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Mit Replay-TV zeitversetzt Fernsehen und die Werbung überspringen: Das könnte bald viel teurer werden. Bild: KEYSTONE

Der Kampf ums Replay-TV hat bereits begonnen – und es steht 1:0 für die Gegner

Die Gegner des Replay-TV führen mit 1:0. Die Fernmeldekommission hat sich deutlich für Einschränkungen beim zeitversetzten Fernsehen ausgesprochen. Das soll sich nun ändern.

04.07.18, 09:40 05.07.18, 06:24


Die Fernmeldekommission des Nationalrats will das zeitversetzte Fernsehen nur noch mit Zustimmung der TV-Sender zulassen. Das hat die Kommission bei den Beratungen zur Revision des Fernmeldegesetzes am Dienstag beschlossen. 

Für die Einschränkungen beim Replay-TV hat sich die Kommission mit 17 zu 4 Stimmen bei 3 Enthaltungen ausgesprochen. Demnach sollen Swisscom, UPC, Sunrise und Co. künftig TV-Programme «nur zeitgleich, unverändert und vollständig weiterverbreiten dürfen» – es sei denn, der Sender stimmt etwas anderem zu. Im Klartext soll so das Überspringen der Werbung beim Replay-TV verhindert werden. 

Die Kommission wolle damit erreichen, dass die schweizerischen TV-Sender die Bedingungen für die Übernahme ihrer Programme ins zeitversetzte Fernsehen mit TV-Verbreitern wie Swisscom, Wilmaa, Teleboy etc. einzeln verhandeln dürften, heisst es in der Mitteilung. Allerdings zahlen die TV-Verbreiter den TV-Sendern schon heute 1.60 Franken pro Abonnent und Monat für die Replay-Funktion. Künftig dürfte dies deutlich teurer werden – sofern das Parlament der Empfehlung der Kommission folgt.

Die TV-Sender argumentierten im Vorfeld, ihnen gingen durch zeitversetztes Fernsehen Werbeeinnahmen von über 100 Millionen Franken pro Jahr verloren, denn Replay-TV ermöglicht es mit einem kostenpflichtigen Abo, Sendungen bis zu sieben Tage später anzuschauen und dabei Werbeblöcke zu umgehen.

Scharfe Kritik der Konsumentenschützer

Die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) hatte entsprechende Pläne im Vorfeld kritisiert und vor einem «klammheimlichen Angriff» auf das zeitversetzte Fernsehen im Parlament gewarnt. Die Konsumentenschützer sehen den zeitversetzten TV-Konsum in Gefahr.

Die Gegner des Replay-TV argumentieren, dass die schrumpfenden Werbeeinnahmen die Qualität und Vielfalt des TV-Programms gefährden. Die SKS hält dagegen, dass das zeitversetzte Fernsehen den TV-Konsum und somit auch die Werbeeinnahmen insgesamt steigere.

Weniger Anbieter? Teurere TV-Abos?

Falls die Spulfunktionen für Werbeblöcke nur noch mit der Zustimmung des Senders möglich wären, sei mit weitreichenden Auswirkungen zu rechnen. So sei etwa zu befürchten, dass nur grosse Unternehmungen wie Swisscom und UPC die finanziellen Mittel aufbringen können, um sich von den Sendern die Rechte für Replay-Angebote zu erkaufen.

«Spezialisierte Anbieter wie Zattoo, Wilmaa oder Teleboy könnten gar vom Markt verschwinden», warnte die Stiftung. Denn finanzstarke Firmen könnten vermutlich bessere Deals mit den TV-Sendern aushandeln als kleine Anbieter. Auch markante Preisanstiege bei den TV-Abos seien zu erwarten, da die TV-Verbreiter die Mehrkosten teils an die Konsumenten überwälzen dürften.

Rückschritt in die Steinzeit

Ausserdem sei die Einschränkung des Replay-TVs ein Rückschritt in die Steinzeit: «Wer sich eine Sendung zu einem späteren Zeitpunkt anschauen will, müsste diese – wie vor Jahrzehnten – wieder mit dem Videorekorder aufnehmen», schrieb die SKS. Paradoxerweise wäre damit das Überspulen von Werbung weiterhin problemlos möglich.

Der Beschluss der Fernmeldekommission ist ein Etappensieg für die TV-Sender, bedeutet allerdings noch längst nicht das Ende des zeitversetzten Fernsehens. Mit der Swisscom haben auch die Befürworter des Replay-TV eine mächtige Lobbyistin im Parlament. Zudem dürften sich viele Parlamentarier noch keine feste Meinung zu diesem Thema gebildet haben.

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  • 21%Eigentlich läuft eh meist Netflix und Co.

(oli/sda)

So sieht es aus, wenn ein Typ aus den 90ern ins 2018 reist

Video: watson/Knackeboul, Madeleine Sigrist, Lya Saxer

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141
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141Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ralf Longwitz 05.07.2018 09:10
    Highlight Kein Problem, dann stauben wir eben den VHS-Rekorder wieder ab.
    Ein guter Anfang, dass diese technikverantwortlichen Kommissionen etwas realitätsnäher werden, wäre vielleicht, ein Höchstalter für die Mitglieder festzulegen. So 55?
    10 0 Melden
  • Jason84 05.07.2018 08:56
    Highlight Was soll denn sowas? Naja easy. Dann gibts halt ein einfaches billiges TV Abo und Netflix dazu. Ich habe kein Interesse daran den TV Senderen ihre Werbung per Abo zu zahlen.
    18 0 Melden
  • Bosshard Matthias 05.07.2018 07:44
    Highlight ILove my Dreambox; Keine Daten an Provider, keine Steuerungs-Möglichkeit der Provider das man z.b. nicht spulen kann, Timeshift für über springen der Werbung, Streaming ins eigene Lan damit kann mit jedem Gerät TV geschaut werden, kein unterbinden von Aufnahmen was man z.b. bei Swisscom auch machen könnte und das beste das Kabel TV gehört unserer Gemeinde für lächerliche CHF 9.90/Monat über 140 TV / 250 Radio Sender mit vielen HDs Gratis, das ist Binningen/BL Danke Gemeinderat!
    Viele Gemeinden haben ihr Kabel billig verramscht und nun dürfen das die Bürger teuer bezahlen, beschwert euch dort.
    5 0 Melden
  • skofmel79 05.07.2018 04:53
    Highlight Und wiedemmal ein argument für: Parlamentswahl 2019: wählt keine svp und fdp mehr, sonst eben selber schuld
    32 6 Melden
  • Ein watson-Leser 05.07.2018 01:24
    Highlight Wie viel soll den TV-Sendern entgehen? 100Millionen CHF? Wenn man mal von 2 Millionen Kunden mit Replay-TV in der Schweiz ausgehen würde, müsste jeder von denen der die Werbung im Replay überspringen will nicht mal 5 CHF mehr im Monat dafür bezahlen... also wirklich... Wenn die TV Anbieter von Anfang an das Replay TV nur als Zusatzoption für 5-10 Franken pro Monat angeboten hätten, würde heute wohl niemand was sagen... Wäre doch fair: entweder Werbung kucken oder bezahlen...
    1 21 Melden
    • Gapunsa 05.07.2018 07:13
      Highlight 5*2=?
      5 0 Melden
    • schuldig 05.07.2018 15:12
      Highlight @Gapunsa
      Nein, er meint 5*2*12(Monate)
      Die 100 Mio. sind wohl aufs Jahr gesehen...
      0 1 Melden
  • eysd 05.07.2018 01:06
    Highlight Scheiss Werbung... Schaue ich nicht auch wenn ich gezwungen wird. Ton aus und was anderes machen.
    Wenns schlimmer wird schaue ich lieber kein tv.
    30 0 Melden
  • Magnum44 04.07.2018 23:39
    Highlight Ziemlich kontrproduktiv in Anbetracht, dass bereits heute für viele Millenials das klassische tv praktisch inexistent ist. Amazon und Netflix wird es freuen.
    23 0 Melden
  • Hasjisjn 04.07.2018 23:04
    Highlight Selbst schuld, wer die Geduld der Kosumenten so überstrapaziert und nach 10 min. Film 15 Minuten Werbung sendet, muss sich nicht wundern, dass jeder diese überspringen möchte. Wäre die Werbezeit erträglich hätte kein Hahn nach Replay TV gekräht, Lösungen werden da gefunden wo Probleme sind.
    28 1 Melden
  • Matti_St 04.07.2018 22:03
    Highlight Und plötzlich sind Recorder wieder stark "in".
    14 0 Melden
  • Silly_Carpet 04.07.2018 19:08
    Highlight Schaut halt einfach keiner mer Fernsehen. Man gewöhnt sich schnell ans Streaming.
    46 3 Melden
  • Vanessa_2107 04.07.2018 17:25
    Highlight Ja und immer wenn dann Werbung läuft, werden wir automisch noch festgebunden, damit wir sie auch ja sehen. Niemand kann mich zwingen, Werbung zu schauen, ich schaue die eh, wenn ICH will. Das darf nicht passieren, dass man uns zeitversetztes TV und die Aufnahmefunktion wegnimmt oder teurer macht. Das kann kein Mensch wollen, ausser diejenigen die von dieser Werbung leben.
    54 1 Melden
  • G. Schmidt 04.07.2018 16:18
    Highlight Bitte Liste mit Kommissionsmitgliedern veröffentlichen...

    56 2 Melden
  • Strizi 04.07.2018 15:08
    Highlight Als kleine Entscheidungshilfe bei den nächsten Wahlen: Voilà, die Fernmeldekommission des Nationalrats.

    Edith Graf-Litscher, TG
    Matthias Aebischer, BE
    Viola Amherd, VS
    Thomas Ammann, SG
    Adrian Amstutz, BE
    Frédéric Borloz, VD
    Manfred Bühler, BE
    Thierry Burkart, AG
    Martin Candinas, GR
    Kurt Fluri, SO
    Ulrich Giezendanner, AG
    Jürg Grossen, BE
    Bernhard Guhl, AG
    Philipp Hadorn, SO
    Thomas Hardegger, ZH
    Hugues Hiltpold, GE
    Thomas Hurter, SH
    Jacques-André Maire, NE
    Nadja Pieren, BE
    Lorenzo Quadri, TI
    Fabio Regazzi, TI
    Natalie Rickli, ZH
    Gregor Rutz, ZH
    Michael Töngi, LU
    Walter Wobmann, SO
    105 1 Melden
    • meine senf 04.07.2018 15:39
      Highlight Die meisten von einer Partei, die die ganze Zeit pathetisch von "Freiheit" schwafelt.

      Aber deren Wähler denken halt nur noch an das Ablenkungsthema Flüchtlinge.
      70 4 Melden
    • Digichr 04.07.2018 15:50
      Highlight Jürg Grossen meinte auf Twitter, dass er dagegen war. Während Frau Rickli als Vertreterin der Werbesender wohl kaum dagegen stimmte :-)
      52 1 Melden
    • Neuromancer 04.07.2018 16:05
      Highlight Danke für den richtigen ‚service public‘!
      45 0 Melden
  • Repplyfire 04.07.2018 14:48
    Highlight Hier sind die Mitglieder der Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen KVF. Ich nehme an das ist die hier thematisierte Kommission.


    https://www.parlament.ch/de/organe/kommissionen/sachbereichskommissionen/kommissionen-kvf

    28 0 Melden
  • Simon Probst 04.07.2018 14:44
    Highlight Wieso werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser kampf bereits längst entschieden ist?
    42 0 Melden
  • Sangallo 04.07.2018 14:02
    Highlight Lustig, wie die sich da selber zerstören. Wenn das durch kommt wird sich der Markt weiter Richtung Netflix etc. verschieben da heute einfach niemand mehr Bock hat, alle 30min TV 10min Werbung zu schauen.
    81 0 Melden
  • Sarkasmusdetektor 04.07.2018 13:46
    Highlight Das ganze würde auch praktisch zu erheblichen Problemen führen. Wenn ich eine Sendung zur Hälfte live gesehen habe und am nächsten Tag den Rest schauen will, muss ich ja vorspulen und will sicher nicht die ganze Werbung des 1. Teils nochmals schauen. Schon jetzt nervt es, wenn die Box mal wieder vergisst, wo man das letzte Mal aufgehört hat zu schauen. Sofern man nicht zumindest einen Zeitpunkt wählen kann, wo man starten will, wird das ganze völlig unbenutzbar. Dann bleibt echt nur noch Kündigung und Wechsel zu Netflix oder besser Gratisstreaming.
    52 3 Melden
  • nib 04.07.2018 13:35
    Highlight Selbst wenn bei mir das lineare Fernsehen tot ist, kann ich die Sender ja verstehen. Es ist ihr Inhalt, dann sollen sie auch die Bedingungen zu replay bestimmen können.
    Das Replay von Sendungen ist ja eh nur eine Reminiszenz an VHS & co.
    Die Zukunft liegt bei on-demand Webplatformen, wie Srf.ch, Netflix etc.
    8 28 Melden
    • exeswiss 04.07.2018 17:30
      Highlight du merkst schon das replay nichts anderes ist als on-demand oder? bei srf bekommt man die sachen auch erst nachdem sie im tv gelaufen sind.
      19 0 Melden
  • lily.mcbean 04.07.2018 13:28
    Highlight Die Lobbyisten und deren gierigen Drahtzieher wollen einfach nicht einsehen das wir dermassen mit Werbung vollgekleistert werden(YT, Facebook, Insta usw.!!)dass es nicht mehr auszuhalten ist. Die Werbung im TV um 20.00 bis 24.00 Uhr sind zt.15 min lang!Und die denken ernsthaft die Leute tun sich das auch noch an?Die haben noch nicht realisiert das die Millenials bereits jetzt kein klassisches Fernsehen mehr konsumieren. Meine jüngeren Cousins haben Netflix etc. und das Andere beziehen sie von YT und Streamingseiten. Wenn sie so was durchstieren wollen schaufeln sie sich das eigene Grab.
    70 0 Melden
  • Ril 04.07.2018 13:22
    Highlight Heutzutage plant man den Tag eben nicht mehr um das TV-Programm herum. Ohne replay funktion schaue ich die Sendung eben gar nicht. Das gilt auch für die Werbung, die zwischendurch nicht übersprungen wird. Logik scheint diesen Werbeinteressensgruppenlobbyisten nicht gerade die grösste Stärke zu sein...
    60 0 Melden
  • Fumia Canenero 04.07.2018 13:15
    Highlight Wenn ich sehe für welchen Schwachsinn manche Komissionen unsere Steuergelder verbraten dürfen, sollten wir dafür mindestens einige Jahre Gratis-TV kriegen.
    51 0 Melden
  • virus.exe 04.07.2018 13:14
    Highlight Alle die her Netflix erwähnen: wozu habe wir neulich JA gestimmt? Richtig zu einer Netzsperre. Also wenn Casinos geschützt werden sollen, dann doch sicher auch unsere Fernsehanstalten.

    Danke an diese 70%, die uns zurück in die Steinzeit gestummen haben.
    67 15 Melden
    • locogoa 04.07.2018 14:39
      Highlight Trifft’s genau ... nur leider ist der Horizont der meisten zu schmal um grössere Zusammenhänge zu sehen. Netzsperren für gambler natürlich , betrifft mich ja nicht also stimme ich ja, oh netzsperren und ähnliches könnten ja auch in anderen Bereichen kommen, soweit hab ich nicht gedacht. Welcome to Switzerland ... jeder darf zu allem ja oder nein sagen ohne auch nur im geringsten zu verstehen was auf dem Spiel steht.....
      55 6 Melden
  • dafool 04.07.2018 12:58
    Highlight Kommt dies so durch, starte ich eine Initative: Es kann ja nicht sein, dass ich ohne TV-Gerät Zuhause, für meinen Internetanschluss zur Zahlung von Billag dann noch verpflichtet bin.

    Die TV-Sender müssen sich überlegen, ob sie in der Internetwelt teilhaben möchten, oder sich voll und ganz über die klassischen Übertragungs- und Verbreitungswege konzentieren. S 5i und Weggli gibt es auch hier nicht.
    34 1 Melden
  • zeromaster80 04.07.2018 12:53
    Highlight Eine etwas differenziertere Betrachtung würde manchen gut tun. Aktuell verdienen einfach Swisscom und Co. Wie blöde an der Arbeit von werbefinanzierten Privaten. Die Frage ob ein kommerzieller Anbieter für seine Kunden alles aufnehmen und speichern darf ist legitim und nicht halb so klar und einfach wie hier manch einer Meint. Ich schaue inzwischen kaum TV, steigen die Preise auch nur um 1 CHF bin ich weg als Kunde ABER ich bin auch nicht so verblendet von denen zu erwarten, dass ich ihr zeugs "gratis" konsumiere darf durch Umgehung der Werbung...
    6 20 Melden
    • locogoa 04.07.2018 14:42
      Highlight Strukturwandel bedingt dass sich Unternehmen neu aufstellen und ihr Geschäftsmodell anpassen und sicher nicht nach Regulierung schreien um mit ihrem überaltertem Modell sich staatlich die Gewinne sichern zu lassen....
      34 3 Melden
    • Husar 04.07.2018 20:22
      Highlight Swisscom und Co. zahlen den TV-Sendern bereits Gebühren für die Erlaubnis, die TV-Sendungen der TV-Sendern senden zu dürfen, inkl. Zeitversatz und Vorspulfunktion.
      Von diesem Deal profitieren beide. Die Swisscom kann so ihre Internetabos besser verkaufen, und die TV-Sender können ihren Zuschauerzahl steigern mitsamt den Werbeeinnahmen.
      Die TV-Lobby schiesst sich mit diesem Vorschlag ganz offensichtlich in's eigene Bein. Sie vergraulen damit Zuschauer und schmälern dadurch die Werbeeinnahmen. Das ist einfach nur idiotisch.
      8 0 Melden
    • zeromaster80 04.07.2018 20:50
      Highlight Es ist nicht in Ordnung einen frei zugänglichen Dienst kommerziell auszuschlachten... Das ist wie wenn jemand Watson, 20min, Tagesanzeiger und Co. Alles in ein Portal kopiert, das ganze Werbefrei Bündelt und dafür Geld kassiert während die genannten an immer weniger Werbeeinnahmen zu Grunde gehen. (nur würde für den Schund niemand zahlen und das Gesetz schützt sie hoffentlich vor solchen Praktiken). Oder passender, ein Portal streamt alle Radiosender und bietet gegen Gebühr alle Lieder, die in den letzten 7 Tagen irgendwo gespielt wurden, werbefrei zum hören an. Wer findet das wirklich ok?
      4 6 Melden
    • satyros 04.07.2018 23:19
      Highlight Mich würde interessieren, wie denn so ein Geschäftsmodell für Privatfernsehen ohne Werbeeinnahmen aussehen könnte. Denn wenn werbefinanziertes Fernsehen eh tot ist, verliert ja niemand etwas, wenn er das nicht mehr zeitversetzt schauen kann.

      Bei der SRG sieht der Fall von mir aus gesehen anders aus. Für deren Inhalte zahlen wir Gebühren und die Inhalte sind so aufzubereiten, dass man sie dann sehen kann, wann man will. Noch zusätzlich Geld für die Verbreitung einstreichen, geht m.E. nicht mit dem Auftrag der unentgeltlichen Ausstrahlung zusammen.
      5 0 Melden
    • Husar 05.07.2018 08:56
      Highlight @zeromaster80:
      Natürlich ist das zulässig. Aber nur dann wenn die Urheberrechtseigentümer dies erlauben.
      Genau diese Erlaubnis haben Swisscom, Wilmaa und Co. von den Sendeanstalten.
      Diskutierte Gesetzesänderung ist der freche Versuch, die bestehenden Verträge zwischen den Vertragspartnern durch den Gesetzgeber zugunsten der Sendeanstalten neu zu gestalten, ohne verhandeln zu müssen. Hier soll also der Gesetzgeber einer Branche helfen eine andere auszubeuten.
      3 1 Melden
  • Yolo 04.07.2018 12:51
    Highlight Back to the roots. Da werden sich die Festplattenrecorder freuen.

    Anyway, ich gucke eh nur noch Netflix und Amazon Prime. Keine Werbung und ich kann alles gucken wann immer ich will.
    27 1 Melden
  • ströfzgi 04.07.2018 12:47
    Highlight … und plötzlich streamen sie alle.

    Billag haben wir doch auch zahlen wollen. Warum sollen andere Sender gratis senden?

    Wer gratis arbeitet darf mich gerne blitzen 😉
    6 32 Melden
    • grumpy_af 04.07.2018 16:15
      Highlight Hä? Ich verstehe den Kommentar nur bedingt.
      7 1 Melden
    • ströfzgi 04.07.2018 19:39
      Highlight @grumpy: http://www.20min.ch/schweiz/news/story/29434485

      Sorry wenn ichs nicht klar geschrieben habe…
      0 2 Melden
    • ströfzgi 04.07.2018 19:48
      Highlight Dann soll mir mal ein einziger der 21 blitzli sagen wie dass ein nicht-billag subventionierter Sender ohne Werbung überleben soll. Ein einziger…

      👂…
      0 0 Melden
    • Husar 04.07.2018 20:28
      Highlight Sie senden nicht gratis. Sie verkaufen Werbung. Damit die Werbung überhaupt angeschaut wird, ködern sie die Zuschauer mit TV-Sendungen.
      Der Deal ist also kanz einfach und klar. Die Inserenten bezahlen die TV-Sender dafür, ihre Kunden vor die Bildschirme zu locken, damit sie mit Werbung weichgeklopft werden können.
      3 0 Melden
  • Dogbone 04.07.2018 12:47
    Highlight Soso, die SRG versucht sich das Geld wieder zu holen, welches sie nun im Zug der Billag-Sache einsparen muss...

    Eine interessante Info in dem Artikel wäre doch auch, wer hat das eigentlich genau angestossen? Also waren das irgendwelche SRG-Lobbyisten, bzw. Parlamentarier? Und auch interessant wäre, wer sitzt in dieser Kommission?
    15 7 Melden
    • Strizi 04.07.2018 15:14
      Highlight Edith Graf-Litscher
      Matthias Aebischer
      Viola Amherd
      Thomas Ammann
      Adrian Amstutz
      Frédéric Borloz
      Manfred Bühler
      Thierry Burkart
      Martin Candinas
      Kurt Fluri
      Ulrich Giezendanner
      Jürg Grossen
      Bernhard Guhl
      Philipp Hadorn
      Thomas Hardegger
      Hugues Hiltpold
      Thomas Hurter
      Jacques-André Maire
      Nadja Pieren
      Lorenzo Quadri
      Fabio Regazzi
      Natalie Rickli
      Gregor Rutz
      Michael Töngi
      Walter Wobmann

      https://www.parlament.ch/de/organe/kommissionen/sachbereichskommissionen/kommissionen-kvf
      9 1 Melden
    • Dogbone 04.07.2018 21:05
      Highlight @Strizi: danke! Da war ich schlicht zu faul dafür😇

      Bleibt noch, wer die ganze Übung angeworfen hat...
      3 0 Melden
  • Vanessa_2107 04.07.2018 12:47
    Highlight Ich schaue praktisch nur zeitversetzt TV, bin Zattooabonnentin. Bin sehr zufrieden und wäre sehr unglücklich, wenn es Zattoo nicht mehr gäbe. Ich nutze auch die Aufnahmefunktion rege. Auf die meistens volksverdummende Werbung kann ich so schön verzichten.
    29 1 Melden
    • zeromaster80 04.07.2018 20:52
      Highlight Das ist Dein Recht, so wie es das Recht der Sender ist sich gegen dieses, für sie schädliche Verhalten, zu wehren.
      1 5 Melden
  • Fabian Studer 04.07.2018 12:40
    Highlight Als jemand der seit der letzten wm weniger Fernsehen geschaut hat als während dieser wm ist mir das eigentlich schnuppe. Wer Fernseh schauen will soll doch dafür zahlen, ob Geld oder Zeit ist mir dabei eigentlich egal. Gezwungen wird ja niemand, abgesehen davon gebühren zu bezahlen aber das ist ja ein anderes Thema....
    5 36 Melden
  • zeromg 04.07.2018 12:37
    Highlight Immer weniger schauen herkömmliches Fernsehen und dann wollen sie die eine „echte“ Fernsehrevolution eindemmen? So kann man das ganze auch ins Grabe tragen.
    41 0 Melden
  • Husar 04.07.2018 12:34
    Highlight Der nächste Schritt wird sein, dass jeder der nicht nachweisen kann, im Jahr mindesten 100 Stunden Werbung der SRG und Konsorten angeschaut zu haben, eine Strafgebühr von 1000 Franken zu zahlen hat.
    Schliesslich ist die Verweigerung Werbung anzuschauen, die direkte, geschäftsschädigende Sabotage von Fernsehsendern, Zeitungen, etc.
    78 0 Melden
  • MilfLover 04.07.2018 12:30
    Highlight Das letzte bisschen Freiheit nehmen die uns auch noch weg.
    Danke an die Volchsvertreter. Ihr denkt immer an uns- und handelt dann gegen eure Wähler. Das bekommt ihr noch zurück! Keine Stimmen mehr an die verantwortlichen der SKS.
    35 28 Melden
    • Herr Noergler 04.07.2018 12:55
      Highlight Sie haben nicht wirklich Ahnung von der Materie, oder? Hier kurz erklärt: SKS = Konsumentenschutz = pro Replay. KVF = Kommissionen für Verkehr und Fernmeldewesen = pro Werbetreibende und gegen Replay.
      46 0 Melden
  • Husar 04.07.2018 12:29
    Highlight Mal schauen welche Lobby hier am meisten Parlamentarier kaufen kann.
    53 0 Melden
  • walsi 04.07.2018 12:22
    Highlight Ich habe im Frühling meine Satelitenantenne demontiert und zu Zatoo gewechselt. Sollte das so kommen, werde ich die Satanlage wieder instalieren und Zatoo kündigen. Das zeitverstetzte Sehen war der Hauptgrund für den Wechsel.
    38 0 Melden
  • manhunt 04.07.2018 12:14
    Highlight darum habe ich meine fernseher längst rausgeschmissen. um wirklich relevantes fernzusehen, reicht ein tablet. wenn ich an sender wie sat1 oder pro7 denke, welche ihr mit werbung gepflastertes massenverblödungsprigramm noch mit solch beknackten slogans wie „we love to entertain you“ anpreisen, bekomme ich gleich migräne. und um wirklich gute filme oder serien zu schauen, brauche ich ebenfalls keine fernsehsender. werbung erzeugt bei mir sowieso eher den gegenteiligen effekt.
    56 3 Melden
  • patnuk 04.07.2018 12:03
    Highlight Das Ende des traditionellen Fernsehen ist besiegelt wenn diese Regelung durchkommt. In Deutschland gibt es interessanten Artikel warum keiner mehr traditionelles Tv schaut. Wenn das heutige Replay verschwindet, schwinden auch die Zuschauerzahlen. Wann begreifen diese Leute das, herkömmliches TV ist „has been“, immer die Kuh melken bis mager, verhungert ist und stirbt. Dann um Subventionen jammern und 100 Stellen streichen.
    62 1 Melden
  • Kein Plan 04.07.2018 12:02
    Highlight Verstehe das Problem nicht ganz. Wenn ich z.B die Sendungen aufnehme kann ich die Werbung auch Überspringen oder soll das in Zukunft auch noch verhindert werden? Dies konnte ich schon früher mit einem VHS Rekorder. Replay ist einfach die komfortablere Variante davon.
    55 0 Melden
  • Läggerli 04.07.2018 12:01
    Highlight Aber umschalten darf ich noch oder muss ich jedes Mal, wenn die Frau mit der Intimcreme mich wieder für ihr Produkt begeistern will im Clockwork Orange Stil zuschauen? Obwohl ich nicht einmal weibliche Genitalien besitze?
    67 1 Melden
    • Nosgar 04.07.2018 12:12
      Highlight Nein. Sobald Werbung läuft wird die Fernbedienung geblockt, ebenso das Wifi und der Mobilempfang, damit du die während der Werbung nicht mit dem Handy beschäftigen kannst.
      49 1 Melden
    • stef2014 04.07.2018 17:03
      Highlight Läggerli, Danke für den Lacher! Super! :)
      6 1 Melden
  • Nosgar 04.07.2018 11:57
    Highlight Die Kommissions-Mitglieder. Ich werde jedem einzelnen eine Mail mit Argumenten zukommen lassen. Man muss dafür kämpfen, dass nicht ein solch absurdes Gesetz eingeführt wird. Was wohl Kommissions-Mitglied und Werbefrau N. Rickli zur Vorlage sagt?

    https://www.parlament.ch/de/organe/kommissionen/sachbereichskommissionen/kommissionen-kvf
    38 0 Melden
  • droelfmalbumst 04.07.2018 11:48
    Highlight sowas ist auch nur in der CH möglich.... armselig...
    42 2 Melden
    • sleeky 04.07.2018 20:24
      Highlight Nö in der EU ist das schon lange so, bzw. die durften schon gar kein Replay einführen oder nur abgespeckte Versionen.
      Wo sind die Swisscom Lobbyisten, wenn man sie mal braucht.
      Ich hab schon ein wenig Verständnis für die Programmanbieter. Aber deren Geschäftsmodell ist nicht mehr zeitgemäss. So schaufeln sie sich ihr eigenes Grab.
      1 0 Melden
    • droelfmalbumst 05.07.2018 08:52
      Highlight Ich bezahle dreistellige Beträge um TV schauen zu können im Monat. Verglichen mit dem Rest von Europa dürfte für dieses Geld GAR KEINE Werbung im TV kommen...
      4 0 Melden
  • leu84 04.07.2018 11:42
    Highlight Das Gebührenfinanzierte Fernsehen und Radio sollte es sowieso verboten werden, selber Werbung zu schalten. Ab 10% vom Gebührentopf = Werbefrei. Besser etwas weniger Sendungen, dafür qualitativ gut. Entweder man arbeitet mit Subventionen oder man lässt es sein.
    33 4 Melden
  • HerrWeber 04.07.2018 11:26
    Highlight TV-Abonnement kündigen und Netflix bestellen. 95% der Werbungen gehen mir sowieso auf den Sack bzw. sind Schrott. Dazu sieht man dieselbe Werbung an einem Abend ca. 5-6 mal - das muss ja auch nicht sein.

    Aber ich wäre bereit, für TV nach wie vor Geld zu bezahlen, damit ich WERBEFREI TV gucken kann.
    55 0 Melden
    • virus.exe 04.07.2018 13:17
      Highlight Dann gibts halt ne Netzsperre. Geht ja bei Casinos auch...
      18 3 Melden
    • virus.exe 04.07.2018 13:45
      Highlight Nur zur Klarstellung: ich bin GEGEN Netzsperren. Aber anscheinend 70% der Schweizer nicht...
      13 2 Melden
  • Butschina 04.07.2018 11:15
    Highlight Ok, dann werden wohl viele auf Streaming umstellen. Dann sinken die Werbeeinnahmen noch mehr. So könnten sie sich ins eigene Fleisch schneiden.
    Zudem habe ich vorher genauso wenig Werbung geschaut wie jetzt. Ich behaupte in meinem Fall sogar, dass ich mehr Werbung mitbekomme als vor dem Zeitversetztem Tv. Oft spule ich in 30sec Schritten vorwärts und sehe so mehr von der Werbubg als wenn ich am Natel hänge, auf die Toilette gehe oder sonst was mache.
    59 0 Melden
  • Kevin Häfeli (1) 04.07.2018 11:13
    Highlight Warum nicht einfach mit den Streaming Anbeiter an den Tisch sitzen, innovative Werbeformate entwickeln bzw. verwenden und damit viel weniger aber zielgerichtetere Werbung ausspielen. Davon würden alle profitieren.

    Mit dieser Lösung überlebt man zwar 1,2 Jahre länger beschleunigt aber nur den Wechsel zu Netflix, DAZN, Youtube & Co
    34 4 Melden
    • hemster 04.07.2018 11:26
      Highlight bitte... unterlassen sie so sinnvolle lösungsvorschläge, das ist einfach inakzeptabel was sie hier schreiben. /ironie off
      auf solche ideen werden die überbezahlten unternehmensberater erst in 10 jahren kommen, siehe musikindustrie oder hollywood
      36 1 Melden
  • MGPC 04.07.2018 11:08
    Highlight Oh das tut mir aber leid wenn euch 100 Millionen bei Milliarden Einahmen durch die lappen gehen. Shame on you
    48 1 Melden
  • D(r)ummer 04.07.2018 11:03
    Highlight Angenommen, die Werbung im Live-TV startet um Zeitpunkt T0, dauert 10Min bis T10.
    Ich gehe bei T0.5 eine rauchen und aufs WC, bei T7 komme ich zurück.
    Ich habe also 6.5 Zeiteinheiten (T's) verpasst, und 3.5T's gesehen. In diesen 3.5T's ist weniger Werbung als in 10T's.

    Ich spule normalerweise 30sec. vor, weil es auch kurze Werbeblöcke gibt.
    Angenommen eine Werbung geht 15sec, macht 40 Werbungen im Zeitraum T0 - T10.
    Davon sehe ich 20 Ausschnitte beim Spulen.

    Schaue ich hingegen die 3.5T's Live, sehe ich "nur" 14 Werbungen. Bei 5T's hält es sich die Waage.

    Hmm, nicht repräsentativ.


    16 7 Melden
    • D(r)ummer 04.07.2018 11:12
      Highlight Das kann man jetzt für jede individuelle Situation so weiterziehen.

      Am Ende fehlt einfach noch ein Faktor.
      Was macht der Konsument tatsächlich?

      "Der Markt wird's regeln" funktioniert betreffend TV-Werbung sehr schlecht.
      12 0 Melden
  • Plöder 04.07.2018 10:54
    Highlight Sind das diesselben, die der SRG mehr Werbeeinahmen bei einem Ja zur Abschaffung der Billag versprochen haben 🤣😂🤣 zum Glück gibts die Rundfunkgebühr noch...
    So müssen wir hoffentlich nicht wie im 20. Jarhundert fernsehen
    27 1 Melden
  • NotWhatYouExpect 04.07.2018 10:47
    Highlight Tja wie bei einigen Medien die verhindern, dass man den AdBlock einsetzt wird dies nun auch auf dem TV umgesetzt.

    Im Grunde war es doch schon länger abzusehen, dass sowas kommen wird.

    Zum Glück habe ich schon länger kein TV Abo mehr, denn meine Dokumentationen, Filme usw. bekomme ich Online um die Uhrzeit die ich will und mit annehmbarer Werbung oder $.
    29 0 Melden
  • w'ever 04.07.2018 10:41
    Highlight parlamentarier sponsored by...
    48 0 Melden
  • marcog 04.07.2018 10:40
    Highlight Ich sehe schon den addblocker für TV-Aufnahmegeräte kommen...
    23 0 Melden
  • mbr72 04.07.2018 10:38
    Highlight Könnte mich kaum weniger interessieren, dieses Thema. Das Format TV ist toter wie tot. Haben nur noch nicht alle gemerkt. Wir konsumieren seit über 4 Jahren keinerlei TV-Formate mehr. Komplett ersetzt durch Streaming Angebote on-demand (Netflix, Amazon Prime, Vimeo, Youtube etc.).
    Dass soviele Leute immer noch überteuerte Abos abschliessen, sich dafür mit lausigen TV-Boxen und der Usability einer 20-jährigen Vereinswebsite rumschlagen, ist mir ein Rätsel.
    25 24 Melden
  • Wilhelm Dingo 04.07.2018 10:33
    Highlight Ist völlig egal was die da beschliessen, dann nimmt man die Sendung halt vorher auf...
    15 3 Melden
    • grumpy_af 04.07.2018 10:49
      Highlight Dank HDCP könnte dies, so glaub' ich, umständlicher werden.
      13 0 Melden
    • EvilBetty 04.07.2018 12:24
      Highlight Nicht umständlicher. Man kann dann einfach die Werbung auch in den Aufnahmen nicht überspringen.
      7 0 Melden
  • Stadtmensch91 04.07.2018 10:28
    Highlight Genie 1: Leute, unser Angebot ist nicht mehr attraktiv, wir verlieren immer mehr Zuschauer, hat jemand eine Lösung?
    Genie 2: Lass es uns noch unattraktiver gestalten.
    Genie 1: Genial
    Genie 2: Genial
    104 1 Melden
  • DerSimu 04.07.2018 10:17
    Highlight So oder so verlieren sie. Die erschuessen die Milchkuh, die sie ernährt. Ich für meinen Teil steige um auf Amazon Prime, Netflix und Co. Wenn die die Kunden immer weiter verarschen kriegen sie halt mein Geld nicht mehr. Mir doch egal.
    49 5 Melden
    • EvilBetty 04.07.2018 12:26
      Highlight Da du Billag bezahlst, bekommen sie dein Geld weiterhin ;)
      6 3 Melden
    • DerSimu 04.07.2018 12:27
      Highlight @EvilBetty nö, dann kappe ich eben den anschluss.
      2 2 Melden
    • DerSimu 04.07.2018 12:28
      Highlight @EvilBetty und selbst wenn. Billag hat nichts damit zu tun. Das ist ein Problem mit Swisscom TV und Co.
      10 1 Melden
    • sleeky 04.07.2018 20:34
      Highlight Den Anschluss kappen, heisst dann aber auch, kein Festnetz-Internet mehr haben. Wenn du einen Computer am Internet hast, musst du Gebühren bezahlen.
      Zudem finde ich schon, dass Billag etwas damit zu tun hat. Es sind auch Sender, die Billaggebühren beziehen, die sich jetzt gegen Replay wehren.
      0 2 Melden
  • Hosch 04.07.2018 10:17
    Highlight Sollte die Politik eigentlich dem Wohle des Volkes dienen?
    Oder möchte die Politik, die Bevölkerung an die Wirtschaft verkaufen um somit selber mehr Geld zu machen?
    Bloss nichts anderes tun als konsumieren, bezahlen, still sein und bloss nicht aufbegehren.
    94 1 Melden
    • DartVaidder 04.07.2018 11:22
      Highlight Auf den Punkt gebracht!
      27 0 Melden
    • Hosch 04.07.2018 12:37
      Highlight Merci.
      5 0 Melden
  • Derpsie 04.07.2018 10:14
    Highlight Naja... Ich bin so oder so eher auf Netflix oder Youtube. Was die TV-Sender da machen ist Selbstmord.
    44 1 Melden
    • häxxebäse 04.07.2018 10:38
      Highlight Und wir streamer feiern an deren beerdigung 😂
      17 1 Melden
    • Caturix 04.07.2018 10:55
      Highlight Was ich mich frage ist, wie lange geht es bis Streming Angebote auch verboten werden?
      22 0 Melden
    • häxxebäse 04.07.2018 11:29
      Highlight Kann jahrzehnte dauern... zum glück sind die lobbyisten alt und digitale muffel....
      10 2 Melden
    • lily.mcbean 04.07.2018 13:18
      Highlight @caturix
      Streaming wird nicht verboten werden, ich gehe aber davon aus das die in Zukunft gezwungen werden Werbung zu zeigen.
      5 0 Melden
    • sleeky 04.07.2018 20:38
      Highlight @lily
      Warum sollten die gezwungen werden Werbung zu schalten? Und vor allem wer sollte die dazu zwingen können? Ich könnte mir höchstens vorstellen, dass Netflix und Co in Zukunft selber Werbung schalten wollen um noch mehr zu verdienen. Wenn das alle Anbieter so machen würden, könnte man nicht mal zur Konkurrenz wechseln.
      1 0 Melden
  • Madison Pierce 04.07.2018 10:12
    Highlight Die Sender können froh sein, dass sie überhaupt noch ein Thema sind. Finde auf Anhieb keine Sendung auf einem Privatsender, die mir den Aufwand zum Überspringen der Werbung wert wäre.

    Früher konnte man noch Filme auf Privatsendern schauen: einmal pro Stunde Werbung, kurz Popcorn nachfüllen, weiter ging's.

    Heute: mehr Unterbrechungen pro Stunde, "nur ein Spot", "Bing" mitten im Film und dann Werbung neben dem Senderlogo, Werbung als Laufschrift während dem Film...

    Früher konnte man nicht anders, heute gibt es Alternativen: Netflix, Torrent, YouTube...
    71 1 Melden
    • Z&Z 04.07.2018 10:51
      Highlight Musste mich jetzt auch grad fragen, wann schaue ich einen Film auf einem Werbesender. Nie. Ich hab Teleclub, da gibts keine Werbeunterbrechung. Hinzu kommt, die Filme sind vollständiger. z.B. Avengers (1) auf Teleclub gesehen (war natürlich toll). Dann später mal auf ORF1. Ich musste abschalten. Warum? Der Film wurde in gekürzter Fassung gezeigt. Wenn man die längere kennt kann man dann nicht eine kurze Version geniessen. Pro7, RTL und Co. sind bei mir nicht mal mehr in der Senderliste.
      17 0 Melden
    • MacB 04.07.2018 11:45
      Highlight @Madison: Dein Kommentar bringt's ziemlich auf den Punkt...gratuliere.

      Geht mir genauso, wenn ich mal genau drüber nachdenke.
      10 0 Melden
  • Obelix... 04.07.2018 10:12
    Highlight Wenn es so weiter geht schaut bald gar niemand mehr normales Fernseher. Klassisches Eigentor
    74 2 Melden
  • Tavares 04.07.2018 10:09
    Highlight Sollen doch Replay TV nur verbieten oder viel teurer machen. Dann beerdigen sich die TV-Sender und die Anbieter gleichzeitig und Dienste wie Netflix kommen noch viel mehr auf...
    Und wer hat gewonnen? Sicher nicht die Schweizer Wirtschaft...
    101 0 Melden
  • Digichr 04.07.2018 10:07
    Highlight Ich bin schockiert, wie deutlich sich die Politiker gegen die Konsumenten ausgedrückt haben.
    103 2 Melden
    • Hosch 04.07.2018 10:18
      Highlight Kannst du dich daran erinnern wann die Politik das letzte Mal wirklich etwas für uns Konsumenten und gegen die Wirtschaft entschieden hat?
      Ich nicht....
      72 2 Melden
  • Fridolin Kartusche-Spitzer 04.07.2018 10:07
    Highlight Was soll der Terz, das bringt doch nichts für niemanden!

    28 1 Melden
  • djangobits 04.07.2018 10:06
    Highlight Können wir rausbekommen welche Parlamentarier in der Kommission wie gestimmt haben?
    59 1 Melden
  • Ziasper 04.07.2018 10:04
    Highlight Ich nutze die Replayfunktion vorallem um bestimmte Sendungen von Anfang an schauen zu können. Würde dies verboten werden, wäre das in der Tat ein Rückschritt in die Steinzeit.
    72 0 Melden
    • D(r)ummer 04.07.2018 11:09
      Highlight Fix, warum sollte ich die Doku (und infolgedessen auch die Werbung) schauen, wenn ich nicht in Erfahrung bringen kann um was es genau geht?
      6 0 Melden
  • hemster 04.07.2018 10:03
    Highlight paradebeispiel für unsere volksvertreter eh ich meine unternehmensvertreter... oder ist dies das selbe?
    404 6 Melden
    • karl_e 04.07.2018 11:05
      Highlight Ein Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen, ein Staubsaugervertreter Staubsauger - und ein Volksvertreter ....
      35 0 Melden
    • Dominik Treier (1) 04.07.2018 12:31
      Highlight Von CVP bis FDP gibt es fast keinen Politiker, der kein Verwaltungsratsmandat besitzt, manche sogar über ein Dutzend! Bei der SVP siehts keinen Deut besser aus, nur ist es da die Finanz- und Ausbeutungsindustrie und die Bauern und die Schuld wird dazu Leuten in die Schuhe geschoben, die die Gesetze ja kaum gemacht haben, weil sie erstens, noch nicht mal 5 Jahre in der Schweiz sind und zweitens, kein Geld haben. Aber eben, von wegen, dass wird man ja wohl noch sagen dürfen, die sind alle gleich etc. Zum Kotzen... Was erwartet man denn von so jemandem...
      17 0 Melden
    • NathanBiel 04.07.2018 18:53
      Highlight Da gibt es Alternativen. glp!
      1 7 Melden
  • Scaros_2 04.07.2018 10:02
    Highlight Anstatt das die TV-Sender neue Marketingmodelle entwickelt und mit dem Geist der Zeit geht - gehen sie also hin und wollen die ganze Schweiz in der Zeit zurückwerfen? Mol - super macht ihr das. Dann kann man die Kündigung des TV Abos gleich schon einmal vorbereiten sollten die kosten dafür noch grösser werden.
    68 0 Melden
    • Hosch 04.07.2018 10:21
      Highlight Der Stiftung für Konsumentenschutz bräuchte mehr Kompetenzen.... Es ist schön und gut wenn sie immer wieder Empfehlungen und Warnungen aussprechen die absolut wahr sind. Wenn aber niemand(Politik+Wirtschaft), dem Folge leistet, hilft dies der Bevölkerung und damit den Konsumenten nicht.
      24 1 Melden
  • saukaibli 04.07.2018 10:01
    Highlight Naja, das wäre dann der Grund, mein TV-Abo zu kündigen und nur noch zu streamen oder herunterzuladen. Mich nervt es ja schon, wenn ich zehnminütige Werbepausen durchspulen muss, anschauen werde ich mir die auf gar keinen Fall.
    82 1 Melden
    • droelfmalbumst 04.07.2018 11:50
      Highlight word!!!
      6 0 Melden
    • dafool 04.07.2018 13:20
      Highlight Billag wirste trotzdem weiter nezahlen müssen.
      3 4 Melden
  • Redback 04.07.2018 10:00
    Highlight wenn das zeitversetzte Fernsehn wirklich verboten wird, gibt es 2 Möglichkeiten. Kein TV Abo mehr und nur noch Netflix und co. oder alle Sendungen erst aufnehmen und dann spulen wie 1985 mit dem VHS Recorder. Retro ist mode.
    67 1 Melden
  • Der Tom 04.07.2018 09:59
    Highlight Ich wünsche mir, dass mich das Parlament vor immer unerträglich werdender Werbung schützt.
    66 1 Melden
  • Caturix 04.07.2018 09:59
    Highlight Netzsperren, nicht Werbung schauen sperren. Ich glaube wenn es so weiter geht kann man nach Nordkorea auswandern dort gibt es bald mehr Freiheit.
    69 4 Melden
  • iss mal ein snickers... 04.07.2018 09:57
    Highlight Die Gegner des Replay-TV argumentieren, dass die schrumpfenden Werbeeinnahmen die Qualität und Vielfalt des TV-Programms gefährden - Haben diese Gegner mal in letzter Zeit das Programm der privaten TV Sendern "genossen" - von Vielfalt und Qualität ist da keine Spur zu erkennen.
    75 0 Melden
    • Hosch 04.07.2018 10:25
      Highlight Doch, doch auf NTV und Welt, die gleichen populärwissenschaftlichen "Dokus" 5 mal die Woche... dann nochmals in 3 anderen Dokus das gleiche Bildmaterial für weitere 10 Austrahlungen, qualitativ äusserst hochstehend!

      *Achtung kann Spuren von Ironie enthalten
      31 0 Melden
    • iss mal ein snickers... 04.07.2018 11:56
      Highlight Danke Hosch....wie konnte ich nur diese „Perlen“ der Bildung vergessen....😂
      10 0 Melden
    • Hosch 04.07.2018 12:37
      Highlight Gerne doch^^
      4 0 Melden
    • NathanBiel 04.07.2018 18:57
      Highlight Hihi, vielleicht sollten die TV Stationen wieder vom 24 Stunden TV auf 12 Stunden reduzieren und damit die Endlosschleife von TV-Mist über den Tag abschalten. Wäre sicher ein Gewinn.
      4 0 Melden
    • Hosch 04.07.2018 23:05
      Highlight Stimmt wäre auch eine Lösung^^
      0 0 Melden
    • iss mal ein snickers... 05.07.2018 07:03
      Highlight Aber was ist dann mit all den tollen Dauerwerbesendungen? Neeeiiiiinnnnn…..
      1 0 Melden
  • Pasch 04.07.2018 09:57
    Highlight .
    55 0 Melden
  • bebby 04.07.2018 09:55
    Highlight Da wäre ich nicht so sicher, ob Swisscom sich allzu fest ins Zeug legt, sobald sie merken, dass dies ihre Konkurrenz weiter reduziert und sie damit potentiell ihre Abogebühren erhöhen könnten, unter dem Vorwand, dass sie SRF bezahlen müssen. Z.B. selbst wenn sie neu pro Kunde inskünftig 2 CHF abliefern müssten, könnten sie das Abo um 3 CHF erhöhen und damit ihre Marge verbessern. Und falls die Internetneutralität fallen sollte, könnten sie selbst fürs streaming noch extra Gebühren verlangen, je nach Volumen.
    Für mich ist es auch logisch, dass SRF nach neuen Einnahmequellen sucht.
    10 24 Melden
    • JayPi 04.07.2018 10:29
      Highlight Mir wäre neu, dass die Schweiz Netzneutralität im Gesetz verankert hat. Dann wäre es ja illegal, dass man z.B bei Sunrise ein Abo lösen kann bei dem Whatsapp nicht zum inkludierten Datenvolumen zählt.
      12 2 Melden
    • esmereldat 04.07.2018 10:54
      Highlight Im gleichen Geschäft wird übrigens auch die Verankerung der Netzneutralität im Gesetz behandelt.
      2 0 Melden
  • Kater Murr 04.07.2018 09:52
    Highlight Blödsinn veranstalten weil ein paar Interessenvertreter und die Werbeindustrie ihre Felle davonschwimmen sehen, was soll der Humbug?
    540 6 Melden
    • Pius C. Bünzli 04.07.2018 12:38
      Highlight Mitte-Rechts Regierung...
      9 4 Melden
  • Tiny Rick 04.07.2018 09:50
    Highlight Hoffentlich schaut dann niemand mer programme dieser sender, so dass ihnen dies mehr schadet als nützt. Sie fördern so nir das immer weniger das herkömmliche fernsehen nutzen. Netflix und co. wirds freuen.
    363 7 Melden
    • Redback 04.07.2018 10:03
      Highlight ich schaue ja jetzt schon meist nur noch Netflix. mich stört es jetzt schon wenn ich alle 10 Minuten die Fernbedienung suchen muss um die Werbung zu überspulen.
      Live TV nur für Sport, aber auch damit geht es bergab.
      33 3 Melden
    • Flint 04.07.2018 10:24
      Highlight Nein, eher die Verkäufer von Aufnahmegeräten. Netflix bietet heute wie auch schon immer z.B. noch keine Tagesschau an.
      10 1 Melden
    • sonico 04.07.2018 10:52
      Highlight @flint: dafür gibts die SF-play App...
      7 0 Melden

Kinder dürfen jetzt offiziell zwei Papis oder zwei Mamis haben – Stiefkind-Adoption boomt

Seit wenigen Monaten gibt es in der Schweiz Kinder, die auf dem Papier zwei Väter oder zwei Mütter haben. Möglich machen es Samenspender, Leihmütter – und eine Änderung des Adoptionsrechts. Bei den Kantonen gingen in den letzten Monaten Dutzende Gesuche ein.

Es geht vorwärts mit der «Ehe für alle»: Schwule und Lesben sollen in der Schweiz künftig heiraten und Kinder adoptieren dürfen. Das hat die Rechtskommission des Nationalrats am Freitag entschieden.

Ein erster Schritt in diese Richtung ist bereits getan: Seit diesem Jahr gibt es in der Schweiz Familien, in denen die Kinder offiziell zwei Mütter oder zwei Väter haben. Möglich macht es eine Änderung des Adoptionsrechts, die am 1. Januar in Kraft getreten ist. Seither steht …

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