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FILE - This Feb. 17, 2016 file photos an iPhone is seen in Washington. The dispute over whether Apple must help the FBI hack into a terror suspect's iPhone is about to play out in a Southern California courtroom. The hearing Tuesday, March 22, in U.S. District Court in Riverside is the first in the battle that has seen Cook and FBI Director James Comey spar over issues of privacy and national security. (AP Photo/Carolyn Kaster,File)

Ungenügend! Ein mehr als vierstelliger Code, mit Zahlen und Buchstaben, schützt vor fremdem Zugriff.
Bild: Carolyn Kaster/AP/KEYSTONE

Good News: Das FBI kann nur alte iPhones knacken

Wie es das Apple-Handy eines Terroristen entschlüsselt hat, will die US-Bundespolizei nicht verraten. Doch laut Behördenchef Comey funktioniert die Methode auf neuen Modellen nicht.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die technische Lösung, mit der das FBI den Passwort-Schutz des iPhone 5c eines toten Attentäters geknackt hat, funktioniert nur bei alten Apple-Handys. Die Methode wirke weder bei Geräten der 6er-Reihe, noch beim iPhone 5s, sagte FBI-Chef James Comey bei einem Auftritt am Kenyon College in den USA.

Die Behörden hätten noch keine Entscheidung dazu getroffen, ob Apple über die technischen Einzelheiten des Vorgehens aufgeklärt werde, sagte Comey weiter. Wenn die vom FBI verwendete Methode eine Schwachstelle in Apples Software ausnutzt, könnte der Konzern diese schliessen. Eine erneute Anwendung der Technik wäre damit nicht mehr möglich.

Laut FBI-Chef darf es keine «absolute Privatsphäre» geben.

Die US-Ermittler hatten die Lösung bei einem externen Dienstleister eingekauft, nachdem Apple sich geweigert hatte, sie beim Aushebeln der Passwort-Schutzes zu unterstützen.

Das Unternehmen hatte dem FBI zunächst dabei geholfen, so viele Daten wie möglich zu sichern. Offenbar waren weitere Versuche, Daten aus dem Gerät zu extrahieren, gescheitert, weil ein FBI-Mitarbeiter ein Passwort geändert hatte, das für die weitere Vorgehensweise wichtig gewesen wäre.

Keine «absolute Privatsphäre»

Der wochenlange Streit zwischen Apple und dem FBI hatte weltweit für viel Aufsehen gesorgt.

Der US-Konzern hatte argumentiert, die vom FBI eingeforderten Hilfsmassnahmen hätten in dem Fall bedeutet, eine Hintertür zum iPhone-Betriebssystem zu schaffen. Laut FBI sollte die so konstruiert werden, dass sie sich nur auf dem fraglichen Gerät funktioniert hätte.

Nach Apples Ansicht wäre das aber zu gefährlich gewesen. Es hätte die Gefahr bestanden, dass eine nach den Vorgaben des FBI entwickelte Software in fremde Hände gelangt und so manipuliert worden wäre, dass sich damit auch andere iPhones hätten entschlüsseln lassen.

Comey konterte bei seinem Auftritt, es dürfte keine «absolute Privatsphäre» geben, bei der Daten auf Smartphones auch zum Wohl der öffentlichen Sicherheit nicht für Behörden zugänglich wären.

(mak/dpa)

Apple vs. FBI: Die Vorgeschichte

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • C0BR4.cH 08.04.2016 09:50
    Highlight Highlight Klar. Nur alte iPhones. Wers glaubt xD
    • @schurt3r 08.04.2016 09:53
      Highlight Highlight Informatik ist keine Glaubensfrage ;-)
    • C0BR4.cH 08.04.2016 10:11
      Highlight Highlight Genau : )
      Denn es gilt, ALLES ist knackbar. Frag sich nur wie lange es geht, bis es jemand entdeckt.
    • zeromg 08.04.2016 13:50
      Highlight Highlight Habe es heute in der Migros gesehen. Scheint sympatisch zu sein. :-)

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