Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Parler wehrt sich gegen Abschaltung – und verklagt Amazon



Die bei Anhängern von US-Präsident Donald Trump beliebte Twitter-Alternative Parler geht gerichtlich gegen die Sperrung ihrer Plattform auf den Servern von Amazon vor.

In der am Mittwoch (Ortszeit) bekanntgewordenen Klageschrift argumentiert forderte das Unternehmen, dass Amazon Web Services die Abschaltung zurücknehme und den Dienst wieder online gebe.

epa08931437 A photo illustration shows the logo of Conservative social media application (app) Parler on a computer and mobile telephone screen, in Paris, France, 11 January 2021. Parler, widely used by conservatives and supporters of US president Donald Trump, has gone offline after Amazon terminated its web hosting services for the app - which comes after Google and Apple blocking it from their online application stores, in response to the threatening  content shared on the platform. In the aftermath of the 06 January mob attack on the US capitol building, it has been determined that threatening rhetoric had been shared on the Parler platform inciting violence in the lead-up to that day.  EPA/IAN LANGSDON

Die soziale Plattform Parler wurde 2018 gegründet. Bild: keystone

Amazon habe seinen Vertrag gebrochen habe, indem es das Unternehmen abgeschaltet habe, hiess es weiter. Amazon hatte, wie zuvor bereits Google und Apple, das Herunterladen der Blog-App blockiert.

Das Unternehmen führte an, dass die Plattform keine ausreichenden Regelungen zum Schutz vor gefährlichen Inhalten biete. Amazon nannte als Beispiel etwa Beiträge wie «Nur ein toter Demokrat ist ein guter Demokrat. Kill'em all.» Parler betonte nun allerdings, die meisten problematischen Beiträge seien entfernt worden. Beleidigungen – wie etwa gegen die ehemalige First Lady Michelle Obama – seien zwar hasserfüllt, aber durch die Verfassung geschützt.

Twitter hatte am Freitag Trumps privaten Account dauerhaft gesperrt. Wenige Tage nach dem Sturm aufs Kapitol durch Trump-Anhänger begründete der Kurznachrichtendienst den Schritt damit, dass Trumps jüngste Tweets das Risiko einer weiteren Anstiftung zu Gewalt erkennen liessen. (saw/sda/reu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Trump-Anhänger stürmen Kapitol

12 Dinge, die du während eines Video-Chats nicht machen solltest

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Nase voll von WhatsApp? So löschst du die Messenger-App RICHTIG

Möchtest du von WhatsApp zu Signal oder Threema wechseln? Einfach WhatsApp auf dem iPhone oder Android-Handy löschen und die neue Messenger-App installieren, reicht nicht. So geht's richtig.

WhatsApp ändert mal wieder seine Nutzungsbedingungen. In einer Pop-up-Meldung weist die Messenger-App, die zu Facebook gehört, auf ihre aktualisierte Datenschutzrichtlinie hin. Für User in der Schweiz ändert sich mit den neuen AGB, die derzeit viele Menschen verunsichern, vordergründig nur wenig. Facebook erhält zwar gewisse WhatsApp-Nutzerdaten, darf diese bei uns aber nicht für seine personalisierten Anzeigen nutzen. Diese Regelung gibt es schon länger. Stossend ist somit primär, dass …

Artikel lesen
Link zum Artikel