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Bild: Selbst geknipst mit dem Handy. Also Finger weg, das Bild gehört watson! Kleiner Scherz ...

Konzern versus Kleinstfirma

Threema: Wie eine 3-Mann-Bude Swisscom den Auspuff zeigt



Die Schweizer WhatsApp-Alternative Threema feiert 1,8 Millionen App-Downloads. Das entspricht gut vier Mal der Bevölkerung von Zürich.

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Threema wird von nur 3 Mitarbeitern entwickelt. Das macht 600'000 App-Downloads pro Mitarbeiter. Dies wiederum entspricht der Einwohnerzahl des Kantons Aargau.

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Bild: Shutterstock

Zum Vergleich: Swisscom meldet 555'555 Downloads ihrer Kurznachrichten-App iO – drei Mal weniger als Threema. Das entspricht immerhin der Bevölkerung von Zürich und Basel.

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Bild: Shutterstock

Swisscom hat rund 20'000 Mitarbeiter. Damit kommt iO auf 28 App-Downloads pro Mitarbeiter. Das entspricht der Einwohnerzahl der Bündner Berggemeinde Mulegns – das drittkleinste Dorf der Schweiz.

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Bild: Wikimedia.org/Tschubby

80 Prozent der Threema-Nutzer leben laut «NZZ am Sonntag» in Deutschland, nur rund 5 Prozent kommen aus der Schweiz.

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Bild: Shutterstock

Threema dürfte bislang rund 2,5 Millionen Franken eingenommen haben. Das reicht für eine Villa inklusive Lamborghini.

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Bild: foundwalls.com

Täglich werden 40 Millionen Nachrichten über Threema versendet und empfangen – und es werden immer mehr. Die Einnahmen fliessen daher in neue Server, statt in Luxusvillen und Sportwagen.

FILE - This March 23, 2012  file photo provided by software maker SAP shows one of the company's server rooms in Walldorf, Germany. SAP reports quarterly earnings on Tuesday, Jan. 21, 2014. (AP Photo/SAP, Reto Klar)

Bild: AP/SAP

Threema ist ein Zwerg verglichen mit WhatsApp: 465 Millionen Menschen chatten mit der weltweit populärsten Kurznachrichten-App. Wäre WhatsApp ein Land, würde die Schweiz 58 Mal hineinpassen.

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WhatsApp wurde bis zur Übernahme durch Facebook von 55 Mitarbeitern entwickelt. Das macht unglaubliche 8,5 Millionen WhatsApp-Nutzer pro Mitarbeiter. Dies wiederum, Sie haben es geahnt, entspricht ungefähr der Schweizer Bevölkerung.

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Übrigens: Nur China und Indien haben mehr Einwohner als WhatsApp aktive Nutzer.

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Bild: Shutterstock

Der Kaiser der Messenger hat mindestens 250 Mal mehr aktive Nutzer als Threema und 1000 Mal mehr als iO.

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Grafik: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pascal Müller 10.03.2014 19:02
    Highlight Highlight Der Vergleich mit den Swisscom Mitarbeitenden hinkt aber gewaltig. Es werden sich kaum 20K Mitarbeiter nur um iO kümmern...
  • MerlotCK 10.03.2014 14:24
    Highlight Highlight Ist doch ein toller, grafisch schön dargestellter Artikel. Diese ganze Kritik von wegen schlecht recherchiert hat hier überhaupt keine Relevanz.
    Danke.
  • Zeit_Genosse 10.03.2014 08:11
    Highlight Highlight Beim Grössenvergleich anzufangen ist doch ein guter Ansatz. Jetzt wird Swisscom ihr Konzept zu iO sicher rechtfertigen und innovativ entwickeln müssen. Solche Vergleiche, auch wenn nicht komplett und wissenschaftlich, treiben an, so dass die Schweiz auch im App-Markt visibel wird. In den USA würde jetzt die grössere Plattform vom grösseren Unternehmen gekauft. Könnte das auch in der Schweiz passieren?
  • @bamf4G 10.03.2014 00:33
    Highlight Highlight Lieber Oliver, liebe Watson-Redaktion

    Da ich die Hintergründe und Entwicklung von iO sehr nahe verfolge, bin ich von diesem "Topnews"-Artikel eigentlich recht enttäuscht. Kernthema ist ein Vergleich der Mitarbeiterzahl, der wirklich nichts aussagt, erst recht nicht, wenn man die Swisscom konzernweit betrachtet. Dass die Leute bei Threema einen super Job machen und von perfektem WhatsApp-Timing profitieren können, steht ausser Frage.

    Recherchiert wurde eigentlich nur sehr, sehr oberflächlich (steht implizit auch in den vorherigen Kommentaren von Oliver). Sonst wäre klar geworden, dass iO und Threema (zurecht) zwei verschiedene Anwendergruppen anvisieren. Vorteile bieten aber beide, da sie verschlüsselt sind (Threema sogar End-to-End, wie MyEnigma übrigens auch), keine Telefonbücher kopieren und ihre Server in der Schweiz haben und somit dem hiesigen Datenschutz-Gesetz unterstehen. Mit Blick auf das chinesische WeChat oder das russische Telegram (ihre Verschlüsselungsmethoden sind übrigens nicht unumstritten), ist es sicher auch wichtig zu wissen, wer hinter einem solchen Projekt steht, woher die Finanzen kommen und welche Interessen damit verbunden sind. Fragen, die kritischer Journalismus meiner Meinung nach stellen sollte.

    Ausserdem kann iO, das noch sehr am Anfang der Entwicklung steht, viel mehr als einfach nur Textnachrichten verschicken. So kann man schon heute z.B. weltweit gratis von App zu App telefonieren und mit Packages oder Swisscom Infinity-Abo sind sogar Anrufe in alle Schweizer Netze über die eigene Mobile-Nummer möglich (Packages kann man weltweit kaufen, auch nicht Swisscom-Kunden).

    Vieles bei iO und Threema ist noch in der Entwicklung und hat Nachholbedarf gegenüber Mega-Apps wie WeChat, WhatsApp & Co. Aber genau darum würde ich mir von Watson wünschen, dass ihr mit den Entwicklern direkt in Kontakt tretet und zeigt, was hinter den Kulissen läuft. Kleiner Tipp: Ihr erreicht sie via Twitter: @io_app / @ThreemaApp oder im Netz unter www.io.swisscom.ch bzw. www.threema.ch. Ich bin sicher, dass sie euch sehr gerne Auskunft geben werden.

    Ich freue mich auf die fundierte Fortsetzung...

    Liebe Grüsse
    @bamf4G
    • Oliver Wietlisbach 10.03.2014 07:42
      Highlight Highlight Lieber Erdenbewohner

      Vielen Dank für das ausführliche Feedback.

      Die Kernaussage ist, dass einer der grössten Schweizer Konzerne mit seinem Messenger iO mehr oder weniger erfolglos, eine kleine 3-Mann-Firma hingegen sehr erfolgreich ist. Die relative Erfolglosigkeit - also im Vergleich zu Threema - versucht Swisscom gerne mit den von dir genannten Argumenten schönzureden. Darauf fallen wir aber nicht rein ;)

      Ich habe Swisscom wiederholt (auch über Twitter) gefragt, wie viele aktive Nutzer iO hat. Eine aussagekräftige Antwort gab es nie. Es wurden nur Downloads bzw. aktivierte Accounts kommuniziert. Anfängliche Sicherheitslücken wurden gar abgestritten und dann still und heimlich geschlossen ...

      In diesem Listicle geht es weder um Hintergründe zu iO noch zu Threema. Es ist eben ein Listicle, kein Artikel. Wie bereits gesagt, werden wir gerne weiter fundiert über iO und Threema berichten, wie wir das bislang bereits tun: http://www.watson.ch/WhatsApp
    • @bamf4G 10.03.2014 11:08
      Highlight Highlight Danke für die Aufklärung mit dem Listicle - wieder was gelernt! ;-)

      Dass man mit viel Geld und medialer Aufmerksamkeit allein nicht zwingend erfolgreich ist, zeigt (leider) auch die Watson-App, die im Google Play Store nur auf 3,3 von 5 Sterne und "1.000–5.000 Installationen" kommt.

      Das ist vermutlich auch die viel beschriebene "Demokratisierung des Internets": Ein witziges YouTube-Video kommt innert Stunden auf mehr Views als die ganze Schweiz Einwohner hat. Das ist aber noch lange kein Garant für gute Qualität wie man am Beispiel WhatsApp sehr gut sieht: Deren App war und ist nach wie vor Marktführer in der westlichen Welt, obschon sie gravierende Sicherheitsmängel aufwies (früher wurde alles im Klartext ohne Verschlüsselung verschickt, auch heute noch kopieren sie das ganze Adressbuches in die USA, mangelnde Privacy-Einstellungen etc...)

      Eine spannende Hintergrundstory fände ich darum super!
      LG @bamf4G


      PS: Wo in der Schweiz bekomme ich eine Villa inklusive Lamborghini für 2,5 Mio. Franken? :D
  • beadini 09.03.2014 23:04
    Highlight Highlight Schlissendlich muss jeder für sich entscheiden welchen Messenger er und sein Umfeld nutzen wollen!
    Nun ergaben sich gute Möglichkeiten gewisse Themen zu durchleuchten und sich nochmals über die Nutzung von WhatsApp Gedanken zu machen.
    Ich nutze Threema schon länger und kann es sehr empfehlen!
    Ich unterstütze lieber eine Schweizerfirma. Das Thema Sicherheit und Privatsphäre wird uns noch länger beschäftigen. Auch darüber kann jeder selber entscheiden! Vorsorge ist allerdings angenehmer wie "Nachsorge" ...
  • Stephan Locher 09.03.2014 22:16
    Highlight Highlight Falls ihr mal dazu recherchiert: Ich fände es interessanter einen Vergleich zu sehen mit der Anzahl Mitarbeiter bei Swisscom welche für io zuständig sind und ob diese App ausserhalb der Schweiz überhaupt herubterladbar ist.
    Und die Info, ob io auch verschlüsselt ist und falls ja wie.
    • Oli Wietlisbach 09.03.2014 22:21
      Highlight Highlight Wir werden uns bald mit Swisscom unterhalten und diese Fragen dann hoffentlich beantworten können.

      Meines Wissens ist iO verschlüsselt. Es fehlt allerdings die Ende zu Ende Verschlüsselung, die Threema bietet.

      Bei beiden Apps ist das Problem, dass man die Implementierung der Verschlüsselung nicht vollständig überprüfen kann. Es könnten also in beiden Apps Hintertürchen bestehen ...
    • Oli Wietlisbach 09.03.2014 22:31
      Highlight Highlight Eine umfassender Bericht zur Sicherheit der unterschiedlichen Chat-Apps gibt es hier: https://missingm.co/2014/02/fighting-dishfire-the-state-of-mobile-cross-platform-encrypted-messaging/
  • Dominik Frommelt 09.03.2014 20:05
    Highlight Highlight Auch andere Schweizer Apps sind interessant, wie z. Bsp. www.scribby.ch
    • Philipp 09.03.2014 23:30
      Highlight Highlight Mich würde vor allem interessieren, wer denn diese 3 Schweizer sind, die diese App kreiert haben. Davon steht leider nichts. Oder habe ich den Artikel etwa nicht ordentlich durchgelesen?
    • Amgis 10.03.2014 15:29
      Highlight Highlight sorry, alles was nur apple unterstützt ist nicht fortschrittlich und somit auch nicht interessant
    • Frosch 11.03.2014 09:48
      Highlight Highlight Super spannendes inteligentes Spiel

Angreifer übernehmen WhatsApp-Accounts – mit diesem Trick

Die weltweite Corona-Krise führt unter anderem bei WhatsApp zu einem sprunghaften Anstieg der Nutzungszahlen. Das lockt auch Kriminelle an, die nun versuchen, fremde Accounts zu übernehmen.

Gerade in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverbot mit Freunden und Familienangehörigen, die nicht im eigenen Haushalt leben, werden digitale Kommunikationsmöglichkeiten immer wichtiger. Das lässt sich auch an den Nutzungszahlen von WhatsApp ablesen: 40 Prozent Zuwachs und mehr errechnete das Umfrageunternehmen Kantar im März, wie «TechCrunch» berichtet.

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