Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Alternativen wie der Fax oder der Briefverkehr seien auch für Ärzte bei weitem nicht so praktisch wie Nachrichten-Apps, sagt Gesundheitsökonom Alfred Angerer. bild: shutterstock 

Ärzte verschicken Röntgenbilder per WhatsApp – darum ist das «sehr heikel»

Ärzte verschicken über WhatsApp Röntgenbilder, fragen nach einer Zweitmeinung oder diskutieren den Therapieablauf. Das sorgt für Kritik. Im Umgang mit medizinischen Daten müsse besonders Wert auf die Datensicherheit gelegt werden, sagt Datenschützer Bruno Baeriswyl.



WhatsApp ist der Messenger-King schlechthin: Über eine Milliarde Menschen nutzen die App weltweit. Auch Ärzte chatten damit – und zwar nicht nur privat. 

WhatsApp wird im Gesundheitsbereich auch dienstlich eingesetzt. Etwa um bei einem Kollegen eine Zweitmeinung einzuholen, wichtige Informationen schnell weiterzugeben oder um Therapiemöglichkeiten zu diskutieren.

Wie verbreitet Messenger-Apps im Spitalwesen sind, zeigt eine Studie der britischen National Health Services. Über ein Drittel der vom staatlichen Gesundheitsdienst befragten Spitalärzte gab an, Nachrichten-Apps für den Austausch von Gesundheitsdaten zu nutzen. Sie würden Kollegen beispielsweise Fotos von Wunden oder Röntgenbilder für eine Zweitmeinung schicken.

WhatsApp – das musst du wissen

Auch Schweizer Ärzte und Pflegefachkräfte nutzen die App mit dem grünen Telefon-Logo. Alfred Angerer, Professor am Winterthurer Institut für Gesundheitsökonomie, hat sich vertieft mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen befasst und eine Studie mit Titel «Digital Health – die Zukunft des Schweizer Gesundheitswesens» mitverfasst. Er sagt: «Natürlich tauschen sich auch einige Schweizer Ärzte auf Messaging-Diensten wie WhatsApp über Patienten aus.» Das mache durchaus Sinn: «Der Fax oder der Postweg sind veraltet und unpraktisch. Die Digitalisierung vereinfacht Vieles.» Angerer rät aber aus Datenschutzgründen davon ab, WhatsApp als Arzt auch im Berufsalltag anzuwenden. 

Sorgenkind der Datenschützer 

Gedanken rund um die Vertraulichkeit der Daten machte sich auch eine Spitex-Organisation aus dem Kanton Zürich, die sich zur Klärung an Datenschützer Bruno Baeriswyl wandte. Seine Antwort fiel klar aus: «Wir haben der Organisation klar davon abgeraten, WhatsApp zur Kommunikation zu nutzen.» Ein Arzt müsse gewährleisten können, dass die Patientendaten vertraulich bleiben. Der Einsatz von WhatsApp sei aber immer mit Risiken verbunden, da die Server des Unternehmens ausserhalb der Schweiz liegen. Es sei unsicher, was dort mit den Daten geschehe. Baeriswyl: «Im Gesundheitsbereich ist das besonders heikel.»

WhatsApp habe mit dem letzten Update aber einen Schritt in die richtige Richtung gemacht. In der neuesten Version der App sind die Nachrichten automatisch so verschlüsselt, dass nur der Empfänger sie wieder entschlüsseln und die Inhalte sehen kann. Wenn nun zwei Ärzte einen Fall per WhatsApp-Chat besprechen und beide die neueste Version der App nutzen, dann ist der Inhalt geschützt.

In diesem Falle sei die Kommunikation über die beliebte Chat-App weniger verwerflich, sagt Baeriswyl. Das Problem: «Meistens weiss man ja nicht, ob der Empfänger auch regelmässig Updates macht.»

Auch mit der doppelten Verschlüsselung ist fraglich, wie sicher die Patientendaten tatsächlich sind. Erst im Januar haben Forscher eine neue Sicherheitslücke bei der Verschlüsselung bei Gruppenchats entdeckt. Theoretisch wäre es dadurch möglich, Mitglieder ohne Einladung und Kenntnis des Gruppenadministrators in eine Gruppe zu bringen, schreibt die Zeitung «Handelsblatt». Damit wäre die Kommunikation innerhalb des Gruppenchats offen für einen Eindringling.

Die Schweizer Ärzteorganisation FMH empfiehlt seinen Mitgliedern, vertrauliche medizinische Informationen nur über sichere Verbindungen oder in verschlüsselten Dokumenten auszutauschen. Ansonsten sei es äusserst wichtig, Patienten-Initialen, Geburtsdatum, Beruf und Wohnort wegzulassen oder abzuändern. Fotos von Patienten hätten auf dem privaten Handy ausserdem nichts zu suchen. 

Keines der angefragten Spitäler wollte auf Anfrage Kenntnis davon haben, dass das Personal in der internen Kommunikation auf Apps wie WhatsApp zurückgreift. Beim Kantonsspital St.Gallen ist der Austausch von Patientendaten nur über geschützte Kommunikationswege wie dem gesicherten Mail-System erlaubt. Sprecher Philipp Lutz fasst zusammen: «Ganz ausschliessen, dass trotzdem in Einzelfällen Daten auch ‹ungeschützt› zum Beispiel via WhatsApp ausgetauscht werden, kann aber wohl niemand im Gesundheitswesen.»

Unbestritten ist: Chat-Apps können Pflegepersonal und Ärzte im Arbeitsalltag unterstützen. Um dabei den Schutz sensibler Daten zu gewähren, setzten mehrere Schweizer Gesundheits-Akteure auf spezialisierte Nachrichten-Apps. Beim Kantonsspital Zug, dem Kinderspital Zürich und der Spitex Zürich Limmat komme dazu die App des Schweizer Unternehmens Qnnect zum Einsatz, schreibt die Online-Plattform medinside. Auch die Solothurner Spitäler testen momentan zwei Anbieter für einen eigenen Messenger-Service, der die interne Kommunikation ergänzen soll. 

Facebook überlegt, Werbung auf WhatsApp zu schalten

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Instagram vs. Realität – 14 Vorher-nachher-Bilder mit lächerlich grossem Unterschied

Link zum Artikel

Das Huber-Quiz: Dani ist zurück aus den Ferien. Ist er? IST ER?

Link zum Artikel

Super-GAU für Huawei? Das müssen Handy- und PC-User jetzt wissen

Link zum Artikel

Perlen aus dem Archiv: So (bizarr) wurde 1991 über den Frauenstreik berichtet

Link zum Artikel

Strache-Rücktritt: Europas Nationalisten haben einen wichtigen General verloren

Link zum Artikel

8 Gerichte, die durch die Beigabe von Speck unwiderlegbar verbessert werden

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Nach Maurers Englisch-Desaster: Jetzt nimmt ihn Martullo in die Mangel (You Dreamer!😂)

Link zum Artikel

Steakhouse serviert versehentlich 6000-Franken-Wein – die Reaktionen sind köstlich

Link zum Artikel

13 Cartoons, die unsere Gesellschaft auf den Punkt bringen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

55
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
55Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jay! 16.03.2018 11:22
    Highlight Highlight Wir nutzen bei uns die erwähnte Qnnect App. Die kann noch viel mehr als nur Chat. Hat auch noch einen Newsfeed wo wir liken und kommentieren können. Coole Mitarbeiter-App.
  • Moelal 15.03.2018 19:31
    Highlight Highlight Hat schon mal jemand ein Röntgenbild gefaxt? Kennt jemand ein Fax, in den ein Röntgenbild passt?

    Es gibt natürlich noch das Mail und wenn jetzt alle aufschreien: es gibt ein verschlüsseltes System: .hin.ch....
  • Der_Mario 15.03.2018 19:11
    Highlight Highlight Sollte ein Arzt Bilder von Wunden oder Röntgenbilder ohne personifizierte Patientendaten per Whatsapp verschicken, sehe ich keine grosse Problematik darin. Sobald aber sensible Daten verschickt werden muss zwingend beim Datenschutz grösste Sorgfalt angewendet werden. Hier ist Whatsapp sicher der falsche Weg.
  • Follower 15.03.2018 17:29
    Highlight Highlight Der Datenschutz richtet sich nach dem medizinischen Personal oder anders gesagt; wenn medizinisches Personal mit Patientendaten nicht vertrauensvoll umgeht, nützt der beste Datenschutz nicht und WhatsApp ist da noch ziemlich sicher.
  • m.e. 15.03.2018 17:10
    Highlight Highlight in der regel ist der patient nicht wichtig - sprich wenn es um ein röntgenbild oder eben eine wunde geht, ist weder name noch sonst etwas notwendig. wenn dann ein anonymisiertes röntgenbild verschickt wird hat fb, nsa usw. einfach ein weiteres bild, welches zuhauf im internet zu finden ist. problematisch wird es erst, wenn rückschlüsse auf den patienten gezogen werden können.
    • α Virginis 15.03.2018 17:56
      Highlight Highlight @m.e.: Naja, ohne persönlicher Angaben, in welcher Form auch immer, macht so ein Bild eben keinen Sinn, deshalb werden diese Bilder (oder was auch immer) MIT den grundlegenden oder notwendigen Patientendaten versendet.

      ...schöne neue Welt^^
    • m.e. 15.03.2018 20:26
      Highlight Highlight naja, ich verschicke meine daten anonym. kommt natürlich auch auf den fall an, aber ein name nützt einem selten etwas.
  • Snowy 15.03.2018 16:33
    Highlight Highlight Wenn beim Röntgenbild die Patientendaten abgedeckt werden, sehe ich kein Problem, wenn solche Röntgenbilder zwecks Zweitmeinung unter Ärzten via Whatsapp (automatisch Peer to Peer verschlüsselt) ausgetauscht werden.
  • azoui 15.03.2018 16:15
    Highlight Highlight Die einen versenden Penis-Bilder, die anderen Röntgenbilder.
    Jedem das seine.
  • El Pepe 15.03.2018 16:13
    Highlight Highlight So lange die namen entfernt wurden sehe ich da kein problem!
  • Guy Incognito 15.03.2018 16:10
    Highlight Highlight Da das analoge Netz abgeschaltet wurde geht Fax nun auch via IP und ist wohl noch weniger geschützt als Whatsapp.
  • Armend Krasniqi 15.03.2018 15:34
    Highlight Highlight Wenn ihr wüsstet wie unsere Armee ohne private Handys der AdAs aufgeschmissen wäre und was da alles per Whatsapp verschickt wird.
    • SeineEminenz 16.03.2018 08:34
      Highlight Highlight Unsere einheit benutzt blackberry messenger. Angeblich unknackbar
    • Zap Brannigan 16.03.2018 19:15
      Highlight Highlight Was sollen die auch sonst tun? Die leidigen SE235 funkten mindestens bei und (Gebirgstruppen) etwa so weit, wie man sie werfen kann.
    • Armend Krasniqi 16.03.2018 23:05
      Highlight Highlight @Zap

      Words! Hahahahaha die SE235😂👍🏻
  • mrgoku 15.03.2018 15:02
    Highlight Highlight Kann jemand Apps Programmieren? Habe da eine Idee die $$$$ bringen könnte und das schon seit einiger Zeit. Eine App für Ärzte und deren Patienten wo man eben solche Sachen sorglos zustellen kann. Eine Art Datenbank. Der Arzt hat diese bei sich auf dem Rechner, der Patient aber auch. Netter Nebeneffekt, die Patienten hätten eher unter Kontrolle ob alles was verrechnet wird auch tatsächlich so ist... Nebeneffekt des Nebeneffekts: Kostenreduktion im Gesundheitswesen und mehr Kontrolle bei den Ärzten :D

    So... wer ist dabei? :)
    • Snowy 15.03.2018 16:36
      Highlight Highlight Gibts bereits.
      Musste mal meinem Arzt ein Bild via einer solchen Datenbank einsenden.

      http://imito.io/backup/de/products/#features
    • mrgoku 15.03.2018 16:40
      Highlight Highlight ach... $$$ traum futsch... :(
    • Jay! 16.03.2018 11:25
      Highlight Highlight imito ist cool. Schweizer Startup. Qnnect nutzen wir bei uns auch. Ist mehr eine datensicheres, mobiles Intranet. Geht alles viel Effizienter und die E-Mails verringern sich massgeblich. Zeitgemäss halt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rolf.iller 15.03.2018 14:53
    Highlight Highlight Also What's up zu nutzen scheint mir eine zeitgemässe und sichere Lösung zu sein, gerade weil ende zu ende verschlüsselt. Die Firma hat auch die Kapazität entdeckte Lücken zu entdecken und rasch zu schliessen. Wäre dies eine kleine CH-Insellösung hätte ich da deutlich mehr Zweifel.
    • rolf.iller 16.03.2018 03:40
      Highlight Highlight Na toll, dann viel Glück damit, die Welt davon zu überzeugen, einen OS Chat wie Signal oder was ähnliches zu verwenden.

      Whatsapp verwendet sogar dieselbe Verschlüsselung wie Signal/Open Whisper.

      Natürlich steckt Whatsapp voll von Backdoors und die Amis/Russen/Chinesen lesen alles mit und planen ihre Attentate mit Medizindaten. Wenn Du auf dem Paranoia level angekommen bist, solltest du das mit dem Internet aufgeben und Schafe züchten gehen.

      Wenn ihr superintelligenten Menschen es schafft, uns Dumme von toller OS Crypto zu überzeugen, fände ich das toll. Bis es soweit ist, nutzt Whatspp.
  • herrkern (1) 15.03.2018 14:50
    Highlight Highlight WhatsApp verwendet Ende-zu-Ende Verschlüsselung. Das so sicher wie nur irgendwas. Noch besser wäre, die "Signal" App zu verwenden.
    • rolf.iller 16.03.2018 03:48
      Highlight Highlight "nach dem Empfang liegt alles (!) in Plaintext vor"?
      Ja, Dein Hirn mag irgendwie Plaintext. Ich finde es immer wahnsinnig schwierig, Cyphertext im Kopf zu entschlüsseln. Solang du nicht als Cyborg mit Cryptochip im Kopf rumläufst, wird wohl zwangsläufig das Zeugs auf dem Gerät zwischenzeitlich unverschlüsselt rumliegen, so dass die Spyware auf Deinem Phone das ganze an die NSA schickt. Aber auch Cyborgs wird es nicht besser gehen, für die wird das die Spyware im Cryptochip im Kopf übernehmen.
  • p4trick 15.03.2018 14:47
    Highlight Highlight Seit wann haben Röntgenbilder Name und Adresse eines Patienten drauf? Wenn Ärzte eine Zweitmeinung einholen sollte das auf dem schnellsten Weg passieren. Ein Röntgenbild hat per se keine persönlichen Daten drauf also ist das teilen per Whatsapp legitim.
    Wenn Ärzte eine Zweitmeinung einholen ist das sehr gut und positiv für den Patienten. Dass sie sowas einfach machen können erleichtert dieser wichtige Prozess, was dazu führt, dass eine Zweitmeinung einholen häufiger genutzt wird. Also alles gut
  • The Hat Guy 15.03.2018 14:44
    Highlight Highlight «Meistens weiss man ja nicht, ob der Empfänger auch regelmässig Updates macht.»

    Doch, weiss man. Whats-App zeigt für jeden Chat an, ob End-zu-End-Verschlüsselung aktiv ist oder nicht.
  • drjayvargas 15.03.2018 14:44
    Highlight Highlight Wieso nicht einfach Threema?!
    • Snowy 15.03.2018 16:39
      Highlight Highlight Vielleicht weil da niemand dabei ist ausser Nerds, Drogendealer und Freaks (positiv gemeint im Sinne von early adapters)? ;)
  • Iltis 15.03.2018 14:43
    Highlight Highlight Meiner Meinung nach ist es absolut fahrlässig, grundlegende (gesetzlich verankerte) Dienstleistungen wie Gesundheitswesen oder Schulwesen mit Werkzeugen "zu betreiben" welche wir nicht im Griff haben/kontrollieren.
  • Rumpelstilzchen 15.03.2018 14:43
    Highlight Highlight Fax (Nummer vertippt) und Post (Brief verloren, Briefkasten ausgeräumt) ist bestimmt nicht sicherer.
    • aglio e olio 15.03.2018 15:22
      Highlight Highlight Nummernspeicher
      Einschreiben
      ;)
  • Asmodeus 15.03.2018 14:40
    Highlight Highlight Die Daten sind privat.

    Nur der Sender, der Empfänger, Facebook und die NSA haben so alle meine Daten;-)
  • Don Alejandro 15.03.2018 14:33
    Highlight Highlight Wenn es nun Ende Mai wäre, es sich um einen EU-Resident handeln würde und dieser kein Einverständis für den Versand per WhatsApp gegeben hätte...uiui dänn hätte es teuer werden können für den Arzt. #DSVGO
  • Iltis 15.03.2018 14:33
    Highlight Highlight Es gibt gute, sichere, moderne Alternativen. Wer einem Messenger den Fax oder die Brieftaube gegenüber stellt ist entweder dumm oder unwillig Lösungen zu finden.
  • α Virginis 15.03.2018 14:10
    Highlight Highlight So begrüssenswert der direkte Datenaustausch zwischen Ärzten is, so problematisch ist der Einsatz öffentlicher Plattformen, wie WhatsApp & Co. Als ehemaliger IT-Manager im Bereich Klinische Forschung kenne ich die Ansprüche an die EDV, Beipackzettel und Etiketten eines Medikaments. Alles FDA, sehr streng!

    Als kleine Anregung:

    Wieso gibt es eigentlich keine Softwarefirma, welche ein "Ärzteforum" entwickelt, welches, - isoliert vom Rest - über VPN funktioniert, und bei dem sich nur akkreditierte Mediziner anmelden können?

    Denke, da wäre viel Geld drin, auch bei kleinen Einzelbeträgen...
    • Makatitom 15.03.2018 15:29
      Highlight Highlight Kennst du HIN?
    • Slavoj Žižek 15.03.2018 15:46
      Highlight Highlight Threema bietet genau sowas an.
      https://work.threema.ch/
    • Snowy 15.03.2018 16:40
      Highlight Highlight WhatsApp eine öffentliche Plattform??
    Weitere Antworten anzeigen
  • pedrinho 15.03.2018 13:58
    Highlight Highlight All die erwaehnten systeme sind als so weit "sicher"
    anzunehmen.

    Die unsicherheit sitzt wie gehabt vor dem pc bzw. haelt das phone in der hand.

    "Auch die Solothurner Spitäler testen momentan zwei Anbieter für einen eigenen Messenger-Service, der die interne Kommunikation ergänzen soll."

    hoffentlich testet ihr auch die sicherheit der abgelegten texte und bilder, damit diese nicht wie ueblich automatisch und unverschluesselt auf irgendeiner G- oder Ei-wolke "gesichert" werden.


  • Der Tom 15.03.2018 13:43
    Highlight Highlight Also ist Fax oder Post sicherer? Am besten zuerst vom Gehilfen kopieren und von der anderen Gehilfin faxen lassen? Fax kommt bei der anderen Ärztin im Faxgerät an und liegt dort bis der Arztgehilfe das Papier sieht und der Ärztin aufs Pult legt. Etwas so oder?
    • locheha1 15.03.2018 13:57
      Highlight Highlight Wir du richtig erwähnst ist die"Verteilung" der persönlichen Daten überschaubar, bei Whatsapp mit Sicherheit nicht. Die von dir aufgeführten Gehilfen und Praxismitarbeiterinnen kennen die Patienten wahrscheinlich eh. Und ja, ich vertraue der Post insofern, vor allem bei Einschreiben.
    • The Destiny // Team Telegram 15.03.2018 14:01
      Highlight Highlight Selbstverständlich ist das besser, Facebook gehen Krankenakten schließlich nichts an!
    • α Virginis 15.03.2018 14:14
      Highlight Highlight @Der Tom: Der Weg über Fax und Post ist allemal sichefrer als das Internet. Nichts desto trotz bestehen für das gesamte Document Management Vorschriften und Regeln, die weltweit von der FDA festgelegt werden. Arzthelfer und Helferinnen unterstehen derselben Schweigepflicht, wie es die Ärzte tun.
    Weitere Antworten anzeigen
  • locheha1 15.03.2018 13:36
    Highlight Highlight Das Problem ist ja nicht die Verschlüsselung, dies hat WhatsApp wahrscheinlich im Griff. Aber Whatsapp lädt die Kontaktdaten vom Smartphone hoch. Es ist leicht vorauszusehen, was passiert, wenn beispielsweise ein Psychiater die Daten seiner Patienten in Whatsapp pflegt. Die Nicht-Ärtzte-Kontakte dürften dann wohl Menschen mit psychischen Problemen sein. Ob dies im Sinne der Patienten ist!?
    • pedrinho 15.03.2018 14:15
      Highlight Highlight whatsapp hatte ein super konzept, sicher und gut durchdacht. ....doch dann "release the kraken",

      facebook sorgt dafuer, dass..... aber was ist heute schon wirklich sicher, oder was bedeutet sicher

      https://www.forbes.com/sites/thomasbrewster/2017/01/22/whatsapp-facebook-backdoor-government-data-request/#2203075d1030
    • mollybon 15.03.2018 14:15
      Highlight Highlight Ganz genau. Ausserdem befinden sich die WhatsApp-Server in den USA, wo ja bekanntlich der Patriot Act gilt. Was ich nicht ganz verstehe, ist, warum nicht einfach Dienste wie z.B. Threema verwendet werden. Alternative gäbe es ja genug.
    • The Hat Guy 15.03.2018 14:41
      Highlight Highlight Ihre Aneinanderreihung von Worten macht zwar nur beschränkt Sinn. Was ich aus Ihrer Aussage verstanden habe, ist aber eine komplett andere Problematik. Es geht ja nicht darum, dass Ärzte, die Kontaktdaten von Patienten im Handy speichern, sondern dass sie sich per Whats-App über Patienten austauschen.
      Bei Social-Media- und Messenger-Apps die Kontaktdaten auslesen ist immer Vorsicht geboten. Man möchte wohl kaum auf Linked-In eine Vernetzungsanfrage erhalten, vom Anwalt an den man sich im Vertrauen wendet.
    Weitere Antworten anzeigen

Die wohl berühmteste Katze der Welt ist nicht mehr: Grumpy Cat ist tot

Traurige Nachricht aus den USA: Grumpy Cat, mürrische Katze und Internet-Phänomen, ist tot. Sie starb am Dienstagmorgen trotz «der Pflege von Top-Tierärzten und ihrer liebevollen Familie» in den Armen ihrer Katzenmutter Tabatha Bundesen, wie diese über ihren Twitter-Account bekanntgab. Grumpy starb laut der Mitteilung an den Folgen einer Harnwegsinfektion. Sie wurde sieben Jahre alt.

Katzenmutter Tabatha Bundesen schreibt weiter:

Grumpy Cats erstes Foto wurde am 22. September 2012 auf Reddit …

Artikel lesen
Link zum Artikel