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NCR neuer Bankomat 2017

Das musst du über die neuen Geldautomaten von NCR wissen. bild: ncr

Der Bancomat der Zukunft ist hier – das iPhone kann einpacken 😉

Der watson-Redaktor hat beim Geldautomaten-Hersteller NCR in Wallisellen die neuste Geräte-Generation mit Multi-Touch-Screen ausprobiert. Aus Kundensicht gibt es sehr viele gute Nachrichten – und eine schlechte.



Wir werden uns dereinst ungläubig an die Zeit erinnern, als Geldautomaten nicht benutzerfreundlich waren und man beim Eintippen des PINs ein ungutes Gefühl hatte...

1967 – also vor 50 Jahren – nahm die Barclays Bank den weltersten Geldautomaten in Betrieb

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bild: ncr

Der watson-Redaktor konnte am Montag die neue Bancomaten-Generation des US-Herstellers NCR «in Action» erleben. Allerdings nicht in freier Wildbahn, sondern hinter verschlossenen Türen, am Firmensitz im Glatt Tower in Wallisellen.

Noch ist die neue Bancomaten-Software nicht so weit und die allermeisten Finanzinstitute sind es auch nicht (dazu gleich mehr). Doch zunächst kommen wir zu den knackigsten neuen Features, auf die sich alle Bancomaten-Nutzer freuen dürfen ...

Die neuen Automaten haben einen riesigen Touch-Screen

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bild: watson

19 Zoll misst der berührungsempfindliche Bildschirm in der Diagonalen (daneben gibt es auch eine Ausführung mit 15 Zoll). Zum Vergleich: Grosse Smartphones wie das iPhone 7 Plus bieten lediglich 5,5 Zoll. Das ist insbesondere für ältere Leute eine gute Nachricht – «Schiessscharten» sind passé.

Die neuen Bancomaten beherrschen Multi-Touch und moderne Gestensteuerung wie «Pinch to Zoom»

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Mit dem iPhone hielt 2007 Multi-Touch auf dem Handy Einzug. Zehn Jahre später lassen sich auch Bancomaten über Gesten wie zum Beispiel den «Pinzettengriff» bedienen. Wie beim Smartphone oder Tablet vergrössert oder verkleinert man mittels Fingerbewegung die Schrift oder verschiebt ein Fenster, um die angezeigten Informationen vor neugierigen Blicken zu schützen.

Man kann mit dem Finger unterschreiben und per Video-Chat um Hilfe bitten

Auch weitere Bankgeschäfte, wie zum Beispiel eine Kontoeröffnung vom Automaten aus, werden mit der neuen Bancomaten-Software im Prinzip ermöglicht. Dabei würde sich der Kunde per Kamera authentifizieren und mit dem Finger auf dem Bildschirm unterschreiben. Bei Fragen kann ein Bankmitarbeiter per Video zugeschaltet werden.

«Eine Hypothek wird man auch in Zukunft nicht am Automaten abschliessen wollen.»

Paul Thür, Country Manager von NCR Schweiz

Für solche Banken-Applikationen lässt sich aus Diskretions-Gründen oder zu Support-Zwecken am Bancomat selber ein Kopfhörer einstecken. Ja, du hast richtig gelesen!

Im Gegensatz zum iPhone gibts beim Automaten weiterhin eine Kopfhörer-Buchse 😂

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bild: watson

Was viele User nicht wissen: Schon heute besitzen viele Bancomaten eine Kopfhörer-Buchse. So können sich sehbehinderte Kunden über Sprachausgabe durch die Menüs führen lassen und die Geräte selbstständig bedienen.

Man braucht keine Karte mehr, um Geld abzuheben

An den Geldautomaten kann man in Zukunft Bargeld mit dem Handy (oder der Smartwatch) abheben. Man muss also nicht mehr vor dem Bancomaten eine Plastikkarte zücken, diese in den Leseschlitz schieben und den PIN eintippen.

Der Cash-Bezug kann zuhause, respektive in sicherer und unbeobachteter Atmosphäre auf dem eigenen Mobilgerät vorbereitet werden. Um Geld abzuheben, erhält man einen generierten QR-Code, den es dann beim Geldautomaten an das Lesegerät zu halten gilt – und schon wird der gewünschte Bezug aufbereitet. Das passiert innert weniger Sekunden.

Man kann Dritten ermöglichen, am Automaten Geld abzuheben

Den QR-Code kann man nicht nur auf dem Mobilgerät verwenden, sondern auch einer anderen Person zur Verfügung stellen. Wenn die Tochter im «Ausgang» ist und dringend Cash benötigt, schickt man ihr einfach eine Mitteilung aufs Handy.

In ferner Zukunft dürften Mobilgeräte genügen, die dank NFC-Technologie drahtlose Datenübertragung ermöglichen. Wann dies in der Schweiz so weit sein wird, ist allerdings offen. Zumindest vorläufig wird auf QR-Codes gesetzt, wie es heisst. Wohl nicht zuletzt auch deshalb, weil Apple bei seinen (neueren) iPhones die NFC-Schnittstelle nicht für Drittanwendungen öffnet.

QR-Codes bereits im Einsatz

Die Kommunikationsabteilung der Credit Suisse hat sich mit einem Hinweis in eigener Sache beim watson-Redaktor gemeldet. CS-Sprecher Sebastian Kistner schreibt: «Bei rund 330 unserer 540 Bankomaten der Credit Suisse / NAB (Neue Aargauer Bank) kann man bereits via QR-Codes Geld abheben, bis Ende Jahr erhöhen wir auf ca. 400. Wir haben den Service 2016 eingeführt.»
Die CS nennt das Feature «Cardless Cash», die Codes für den kartenlosen Bargeldbezug können auch Dritten aufs Handy geschickt werden.

Skimming-Angriffe werden verunmöglicht

Dank Einbezug des Smartphones, Tablets oder Wearables lässt sich auch verhindern, Opfer eines Skimming-Angriffs zu werden. Bekanntlich versuchen Kriminelle mit immer raffinierteren Vorrichtungen, die Magnetstreifendaten der Karten zu kopieren und den PIN-Code mittels versteckter Mini-Kamera auszuspähen. Durch den Verzicht auf die Karte wird dies verunmöglicht.

NCR neuer Bankomat 2017

Bild: NCR

Überhaupt sind die neuen Automaten um Welten sicherer

Eine Bild-in-Bild-Kamera kann anzeigen, was hinter dem Nutzer passiert.

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Die Blende am Gehäuserand dient als «Rückspiegel». So erkennt man, wenn sich jemand unerwünscht nähert.

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bild: ncr

Der ins Panzerglas integrierte Sichtschutzfilter verhindert, dass die Inhalte des Bildschirms von der Seite mitgelesen werden können.

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bild: watson

Beim Karten-Schlitz steht nichts mehr vor. Und natürlich werden – wie bisher – die eingeführten Gegenstände automatisch gescannt. Daneben sind laut NCR mehrstufige Sicherheits-Massnahmen gegen Skimming-Angriffe implementiert, Details werden nicht verraten. 

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Der in die Frontseite versenkte Tastatur-Bereich bietet einen natürlichen Blickschutz bei der PIN-Eingabe.

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Es gibt zwei Cash-Schubladen (Shutter), so dass man am gleichen Gerät Ein- und Auszahlungen tätigen könnte. Oder man verwendet beide für die Ausgabe an sehr stark frequentierten Standorten.

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bild: watson

Und der Haken? Schweizer Bancomaten-Nutzer müssen sich noch etwas gedulden

Die Luzerner Kantonalbank (LUKB) nimmt morgen Dienstag in Ebikon LU als erstes Schweizer Finanzinstitut die neue Bancomaten-Generation vom Hersteller NCR in Betrieb.

Aber: Alle in nächster Zeit lancierten neuen Schweizer Geldautomaten bieten vorläufig keine bahnbrechenden neuen Features. «Sie können genau das, was die bisherigen Automaten können», sagt Marc-Alain Giger, Verkaufsdirektor bei NCR Schweiz.

Der Grund: Die Hardware ist bereit, die Bancomaten-Software (noch) nicht. Mit dem Projekt ATMfutura, das die Bankendienstleisterin SIX im Auftrag der Schweizer Banken anführt, soll die Bancomaten-Software vereinheitlicht werden. Heute gibt es rund 26 verschiedene Betriebssysteme. Die neue Software soll dieses Jahr in Pilotprojekten getestet werden und im kommenden Jahr ausgerollt werden.

«Unsere Kunden können sich bereits jetzt mit der Bedienung vertraut machen, die ab 2018 eine Reihe neuer und innovativer Funktionen bieten wird.»

Daniel von Arx, Mediensprecher der Luzerner Kantonalbank

Die Software läuft unabhängig vom Gerätehersteller sowohl auf alten als auch auf neuen Geräten, wie SIX-Sprecher Julian Chan auf Anfrage sagt. Die Banken können die Geräte somit immer weiterhin selbst auswählen. Und an den Banken selber liegt es auch, benutzerfreundliche neue Features (wie das Geldabheben mittels QR-Code) zeitnah umzusetzen – was natürlich Zusatzkosten verursacht. Die technischen Voraussetzungen sind mit der neuen Automaten-Generation auf jeden Fall gegeben. 

«Die Entwicklung neuer Hardware und Software ist das Eine – dann entscheiden die Banken, was sie ihren Kunden bieten wollen.»

Marc-Alain Giger, Verkaufsdirektor NCR Schweiz

Spannende Zahlen zu NCR

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Mit Material der Nachrichtenagentur SDA

So erkennt man gefälschte Euro-Banknoten

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    Alle Leser-Kommentare
  • Majoras Maske 28.03.2017 11:28
    Highlight Highlight Das kontaktlose Bargeldbeziehen, dass gemäss den Bildern scheinbar auch möglich sein wird, begrüsse ich. Tatsächlich nervt mich das Einschieben der Karte und das Eingeben des Codes. Die lustigen QR-Codes können sie aber von mir aus behalten, ausser natürlich man kann auch welche generieren, die Geld drucken ohne sie dem Konto zu belasten. :)
  • Tropfnase 27.03.2017 23:30
    Highlight Highlight Super, endlich können auch die Banken Lohnkosten sparen und zwei Drittel ihrer Filialen schliessen...
  • pedrinho 27.03.2017 20:23
    Highlight Highlight "....benutzerfreundliche neue Features (wie das Geldabheben mittels QR-Code)"

    funktioniert seit langem schon in Südamerika.

    ...Touchscreen
    zum Glück haben diese Automaten zusätzlich Tasten,
    das "Touch" geht in vielen Fällen nicht richtig.

    ...Magnetkartenleser und das mit Karten, die Chips haben.

    Immer besser manuell, weil nix klappt richtig.
  • Rick Blaine 27.03.2017 20:12
    Highlight Highlight «Die Geldautomaten laufen mit einer besonders abgeschirmten Version des Microsoft-Betriebssystems Windows 7» 🤔😂
    • Parmelin Anderson 28.03.2017 08:00
      Highlight Highlight Was ist so witzig daran? Die alten liefen mit Windows XP und ich denke kaum, dass sie hier Windows 8/10 verwenden wollen.
    • Hierundjetzt 28.03.2017 09:39
      Highlight Highlight Voll easy, es gibt Wasserkraftwerke die mit Windows 95 laufen und Atomraketen mit Floppy Disks 😭😭😭

      (Und das AKW Gösgen wird eher nicht mit Windows laufen, wohl noch mit Lochkarten... 😂😂)
    • dmark 28.03.2017 12:33
      Highlight Highlight Naja, Windows, abgeschirmt... Wie wäre es auf "freie, sowie wirklich abgeschirmte Software" zurück zu greifen?
      Wie wäre es z.B. mit einem Linux?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gohts? 27.03.2017 19:31
    Highlight Highlight Toll.

    Nun werden auch noch Geldautomaten zu Spielkonsolen.

    Und ich bin schon zu blöd für die neuen Billettautomaten.
  • Marco Rohr 27.03.2017 19:30
    Highlight Highlight Bin mir nicht sicher, ob das wirklich in die richtige Richtung gedacht ist. Nichts ist so teuer im Handling und unsicher wie Bargeld. Die Banken sollten alles daran setzen, den Zahlungsverkehr weitgehend zu digitalisieren, weg von der fix installierten Maschine, hin zum Mobile. Diese Maschinen werden wieder unglaublich viel Geld kosten, bedienen aber genau die Use Cases, die in absehbarer Zukunft niemand mehr braucht. Just my two Cents.
    • Fafnir 27.03.2017 21:32
      Highlight Highlight Ich kann diesen Punkt nachvollziehen, jedoch ist Bargeld entscheidend für eine funktionierende Demokratie. Bargeldlos ist schön und gut. Sollte aber nie das Bargeld komplett ersetzen.
    • pedrinho 27.03.2017 23:20
      Highlight Highlight genau das wuenschen sich gewisse kreise seit langem, nichts ist einfacher um den geldfluss zu kontrollieren.

      die 1000er-note der schweiz ist schon lange ein dorn im auge einiger .....
    • Marco Rohr 29.03.2017 11:07
      Highlight Highlight 38 Blitze :) Bargeld scheint beliebter zu sein als gedacht. Die Zeit wirds zeigen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SwissGTO 27.03.2017 18:39
    Highlight Highlight Ich stell mir gerade vor, ich will schnell Geld abheben und so ein Typ versucht gerade ein Konto über die Kiste zu eröffnen. Das muss ja wirklich nicht sein...
  • Don Quijote 27.03.2017 18:24
    Highlight Highlight Erinnert mich an diese Perle aus dem Archiv:

    Play Icon
    • Can 28.03.2017 13:17
      Highlight Highlight Haha, er gibt den Code 1234 ein!
    • Don Quijote 28.03.2017 15:27
      Highlight Highlight Das war wohl so auf dem SKA-Cheat Sheet ;-)
  • JayCee 27.03.2017 18:09
    Highlight Highlight Sehr gute Konzepte, ich sehe jedoch keine Zukunft für physisches Geld...
  • goschi 27.03.2017 18:00
    Highlight Highlight Zur Grafik:

    Was sind GAs?
    GeldAutomats?
    GeldAutomatens?

    das ist orthografischer Unsinn...
    • paradelica 27.03.2017 20:09
      Highlight Highlight Nein das ist deutsch... Geldautomaten
  • Pascal Müller (2) 27.03.2017 17:43
    Highlight Highlight Schöne Infografik zu NCR, aber. GAs ist als Abkürzung genau so falsch wie AGBs (oder mit Deppen-Apostroph auch AGB's, was genau so falsch ist). Denn die Mehrzahl von Geldautomat ist Geldautomaten, da kommt nirgends ein "s" vor.

    Vielleicht könnt ihr darüber auch mal einen Artikel schreiben ;-)
    • DrPop 27.03.2017 18:58
      Highlight Highlight Da stellt sich die Frage ob bei Akronymen oder Initialismen die gleichen orthografischen Regeln gelten müssen, wie bei ihren ausgeschriebenen Äquivalenten. Denn es fühlt sich nicht falsch an, "AGBs" zu sagen oder zu schreiben. Plus wird es auch so in der Sprache am häufigsten benutzt. Es wäre also möglich, dafür zu argumentieren, dass bei solchen Abkürzungen "-s" akzeptabel ist.
    • α Virginis 27.03.2017 19:35
      Highlight Highlight Klar im Vorteil ist, wer lesen und schreiben kann ;)
    • Adrian Aulbach 27.03.2017 20:27
      Highlight Highlight Puristisch gesehen kann der Plural in die Abkürzung integriert werden und muss nicht mehr explizit geschrieben werden. Andererseits geht so auch Information verloren, ob es sich nun um einen GA oder mehrere GA(s) handelt.
      Bei den AGB macht es für mich Sinn, das 's' wegzulassen, da es selten nur eine einzelne allgemeine Geschäftsbedingung gibt. Man könnte aber die AGBs (hier mit 's') von verschiedenen Firmen vergleichen.
      Auch gemäss Duden soll das 's' allenfalls geschrieben werden, um Verwechslungen mit dem zu vermeiden: http://www.duden.de/sprachwissen/rechtschreibregeln/abkuerzungen#Beugung
    Weitere Antworten anzeigen
  • TheBean 27.03.2017 16:09
    Highlight Highlight "Daneben sind laut NCR mehrstufige Sicherheits-Massnahmen gegen Skimming-Angriffe implementiert, Details werden nicht verraten."

    1) Vibrationssensor gegen Aufbohren

    2) Es wird beim Einführen der Karte ein Magnetfeld beim Kartenslot erzeugt, das das betrügerische Auslesen der Kartendaten verhindert

    3) Mittels Sensor wird erkannt, ob etwas am Kartenslot befestigt wurde (da sich das Magnetfeld ändert? Irgendwie sowas...). Das kann man auch testen: Halte deine Hand oder dein Handy ein paar Minuten an den Kartenslot und der Bancomat schaltet sich aus und ein Techniker muss vorbeikommen :-)
    • @schurt3r 27.03.2017 16:17
      Highlight Highlight Spannend, danke! 👍
      Werd ich natürlich NIE probieren 🤠
    • pun 27.03.2017 17:01
      Highlight Highlight "Halte deine Hand oder dein Handy ein paar Minuten an den Kartenslot und der Bancomat schaltet sich aus und ein Techniker muss vorbeikommen :-)"
      Würde mich schwer wundern, wenn es dieses Feature, das einen Bankomaten so leicht ausser Gefecht setzt, unverändert in die Massenproduktion schafft. Als Teenie wär für mich das jedes Mal beim Vorbeigehen an einem Automaten eine kleine Oktoberrevolution gewesen. :-)
    • EvilBetty 27.03.2017 19:17
      Highlight Highlight Als Teen wär mir das zu öde, ein paar Minuten an dem Kackautomaten zu stehen, während meine Kumpel hinter der Kirche am Ofen heizen sind 😂
  • El Vals del Obrero 27.03.2017 16:03
    Highlight Highlight SBB-Identität wird mit Post-Identität verknüpft. Das Mobiltelefon hat plötzlich was mit dem Bankkonto zu tun. Und jede Hundsverlochete will, dass du ihre App installierst.

    Warum muss man immer alles, das nicht zusammengehört, miteinander verknüpfen? Nur für einen winzigen Komfortgewinn, der eine riesige Komplexität und Sicherheitslücken nach sich zieht?

    Naja, offensichtlich werde ich alt :)
    • zsalizäme 27.03.2017 16:14
      Highlight Highlight @meine Senf
      Momentan musst du nicht. Du kannst. Ob sich das irgendwann ändert, steht in den Sternen.
    • Posersalami 27.03.2017 16:17
      Highlight Highlight Wo ist denn hier der Komfortgewinn? Bankkarte rein, Code eintippen, Betrag eintippen, Geld und Karte nehmen, weg laufen. Und in Zukunft? Smartphone raus kramen, App suchen, Code eintippen, prozedere, Smartphone wegstecken, zum Bankomat latschen, Smartphone raus kramen, App starten (sicher nochmal Code eintippen), QR-Code aufrufen, an den Bankomat halten, Geld abheben. Willkommen in der Zukunft! Sicherheitslücken und unzählige neue Möglichkeiten für Betrug gibts gratis dazu.

      Evtl. bin ich auch schon zu alt dazu, hier einen Vorteil zu sehen.
    • rolf.iller 27.03.2017 17:54
      Highlight Highlight @Posersalami
      Da gibt es einen klaren Komfortgewinn! Du musst die Zahlen nicht mehr tippen, sondern kannst sie mit Gesten vortanzen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 27.03.2017 15:53
    Highlight Highlight "Der Cash-Bezug kann zuhause, respektive in sicherer und unbeobachteter Atmosphäre auf dem eigenen Mobilgerät vorbereitet werden. Um Geld abzuheben, erhält man einen generierten QR-Code, den es dann beim Geldautomaten an das Lesegerät zu halten gilt – und schon wird der gewünschte Bezug aufbereitet. Das passiert innert weniger Sekunden."

    Was für ein Unsinn.. wer denkt sich das aus? Gehts ums Prinzip, einfach etwas anders zu machen, damit man wieder was Neues hat oder will man sich ums Verrecken unzählige Sicherheitslücken anlachen? Unfassbar..
    • @schurt3r 27.03.2017 15:59
      Highlight Highlight Danke fürs Feedback.
      Und hier dein QR-Code 😂
      Benutzer Bild
    • Posersalami 27.03.2017 16:03
      Highlight Highlight Herr Schurter ich kenne sie nicht und weiss nicht, wie sie zum Thema IT Security stehen. Dass man mit dem Auslagern des Prozesses in eine "sichere und unbeobachtete Atmosphäre" dann ausgerechnet ein per Definition unsicheres Smartphone meint, finde ich aber nicht mehr lustig. Den QR-Code kann dann jede x-beliebige Schadsoftware generieren und praktischerweise gleich per Email verschicken. Ich sehe darin überhaupt keinen Sicherheitsgewinn, eher im Gegenteil.

      Aber sie haben das sicher sauber recherchiert, dass das nicht möglich sein wird, gell.
    • Lauwärmer 27.03.2017 16:11
      Highlight Highlight Danke für den Lacher :D
    Weitere Antworten anzeigen
  • vmaster97 27.03.2017 15:50
    Highlight Highlight Der NFC-Reader ist ja total blöd platziert, wenn ich mir vorstelle, wie ich mein Handy dranhalten soll.
    • SomeoneElse 27.03.2017 16:07
      Highlight Highlight Ich glaube, du hast NFC nicht ganz verstanden...
    • vmaster97 28.03.2017 00:00
      Highlight Highlight Bei mir funktioniert das immer nur mit 2-3 cm Abstand bei Apple Pay oder KK. Das ist bei manchen Kartenlesern schon mühsam. Es ist nicht eine Sache der Unmöglichkeit es zu benutzen, aber bei einer Neuentwicklung sollte man ja genau auf diese Usability achten.
  • Madison Pierce 27.03.2017 15:48
    Highlight Highlight Schade, hat man für die PIN-Eingabe nicht auch einen Touchscreen verwendet. Dieser könnte die Zahlen bei jeder Eingabe zufällig anordnen, was das Ausspionieren erschweren würde.

    Zur Skimming-Problematik: Wenn man NFC statt dem Magnetstreifen verwendet, kann der Magnetstreifen nicht kopiert werden, die Kartendaten können jedoch ausgelesen werden. Rein vom Hardwaredesign her wird es aber schwierig sein, einen Leser zu montieren, ohne dass dies bemerkt wird.
    • paradelica 27.03.2017 16:07
      Highlight Highlight Das ist eine Sicherheitstastatur mit Verschlüsselung, deshalb gibts keine Pin-Eingabe über Touch.
    • Rascal 27.03.2017 16:11
      Highlight Highlight Super Idee für Sehbehinderte und es wird sich ganz bestimmt nicht absolut jeder vertippen, wenn die Zahlen ständig an einem anderen Ort sind...
    • zsalizäme 27.03.2017 16:19
      Highlight Highlight Ich arbeite bei einer Bank. Sie können sich nicht vorstellen, wie viele Kunden die Zahlen ihres PIN-Codes nicht wissen, sondern nur das Muster.
  • @schurt3r 27.03.2017 15:43
    Highlight Highlight In eigener Sache: Ich antworte gerne auf Fragen und begründete Kritik. Die watson-Kommentarregeln sind hier zu finden: http://www.watson.ch/!742649378

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