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Wie du im Darknet «sicher» Gras kaufst 🌿✌️

Aus aktuellem Anlass gibt's die wichtigsten Tipps und Tricks zum «Safer Shopping».



Bier und Schnaps? Gibt's an jeder Tankstelle. Und Haschisch und Gras an (fast) jeder Ecke. Das Problem: Wer überhastet bei einem unbekannten Strassendealer kauft, riskiert viel. Man setzt nicht nur die eigene Gesundheit aufs Spiel, sondern auch die von lieben Menschen, mit denen man den Joint teilt.

Dieser Artikel gibt praktische Tipps, wie der Kauf und Konsum von Cannabis relativ sicher stattfinden kann, solange die Konsumenten noch in die Illegalität gezwungen werden. Wie bei Computern gilt: Hundertprozentige Sicherheit gibt's nicht. Wer auf Nummer sicher gehen will, lässt die Finger davon!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Kenne die Risiken!
  2. Safer Use
  3. Vor dem Deal: Mach dich schlau!
  4. Opsec
  5. Bitcoin & Co.
  6. Der richtige Verkäufer
  7. Ein Wort zu Paranoia
  8. Deine Rechte
  9. Glossar*

* Hier werden wichtige Begriffe und Abkürzungen zu Cannabis und dem Drogen-Handel im Darknet erklärt.

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«Wenn du ängstlich darauf wartest, dass dein Paket eintrifft.» Meme zum Darknet-Drogenhandel. bild: reddit

Kenne die Risiken!

Der traditionelle Drogenhandel ist mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Und zwar für alle Beteiligten. 

Die wenigsten kennen einen Hanf-Biobauern aus dem Oberland, darum geht es hier um die zweitsicherste Methode, an das berauschende Kraut zu kommen.

Bei Darknet-Deals gibt's keinen physischen Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer und damit ein massiv kleineres Risiko, in eine gewaltsame Auseinandersetzung verwickelt zu werden.

Nicht auszuschliessen ist, dass man frühmorgens unsanft geweckt oder von Polizisten kontrolliert wird. Und man muss mit der Gefahr von Erpressungen und Drohversuchen leben, falls man elementare Vorsichtsmassnahmen missachtet.

Dazu gleich mehr, doch zunächst zu den gesundheitlichen Risiken, die bei schlechter Qualität der Droge bestehen:

Haschisch und Marihuana (aka «Gras») können Verunreinigungen und Streckmittel enthalten. «Mitunter wissen die Zwischenhändler selbst nichts von den besonderen Risiken ihres Produkts», warnt der deutsche Hanfverband. Auf ihrer Website weisen die Cannabis-Spezialisten auf drohende gesundheitliche Folgen hin. Diese reichen von Husten und Kopfweh bis zu irreversiblen Schädigungen der Atemwege und Krebs.

Zu den gefährlichsten Streckmitteln gehören:

«Die gesundheitlichen Risiken der meisten Streckmittel (ausser Blei) sind kaum erforscht. So gibt es z.B. noch keine klinisch dokumentierten Fälle von Lungenentzündung durch Sand oder Glas oder von Silikoseerkrankungen durch Talkum bei Konsumenten gestreckten Grases.»

quelle: hanfverband.de

Safer Use

Die folgenden Ratschläge zitieren wir wörtlich aus dem Schweizer Drogenforum Eve & Rave, einer von mehreren sinnvollen Anlaufstellen, um sich im Internet zu informieren.

Vor dem Kauf: Mach dich schlau!

Wer nicht recherchiert, riskiert die Gesundheit und mehr. Beim Strassendealer kann jeder Depp kaufen, im Darknet gibt's zumindest gewisse technische Hürden. Doch sollte man sich umfassend informieren, dazu möglichst viele verschiedene Quellen hinzuziehen und alles kritisch hinterfragen.

Die wichtigsten Themen:

Gute Informationsquellen:

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Darknet-Angebot: Flüssiges THC aus der Schweiz. screenshot: dnm

Opsec

Der Tor-Browser (Anonymisierungs-Software) allein genügt nicht, wenn man illegale Geschäfte über das Darknet abwickeln will. Die eigene Computer-Identität muss durch zusätzliche Massnahmen verschleiert werden. Dazu gehören:

Bitcoin und Co.

Wer mit Bitcoin (BTC) oder dem Ableger Bitcoin Gold (BTG) bezahlt, ist nicht anonym. Transaktionen können noch jahrelang zurückverfolgt werden. Ein weiterer Nachteil sind die relativ hohen Transaktionsgebühren. Bei einem 100-Franken-Deal können schnell mal 5 Franken Gebühren anfallen.

Sicherer ist Monero (XMR), allerdings ist diese Kryptowährung auch deutlich umständlicher zu organisieren

Produktinformation im Darknet:

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screenshot: dnm

Der richtige Verkäufer

Paranoia ist – im Gegensatz zum realen Leben – im Darknet ein guter Ratgeber. Vertrauen sollte man grundsätzlich niemandem, auch nicht nach zig Deals.

Beim derzeit populärsten DNM inserieren gerade mal 5 Verkäufer, die gemäss eigenen Angaben in der Schweiz angesiedelt sind und ihre Ware von der Schweiz aus versenden.

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screenshot: dnm

Über Recherchen in einschlägigen Foren und Mund-zu-Mund-Propaganda finden sich auch zuverlässige Anbieter.

Deine Rechte

Seit über 20 Jahren veröffentlicht der Verein «Legalize it» die Rechtshilfebroschüre «Shit happens». Sie beschäftigt sich mit den Gesetzen, der polizeilichen Verfolgung und den Strafbefehlen rund ums Thema Hanf und THC-Konsum.

Glossar

Die folgenden Fachbegriffe, Szene-Ausdrücke und Abkürzungen solltest du in Zusammenhang mit dem in der Schweiz verbotenen Handel mit dem Rauschmittel Cannabis kennen.

Drogen testen lassen

Bevor du Ecstasy, Amphetamin oder Kokain konsumierst: Die Jugendberatung Streetwork der Stadt Zürich bietet eine kostenlose und anonyme Möglichkeit, «harte» Drogen (auf ihre Reinheit bzw. Gefährlichkeit hin) testen zu lassen. Wenn man eine Substanz zur Analyse abgeben will, ist ein persönliches Beratungsgespräch obligatorisch. Anschliessend kann man sich per E-Mail oder mit einem Anruf bei der Fachstelle über das Resultat informieren. Aus juristischen Gründen dürfen keine Proben per Post angenommen werden.
Weitere Informationen zur legalen und möglicherweise lebensrettenden Dienstleistung gibts bei www.saferparty.ch.

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • nicbel 21.04.2018 14:35
    Highlight Highlight Es einfach lassen, dann hat man auch solche Probleme nicht😉
    • Selbstdenker 21.04.2018 22:06
      Highlight Highlight oder einfach legalisieren, dann hat man diese Probleme auch nicht + deiner AHV hat dann auch keine Probleme
  • Cillit Bang 21.04.2018 14:12
    Highlight Highlight Also die Grasdealer sind so ziemlich gar nicht gewaltbereit, meistens ruhige Zeitgenossen, die sich etwas nebenbei verdienen und meistens selber rauchen. Meinen kenne ich schon seit gut 5 Jahren (bevor er verkauft hat).
  • Valentin Möller 21.04.2018 13:57
    Highlight Highlight „wobei nicht alle VPN-Anbieter sicher sind“: Gibt es überhaupt einen sicheren Anbieter?

    Habt ihr etwas das Gefühl das dass Online-Einkaufen sicher ist?

    Die Ermittler haben es jedoch nicht auf die kleinen Konsumenten abgehsehen, sondern auf die grossen Fische.
  • ldk 21.04.2018 13:45
    Highlight Highlight Samen -> Topf -> Garten ✓
    • Lichtblau550 21.04.2018 19:39
      Highlight Highlight Perfekt. Auf meinem Balkon wächst das Zeug mannshoch. Ich bin sogar bereit, die Pflanzen stellvertretend für mein kürzlich ausgezogenes Kind zu giessen. Einfach weil ich weiss, dass die Wirkung vergleichsweise sanft ist.
    • Mimimimi 21.04.2018 23:28
      Highlight Highlight @idk: samen woher? 🤔
  • ramsambam 21.04.2018 13:12
    Highlight Highlight Muss dieser Artikel sein?! :s
    • nödganz.klar #161 21.04.2018 15:25
      Highlight Highlight hat da jemand Angst, seine Kunden könnten bald abspringen? 😏✌🏽
  • MacB 21.04.2018 13:11
    Highlight Highlight Gras kaufen ist ja an und für sich nicht so schlimm.

    Aber Anleitungen zu illegalen Handlungen und erst noch fürs Darknet? Come on... was kommt als nächstes? "Wie kaufst du deine erste Pistole ohne Ausweis im Darknet?" "Wo kaufst du deine erste Frau"?

    Sowas gehört echt nicht auf eine mediale Plattform!
    • nödganz.klar #161 21.04.2018 15:29
      Highlight Highlight Mein Sohnemann hat sich soeben auf Chrystal Meth (ausm Darknet), eine Gatlingun und 12 Rumänische Damen gekauft! Danke Merk... äh Watson!!!1!1!!
    • TheDude10 21.04.2018 15:38
      Highlight Highlight Stimmt, dem mit beiden kann man grossen Schäden Anrichten. Nicht!
    • El Pepe 23.04.2018 13:50
      Highlight Highlight sie übertreiben^^ die anleitung ist super! sie haben wohl vermutlich wenig ahnung wie viel cannabis hier in der schweiz konsumiert wird! es ist nur richtig wenn die leute dafür gründlich informiert werden! und mit waffen ist dies nicht vergleichbar! da man waffen nicht konsumieren kann und es keine konsum sucht gibt!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 21.04.2018 13:07
    Highlight Highlight Hat der Autor zu viele Filme geschaut? Als ob man den Grasdealer in dunklen Gassen treffen müsste 🙈
  • Al Paka 21.04.2018 12:47
    Highlight Highlight “Haschisch und Marihuana (aka «Gras»)“

    ☺️😄
  • Madison Pierce 21.04.2018 12:46
    Highlight Highlight Was mir noch fehlt ist ein Tipp, um die Empfehlung "Verkäufer kennt Käufer nicht" umzusetzen. Sucht man sich da ein unbewohntes Haus und lässt dorthin liefern? MyPost24 gibt es ja nicht anonym (und ist videoüberwacht).
    • Neoderjaoderne 21.04.2018 14:00
      Highlight Highlight Postfach
  • Repplyfire 21.04.2018 12:40
    Highlight Highlight Zum Glück brauch ich das Zeug nicht.
  • Zappenduster 21.04.2018 10:35
    Highlight Highlight Uff zum Glück kenn ich den Biobauern aus dem Oberland....

    Legalize It!
    Macht doch keinen Sinn das ganze!
  • Mia_san_mia 21.04.2018 10:14
    Highlight Highlight Als ob man Gras bei irgend einem unbekannten Dealer in einer dunklen Gasse kaufen würde und dabei aufpassen muss, um nicht in eine gewaltsame Auseinandersetzung zu kommen... Wohl zu viele Filme geschaut? 🤦
    • Pisti 21.04.2018 16:54
      Highlight Highlight Habs mir auch gedacht! Man muss schon ziemlich einsam sein oder sich den ganzen Tag zuhause einsperren wenn man darauf angewiesen ist Gras im Darknet zu kaufen.
    • Mimimimi 21.04.2018 23:27
      Highlight Highlight @pisti. Nicht jeder hat kiffer kollegen. Was nun?
    • Mia_san_mia 22.04.2018 09:44
      Highlight Highlight @Mimimimi: Ach hör doch auf, jeder kennt jemanden, der jemanden kennt...
  • Wolfsangel 21.04.2018 10:13
    Highlight Highlight Viel spass, das zeug ist mit allem möglichem gestreckt
    • Snowy 21.04.2018 12:20
      Highlight Highlight Trinks Du gelegentlich Alkohol?

      User Image
    • Mia_san_mia 21.04.2018 13:17
      Highlight Highlight @Snowy: Hast Du die Statistik selbst gemacht?
    • Snowy 21.04.2018 15:05
      Highlight Highlight Nein, u.a. Nutt, Professor für Neuropsychopharmakologie am Imperial College in London.

      http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-04/drogenkonsum-warum-drogen-nehmen

      http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-03/drogen-ecstasy-mdma-cannabis

      Glaubtest Du Alk saufen, sei harmloser als synthetische Drogen nur weil Großvater sich schon besoffen hat?



    Weitere Antworten anzeigen
  • E-Smoking 21.04.2018 10:12
    Highlight Highlight Auch so kann es ausgehen:
    http://bundesmaus.ch/ein-hanfsamen-verfuegungen-kosten-und-kein-ende-der-behoerden-irrsinn/

    Wird in Kürze vor dem OG Zürich verhandelt.
  • Sapere Aude 21.04.2018 10:10
    Highlight Highlight Da habe ich lieber meinen Offline Lieferanten des Vertrauens.
    • ARoq 21.04.2018 10:47
      Highlight Highlight Das würde wohl jeder, der einen solchen hätte.

      Ich glaube nicht, dass irgendjemand nur aus Bequemlichkeit die im Artikel genannten Risiken in Kauf nimmt.
    • Valon Gut-Behrami 21.04.2018 11:11
      Highlight Highlight Oder den eigenen Garten, drinnen wie draussen.😁

Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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