und wer das Gefühl hat ich würde Split-Screen-Werbung konsumieren kann sich zum Teufel scheren...
    304 33 Melden
    • SanchoPanza 11.07.2018 11:58
      Highlight oh man... da hat wohl jemand nicht begriffen das die SRG nur ein kleiner Fisch ist. informier dich mal bspw zur Firma Goldbach-Medien.
      27 22 Melden
    • Crecas 11.07.2018 12:31
      Highlight In der Deutschen Schweiz haben die SRG Sender im 1. Halbjahr 2018 weniger als ein Drittel des ganzen Fernsehkonsums auf sich vereinigt. Es geht hier in dieser Diskussion wirklich nicht um die SRG und Billag.
      21 6 Melden
    • HerrWeber 11.07.2018 12:46
      Highlight Split-Screen-Werbungen finde ich noch lästiger als normale Werbungen. Was soll denn das überhaupt.. ist ja wie früher bei MTV wo der Musikclip grad mal noch 50% der Bildschirmgrösse hatte, links und unten wurde dann das Horoskop und Teleshopping eingeblendet.
      Ne danke, dann lieber Netflix und Konsorten.
      30 0 Melden
    • G. Schmidt 11.07.2018 14:22
      Highlight @SanchoPanza @Crecas
      Die Interessensgemeinschaft für Radio und Fernseh bestehen aus den Sendern im In- und Ausland!

      SRG ist sehr wohl daran beteiligt!

      Und wie bei der Billag geht es auch bei Werbeeinnahmen um die Finanzierung....

      Goldbach Medien sind opportunistische Geier... welche mit Ricklin in der Fernmeldekomission direkten Einfluss haben. Kenne sehr wohl diese Firma.
      16 5 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 15:50
      Highlight Frau Rickli arbeitet nicht merh bei Goldbach also halte den Ball mal flach und informier dich zuerst bevor zu los palaverst
      1 21 Melden
    • Zurigo 11.07.2018 15:55
      Highlight Frau Rickli arbeitet nicht mehr bei Goldbach also halte den Ball mal flach und informier dich zuerst bevor zu los palaverst
      3 14 Melden
    • Gigle 11.07.2018 16:21
      Highlight Naja, die Billag und die SRG hat jetzt mit dem ganzen Interview wenig zu tun. Geht hier eher um 3plus etc.
      7 3 Melden
    • Zurigo 12.07.2018 15:43
      Highlight https://www.nzz.ch/schweiz/medien-natalie-rickli-verlaesst-goldbach-ld.1314719

      aber blizt nur weiter in der Unwissenheit! ich feiere euch!
      0 1 Melden
  • localhost 11.07.2018 11:28
    Highlight Gesetze ...

    haben eine Geschichte. Die des Fermeldegesetzes ist zu Ende. Diese Probleme der Marktteilnehmer soll der Markt regeln.

    Solange der Mensch kein Recht auf Werbefreiheit hat und für öfffentliche Plakate eine Gebühr von der Werbefirma erhält ... Gesetzesmissbrauch ist das alles.
    35 1 Melden
  • Bossy 11.07.2018 11:26
    Highlight Ziemlich durchsichtig: Alle, auch Frau Werder, wollen TV-Replay. Also müssen Swisscom, UPC & Co. tiefer in die Tasche greifen, das heisst den Preis bezahlen, den die TV-Sender verlangen. Denn mit der geplanten Gesetzesrevision können die Sender nicht "mitbestimmen", wie Frau Werder behauptet, sondern sie erhalten einen Blankocheck. Und am Schluss zahlt der Konsument über die Abo-Preise.
    58 1 Melden
  • Siebenstein 11.07.2018 11:17
    Highlight Für das was ich bei Netflix, dazu noch in der gebotenen Qualität, anschauen kann finde ich den Preis mehr als angemessen!
    56 3 Melden
  • Sarkasmusdetektor 11.07.2018 11:11
    Highlight Um die Werbung geht es eh nicht, die "schaut" doch sowieso niemand. Auch ohne Replay nutzt man die Werbezeit doch höchstens für eine Pinkelpause oder zum rumzappen. Oder verfolgt tatsächlich irgendwer aufmerksam die Werbung? Also ich nie.
    64 0 Melden
    • Echo der Zeit 11.07.2018 12:27
      Highlight Wenn ich versuche Bewusst Werbung zu Schauen ist das zum Fremdschämen - Autowerbungen für Autos die ich mir Niemals leisten kann, Parfüm Werbung die mir sagen möchte das die Frauen mich Bespringen wenn ich es verwende usw.... diese Werbungen sind so was von Dämlich und die Fragen sich, wie können wir das denn Kunden Reindrücken ? Von der Fernsehe Werbung wurde ich noch Nie informiert sondern nur verarscht.
      24 0 Melden
    • mnl 11.07.2018 14:10
      Highlight Wenn du so oft und lange Pinkelpausen benötigst, dann würde ich dir den Gang zum Arzt ans Herz legen.

      Tipp: Wiederholungen, die mitten in der Nacht liefen, nutzen. Da kommt deutlich seltener und viel kürzere Werbung.
      7 0 Melden
  • Nosgar 11.07.2018 11:09
    Highlight "Im Live-TV zappen nur rund 20 bis 30 Prozent weg, wenn Werbung läuft."
    Ja, und der Rest in der Küche, im Bad oder checkt Instagram. Das ist der Dame aber egal, da man dies nicht messen kann.
    Die Dame versucht nun alles schön zu reden, da das negative Feedback enorm war. Der Vorschlag in der Fernmeldekommission spricht aber eine andere Sprache und genau diese zählt. Da kann Frau Werder noch lange um den heissen Brei rumreden. Fakt ist, dass es das Ende für Replay-TV und Online-Aufnahmen wäre und gleichzeitig die TV-Sender längerfristig endgültig erledigen würde.
    68 2 Melden
  • Butterscotch&hardcandy 11.07.2018 11:05
    Highlight Aussage der Dame: die bösen Provider verkaufen unsere Produkte die wir Ihnen verkauft haben.
    -> Sender könnten ganz einfach den Provider umgehen und ihr Produkt über DVB-T übertragen. Tun sie aber nicht, da es nur wenig lukrativ wäre..
    56 1 Melden
  • Slavoj Žižek 11.07.2018 11:04
    Highlight Der verzweifelte Streit über ein bereits im sterben liegendes Medium belustigt mich. Wir haben seit Jahren kein TV Abo mehr und vermissen es keine Sekunde.
    55 7 Melden
    • mnl 11.07.2018 14:11
      Highlight Bei welchem Anbieter beziehst du dein Internet? Ich konnte kein interessantes Angebot (Preis und Geschwindigkeit) ohne TV-Abo finden.
      5 1 Melden
    • mnl 11.07.2018 14:35
      Highlight Danke, den Anbieter kannte ich überhaupt nicht. Das Angebot sieht auf den ersten Blick sehr gut aus :)
      0 0 Melden
    • Slavoj Žižek 11.07.2018 14:41
      Highlight EWL, 1gbit
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    • JayPi 11.07.2018 15:50
      Highlight @mnl: Init7/Fiber7. Da ist jetzt zwar neuerdings auch TV dabei aber die Kosten waren schon vorher 67.-/monat (jährliche Rechnung). Habe das TV Angebot aber gar nie angeschaut.
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  • Scaros_2 11.07.2018 11:00
    Highlight Ich fand es gut, dass man die Frau challenged bei gewissen Themen. Und nach dem Interview kann ich auch ein wenig verstehen das die Schweiz scheinbar den TV Verbreitern ein Privileg zuspricht das sonst kein Land hat. Ich kann auch verstehen das die Swisscom dramatisiert und den Tod des Replays sieht.

    Faktisch sehe ich aber auch wirklich keine Änderung weil die Swisscom könnte es sich nicht erlauben darauf zu verzichten. Einzig Sorge habe ich bei der Erhöhung der Kosten gegenüber dem Nutzer und möglichen Absprachen zwischen den grossen 3.
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  • NotWhatYouExpect 11.07.2018 10:58
    Highlight "Replay-Nutzer haben umgerechnet Zugriff auf etwa 30'000 Filme, dazu kommen die Informationssendungen, die es bei Netflix nicht gibt."

    Wie kommt Sie auf diese Zahl? Rechnet Sie einfach X Sendungen pro Tag pro 7 Tage pro Sender?

    Davon wären ja dann noch X Wiederholungen drin und meistens werden neue Filme direkt auf 2-5 Sendern gleichzeitig oder in der selben Woche gezeigt.
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    • Scaros_2 11.07.2018 11:23
      Highlight Das wären ned nur Wiederholungen mit drin sondern gleich doppelt und 3 fach die gleiche sendungen weil serien wie Scrubs seit 10 jahren gefühlt auf 10 sender parallel ständig laufen
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    • fcsg 11.07.2018 11:53
      Highlight Bei dieser Aussage kann man wirklich nur lachen, vorallem das Angebot an Mediashop-Sendungen ist absolut atemberaubend...
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    • Scaros_2 11.07.2018 12:17
      Highlight Oder die Unglaublichen Dokumentationen über das Fischen vor Alaska oder Truckerfahren im Schnee oder das Goldschürfen.
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    • NotWhatYouExpect 11.07.2018 13:23
      Highlight Hey nix gegen Goldschürfen oder Moonshining :) aber die schau ich auf DMAX direkt.
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    • mnl 11.07.2018 14:13
      Highlight Traurig: diese DMAX-Dokus sind noch um längen besser als das, was 3+, RTL und Co. anbieten...
      12 0 Melden
  • Cake9x 11.07.2018 10:54
    Highlight Das ganze Interview lang: Rausreden, keine klare Antwort.. Ich persönlich kenne niemanden der überhaupt noch Fern schaut ohne replay..
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    • Watcher 11.07.2018 12:45
      Highlight Doch, ich! Meiner steht im Keller in der Verpackung. Geht ganz einfach.
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    • JayPi 11.07.2018 15:52
      Highlight @Watcher: Du gehst also in deinen Keller und schaust dir ein Fernsehgerät an, das noch in seiner Verpackung ist? Warum hast du ihn überhaupt gekauft? Ist dir bewusst, dass man keinen Fernsehanschluss benötigt um einen Fernseher zu benutzen?
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    • Watcher 11.07.2018 16:21
      Highlight @JayPi: Der Fernseher stand mal im Wohnzimmer, damals wurde er benutzt. Ich sehe ihn mir weder im Keller noch im Wohnzimmer an, vielmehr bin ich seither aktiv, anstatt auf dem Sofa sitzend auf den Bildschirm zu schauen.
      Den Anschluss hat meines Wissens jeder Haushalt, jedoch war mir zu jeder Zeit bewusst, dass es diesen zum TV schauen benötigt.
      Ich schaue live in die Ferne (draussen), nicht bis nur bis zum Bildschirm.
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Swisscom erhöht automatisch Preise für Internet-Abos – Kunde antwortet mit diesem Brief

«Darum zahlst du bei Swisscom und UPC bald zu viel, wenn du diesen Brief nicht liest», schrieb watson vor zwei Wochen. Es ging um automatische Preiserhöhungen bei gewissen Internet-Abos von Swisscom, UPC und Sunrise, die selbst treue Kunden auf die Palme brachten. 

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