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Im Angebot des Dream Market prangt das Logo der Kantonspolizei Aargau. screenshot: watson

Die Aargauer Polizei entdeckt das Darknet – und jagt Cannabis-Verkäufer 🙈

Beruflicher Erfolg ist wichtig, das gestehen wir selbstverständlich auch den Polizisten und Staatsanwälten im Aargau zu. Aber wieso mussten sie ausgerechnet den poetischsten Hanf-Händler des Landes hopsnehmen?

11.08.17, 09:53 11.08.17, 11:48


Begeisterung ist ansteckend.

Dies sah man diese Woche an der Berichterstattung über einen aktuellen Fall der Aargauer Justiz.

Die Nachrichtenagentur SDA verbreitete am Dienstag die frohe Botschaft Medienmitteilung der Kantonspolizei Aargau, dass drei mutmassliche Schweizer Darknet-Drogenhändler überführt worden seien. Nachrichtenportale (ja, auch watson), Radio und Fernsehen übernahmen die Meldung, die in weiten Teilen der Verlautbarung der Strafverfolger entsprach.

Mittlerweile hat sich der Pulverdampf verzogen und wir halten fest: Es waren keine «grossen Fische», die ins Netz gingen. Wer über mehrere Jahre Drogen verkauft und einen (geschätzten) Umsatz von lediglich 100'000 Franken erzielt, ist im illegalen Business höchstens eine durchschnittliche Nummer.

Andere Kaliber gingen im letzten Monat der deutschen Polizei ins Netz:

Was ist das Besondere am Fang der Aargauer? Dem «Blick» sagte der Sprecher der Kantonspolizei:

«Im Bereich Betäubungsmittel handelt es sich um die ersten Fälle, bei denen das Darknet eine entscheidende Rolle gespielt hat.»

Bernhard Graser, Kantonspolizei Aargau blick.ch

Die Aargauer haben also das Darknet entdeckt. Und während man in den USA und anderen Ländern Cannabis legalisiert, jagt man in Züri West weiter Gras-Dealer.

Zur Verteidigung der Ordnungshüter: Die Ermittlungen ergaben nicht nur den Handel «beträchtlicher Mengen Marihuanas», zumindest einer der Verhafteten verkaufte auch «grosse Mengen» Amphetamin, Ecstasy, Kokain und LSD.

Ob das kiloweise Substanzen waren, ist nicht bekannt. Konkrete Zahlen nennen die Aargauer nicht. Was wir wissen, ist, dass mindestens einer der mutmasslichen Täter viele Monate in Untersuchungshaft sass und dieser Tage entlassen wird.

Bleibt die Frage, wie die Ermittler den drei mutmasslichen Dealern auf die Spur kamen?

Auf Anfrage von watson bestätigt die Aargauer Kantonspolizei, dass sie keine «Wunderwaffe» besitze, um die Verschlüsselung des Tor-Netzwerks zu knacken. Viel mehr will man aus ermittlungstaktischen Gründen nicht verraten.

Doch war offensichtlich Kommissar Zufall am Werk. Gegenüber dem «Blick» sagte der Mediensprecher: «Bei den ersten Ermittlungen ging es eigentlich nicht um Drogen.»

Sprich: Einer der mutmasslichen Dealer verhielt sich dermassen dumm oder unvorsichtig, dass er nicht nur ins Visier der Polizei geriet, sondern seine Darknet-Aktivitäten aufflogen.

Verhaftet wurden drei Schweizer, darunter zwei Männer mit den Darknet-Pseudonymen «DerErsteAffe» und «DrFeelWell».

Und hier schliesst sich der Kreis.

«DerErsteAffe» (oder jemand, der das gleiche Pseudonym nutzte, um über das Darknet Cannabis zu verkaufen) stand auch mit dem Schweizer Journalisten Otto Hostettler in Kontakt. Dieser recherchierte für ein Sachbuch über das Darknet*.

Nachdem Hostettler beim Affen 2,5 Gramm Cannabis bestellt hatte, traf nicht nur die Bestellung in einem luftgepolsterten Briefumschlag ein. Der Journalist erhielt auch noch elektronische Post. Über einen verschlüsselten Web-Mail-Dienst schickte ihm der Darknet-Dealer diesen Reim:

«Der Erste Affe ist erstaunt.
Da hat sich ein Journalist getraut 
und kaufte sich etwas von meinem Affenkraut.
Neugierig bin auch ich
was ist der Hintergrund dieser Geschicht.
Wohin geht das Kraut
wenn man sich als Journalist das traut.
Geht es zu den Wilderern in Blau
da wird dem Affen schon etwas flau (...).
Dem OPSEC ist man treu geblieben und verwischt diese Ziele mit viel Liebe.
Dennoch ein kleiner Appell an Dich für mich.
Lass die Wilderer von der Geschicht.
Vernichte es, zerstöre es, was man halt so tut mit dieser Pflicht.
Denn Bullen braucht es keine in dieser Geschicht.»

Nachricht von DerErsteAffe quelle: siehe Buchhinweis unten

🙈 🙉 🙊

Nun ja. Bei den Sicherheitsmassnahmen, OPSEC (Operations Security) genannt, lief offensichtlich etwas schief. Dabei hatte der Erste Affe noch erklärt, er liefere nur an Abnehmer in der Schweiz, damit beim Zoll nichts hängenbleibe.

Genützt hat es ihm nichts. Sorgen machen müssen sich allerdings auch die Kunden des Darknet-Dealers, der unter dem Pseudonym DrFeelWell agierte. Sein Händler-Profil beim derzeit grössten Darknet-Schwarzmarkt zeigt, dass noch im Juli angeblich erfolgreich Deals abgewickelt wurden.

screenshot: watson

* Otto Hostettler: «Darknet: Die Schattenwelt des Internets» (2007, erschienen bei NZZ Libro)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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86
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86Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Chüdrchübu 05.09.2017 08:40
    Highlight Wieso sind denn da 2 Produkte im Warenkorb ;)

    Noch meinen Senf zu Sache:

    Ich finde der Handel mit Cannabis im Darknet ist das geringere Übel. (Logischerweise bin ich, wie jeder rationaldenkende Mensch, für eine Legalisierung von Cannabis)
    Im Gegensatz zum Kauf auf der Strasse können im Darknet Bewertungen zu Produkt/Menge/Qualität abgegeben werden. Somit ist ein Vendor bei schlechten Produkten/Qualitäten/Mengen schnell als schwarzes Schaf gebranntmarkt und wird gemieden. Die Vendors wollen den Ansprüchen der Konsumenten gerecht werden und setzen somit auch auf eine hohe Qualität.



    4 2 Melden
  • Dagobert Duck 13.08.2017 07:49
    Highlight Nur weiter so! Je mehr solche zweifelhaften Operationen von der Provinzpolizei durchgeführt werden, desto mehr regt sich in der Bevölkerung langsam die Einsicht, dass der Kampf gegen Gras mitunter das lächerlichste ist, was ein Polizeikorps derzeit machen kann. Das hilft den Befürwortern der Legalisierung!
    19 1 Melden
  • Hugo Wottaupott 12.08.2017 15:51
    Highlight Genüsslich an der HEIMAT zigarette mit gwürz drinn zieh.
    3 3 Melden
  • Arabra 11.08.2017 22:44
    Highlight Ich lese immer wieder, dass einige Kiffen und denoch ihr leben im Griff haben. Löblich! Doch was ist mit den anderen? Die fahren auto, verlieren sich in den drogen, in vielen fällen wird ihnen alles gleichgültig. Mehr drogen mehr sozalhilfebezüger usw. Klar wir haben die selben probleme mit dem alkohol. Ich finde den sogar noch schlimmer. Ich hab noch nie einen aggressiven kiffer erlebt 😉. Ich find beides gleichermassen scheisse kann die argumentation, warum eine legalisierung mehr sinn macht als ein verbot nachvollziehen, würde es aber dennoch ablehnen.
    Das zeug ist schlicht unnötig!
    4 42 Melden
  • Staatsgebeutelter 11.08.2017 19:21
    Highlight Bleibt die Frage, wie die Ermittler den drei mutmasslichen Dealern auf die Spur kamen? Antwort, mit illegelen Ermittlungsmethoden, wie denn anders, wer nicht weiss wie kann sich bei mir melden, die Kapo AG ist berüchtigt für solche Wildwest Methoden.
    12 8 Melden
  • elco 11.08.2017 17:59
    Highlight Die Hemmschwelle, im Darknet Drogen zu kaufen (und nein, ich mein nicht Cannabis...) ist viel tiefer, als auf der Gasse irgend jemanden zu fragen. Da kommt eine ganz andere Generation von Drogenabhängigen auf uns zu...
    11 18 Melden
    • Mr. Malik 22.09.2017 08:17
      Highlight Wohl kaum..
      Du musst bitcoins kaufen, deine adresse an eine unbekannte person weitergeben und hoffen, dass die bewertungen echt sind.
      Uf de gass ist doch tausend mal einfacher..
      2 0 Melden
  • bebra 11.08.2017 17:38
    Highlight Auch die Aargauer Polizei will ab und zu in die Medien kommen. Mit Verkehrskontrollen tagsüber an Werktagen, wenn die Hausfrauen zum Einkaufen fahren, ist das nicht möglich.
    21 8 Melden
    • Staatsgebeutelter 11.08.2017 19:21
      Highlight Ja genau dort liegt der Has begraben
      3 7 Melden
  • Sangallo 11.08.2017 16:10
    Highlight Was mich mal wunder nähme, wer setzt eigentlich bei der Polizei die Prioritäten? Klar es ist laut Gesetz illegal (natürlich total Schwachsinn), jedoch muss es ja jemanden geben, der das nun wichtiger findet als andere Kriminelle zu jagen...
    32 14 Melden
  • maulauf 11.08.2017 13:54
    Highlight ich dachte, für den (wirklich flächendeckend tödlichen) Waffenhandel sei die RUAG zuständig....
    34 14 Melden
  • Mikki 11.08.2017 12:22
    Highlight Ich würde das unten rechts bestellen....😎
    15 13 Melden
  • manhunt 11.08.2017 11:43
    Highlight Die sollen Steuerbetrüger jagen! Nicht unbedeutende Kleindealer.
    87 29 Melden
    • Scenario 11.08.2017 13:59
      Highlight @manhunt.... klugscheissmodus an... Kleindealer betrügen in der Regel auch bein den Steuern, da sie diese Einnahmen wohl kaum deklarieren ;)... aber ich weiss schon was du meinst ;)
      47 4 Melden
    • manhunt 11.08.2017 15:01
      Highlight da bin ich bei dir. nur eben sind das unbedeutende delinquenten/summen. währenddessen ultrareiche und
      konzerne nach lust und laune und ganz legal steuern "optimieren" (bescheissen) können. oder ihre kohle einfach im ausland "parken" (verstecken).
      15 16 Melden
    • Judge Dredd 11.08.2017 23:46
      Highlight manhunt
      11.08.2017 11:43
      Die sollen Steuerbetrüger jagen!....

      manhunt
      11.08.2017 15:01
      ....währenddessen ultrareiche und
      konzerne nach lust und laune und ganz LEGAL steuern "optimieren" (bescheissen) können. oder ihre kohle einfach im ausland "parken" (verstecken).

      Steuerbetüger jagen, die legal Steuern optimieren. Genau da liegt doch das Problem, die Politik resp. die Gesetzgebung muss geändert werden.
      12 1 Melden
  • Triumvir 11.08.2017 11:37
    Highlight Tja, liebe Darknet-Fans, Drogendealer und andere kriminelle Subjekte. Jetzt könnt ihr euch nicht mehr im dunklen Internet verstecken und das ist gut so! Denn kriminelles Handeln darf sich nicht lohnen und sollte auch bei Kleinkriminellen Konsequenzen haben. Denn gerade der Vertrieb von Drogen über das Internet ist wirklich kriminell, zumal auch Minderjährige so relativ leicht an Drogen kommen! Deshalb danke, liebe Kapo Aargau!
    41 156 Melden
    • phreko 11.08.2017 11:57
      Highlight Stimmt, Schüler die ihren Eltern erklären können, warum sie anonyme Pakete bekommen...
      73 10 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 12:01
      Highlight Triumvirat, das Ganze hat ja mit dem Verbot von Drogen zu tun. Was bringt es? Minderjährige kommen auch auf der Straße leicht an Drogen.
      Wenn mich im Kanton Bern Polizisten anhalten, weil ich kiffe, fühle ich mich einfach nur schikaniert. Dass die Polizisten in gewissem Masse auch nur ausführend sind, ist mir bewusst. Für mich sieht die Situation halt so aus: Ich schade niemandem, habe mein Leben im Griff und mache im Prinzip das, was die Polizisten beim Trinken von Alkohol auch machen. Im Kanton Bern - im Unterschied zu anderen Kantonen - kommt zur Ordnungsbusse noch eine Anzeige hinzu. 👮
      34 14 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 12:03
      Highlight Da loben wir uns die traditionellen Dealer, die setzen wenigstens den Jugendschutz durch ;-)
      96 17 Melden
    • Triumvir 11.08.2017 12:16
      Highlight @schurt3r: Im Darknet kann man bekanntlich nicht nur Drogen ziemlich einfach und vermeintlich anonym kaufen, sondern auch noch andere, weit schlimmere Sachen wie etwa Schusswaffen. Deshalb ist das ganze nicht ganz so harmlos und lustig wie hier offenbar so viele denken...
      21 41 Melden
    • Lumpirr01 11.08.2017 12:18
      Highlight Lieber Tirumvir, da bin ich absolut gleicher Meinung. Das Verhältnis von Likes zu Dislikes zeigt offenbar, wie der durchschnittliche Watsonleser hier funktioniert. Klar kann man auch über eine Legalisierung in der Drogenpolitik reden. Aber was nur schon in Sachen Waffenhandel oder Kinderporno über das Darknetz läuft, ist sicher nichts Gutes für unsere Gesellschaft. Diesbezüglich finde ich das jetzige Rating für Deinen Beitrag äusserst bedenklich.
      Herr Schurter, wie wäre es mit einer weitergehenden Recherche, um zu erfahren, was andere KAPOs machen? Man spürt ihre Abneigung gegen den Aargau!
      25 35 Melden
    • Silent_Revolution 11.08.2017 12:31
      Highlight Die Kriminalisierung sämtlicher Drogen treibt nun seit Jahrzehnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene an den Rand der Gesellschaft und oft auch in den Tod, mit der widersprüchlichen Begründung sie schützen zu wollen.

      Denn nur durch einen unkontrollierten Markt existieren solch dreckige Produkte wie heute auf der Gasse. Durch die unklare Reinheit der Produkte gibt es tausende vermeintliche Suizide und Folgeerkrankungen durch Streckmittel.

      Danke dafür, liebe Polizei!

      Die Prohibition erzeugt diese Problematik überhaupt erst. Aufklärung war schon immer wirkungsvoller als ein Verbot.
      62 18 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 13:16
      Highlight So ist es, Silent_Revolution.
      18 10 Melden
    • Judge Dredd 11.08.2017 13:53
      Highlight @Silent_Revolution

      Und gleich den Sündenbock gefunden! Die Polizei ist schuld und nicht etwa die Gesetzgebung. Denn nach ihrem Gusto sollen die Männlein in Blau selbständig entscheiden, welche Gesetze sinnvoll sind und durchgesetzt werden sollen.

      Momol, das wäre ja noch schöner wenn die Polizei die Gesetze nach ihrem Gutdünken umsetzen würden... wie in einer Bananenrepublik.

      18 12 Melden
    • Silent_Revolution 11.08.2017 14:10
      Highlight @ Judge Dredd

      Mein Dank gegenüber der Polizei ist angelehnt an den ursprünglichen Kommentar.

      Wenn man Polizisten für ihre Arbeit nicht beschuldigen kann, kann man sie auch nicht loben!
      16 10 Melden
    • meine senf 11.08.2017 15:01
      Highlight "Im Darknet kann man bekanntlich nicht nur Drogen ziemlich einfach und vermeintlich anonym kaufen, sondern auch noch andere, weit schlimmere Sachen wie etwa Schusswaffen."

      Das könnte man auch so sagen:

      "Mit Geld kann man bekanntlich nicht nur Drogen ..."

      Also muss das Geld abgeschafft werden. Ist etwa die selbe Logik.

      Oder auch "Mit der Post kann man sich nicht nur Drogen liefern lassen, sondern auch ..."

      In diesem Fall hätte das Geschäft vielleicht auch ohne Darknet irgendwie funktioniert. Ohne Post aber nicht. Also ist die Post schlimmer als das Darknet und muss auch abgeschafft werden!
      18 8 Melden
    • Ueli der Knecht 11.08.2017 15:51
      Highlight Triumvir: Ersetze in deinem einleitenden Kommentar einfach den Term "liebe Darknet-Fans, Drogendealer und andere kriminelle Subjekte" mit "mutige Dissidenten, Whistleblowers und kritische Journalisten". Dann merkst du evtl, wie totalitär und antidemokratisch, bzw. wie gefährlich für eine gesunde Gesellschaft deine von Paranoia geprägten Argumente sind.
      18 9 Melden
    • Triumvir 11.08.2017 17:42
      Highlight @Ueli: es geht in diesem Artikel aber nicht um Dossier Ten, Whistleblower etc., sondern um Kriminelle! Diese verdienen absolut keinen Schutz, sondern sollen zur Rechenschaft gezogen werden! Und zwar auch dann, wenn sie nur kleine Fische sind. Punkt.
      7 9 Melden
    • Triumvir 11.08.2017 18:06
      Highlight btw. hab ich schon mal erwähnt, dass ich die Autokorrektur moderner Handys hasse 😂 Dossier Ten sind sicher alles ultrageheime Dissidenten 😄 dahinter steckt sicher der dicke Kim oder die NSA 😄
      8 7 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 18:14
      Highlight Du scheinst Dossier Fest zu sein! 😜
      4 4 Melden
    • Silent_Revolution 11.08.2017 18:52
      Highlight @ Triumvir

      "Kriminelle verdienen keinen Schutz"

      Im Bereich Tierschutz habe ich schon einiges von dir lesen dürfen. Ist dir eigentlich klar, dass sämtliche Tierschützer stets gegen gängige Gesetze verstossen müssen um Skandale aufzudecken? Bitte mit aller Härte bestrafen, ist da deine Devise!

      Frag mal bei Erwin Kessler nach, was er schon über sich hat ergehen lassen müssen, da er vor dem Gesetz als kriminell gilt.

      Kein Tierschützer würde je diese Aussage treffen, die du hier gerade getroffen hast!
      10 4 Melden
    • Datsyuk 11.08.2017 19:45
      Highlight Ich kiffe, also bin ich kriminell.
      12 4 Melden
  • Guy Incognito 11.08.2017 11:26
    Highlight
    100 7 Melden
  • Sensenmaa 11.08.2017 10:54
    Highlight Momol, meine Vorredner haben alles gesagt. Schwache Leistung und dafür darf ich mir Steuern vom Mund absparen. Cannabis endlich legalisieren! Dann können sie sich endlich wieder wichtigem Zeug widmen statt kleine Fische zu jagen...
    112 24 Melden
  • Gipfeligeist 11.08.2017 10:51
    Highlight @Watson: Bitte keine Emojis im Titel. Danke
    63 18 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 11:02
      Highlight 🆗
      74 12 Melden
    • Pius C. Bünzli 11.08.2017 11:21
      Highlight Was isch denn so schlimm a emojis? 🤦
      17 26 Melden
    • Zwingli 11.08.2017 11:21
      Highlight
      17 7 Melden
  • seventhinkingsteps 11.08.2017 10:47
    Highlight Ist halt Neuland.
    38 8 Melden
  • Asmodeus 11.08.2017 10:43
    Highlight Hats den persönlichen Dealer des Autors erwischt oder wieso stört ihn, dass Drogendealer hopsgenommen wurden? :)
    65 32 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 11:04
      Highlight Nope.
      Aber ich mag Affen :)
      70 23 Melden
  • Against all odds 11.08.2017 10:38
    Highlight Schön treibt sich die Polizei vermehrt im Darknet rum. Homeoffice statt Streife fahren, da freuen sich vor allem die Verkehrsteilnehmer, immerhin.
    45 25 Melden
    • Lutamoshikito 11.08.2017 12:19
      Highlight Und die Dealer auf der Strasse.
      14 2 Melden
  • EvilBetty 11.08.2017 10:37
    Highlight Die Kapo AG hat lediglich das Darknet-Tutorial gemacht, jetzt müssen sie grinden und leveln, dass sie die Bosse angehen können.
    139 12 Melden
    • EvilBetty 11.08.2017 11:51
      Highlight thank you, good sir.
      10 6 Melden
  • Chrigi-B 11.08.2017 10:26
    Highlight Da gibt es ganz Anderes zu verfolgen im Darknet!
    74 8 Melden
    • Zwingli 11.08.2017 11:23
      Highlight was denn so alles was von der schweiz aus betrieben wird? ich denke in der schweiz wird der grösste teil nur rauschmittel ausmachen, andere kriminelle machenschaften sind eher aus dem ausland und da kann die schweiz wenig machen.
      9 25 Melden
    • Barracuda 11.08.2017 20:02
      Highlight @idefix2000
      Meine Güte, diese Argumentation werde ich nie verstehen. Warum soll das eine das andere ausschliessen. Selbstvertständlich gehören Drogenhändler bestraft UND genauso wird seit Jahren aktiv gegen Kinderpornoplattformen vorgegangen.
      2 3 Melden
  • lily.mcbean 11.08.2017 10:22
    Highlight Bravo... wieder ein paar Kleinkriminelle geschnappt. Ganz toll. Moll. Mir kommt die Galle hoch wenn ich nur daran denke wie viel Geld für den "Kampf gegen Drogen" verpulvert wird! Legalisieren und versteuern, dann haben alle ihren Frieden, kopf!
    180 47 Melden
    • Darth Unicorn 11.08.2017 10:33
      Highlight (von der Red. gelöscht, weil nicht zum Thema)
      13 9 Melden
  • NotWhatYouExpect 11.08.2017 10:21
    Highlight Ich finde man sollte alle Drogen legalisieren und kontrollieren ob bie korrekt hergestellt wurden usw. Sowie natürlich Steuern dafür einziehen, was ein Vorteil für uns alle wäre.

    Und natürlich sollte klar sein, dass wenn jemand einen Unfall unter Drogen macht, dass er dies berappen muss / nicht erlaubt ist.
    97 23 Melden
    • Guy Incognito 11.08.2017 11:10
      Highlight oh ja, da bin ich auch für!
      27 6 Melden
  • Gary Poor 11.08.2017 10:13
    Highlight Anstatt richtige Kriminelle zu verfolgen, verpulvert die Kapo Aargau Zeit und Steuergeld um ein paar Kleindealer zu jagen. Momoll tolle Leistung, bravo.
    118 44 Melden
    • maxi 11.08.2017 10:20
      Highlight Aha, Drogendealer sind keine richtigen Kriminellen?
      53 128 Melden
    • Iseas 11.08.2017 10:36
      Highlight Ein Arzt oder Apotheker dealt auch mit Drogen. Kennst du die Drogerie? Sind streng genommen auch Drogen, der Tabakhandel und und und. ✌️
      92 25 Melden
    • maxi 11.08.2017 11:12
      Highlight @iseas: wer verbotenes tut, zieht halt die polizei auf sich, sehe nicht wieso dies anders sein soll.

      @hiob: dies habe ich nie behauptet, sehe nicht ein wieso die polizei für ihren einsatz abgewatscht wird. sie hat alles richtig gemacht ( ob das gesetz nun sinnvoll ist oder nicht, ist ein anderes thema)
      21 20 Melden
    • Guy Incognito 11.08.2017 11:17
      Highlight @hiob genau! ich baller auch gern am wochenende, aber stehe trotzdem montag morgen früh auf der arbeit und erledige diese pflichtbewusst. viele in meinem kollegenkreis sind auch so und da ist alles vertreten von büro, IT, pflege, gastro etc... die leute sollten mal über den tellerrand schauen.
      25 5 Melden
    • Lady Shorley 11.08.2017 13:23
      Highlight Naja Hiob, Dealer als inoffizielle Apotheken zu bezeichnen finde ich schon etwas gewagt. Auch wenn Heroin ursprünglich von Bayer entwickelt wurde, hat es doch Gründe, weshalb diese Substanz mittlerweile weltweit illegal ist. Auch kenne ich noch keine medizinische Verwendung für Crystal Meth...
      Weshalb man Pharmakonzerne verbieten sollte, erschliesst sich mir nicht wirklich, aber bei den Produkten aus Palmöl bin ich gleicher Meinung!
      4 8 Melden
    • Lady Shorley 11.08.2017 15:17
      Highlight das freut mich für dich, dass du keine Pharmaprodukte brauchst. Gegen Krebs und ähnliche Krankheiten gibt es leider noch kein natürliches Heilmittel, sag Bescheid falls du eines findest! Und die Leute, welche die Produkte erforschen, entwickeln und produzieren möchten ja auch entlöhnt werden, also darf ein Pharmakonzern auch etwas daran verdienen.
      Zudem bin ich der Meinung, sterben mehr Leute an fehlenden Pillen als an zu vielen (z.B. Entwicklungs- oder Dritte-Welt-Länder, welche keinen oder nur beschränkten Zugang zu Medikamenten haben).
      3 7 Melden
    • Iseas 11.08.2017 17:45
      Highlight Die Pharmakonzerne sind und werden niemals daran interessiert sein Menschen zu heilen, sie wollen die Menschen behandeln nich heilen. Ist schlichtweg das profitablere Geschäftsmodell. Ein Problem sind Nebenwirkungen, die man wieder behandelt und so geht der Kreislauf weiter bis der Mensch dann stirbt. Daher werden auch meistens nich nur ein Medikament verschrieben sondern gleich mehrere so macht man Profitmaximierung. Mein Arzt möchte auch immer Doktor House spielen, nur mache ich da nicht mit. Meiner Meinung nach soll jeder konsumieren, was er will und soll dann auch mit den Konsequenzen leben. 🤔
      5 1 Melden
  • Ichsagstrotzdem 11.08.2017 10:12
    Highlight Da bin ich aber sowas von beruhigt, dass diesen Kleindealern das Handwerk gelegt wurde. Jetzt kann ich endlich wieder ruhig schlafen und weiss, dass meine Steuergelder sinnvoll für unser aller Sicherheit eingesetzt wurden.
    106 30 Melden
  • Sanchez 11.08.2017 10:07
    Highlight Mir missfällt der etwas zynische und despektierliche Unterton in diesem Bericht.
    52 108 Melden
    • @schurt3r 11.08.2017 10:09
      Highlight ...
      105 27 Melden
    • Sanchez 11.08.2017 10:31
      Highlight Ok, jetzt kann ich wieder lachen ✌🏻
      29 6 Melden
    • Asmodeus 11.08.2017 10:44
      Highlight Lustig. Genau so hab ich ihn mir beim Lesen des Artikels vorgestellt :)
      10 5 Melden
  • Hexentanz 11.08.2017 10:02
    Highlight Legalisieren sollte man den Scheiss endlich. Ich kiff zwar nie, aber selbst ich würde mir ein paar dieser Pflanzen in den Garten stellen – und wenns dann einer noch brauchen kann, umso besser – gibt's bisschen Geld für andere Pflanzen :)
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Liebe TV-Sender, wenn ihr Replay-TV verhindert, könnt ihr euch gleich selbst abschaffen

Zeitversetztes Fernsehen ist eine Innovation, von der TV-Sender, Anbieter und Zuschauer gleichermassen profitieren könnten. Stattdessen tragen Sender und Provider ihren Verteilkampf um die Einnahmen auf dem Buckel der Konsumenten aus.

Die Fernsehkonsumenten haben sich längst daran gewöhnt: Wer sich ein TV-Abo mit Replay-Funktion leistet, kann beliebige Sendungen der letzten sieben Tage jederzeit auf Knopfdruck schauen – und dies, ohne vorher selbst etwas aufnehmen zu müssen. Das Beste daran: Die nervige Werbung lässt sich bequem überspringen.

Replay-TV ist quasi die moderne und bequeme Form des Videorekorders, der in den 90er-Jahren in fast jedem Haushalt unter der Flimmerkiste stand. Bloss zeichnen heute TV-Anbieter wie …

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