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Die TV-Box Mioviu könnte das geplante Spulverbot bei TV-Werbung aushebeln – und dies ganz legal. bild: neues.tv

Diese Schweizer TV-Box macht dem Streit um Replay-TV ein Ende

Die TV-Sender wollen das Überspulen der Werbung im Replay-TV einschränken. Ein Schweizer TV-Experte entwickelt nun eine smarte TV-Box, die Werbung automatisch filtert. Das Geld dafür sammelt er per Crowdfunding.



Zeitversetztes Fernsehen ist beliebt. Gross war deshalb der Aufschrei, als bekannt wurde, dass die TV-Sender das Überspringen der Werbung künftig verhindern wollen. Mit dem heutigen Replay‐TV muss die Werbung eigenhändig mit Vorwärtsspulen übersprungen werden. Das Schweizer Projekt Neues.tv möchte TV-Nutzer vollständig von nerviger Unterbrecherwerbung befreien und mit weiteren Innovationen Kunden gewinnen.

«Ich beobachte schon lange, dass immer mehr Menschen überfordert und frustriert sind, wenn sie ihren TV-Inhalt auswählen sollen», sagt Projekt-Initiant Lukas Gysling, der seit dieser Woche per Crowdfunding Geld für die Entwicklung seiner smarten TV-Box Mioviu sammelt.

Das Problem: Heute verbringen wir gefühlt mehr Zeit mit dem Suchen nach einer Sendung, als wir effektiv TV schauen. Und hat man eine Sendung gefunden, muss man ständig Werbeblöcke überspulen.

Das Projekt Neues.tv will das TV-Erlebnis vereinfachen und verbessern. Die konkreten Ziele:

«Das Besondere an Mioviu ist, dass dir der Service viele kleine Aktionen rund ums Fernsehen abnimmt: gewünschte Aufnahmen programmieren, Werbung überspringen, die Auswahl vereinfachen und anderes mehr», sagt Gysling. 

So funktioniert Mioviu

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Lukas Gysling erklärt sein Projekt im Video.  Video: YouTube/neues tv

Mioviu (vom englischen «My View» – meine Sicht, mein Überblick) ist im Moment erst ein Konzept. Ist das Crowdfunding erfolgreich, will Gysling mit Partnern eine Start-up-Firma Gründen und die TV-Box entwickeln. «Wenn die Kunden von Mioviu keine Werbung in ihren Aufnahmen sehen wollen, richtet sich die Wiedergabe‐Software danach und blendet die Werbung automatisch aus», verspricht Gysling.

So will sich Mioviu von Swisscom, UPC oder Zattoo abheben

Das Herzstück von Mioviu ist eine Technologie, die dem Nutzer ein massgeschneidertes Programm ohne Werbung zusammenstellt. Um tatsächlich die persönlich relevanten Sendungen aufgezeichnet zu erhalten, gibt man zunächst seine Präferenzen an. 

«Ausserdem wird Mioviu die Sendungen der 50 wichtigsten deutschsprachigen Sender in Echtzeit auf inhaltliche Details analysieren und so viel präzisere Empfehlungen machen können, z.B. einzelne Beiträge innerhalb von Nachrichtensendungen direkt ansteuern», sagt Gysling.

Gegenüber grossen TV-Verbreitern wie UPC, Sunrise oder Zattoo habe sein Projekt einen weiteren Vorteil: «Mioviu macht inhaltliche Empfehlungen ausschliesslich im Interesse des Nutzers. Andere Anbieter haben alle noch gewisse kommerzielle Interessen, ihren Kunden Bezahlinhalte oder Werbung aufs Auge zu drücken», sagt Gysling.

Mioviu soll zudem genau diejenigen Inhalte vorschlagen, die im Moment passend sind. Hierzu muss die Software ähnlich wie ein Mensch «verstehen», was sie sieht. Zwei Beispiele sollen dies verdeutlichen:

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So funktioniert die Mioviu-Box im Detail. Video: YouTube/neues tv

Welche TV-Sender erhalte ich überhaupt?

Die 300 wichtigsten Sender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Werbung kann aus rund 50 deutschsprachigen Sendern gefiltert werden. Die provisorische Senderliste findet sich hier.

Voraussetzung für die Mioviu-Box ist ein Kabelanschluss von UPC (ehemals Cablecom), Quickline bzw. von einem anderen Kabelnetzbetreiber oder Satelliten-TV. Mioviu ermöglicht den Zugriff auf Sender, die im Basis-Angebot des Kabelanschlusses (Free-TV) verfügbar sind. Für kostenpflichtige Sender wie Teleclub Sport (Pay-TV) oder Streaming-Dienste wie Netflix braucht es das entsprechende Abo.

Und wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

«Mioviu ist kein schwarzes Loch. Die Daten, die du generierst, und das Profil gehören dir. Mioviu zeigt dir, was und wie du fernsiehst. Du kannst Statistiken zu Sendern, Genres, Thema etc. einsehen», sagt Gysling. Er verspricht, dass keine Daten für Werbung weiterverkauft werden.

Die TV-Box soll aktuelle Sendungen lokal auf der Box speichern, ältere Aufnahmen werden in die Cloud ausgelagert.

Ist Mioviu legal (auch wenn die Sender Replay-TV einschränken wollen)?

Ja. Die TV-Sender könnten zwar im Extremfall per Gesetz erreichen, dass Swisscom, UPC und Co. das Überspulen von Werbung im Replay-TV blockieren müssen. Dieses Spulverbot tangiert Mioviu laut Gysling aber nicht. «Das Replay-TV von Mioviu basiert auf den persönlichen Aufzeichnungen, welche beim Nutzer zu Hause erfolgen. Die TV-Sender wollen diese persönlichen Aufnahmen nicht einschränken und können auch nicht bestimmen, wie sie der Konsument anschaut. Mioviu ist daher von diesem Verbot nicht betroffen.»

So kannst du das Projekt unterstützen

Hinter Neues.tv steht Lukas Gysling, der in den letzten zwanzig Jahren bei Firmen wie SRF oder der Kabelnetzbetreiberin Quickline interaktive Fernsehdienste entwickelt hat.

Ob ein Bedürfnis nach Mioviu besteht, testet Gysling seit dieser Woche auf der Crowdfunding‐Plattform WeMakeIt. Wenn er mindestens 500 Vorbestellungen für seine TV-Box erhält, will er das Projekt umsetzen. Zusätzlich muss rund eine Million Franken Investitionskapital beschafft werden. Gelingt dies, soll die TV-Box bis Ende 2019 ausgeliefert werden. 

Das Bundle-Angebot aus der TV-Box und dem 1-Jahr-Abo wird 250 Franken kosten, wobei im Crowdfunding der Preis bis zu 30 Prozent günstiger ist. Das Service-Abo um ein Jahr zu erneuern, soll 50 Franken kosten, also gut vier Franken pro Monat. Voraussetzung ist ein Kabelanschluss oder Satelliten-TV. Ein separates Replay-TV-Abo benötigt man nicht mehr.

Das Crowdfunding soll 100'000 Franken einbringen. Den aktuellen Zwischenstand findet man hier.

Von wegen Netflix & Chill! So sieht es dann oft in Wirklichkeit aus:

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    Alle Leser-Kommentare
  • vescovo 12.11.2018 13:34
    Highlight Highlight Wieder der selbe Gugus. "Ich möchte alles gratis konsumieren, Werbung ist ein nogo und meine Daten gehören gefällgst mir!".
    Wenn das so weiter geht, gibt es bald nurnoch Shiva TV im Fernseher.
    • Raembe 12.11.2018 14:38
      Highlight Highlight Wieso? Ich zahl ja für die TV Box und habe mehrere Streaming Dienste aboniert. Bin also durchaus bereit für Werbefreies TV zu zahlen.
    • leed 13.11.2018 09:11
      Highlight Highlight Die BBC strahlt seit Jahrzehnten mehrere TV Kanäle aus, ist gänzlich Werbefrei und dennoch qualitativ.
  • JaAber 12.11.2018 13:14
    Highlight Highlight Kann mir nicht richtig vorstellen, wie das Herausschneiden von Werbung funktionieren soll. Ein HD-TV erhält sein Signal ja meist über ein HDMI-Kabel, welches DRM von der Quelle bis zum Display sicherstellt, so z.B. mit HDCP. Und mit Letzterem kann ein Kopier- oder Spulschutz aktiviert werden. Wird folglich über Mioviu eine private Aufzeichnung simuliert, umgeht man einige Limiten, für welche die Übertragungsprovider gar nicht verantwortlich sind. Gegenüber der Sendeanstalt wird man als Mioviu-Anwender direkt vertragsbrüchig d.h. man überdehnt die angebotenen Konsumrechte.
    • Loeffel 12.11.2018 15:18
      Highlight Highlight Schön gesagt! Ich dachte sofort auch dass doch HVX nicht DCV und dann erst noch AFC kodiert in einem BVH Format unter DSX laufen kann. OMG 😂
    • mioviu 12.11.2018 16:16
      Highlight Highlight Hi JaAber
      Mioviu weiss, an welchen Stellen in deinen Aufnahmen die Werbung ist und kann dir anbieten, diese Stellen zu überspringen, wenn du die Aufnahmen abspielst.
      Mioviu schaut selber fern, also Computer schauen mit und notieren, wo, wann, was gesagt oder gezeigt wird. Diese Information nutzt dein Mioviu-Fernsehbutler, wenn du deine Aufnahmen abspielst.
      Gruss, Lukas
  • Der Tom 12.11.2018 13:11
    Highlight Highlight Netflix will, dass man die Netflix App nutzt. Die meisten anderen wohl ebenfalls. Oder ist das nicht mehr so?
    • mioviu 12.11.2018 13:32
      Highlight Highlight Hi Der Tom!
      Netflix im Web kann mit verschiedenen Browsern benutzt werden.
      Gruss, Lukas
    • Der Tom 12.11.2018 15:05
      Highlight Highlight @mioviu Ja klar aber nur über die Netflix page. Es gibt kein hiergibtsalles.ch von wo aus man alle Dienste nutzen kann.
    • mioviu 12.11.2018 16:23
      Highlight Highlight Vereinfacht gesagt, ruft der Mioviu-Fernsehbutler mit deinem Netflix-Konto die Netflix-Website auf und spielt dir den gewünschten Film oder die gewünschte Serienepisode ab.
      Für den Mioviu-Nutzer erscheinen alle vorgeschlagene Inhalte - ob von Sendern, als Aufnahmen, für Netflix- oder YouTube-Videos - in einer Benutzer-Oberfläche. Du kannst dir das wie ein Link-Liste vorstellen, wobei die Mioviu-Benutzer-Oberfläche von der Benutzerführung her und visuell viel attraktiver daherkommen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • #bringhansiback 12.11.2018 13:03
    Highlight Highlight Ich kenne mich in der schweizer Crowfoundingszene zu wenig aus. Bei Kickstarter aber wäre ich extrem misstrauisch:
    - 500 Anmeldungen sind extrem wenig
    - 200Fr/Anmeldung sind ebenfalls extrem wenig

    Das riecht für mich sehr nach "Hauptsache Geld einstreichen" und unsicher ob etwas geliefert wird. Mit in die Kerbe schlägt die Rechnung weiter unten, dass alleine ein Tag 12TB braucht. Die grössten erhältlichen Festplatten fassen gerade mal maximal 14TB und kosten ein vielfaches des Angebots.
    • mioviu 12.11.2018 13:43
      Highlight Highlight Hi bringhansiback
      Du hast recht, mit 500 Vorbestellungen à CHF 200 kommen nicht so viel Geld zusammen, wie es braucht. Das ist auch klar ausgewiesen. Es braucht dann noch zusätzlich Investoren. Wenn diese nicht gefunden werden, wird das Geld zurückbezahlt.
      Mioviu wird dir - nach einigen Tagen oder Wochen, abhängig vom Zuschauertyp - zu jedem Zeitpunkt 300 Stunden spannende und aktuelle Aufzeichnungen bieten, die sich "wie von selbst" erneuern. Das braucht bei weitem nicht so viel Platz wie du beschreibst.
      Gruss, Lukas
  • Sarkasmusdetektor 12.11.2018 12:41
    Highlight Highlight Schönes Produkt, leider habe ich den Namen schon wieder vergessen. Sind wirklich alle guten und verständlichen Namen für Produkte schon vergeben, haben die Leute einfach keine Ideen mehr oder ist es einfach immer noch Trend, dass Produkte und Firmen irgendwelche seltsamen, unaussprechlichen und nicht merkbaren Namen haben müssen?
    • mioviu 12.11.2018 13:46
      Highlight Highlight Hi Sarkasmusdetektor
      Der Name soll Aufmerksamkeit bewirken und Einmaligkeit signalisieren. Ich denke, dass wir darüber reden, zeigt schon, dass nicht alles falsch ist am Namen.
      Gruss, Lukas
    • Sarkasmusdetektor 12.11.2018 15:08
      Highlight Highlight Du hast schon recht, das ist wahrscheinlich die Absicht. Aber inzwischen gibt es so viele ähnlich klingende Namen in diesem Stil, dass es schon längst nicht mehr funktioniert.
  • sheimers 12.11.2018 12:32
    Highlight Highlight Macht das doch als Plugin für Dreambox und VU+. Damit erspart ihr euch die Entwicklung einer eigenen Box und den Kunden den Kauf einer neuen Box (sprich unnötigen Elektroschrott). Mehrere Sendungen gleichzeitig aufzeichnen können diese Boxen schon, das Plugin müsste dann nur noch die Werbung erkennen, oder falls zu aufwendig über Internet die Start/Endzeiten der Werbung mitgeteilt bekommen.
    • mioviu 12.11.2018 13:48
      Highlight Highlight Hi sheimers
      Für ein gutes Fernseherlebnis muss man ganz viele Komponenten kontrollieren.Deshalb habe ich mich für diesen Weg entschieden.
      Gruss, Lukas
  • marcog 12.11.2018 12:32
    Highlight Highlight Klingt gut. IT Projekte sind oftmals aber doch komplizierter, als man es zuerst dachte und werden oftmals teurer als erwartet, obwohl noch nicht alle Funktionen implementiert sind.
    • mioviu 12.11.2018 13:49
      Highlight Highlight Hi marcog
      Ja, gebe dir recht. Das ist auch meine Erfahrung. Habe ich in der Planung berücksichtigt.
      Gruss, Lukas
  • JC Rappe 12.11.2018 12:04
    Highlight Highlight Auch wenn das toll klingt, löst ja das Problem mit den Sendern nicht, die es nicht toll finden wenn Werbung gespult wird. Schon gar nicht wenn ein Algorithmus die Werbung automatisch überspult.
    TV-Werbung ist einfach die unbeliebeste und unwirksamste Marketingmethode und statt dem Konsument das aufzuzwingen, wäre es an der Zeit neue Wege zu gehen - nicht auf Seite des Empfängers sondern auf Seite der Sender
    • mioviu 12.11.2018 13:51
      Highlight Highlight Hi JC Rappe
      Wie du deine Aufzeichnungen von unverschlüsselten Signalen schaust, kann dir kein Sender vorschreiben.
      Gruss, Lukas
  • wolge 12.11.2018 11:48
    Highlight Highlight Im ersten Blick hört sich das Ganze ja ganz toll an. Das Problem dabei ist, dass man sich dadurch immer stärker in seinem kleinen Interessen-Universum bewegt. Nicht nur dass man dadurch viele andere Interessante Dinge gar nicht mehr mit bekommt, viel schlimmer wenn man in seiner eigenen Meinung durch den Filter fortwährend bekräftigt wird. Dies führt zu höchst einseitigen wenn nicht engstirnigen Interessen und Blickweisen
    • mioviu 12.11.2018 13:54
      Highlight Highlight Hi wolge
      Mioviu arbeitet hier genau dagegen. Es wird dir auch ermöglichen, einen Neugierde-Faktor zu bestimmen, nach dem auch Inhalte vorgeschlagen werden, die nicht offensichtlich zu 100% auf deiner Linie liegen. Ausserdem wird die Mioviu anzeigen, wie dein Profil aussieht und was es für die Empfehlungen bedeutet.
      Gruss, Lukas
  • giandalf the grey 12.11.2018 11:47
    Highlight Highlight Das funktioniert auch nur so lange die TV-Sender produzieren. Und die produzieren nur so lange wie sie Geld haben um ihre Leute zu zahlen. Wenn sie keine Werbeeinnahmen haben, hat MioViu sehr schnell nichts mehr zu filtern.
    • mioviu 12.11.2018 13:56
      Highlight Highlight Hi giandalf the grey
      Das wäre dann wirklich die perfekte David-gegen-Goliath-Geschichte! ;-)
      Gruss, Lukas
    • giandalf the grey 12.11.2018 16:37
      Highlight Highlight Naja eigentlich nicht. TV Sender sind nicht der böse Goliath den es zu besiegen gilt. Wie Zeitungen sind auch die TV Sender unter Druck, weil sie ihre Werbung immer günstiger verkaufen müssen. Klar kann man sagen Fernsehen sei veraltet und man solle es sterben lassen. Dann sollte man aber aufhören fern zu sehen und nicht Möglichkeiten suchen zu konsumieren ohne für das Produkt zu bezahlen. Bezahlen kann man indem man die Werbung schaut oder für PayTV zahlt. Keins von beidem zu tun ist nicht wirklich fair. Wenn du das gleiche im Coop machst, ist es Diebstahl.
    • giandalf the grey 12.11.2018 16:38
      Highlight Highlight Ausserdem: Was ist perfekt daran, das eigene Wasserloch auszutrocknen?
  • konstruktor 12.11.2018 11:29
    Highlight Highlight Klassisches Fernsehen ist tot - also lasst es sterben.
    • Klaus0770 12.11.2018 11:45
      Highlight Highlight NIcht jeder schaut nur Serien und Filme!

      Formate wie Regionale Dokus, News, Unterhaltungsendungen, Quizshows, Ratgebersendungen Reiseberichte Polittalk etc. Gibt es auf keiner Streamingplattform!

      Das klassische Fernsehen ist noch lange nicht gestorben.
    • gecko25 12.11.2018 12:05
      Highlight Highlight wenn es schon tot wäre, müsste man es nicht sterben lassen.
    • konstruktor 12.11.2018 12:56
      Highlight Highlight Tote Pferde reitet man nicht. Privatfernsehen mit ihren 10 minuten Sendeunterbrechung(Inhalt) schaue ich nicht mehr. Für Dokus die meistens auf öffentlich rechtlichen Kanälen laufen ist die Werbung sehr moderat oder gar nicht vorhanden (3Sat, Arte). Viele dieser Sendungen sind dann eine Zeitlang in den Mediatheken der Sender vorhanden. In meiner TV Box sind die meisten Mediatheken abrufbar oder kann den Youtube Kanal dort schauen wenns dann am TV sein soll. Also bleiben nur noch sehr wenige Formate übrig die dann über das konventionelle TV laufen. Darum diese neue Box obsolet.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Daniel Caduff 12.11.2018 11:26
    Highlight Highlight Ich finde die Lösung von Safe.TV extrem elegant.

    Die zeichnen für mich für eine monatliche Abogebühr bis zu 40 Sender auf. Alles in der Cloud gespeichert und, -grosser Vorteil gegenüber Swisscom TV und Co- Ich kann mir alles auf Wunsch auf meine eigenen Geräte herunterladen. Man braucht kein Replay-Abo mehr, kann von überall darauf zugreifen, oder alles auch offline speichern. Nachteil: Bis jetzt noch keine Schweizer Sender dabei.

    https://www.save.tv/STV/S/misc/home.cfm
  • Rueetschli 12.11.2018 11:16
    Highlight Highlight Tolles Projekt um den Behörden und der SRG zu zeigen, wie Sinnfrei die geplanten Werbesperren sind.
    Da ich schon lange kein TV mehr über DVB sehe, ist dies für mich zZ uninteressant.
    Ich warte mal ab, ob dann zB Zattoo auch mit einer Festplatten Set-Top kommt, sollte das Gesetz wirklich kommen.
    • Nelson Muntz 12.11.2018 13:09
      Highlight Highlight SRG? Denke da sind eher die privaten Sender interessiert. Vergleich mal Werbedauer auf SRF und Pro7 etc.
  • Madison Pierce 12.11.2018 11:02
    Highlight Highlight Auch wenn das Konzept mit der lokalen Aufzeichnung sympathisch ist (man "besitzt" die Aufnahmen und kann sie bei einem Anbieterwechsel behalten), ist es irgendwie zu spät für eine solche Box.

    1.) Wollen heutzutage viele ortsunabhängig schauen. Eine Box mit lokalen Aufnahmen zuhause bringt da nichts.
    2.) Braucht es die Privatsender gar nicht mehr. Filme kann man bei anderen Anbietern streamen oder kaufen und Sendungen gibt es ja keine mehr, die es sich zu schauen lohnt. Oder wann hat euch ein Kollege das letzte Mal gesagt, er gehe noch "Richter Hold" oder so schauen?
    • Rueetschli 12.11.2018 11:18
      Highlight Highlight Zu deinem Punkt 1): Ich gehe schwer in der Annahme, dass du auf deine Festplatte von überall zugreifen kannst. Und sei es mittels VPNAnsonsten wäre es wirklich ein Rohrkrepierer.
    • b4n4n4j03 12.11.2018 11:27
      Highlight Highlight Wenn die aufnamen auf dem eigenen gerät sind kann man auch von unterwegs darauf zugreifen und streamen. Das wäre wohl ein feature, welches irgendwann auch implementiert werden könnte... Als user muss man zuhause nur genug upload bandbreite besitzen...
    • sheimers 12.11.2018 12:38
      Highlight Highlight 1.) Ist die eigene Box am Internet, dann kann man sie auch von Mobilgeräten aus nutzen.
      2.) Streamingdienste für Kinofilme sind nicht gratis. Warum soll man nochmals für Fime bezahlen, wenn man schon die Fernsehgebühren bezahlt? Da nutzt man doch besser was man schon bezahlt hat und einem freihaus geliefert wird.
  • Thinkdeeper 12.11.2018 10:57
    Highlight Highlight Cool

    Bin schon der Erste Abonnent.
    Endlich ohne die impertinente und Nutzlose Werbung, welche ich als Konsument genötigt werde mehrfach mitzufinanzieren. Gebe es lieber für Soziales oder solches Abo aus.
    Hurra!!!
  • Posersalami 12.11.2018 10:55
    Highlight Highlight Eine Box? Nein danke

    Das muss als App auf dem Smartphone / Tablet oder einer schlanken Box wie dem Apple TV laufen. Alles andere ist nicht mehr zeitgemäss.
    • My Senf 12.11.2018 11:51
      Highlight Highlight Fernsehen auf dem Smartphone!
      jaja super Erlebnis
    • Shnoesi 12.11.2018 13:04
      Highlight Highlight Gerne würde ich dir erklären wie man Content vom Handy auf den TV bringt. Denke aber da ist Hopfen und Malz verloren. Bleib lieber bei deiner Box..
    • Posersalami 12.11.2018 13:50
      Highlight Highlight @My Senf: Man kann heute ohne Probleme einen Stream vom iPhone oder Apple TV auf den TV bringen - in 4K, wenn entsprechender Content vorliegt. Vorteil: bessere Bedienung, schnellere Oberfläche, kein Gefummel und viel weniger Stromverbrauch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • eBart! 12.11.2018 10:54
    Highlight Highlight Deal.
  • Argon 12.11.2018 10:47
    Highlight Highlight Das TV Abo braucht man trotzdem noch oder ist das bei der Box schon inbegriffen? Ist für mich persönlich nicht ersichtlich deshalb frage ich.
    • sheimers 12.11.2018 12:42
      Highlight Highlight In der Beschreibung steht etwas von "Signalempfänger: 4-fach", ich nehme an, damit ist eine Box mit mehreren TV-Tunern gemeint, ähnlich wie die Dreambox. Also mit herkömmlichem Empfan über Antenne/Kabel oder Satellit. Für Antenne und Satellit braucht man kein Abo. Kabel-TV haben viele schon.
    • mioviu 12.11.2018 13:31
      Highlight Highlight Hi Argon,
      Der Mioviu-Butler arbeitet mit dem Inhalt, der beim Kunden vorhanden ist. Es wird davon ausgegangen, dass ein Fernsehsignal über Kabel vorhanden ist. Es ist mir schon klar, dass in der Schweiz mittlerweile viele Haushalte auf IPTV gewechselt haben.
      Gruss, Lukas
  • riqqo 12.11.2018 10:45
    Highlight Highlight Da habt ihr ja wirklich eine super Arbeit geleistet: Vollbild-Werbung, die man nicht schliessen kann.

    Und da sagt ihr, wie man weiterhin die TV-Werbung überspulen können sollte? Kommt aber gleichzeitig mit dem Mimimi-Bittibittibätti, dass man den Adblocker deaktivieren soll? Genau wegen solchen ADHS-Werbungen benützt man AdBlocker. Bitte die Werbung so schalten, dass man doch noch ein bis zwei Buchstaben sehen kann…
    User Image
    • WStern 12.11.2018 11:15
      Highlight Highlight @riqqo: Die ADHS-Werbung war natürlich keine Absicht, sondern lag an einem technischen Problem. Mittlerweile sollte es behoben sein. Tschuldigung!
    • riqqo 12.11.2018 11:35
      Highlight Highlight Alles easy, hab mich wieder beruhigt. Trotzdem hoffe ich, dass ihr mein Anliegen versteht. Werbung ist gut, aber eure Seite sollte deswegen doch nicht darunter leiden müssen…

      Aber wir haben ja auch schon die Hälfte des Montags durch. ;-)
    • ströfzgi 12.11.2018 12:47
      Highlight Highlight Musst nur auf die Tierchen klicken. Unter einem befindet sich das X um das Fenster zu schliessen 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • qolume 12.11.2018 10:37
    Highlight Highlight Naja, viel Spass damit... Arbeite seit nem halben Jahrzehnt in dem Business, und ganz so einfach ist die Sache dann eben doch nicht. Content analysieren in einem TS dürfte schwierig sein, und das ganze mit 1Mio als Einzelperson stämmen. Good luck... Ich tippe auf Releasedate: SOON(TM)
    • Anded 12.11.2018 12:01
      Highlight Highlight Hauptsache er nennt es nicht TV Prime... ;-)
    • mioviu 12.11.2018 13:28
      Highlight Highlight Hallo qolume
      Die Analyse von Video- und Audio-Streams in Echtzeit ist heute in verschiedenen Branchen schon gang und gäbe.
      Die Umsetzung des Projekts wird mit einem Team von ca. 4 erfahrenen Leuten und einigen, z.T. europaweit führenden Lieferanten passieren.
      Gruss, Lukas
    • 45rpm 12.11.2018 18:23
      Highlight Highlight Hoffen wir Mal, dass die Macher der Box nicht von Niantic kommen ;)
  • Kieran Murphy 12.11.2018 10:21
    Highlight Highlight Das Prinzip finde ich grundsätzlich sehr gut. Dass ein Algorithmus entscheidet, was ich sehen soll, finde ich aber eher bedenklich (Stichwort Filterblase).

    Wieso kann die Box nicht einfach alles von ca. 100 öffentlichen plus evtl. zusätzlich gebuchten Pay-Sendern aufzeichnen? Wäre das grössenmässig ein Problem?
    • Tavares 12.11.2018 12:01
      Highlight Highlight Ja. Wegen dem Speicherplatz. Pro Stunde braucht es für ein Video zwischen 3-12 GB an Speicherplatz. Rechnen wir mit 5 GB / Std / Sender

      Bei 100 Sender x 24 Std ergibt dies eine benötige Speicherkapazität von 100 (Sender) x 5 (GB pro Stunde) x 24 (Stunden) = 12'000 GB oder 12 TB
      ...
  • Howard271 12.11.2018 10:06
    Highlight Highlight Die Frage ist einfach, ob es dann in ein paar Jahren überhaupt noch Sendungen zum Aufnehmen/Anschauen gibt, wenn den Sendern eine wichtige Einnahmequelle weggenommen wird und wir nur noch den Anbieter bezahlen. Gerade für Privatsender, die von der „nervigen“ Werbung leben, wirds dann sehr eng.
    • Damo Lokmic 12.11.2018 10:42
      Highlight Highlight Also bei den vielen Unterbrüchen, die ich mir bei 3+ und Konsorten antun muss, kann ich einen Sender weniger verschmerzen tbh - Auch wenn hier logischerweise, moralisch bedenklich, Jobs auf dem Spiel stehen.
    • Gretzky 12.11.2018 10:56
      Highlight Highlight Das wird sich in den nächsten Jahren komplett verändern. M.E. werden klassische TV Sender aussterben. Dienste wie Netflix, Teleklub, etc. sind die Zukunft. Vielleicht nicht unbedingt sie selbst aber die Form. Die Jungen heute schauen kein klassisches TV mehr. Selbst ich schau heute nur noch selektiv und werde mit Sicherheit nicht mehr lange ein klassisches TV Abo haben.
      Ich brauch im Grunde nur ein Dienst, welcher mir Filme zu Verfügung stellt, einer der mir die mir genehmen Sportarten zeigt und ein paar Infokanäle. Der Rest ist mir komplett Banane.
    • Nada Ville 12.11.2018 11:47
      Highlight Highlight Die Zukunft ist aufgebaut auf der Blockchain oder wie wir spasshaft sagen Internet 3.0. Du verkaufst deine Identität selber an willige Werbepartner, dafür kriegst du einen Anteil der Werbeeinahmen fürs Anschauen der Werbeblocks. Damit entscheidest du selber ob du bereit bist Werbung zu akzeptieren. Firmen wie Verasity und Adbank arbeiten daran.

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