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«Wo komme ich denn jetzt zum Vögeln?» – Schweizer Dating-App «BLINQ» macht Schluss

22.02.17, 12:41 28.08.17, 12:03


«Im echten Leben ist es sowieso viel spannender»: So verabschiedet sich die Schweizer Dating-App «BLINQ» von ihren Usern. 2014 trat die App in Konkurrenz zu «Tinder», «Lovoo» und Co, doch jetzt ist Schluss.

Der Grund für das Ende ist aber nicht nur der grosse Konkurrenzdruck im Dating-Bereich. «Wir haben das Knowhow und unsere Werbetargeting-Software an das Aussenwerbeunternehmen APG verkauft und arbeiten nun dort an der Implementierung», sagt Alex Zimmermann, Mitbegründer von «BLINQ», zu watson.

Alex Zimmermann zeigt seine App. bild: twitter/blinq

Für die Dating-App war die Technologie wichtig, weil «BLINQ»-Nutzer so eine Push-Mitteilung erhielten, wenn sie sich in der gleichen Bar aufhielten. Dafür nutzte die App die iBeacon-Technologie von Apple, die zur Lokalisierung in geschlossenen Räumen dient. Für Werbende ist dies deshalb von Interesse, weil damit den Kunden in einem Laden gezielt Sonderangebote oder Werbung für das Sortiment auf das Smartphone gesendet werden kann.

Müssen sich ehemalige «BLINQ»-Nutzer jetzt davor fürchten, mit Werbung bombardiert zu werden? Nein, denn die APG hat keine «BLINQ»-Daten gekauft, sagt Zimmermann.

Spezialisierung auf Werbetargeting

Für Aufsehen sorgte «BLINQ» besonders mit dem «How Hot»-Feature, das mit der ETH zusammen entwickelt wurde. Dafür konnte man ein Bild einer Person einsenden und erhielt eine Einteilung zwischen «Hmm..» und «Godlike». Damit schaffte es die App sogar bis in die «Washington Post».

Britney Spears ist zum Beispiel «godlike».

Doch damit ist jetzt Schluss. «Wir haben gemerkt, dass es besser ist, sich auf etwas zu spezialisieren. Deshalb gehen wir jetzt ins Werbe-Targeting und geben den Dating-Bereich auf», sagt Zimmermann.

Bis am Freitag können über die App noch Telefonnummern ausgetauscht werden, danach ist es aus. «Wo komme ich denn jetzt zum Vögeln?», schreibt ein verzweifelter User. Kopf hoch, das wird schon. (leo)

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Hol dir die App!

Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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11Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sentir 22.02.2017 23:38
    Highlight Männer die zur Selbstbefriedigung eine Frau brauchen, sind fantasielose Würstchen.
    2 18 Melden
    • Matthias Studer 23.02.2017 03:06
      Highlight Mal so grundsätzlich. Nutzniesser von Dating-Apps sind Männer wie Frauen. Anscheinend haben beide Geschlechter gewisse Bedürfnisse.
      21 0 Melden
    • sentir 23.02.2017 11:13
      Highlight @Matthias; da gebe ich dir Recht. Oberflächlichkeit ist sicher bei beiden Geschlechtern zu finden.
      Hat aber nichts mit meiner Aussage zu tun.
      0 8 Melden
    • Matthias Studer 23.02.2017 11:42
      Highlight Was sagst du den aus?
      5 1 Melden
    • sentir 23.02.2017 18:44
      Highlight Zu schwer für dich, diesen Satz zu verstehen??
      1 4 Melden
    • Matthias Studer 23.02.2017 18:51
      Highlight Anscheinend bin ich nicht der einzige. Vielleicht ist er ja nicht so einfach verständlich?
      4 0 Melden
    • sentir 23.02.2017 20:54
      Highlight Ja sieht so aus. Wenn alle Männer so wären wie ich, gäbe es keine Prostitution.
      1 1 Melden
    • Matthias Studer 24.02.2017 01:31
      Highlight Ist das erstrebenswert?
      Meine, zum Glück sind nicht alle gleich wie du, oder ich oder sonst jemand. Das macht das Leben interessanter.
      Und eine Menge Frauen, die ich kenne, prostituieren sich freiwillig. Darunter Studentinnen, Ehefrauen, Sekretärinnen usw. Und nein, ich bin ebenfalls kein Puffgänger, aber ich verurteile niemand, der das anbietet oder nutzt.
      Mit Ausnahme wenn die Arbeiterinnen dazu gezwungen werden. Und ja, ein aufmerksamer Kunde merkt das.
      Aber bei Dating-Apps geht es nicht um Prostitution.
      1 0 Melden
    • sentir 24.02.2017 10:42
      Highlight Menschen sind immer die Summe ihrer Erfahrungen.
      Es wäre schon sehr vermessen vom mir, in der heilen Schweiz geboren und aufgewachsen, auf Andere zu schliessen, oder gar die selbe Gesinnung zu erwarten.
      "freiwillig", sehe ich anders. Da der Gegenwert bei Prostitution Geld und selten die eigene Lust ist, sehe ich eher gesellschaftlichen, familiären Druck als Beweggrund dahinter.
      2 0 Melden
  • Joseph Dredd 22.02.2017 17:01
    Highlight Offenbar gabs schon um die vorletzte Jahrhundertwende Zeitgenossen, die ein 'Godlike' abstaubten:
    22 1 Melden

Soso, Zürich ist also weltweite Spitze für Dreier, Fremdgehen und Drogen 🤔

Details aus dem Ranking «Time Out City Life Index» enthüllen so allerlei Spannendes.

Jippie, der alljährliche Time Out City Life Index ist da! Darin wurden 15'000 Menschen in verschiedenen Städten der Welt nach ihrem Befinden gefragt: Fühlt man sich wohl in dieser Stadt? Wie isst man so? Wie ist das Ausgangsangebot, dein Liebesleben, allgemein die Freundlichkeit so? Wie viel Spass hat man in der Stadt? Die Auswertung ergibt ein Ranking der «Most Exciting Cities».

Wir haben in den Befunden mal rumgestöbert. Einige interessante Details sind dabei. Etwa:

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