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Elon Musk gibt Interview, das seinen grössten Feinden zu denken geben sollte

Ein aktueller Artikel der «New York Times» über Elon Musk lässt tief blicken. Darin gehts ums Arbeiten am Limit, verhängnisvolle Tweets und Drogen.

17.08.18, 10:48 18.08.18, 09:24


«Das vergangene Jahr war das schwierigste und schmerzhafteste Jahr meiner Karriere.»

Elon Musk

Sind es die ehrlichen Einsichten eines unverbesserlichen Workaholics oder ist es vor allem ein geschickter PR-Schachzug nach einem verhängnisvollen Tweet?

Fakt ist: Elon Musk steht an einem Wendepunkt. Was seine berufliche Karriere betrifft, wie auch die Gesundheit.

Vier Journalisten der «New York Times» konnten den Tesla-Chef in seinem Haus in Los Angeles zum Gespräch treffen. Was ihnen der 47-jährige Unternehmer erzählte, lässt tief blicken.

Ergänzt werden die sehr persönlichen Statements durch Angaben von nicht namentlich genannten Informanten, von Leuten, die aus Musks direktem Umfeld stammen.

screenshot: nytimes.com

Musk ist dem Zusammenbruch nahe

Auf die Frage der Journalisten, ob die Erschöpfung seine körperliche Gesundheit beeinträchtige, antwortet Musk: «Es ist nicht gerade toll, tatsächlich. Freunde, die vorbeigekommen sind, haben sich echt besorgt gezeigt.»

Musk, aus Südafrika stammend, hat es mit scheinbar unermüdlicher Arbeit zum Self-Made-Milliardär im Silicon Valley gebracht. Doch nun könnte er, der den Nimbus des Tech-Visionärs pflegt, dem Zusammenbruch nah sein. Oder zumindest mit den Nerven am Ende ...

Dies zeigte sich laut Schilderung in der «New York Times» an mehreren Stellen während des einstündigen Interviews, in dem er zwischen Lachen und Weinen schwankte und mehrmals von Emotionen überwältigt wurde. Etwa als er mit erstickter Stimme erzählte, wie er diesen Sommer beinahe die Hochzeit seines Bruders verpasst hätte. Als Trauzeuge.

Oder als er über seinen letzten Geburtstag sprach:

So verbrachte Musk den 47. Geburtstag

Am 28. Juni wurde Musk 47 Jahre alt. Den Journalisten erzählte er nun, dass er die gesamten 24 Stunden seines Geburtstages bei der Arbeit verbracht habe. «Die ganze Nacht – keine Freunde, nichts», zitiert ihn die «New York Times» (NYT) und als er dies sagte, habe er um Worte gerungen.

Es habe Zeiten gegeben, in denen habe er die Fabrik für drei oder vier Tage nicht verlassen. «Tage, an denen ich nicht nach draussen gegangen bin», sagte Musk. «Das ging wirklich auf Kosten meiner Kinder. Und Freunde treffen.»

Weiter verriet Musk, dass er in letzter Zeit bis zu 120 Stunden pro Woche gearbeitet habe. 

Seit 2001 habe er sich nicht mehr als eine Woche frei genommen – damals zwang ihn eine Malaria-Erkrankung ins Bett.

«Das Schlimmste ist aus der Sicht von Tesla vorbei», zitiert ihn die NYT. «Aber von einem persönlichen Standpunkt aus gesehen, kommt das Schlimmste noch.»

Sein problematischer Umgang mit Schlafmitteln

Um einschlafen zu können, wenn er nicht arbeite, nehme er manchmal das Schlafmittel Ambien, räumt Musk ein. «Es ist oft die Wahl zwischen kein Schlaf oder Ambien.»

Dabei handelt es sich um das in den USA und Europa meistverkaufte Schlafmittel. Der darin enthaltene Arzneistoff Zolpidem kann bei regelmässigem Konsum abhängig machen.

Und es gibt eine problematische Nebenwirkung: Wer Zolpidem-Tabletten schluckt, schläft nicht zwingend ein, sondern kann in einen halbwachen Zustand geraten. Bei Elon Musk könnte dies der Grund für überbordende nächtliche Twitter-Tiraden sein – oder diese zumindest verstärkt haben. Solche Bedenken sollen Mitglieder des Tesla-Direktoriums gegenüber einem nicht namentlich genannten Informanten geäussert haben.

Musk kifft, aber ...

Einigen Vorstandsmitgliedern soll auch bekannt sein, dass Musk gelegentlich in seiner Freizeit bewusstseinserweiternde Substanzen (auf Englisch: Recreational Drugs) konsumiert. Sprich: Der Tesla-Chef ist ein Gelegenheitskiffer.

Er sei aber nicht bekifft gewesen, als er den verhängnisvollen Tweet über den möglichen Börsenabgang absetzte, betont Musk gegenüber der NYT.

Und warum hat er für den Rückkauf der Tesla-Aktien den Wert ausgerechnet mit dem im US-amerikanischen Raum gebräuchlichen Codewort fürs Kiffen beziffert?

«Es schien ein besseres Karma mit 420 Dollar als mit 419 Dollar. Aber ich war nicht auf Gras, um das klarzustellen. Gras ist für die Produktivität nicht hilfreich. Es gibt einen Grund für das Wort ‹stoned›. Du sitzt da wie ein Stein.»

Hört Musk auf zu twittern?

Im Interview sagt Musk, dass er seinen folgenreichen Börsen-Tweet nicht bereue. «Warum sollte ich?»  Und er sagt, er habe keine Pläne, auf Twitter zu verzichten.

Auch wenn ihm genau dies einige Vorstandsmitglieder bereits nahegelegt hätten, schreibt die NYT. Musk solle das Twittern sein lassen und sich darauf konzentrieren, Autos zu bauen und Raketen zu starten, habe man ihm gesagt.

Hat sich Musk zu viel aufgeladen?

Musk habe im Gespräch «ein aussergewöhnliches Mass an Selbstreflexion und Verletzlichkeit» gezeigt, halten die Journalisten der NYT fest. Ausserdem habe der Tesla-Chef eingeräumt, dass seine unzähligen Führungsaufgaben einen hohen persönlichen Tribut fordern.

Die Tesla-Führung versuche schon seit Jahren, einen Chief Operating Officer (COO) oder eine andere Nummer 2 zu rekrutieren, um Musk von den Alltagsgeschäften zu entlasten. Bislang ohne Erfolg.

Laut NYT sagt Musk, er wisse nichts von einer aktuellen Suche nach einem Stellvertreter. Doch genau dies soll hinter den Kulissen ablaufen. Und nach seinen jüngsten Tweets seien die Bemühungen verstärkt worden.

«Wenn Sie jemanden haben, der einen besseren Job machen kann, lassen Sie es mich bitte wissen. Sie können den Job haben.»

Elon Musk quelle: nytimes.com

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Video: srf/SDA SRF

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Brikne, 20.7.2017
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113
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113Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dagobert Duck 18.08.2018 15:02
    Highlight Scheint, als könne er nicht mehr herunterfahren... Erinnerungen an Carsten Schloter, Ex (und der beste) Swisscom CEO, der sich das Leben genommen hat... Hoffe, dass Musk noch die Kurve bekommt.
    7 2 Melden
  • Billy the Kid 18.08.2018 10:05
    Highlight Dieser Personenkult um Musk ist doch lächerlich.
    Da gibts doch glatt Kommentarschreiber, die glauben, dass ohne Musk keine Elektroautos existieren würden oder ohne Steve Jobs keine Smartphones.
    Als würde der technische Fortschritt der Menschheit heute von einzelnen "Genies" abhängen. Die Leute haben teilweise keine Ahnung wie Forschung und Entwicklung heute stattfinden und wieviele Menschen daran beteiligt sind.
    17 44 Melden
    • Stirling 19.08.2018 12:15
      Highlight Doch es kommt auf genau diese einzelnen Menschen an. Denn alle die daran nur beteiligt sind, sind eben nur daran beteiligt und nicht die Macher die das ganze unermüdlich antreiben.
      3 2 Melden
    • Billy the Kid 19.08.2018 16:41
      Highlight @Stirling
      Angetrieben wird das ganze vor allem von der gnadenlosen Konkurrenz im Kapitalismus.
      Weder Steve Jobs, noch Musk haben ihre Produkte "erfunden", sondern waren / sind vor allem die Figureheads einer Marke, die gerade diesen Personenkult geschickt nähren um dem Produkt einen magischen Glanz zu verleihen, der sonst nicht vorhanden wäre.
      Was Forschung und Entwicklung anbelangt sind sie genauso auswechselbar wie jeder Produktionsleiter.
      Dieser Personenkult wurde ja auch schon von den Urgesteinen Ford oder Rockefeller betrieben...
      3 0 Melden
  • K O 18.08.2018 09:34
    Highlight Die Zukunft liegt im Wasserstoff.
    Unendlich verfügbar und lässt sich mit sauberem Strom herstellen.
    E-autos werden nur auf Kurzstrecken Zukunft haben.
    6 12 Melden
    • Alnothur 18.08.2018 12:41
      Highlight Die Herstellung von Wasserstoff hat einen schlechten Effizienzgrad, ebenso die anschliessende "Verbrennung". Ausserdem ist es verdammt mühsam zu speichern und hat eine lächerliche Energiedichte.
      15 1 Melden
    • Ghandi88 18.08.2018 13:40
      Highlight Beim verbrennen von Wasserstoffliegt der energiegrad bereits höher als bei Benzin:
      Benzin Brennwert 42,7–44,2 MJ/kg
      Wasserstoff Brennwert 141,8 MJ/kg
      Verbrennungsmotoren haben aber allgemein einen extrem schlechten Wirkungsgrad. So wäre die Nutzung von Brennstoffzellen um ein Vielfaches effizienter.

      Beim Verbrennungsmotor wird erst chemische Energie durch Verbrennung in thermische Energie und dann in mechanische Arbeit umgewandelt. Erst aus dieser wird im Generator Strom erzeugt. Eine Brennstoffzelle kann die Umformung ohne Umwandlung in Wärme und Kraft erreichen und ist dadurch effizienter.
      5 2 Melden
    • DerHans 18.08.2018 14:06
      Highlight Also wie jetzt!? Unentlich verfügbar aber muss trotzdem hergestellt werden!? Wasserstoff im PKW ist eine Todgeburt. Aber bitte, wer sein Geld beim Kauf und Unterhalt des H2-Fahrzeugs zum Fenster hinauswerfen möchte... Immerhin besser als einen Verbrenner.
      8 5 Melden
    • Alnothur 18.08.2018 18:48
      Highlight Ghandi88, den Kilowert zu nehmen ist hier total irreführend. Wasserstoff benötigt sehr, sehr viel Platz.

      Zudem kommt noch dazu dass, wenn wir vom Effizienzgrad sprechen, beim Wasserstoff nicht nur die Effizienz bei der Verbrennung, sondern auch jene bei der Herstellung gezählt werden muss. Vielleicht bekommt man dann noch irgendwann in den Griff, einen Behälter zu produzieren, durch dessen Wände Wasserstoff nicht kontinuierlich durchsickert...
      6 1 Melden
  • Ueli der Knecht 17.08.2018 14:42
    Highlight "«bewusstseinserweiternde Substanzen» (auf Englisch: Recreational Drugs)"

    Seltsame, m.E. falsche Übersetzung. ich würde das eher als "entspannende Drogen" bezeichnen.
    19 2 Melden
    • @schurt3r 17.08.2018 15:45
      Highlight Danke fürs Feedback.

      Habs leicht angepasst und auf den Wikipedia-Artikel verlinkt. Darin heisst es:

      «Recreational drug use is the use of a psychoactive drug to induce an altered state of consciousness for pleasure (...)»
      12 10 Melden
  • eBart is back 17.08.2018 14:33
    Highlight Nun, er ist 47. Da sollte er sich doch seinem Handeln bewusst sein... ich sehe Parallelen zu meinem Vater. Auch ein Workaholic und auch sehr erfolgreich, nicht gerade Milliardär, aber ihm geht's ganz ok.

    Sagt oft: gopf, ich bin erschöpft, nie richtig Ferien, Arbeit hier, Termin da (er ist Unternehmer, sein eigener Chef). Nimmt auch Schlaftabletten.

    Liebe Workaholics wie Musk und mein Vater: etwas weniger Gier (nach Geld, Ansehen, Heldentum, etc.) würde euch ganz gut tun. Ihr habt die Wahl, niemand zwingt euch. Die Welt dreht sich auch ohne euch weiter.

    Also hört auf zu jammern.
    64 35 Melden
    • El diablo 17.08.2018 17:54
      Highlight Ich finde es braucht solche Menschen. Ohne sie könntest du deine Kommentare nicht auf einem IPhone eintippen und hättest generell weniger Komfort. Das einzige was mich stört ist, wenn sie sich aufgrund dieses selber gewählten Lebensstils beklagen. Das macht Musk übrigens nicht, er sagt einfach, wie es ist. Jeder ist für sich selber verantwortlich :)
      42 13 Melden
    • eBart is back 17.08.2018 18:34
      Highlight Kein iPhone. Ist aber auch nicht wichtig. Weiss was Sie meinen.

      Mich regt ja genau das auf. Dass sie sich beklagen. Auch Musk (seit 2001 keine Ferien).

      Und was bringt es Steve Jobs dass er das iPhone erfunden hat? Mit 55 das Zeitliche gesegnet. Leben? Praktisch keines.

      Aber ja, wenn Leute das so wollen, nur zu.
      15 10 Melden
    • _kokolorix 17.08.2018 20:59
      Highlight So etwas tut keiner wegen Geldgier. Es sind 'Überzeugungstäter'. Meist ist nicht einmal der Glaube besser zu sein als andere, sondern schlicht das Unvermögen andere so hart zu fordern wie sich selber. Wie mein Chef es mal ausdrückte: Ich kann von keinem Angestellten verlangen neben dem Tagesgeschäft am Abend oder Wochenende Neues auszuprobieren, aber ich mache das gerne.
      18 0 Melden
    • eBart is back 17.08.2018 22:41
      Highlight Nehme an Ihr Chef beklagt sich auch nicht? Nimmt keine Schlaftabletten, kifft nicht, etc.?
      1 4 Melden
    • El diablo 17.08.2018 22:57
      Highlight @eBart Da hast du recht (Sorry, bleibe beim du, ist einfacher), nur wenige möchten so ein Leben. Jetzt kann man aber damit argumentieren, dass er mit seinem Einsatz und vielleicht unzufriedenen Leben milliarden anderen das Leben erlwichtert hat. Jobs ist nur ein Beispiel von vielen. Da könnte man noch die Gebrüder Wright, oder Carl Benz nennen. Die Welt braucht Pioniere, die nicht, oder nur teilweise in eigenem Interesse handeln.
      10 0 Melden
    • eBart is back 18.08.2018 09:29
      Highlight Die Welt braucht solche Leute. Aber jammern müssen sie trotzdem nicht. Klar, man könnte nun sagen, die Welt sei undankbar. Aber ja, das Leben ist kein Ponyhof. ;)
      1 6 Melden
  • Leckerbissen 17.08.2018 14:20
    Highlight Egal ob man ihn mag oder nicht, er verdient Respekt.
    Er hat versucht, Grosses zu bewegen. Ja, teilweise sogar bewegt. In Zeiten in denen die Unternehmen auf Sicherheit und Downsizing und Outsourcing bedacht sind, ist es noch bemerkenswerter, was er auf die Beine gestellt hat. Danke Elon, dass es auch zur heutigen Zeit noch Pioniere wie dich gibt.
    71 8 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 15:02
      Highlight Na ja, wenn man sich die Berichte und Aussagen der Beschäftigten in den Fabriken zugute führt, hat es der Gute tatsächlich nicht so mit der Sicherheit... Hetze gegen Gewerkschaften, zig-fach höhere Unfallrate als normal im Gewerbe, Massenentlassungen etc.
      20 22 Melden
    • Teslanaut 17.08.2018 17:23
      Highlight Mutzli, genau dies ist eines der Probleme die Musk beschäftigen, diese Lügengeschichten! Es gibt weder eine höhere Unfallrate noch Hetze gegen Gewerkschaften! Es ist schlicht der normale Alltag in einem Grossbetrieb - was könnte ich für Stories über meinen Arbeitsplatz schreiben .... Wenn man täglich gegen die Öllobby, Spekulanten und PR-Abteilungen der Verbrenner-Industrie ankämpfen muss zehrt dies an den Kräften.
      25 14 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 18:29
      Highlight @Teslanaut Lügengeschichten? Nicht das alles was erzählt wird stimmt, doch die Unfallrate wurde ja auch offiziell dokumentiert + die investigativen Reportagen haben da ein ziemlich eindeutiges Bild gezeichnet. Was die Hetze gegen Gewerkschaften angeht: Das kommt von keiner geringeren Quelle als von Musk selbst via Twitter... Wie etwa, dass Angestellten Aktien-Optionen entzogen würden, wenn sie sich organisieren etc.

      Bzgl. Unfälle siehe z.B. hier: https://amp.thedailybeast.com/tesla-veterans-reveal-fires-accidents-and-delays-inside-elon-musks-company?__twitter_impression=true gibt noch mehr.
      9 13 Melden
  • mxpwr 17.08.2018 14:16
    Highlight Ich verstehe nicht: Wieso wird Musk teilweise so verehrt und bejubelt? Ernst gemeinte Frage. Natürlich wünsche ich keinem, was Musk schildert, aber ich nehme an, die Chefs von anderen Autobauern arbeiten auch viel...?
    23 57 Melden
    • Gubbe 17.08.2018 14:52
      Highlight Es gibt halt solche, die halten ihn für den Strom-Messias. Er kommt vom IT-Business, hatte vom Rest des Autos eine Ahnung - aber eben nur die. Natürlich hirnt er an der Technik, um die versprochenen Absatzzahlen zu erreichen, und das schlaucht mächtig.
      7 6 Melden
    • Flötist 17.08.2018 14:58
      Highlight Du redest hier von unterschiedlichen Sachen. Er wird nicht bloss verehrt und bejubelt, weil er viel arbeitet, sondern weil er extrem viel im Automarkt bewegt hat: Es war Tesla, das die Elektroautos und selbstfahrenden Autos massiv angestossen hat. Das ist eine massive Leistung.
      32 5 Melden
    • Astrogator 17.08.2018 15:20
      Highlight @mxpwr: "aber ich nehme an, die Chefs von anderen Autobauern arbeiten auch viel...?" - tja, das ist die Frage. Ist Musk ein Weichei weil die viele Arbeit sein Sozialleben beeinträchtigt und sich auf die Gesundheit auswirkt, oder sind andere Manager schlicht Grossmäuler, die behaupten soviel zu arbeiten und noch Zeit für Familie und Freunde zu haben und selbstverständlich topfit zu sein.
      Wenn ein CEO beim Mittagessen über Geschäftliches redet, ist es Arbeitszeit, versuch das mal beim Chef für dich einzufordern wenn er mit dir in der Mittagspause über Geschäftliches reden will.
      19 4 Melden
    • DerHans 18.08.2018 14:08
      Highlight Naja die anderen Chefs sitzen grade in U-Haft oder sind vom der Bildfläche verschwunden.
      4 0 Melden
  • Sheldon 17.08.2018 14:07
    Highlight Ich habe nichts gegen Musk, aber ziemlich stark was gegen sektiererische Bewunderer, die keine Kritik an ihrem überhöhten Idol zulassen wollen.
    52 27 Melden
  • Stahu111 17.08.2018 12:53
    Highlight Was ist das für ein Blödsinn. Sind das unsere Visionäre, unsere Vorbilder? Arbeitet mal 120h die Woche und fragt dann nach der Produktivität. Überlegt irgend jemand was diese Aussagen Wert sind?
    Macht er etwa alles selber?
    42 45 Melden
    • Stefan Fennek 17.08.2018 14:29
      Highlight Ob sie es wahr haben wollen oder nicht, oft sind es ein paar wenige, die die Arbeit für viele erledigen. Musk macht vieles selber, ganz sicher. Und 120h können zusammenkommen. Ich selbst hatte meinen Peak bei 100h bevor ich zusammengeklappt bin. Ich habe Software für 10 Leute geschrieben und war auch noch stolz darauf. Niemand hats interessiert, niemand konnte das überhaupt beurteilen. Ist ja nur Software. Ich bin ganz sicher, auch in grossen Konzernen wird der effektive Job von wenigen erledigt.
      37 3 Melden
    • Flötist 17.08.2018 14:59
      Highlight Welcher Visionär hat bei seinen Visionen alles selbst umgesetzt? Nicht einer.
      8 13 Melden
  • DomKi 17.08.2018 12:45
    Highlight Gesundheit und Familie aufs Spiel setzen für den Erfolg? Nö...
    38 11 Melden
  • Chili5000 17.08.2018 12:45
    Highlight Um es klar zu stellen. "Wer Zolpidem-Tabletten schluckt, schläft nicht zwingend ein, sondern kann in einen halbwachen Zustand geraten" das habe ich noch nie gehört, weder steht etwas davon in den Nebenwirkungen noch hat mir mein Arzt je davon erzählt. Ich nehme diese Tabletten in unregelmässigen Abständen seit Jahren und muss dieser Behauptung widersprechen.
    22 15 Melden
    • @schurt3r 17.08.2018 13:06
      Highlight Es kommt auf die Dosierung an ;-)

      Schau mal hier:
      "Tripbericht von 20mg Zolpidem im Flugzeug"
      https://bit.ly/2w9Rrsx

      Oder hier, bei Eve & Rave:
      https://bit.ly/2MmavyO
      21 17 Melden
    • Chili5000 17.08.2018 13:28
      Highlight Du ziehst hier wirklich den Vergleich von jemandem, der schlafen möchte (wie Musk, ich und Millionen von Menschen) mit Leuten, die dadurch High sein möchten? Man kann jegliche Art von Medikamenten missbrauchen um High zu werden.
      23 5 Melden
    • @schurt3r 17.08.2018 14:05
      Highlight Nein, das tue ich nicht.

      Ich halte lediglich fest, dass die Einnahme von Zolpidem nicht zwingend zu Schlaf führt.
      20 19 Melden
    • Chili5000 17.08.2018 17:36
      Highlight Wenn man nicht schlafen will, dann sicherlich nicht...
      6 1 Melden
  • Stromer5 17.08.2018 12:43
    Highlight Was habt ihr eigentlich immer mit Musk und Tesla?
    Schätzungsweise jeden vierten Tag steht etwas darüber...
    Zur Info: Es gibt auch andere Automobilhersteller welche super Elektroautos bauen. Namentlich China ist auf der Überholspur, auch wenn es in Europa noch nicht ganz angekommen ist. Klar, die Autos von Tesla sind sportlich, sehen gut aus und mit allerlei Technik bestückt - aber sorry, dass ein Unternehmen nach so langer Zeit immer noch keinen Gewinn macht, zeugt auch von grossem Unvermögen und zeigt, dass die Firma alles andere als vollkommen ist. Rückrufaktionen gibt es auch schon...
    38 61 Melden
    • Chili5000 17.08.2018 13:29
      Highlight "Rückrufaktionen gibt es auch schon" Nenn mir bitte einen Automobilbauer, der keine Rückrufaktionen hat (und das beinahe jährlich)?
      33 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.08.2018 15:12
      Highlight "Es gibt auch andere Automobilhersteller welche super Elektroautos bauen."

      Welche?
      14 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.08.2018 17:30
      Highlight Tja, alle wollen. Aber wo sind sie denn die Fahrzeuge?
      15 5 Melden
    • petrolleis 17.08.2018 17:51
      Highlight ich weiss nicht ob besser, aber dieses konzept klingt interessant.
      https://sonomotors.com/de/sion.html/
      1 1 Melden
    • Stromer5 17.08.2018 20:06
      Highlight Im übrigen, der vw e-golf finde ich persönlich auch nicht schlecht.
      Bis auf das gewohnt, biedere Design...
      2 6 Melden
    • mbr72 18.08.2018 04:49
      Highlight Ein paar Leute hier sollten mal einen Realitätscheck machen. Was in China abläuft, scheint viele hier entweder nicht zu interessieren oder es fehlt das Wissen. zB Absätze aktuell an E-fahrzeugen 780'000 pro Jahr, nur ein Bruchteil davon ist Tesla. Deren WELTWEITER Absatz liegt gerade mal bei ca. 100'000 Fz.
      Und ein trotz skandalgebeuteltes Unternehmen wie z.B. VW setzt 6.3 Mio. Fz pro Jahr ab (mit 11 Mia. Gewinn) , mit einer dick gefüllten Kriegskasse. Sorry, aber glaubt ihr alle im Ernst, die geben den Markt einfach so her?
      Tesla ein Pionier? Ja, definitiv, das war's dann aber.
      3 1 Melden
    • DerHans 18.08.2018 10:07
      Highlight Mbr wie gut gefüllt war denn die Kriegskasse von Nokia damals?
      2 0 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.08.2018 10:42
      Highlight Hat denn jemand behauptet, dass Tesla ein e-mobil Monopolist werden würde? Oder was genau möchten Sie uns mitteilen?

      2019 wird Telsa ca. 400000 Fahrzeuge absetzen. Das ist mehr als respektabel. Die kritische Grösse liegt aber irgendwo bei 1m. Mal schauen.

      Die Chinesen sind so hoch subventioniert, dass sie gar nicht scheitern können.

      Die herkömmlichen haben das enorme Problem, dass Sie zwei stark unterschiedliche Geschäftsmodelle parallel fahren wollen. Und ihre Fertigungstiefe bei e-mobilen ist brutal niedrig.

      1 0 Melden
  • Gipfeligeist 17.08.2018 12:29
    Highlight Mit bewusstseinserweiterten Substanzen ist glaube ich weniger Marihuana, als Microdosing von z.b. LSD gemeint. Diese Drogen hemmen nicht die Arbeit, im Gegenteil, sie führen einen zu neuen Lösungsansätzen und sind im Silicon Valley nicht unüblich.
    45 6 Melden
    • @schurt3r 17.08.2018 14:07
      Highlight Sowohl als auch, würd ich sagen.
      11 7 Melden
  • ARoq 17.08.2018 12:27
    Highlight Zolpidem erklärt so einiges an Musks Verhalten in letzter Zeit. Ich wurde leider schon Zeuge davon, wie ein chronischer Gebrauch die Persönlichkeit verändert.

    Compendium:
    "Sonstige paradoxe und psychiatrische Reaktionen: Im Verlauf der Einnahme von Sedativa/Hypnotika wie Zolpidem können Symptome wie Nervosität, gesteigerte Schlaflosigkeit, Agitiertheit, Reizbarkeit, Aggressivität, Delirium, Wutausbrüche, Alpträume, Halluzinationen, anormales Verhalten und andere Verhaltensstörungen auftreten.

    Unerwünschte Wirkungen:
    Häufig: Halluzinationen, Unruhe, Alpträume, Depression."
    28 7 Melden
    • loquito 17.08.2018 12:53
      Highlight Zum Glück ist das böse Gras illegal und Zolpidem für jedermann mit Arztzeugnis nicht... 🤔
      50 6 Melden
    • redeye70 17.08.2018 13:32
      Highlight Würde einiges erkären. Gerade seine unkontrollierten Wutausbrüche auf Twitter. Würde besser die Finger lassen von solchen Dingen.
      8 6 Melden
    • Chili5000 17.08.2018 13:37
      Highlight Es ist schon speziell, wie viele Experten hier sind, die sich mit Schlaflosigkeit und den Medikamenten auskennen. Ich würde darauf tippen, dass keiner der Kommentarschreiber unter Insomnie leidet. Denn dann wüsstet Ihr, wie es sich anfühlt wenn man nach 2, 3 und Gott behüte 4 und mehr Nächten ohne Schlaf zur Arbeit fährt und im Büro vor dem PC sitzt. Schlafmittel wie Stilnox (Zolpidem) helfen einem, wenigstens eine Portion Schlaf zu bekommen um zu funktionieren. Das ist, wie alle Medikamente, keine Lösung für die Ewigkeit. Deshalb macht man auch eine Therapie mit dem Psychologen usw...
      15 4 Melden
    • nomoney_ nohoney 17.08.2018 14:40
      Highlight @chili
      Mir hat man mit Anfang 20 Stilnox verschrieben. Habs am Abend genommen und auch durchgeschlafen. Am nächsten Morgen bin ich mit dem Velo zur Arbeit gefahren, musste aber nach 20 Minuten wieder nach Hause weil ich mich nicht konzentrieren konnte. Was ich danach gemacht habe und wie ich zuhause angekommen bin weiss ich bis heute nicht. Hab die Tabletten dann auch in den Müll geworfen.
      Jeder reagiert anders auf Medikamente, du kannst nicht von deinen Erfahrungen auf alle anderen schliessen..
      12 0 Melden
    • ARoq 17.08.2018 14:42
      Highlight Chilli5000, du musst deinen Zolpidem-Konsum nicht rechtfertigen. Niemand hat dich angegriffen.
      19 4 Melden
    • Chili5000 17.08.2018 18:32
      Highlight @ARoq: du hast Recht, aber ich finde dieses ständige negative im zusammenhang einfach nur nervig. Diese Medis helfen auch Menschen aber das wir einfach nie erwähnt...
      3 2 Melden
  • Glücksbringer 17.08.2018 12:18
    Highlight Hier schreiben einige, als wäre Musk am Ende. So eine Krise kann zu einer guten Wende im Leben führen. Es wird Musk sicher gut tun, einzusehen, dass Freunde, Familie und ein etwas entspannteres Leben wertvoller sind, als nur arbeiten.
    Etwas kann ihm keiner nehmen: dass er die Autoindustrie gezwungen hat auf Elektrizität umzustellen und damit die Welt um einiges verbessert hat.
    52 7 Melden
    • koalabear 17.08.2018 12:45
      Highlight Es kommt darauf an, wie er weitermacht. Schafft er es, sein Leben umzukrempeln und sich die nötige Ruhe zu geben, dann kann er noch viel erreichen. Macht er so weiter, ...
      23 2 Melden
  • Rhabarber 17.08.2018 12:06
    Highlight Ich mag den Mann und bewundere ihn. Er versucht, etwas zu bewegen.
    Wenn ich nicht ganz daneben liege, verdanken wir ihm den Umbruch im Verkehr von Öl zu Strom. Auch wenn alles erst am Anfang steht. Denn seit den 70ern sah ich immer wieder Versuche und alle wurden von der Öl-Lobby vernichtet. Erst seit Musk mit seinem Tesla kam, klappt es. Das ist sicher auch eine Frage des Timings.

    Aber jemanden, der ehrlich versucht, die Welt ein Stück besser zu machen, sollte man respektieren. Nicht auf ihm rumtrampen. Abgesehen davon ist kein Mensch perfekt.
    538 53 Melden
  • Skeptischer Optimist 17.08.2018 12:00
    Highlight Das Ende der Fahnenstange ist offensichtlich erreicht.

    Es bleibt die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass Musk überhaupt in diese Höhe gehypt wurde.

    Dass er scheitern würde, war klar als er er allen Ernstes verkündete, dass seine Präsenz im Schlafsack in der Fabrik die Wende bringen könnte.
    27 108 Melden
    • stef2014 17.08.2018 12:33
      Highlight Ob er gescheitert ist oder nicht, wird sich noch zeigen. Ich würde mal noch nichts darauf verwetten. Man muss schon sehen, gegen welche Wirtschafts- und Politmächte er da ankämpft... dass dies nicht spurlos an ihm und Tesla vorbeigeht, war zu erwarten. Nicht zu vergessen, wie das Projekt Tesla stärker denn je den Fokus auf diese Art Autos gelenkt hat. Diesen Effekt sollte man nicht unterschätzen. Aber vlt wird ein anderer, unter anderem Namen, den Windschatten nutzen und den Durchbruch herbeiführen. Dessen Name wird dann in Erinnerung bleiben, nicht Musk. Aber eben, soweit sind wir nicht.
      18 4 Melden
    • redeye70 17.08.2018 13:26
      Highlight @stef2014
      Wo wurde Musk von der Wirtschaft und Politik bekämpft??? Das grenzt ja schon an Verschwörungstheorien. Noch nie wurde eine Firma derart kapitalisiert wie Tesla. Noch nie wurde eine Firma derart gehypt wie Tesla. Tesla hatte nie Probleme, Fabriken zu bauen. Tesla kann seine Fahrzeuge weltweit verkaufen, ohne dass eine Regierung irgendwo ein Verbot ausgesprochen hätte. Tesla bekam gigantische Geldmengen aus dem privaten Sektor von meist vermögenden und mächtigen Investoren. Bleibt doch mal auf dem Boden der Realität. Musk ist kein Weltretter.
      18 23 Melden
    • scarnuz 17.08.2018 13:31
      Highlight Lol, hat er das wirklich gesagt, das mit dem Schlafsack in der Fabrik und der Wende???

      Musk, ein begnadeter Visionär, der anscheinend aber noch nie etwas vom Peter-Prinzip gehört hat.

      Oder vielleicht doch, siehe SpaceX?
      3 2 Melden
    • Mutzli 17.08.2018 15:11
      Highlight @Stef2014 Auch wenn es sicher mächtige Lobby-Interessen gegen E-Autos gibt: Tesla wurde so gehypt und überkapitalisiert wie wohl selten noch eine Firma und profitiert immer noch von massiven Boni und Vorzügen, welche ihnen die US-Regierung zukommen lässt. Das gleiche gilt für SpaceX: Weil die NASA nicht mehr selber Raketen bauen darf und immer alles an den privaten Sektor ausgelagert werden muss, profitiert jetzt die Firma massiv + Steuererleichterungen etc.
      6 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.08.2018 15:13
      Highlight "Dass er scheitern würde, war klar ..."

      Soso. Ist er denn gescheitert?
      14 4 Melden
    • stef2014 17.08.2018 16:02
      Highlight Mutzli & redeye
      Dass er einerseits gehyped und finanziert wird, bedeutet nicht, dass andernorts bestehende Kräfte und Strukturen einfach so umgestossen werden können. Eure Argumentation hört sich so an, als hätte Musk alles und jeden auf seiner Seite gehabt, war aber nicht in der Lage, diesen Hype und Geldsegen wirtschaftlich sinnvoll zu nutzen. Und das zweifle ich stark an.

      Und btw, gegen Wirtschafts- und Politmächte (lies: bestehende Strukturen) anzukämpfen ist nicht gleichbedeutend mit bekämpft werden.
      3 4 Melden
    • ujay 17.08.2018 17:59
      Highlight @Optimist, oder, ein Kommentar eines 8 bis 17 Uhr Angestellten.
      4 2 Melden
    • _kokolorix 17.08.2018 21:14
      Highlight Wenn man bedenkt wie grandios Hayek mit seiner Smart Idee in der Autobranche gescheitert ist, ist Musk mit Tesla sehr weit gekommen. Es fahren viele Teslas weltweit, und ihre Besitzer sind mehrheitlich zufrieden, doch es sind halt bisher teure Luxusautos. Die Produktion so weit zu rationalisieren, dass die Autos auch für die Mittelklasse erschwinglich werden ist eine Herkulesaufgabe ohne Vorbild, aber der einzig logische nächste Schritt um die verkalkte Benzinergeneration endlich zum Rückzug zu bewegen
      4 1 Melden
    • Skeptischer Optimist 17.08.2018 21:37
      Highlight Dafür gibt's ein Blitzchen, @ujay
      0 2 Melden
  • hueberstoebler 17.08.2018 11:38
    Highlight der kerl ist ein stehaufmännchen. der ruht sich erst im grab aus..
    73 11 Melden
  • Pnesch 17.08.2018 11:37
    Highlight Hier ein eindrückliches Video bez. SpaceX. Dort hat er eine kompetente Mitarbeiterin.
    16 4 Melden
    • Flexon 17.08.2018 13:02
      Highlight @Pnesch
      Danke, wirklich sehenswert!
      2 0 Melden
    • Alnothur 17.08.2018 14:36
      Highlight Hab das Video jetzt nicht geschaut (Arbeit) aber, ja, Gwynne Shotwell leistet grossartige Arbeit als SpaceX-Präsidentin.
      3 0 Melden
  • Bynaus 17.08.2018 11:20
    Highlight Krasses Interview - da ist einer wirklich fertig! Vielleicht wäre es besser, wenn er Tesla bald jemandem übergeben (zumindest eine der beiden exekutiven Rollen, die er dort einnimmt) und sich auf SpaceX konzentrieren würde.
    40 5 Melden
    • Ich mein ja nur 17.08.2018 11:48
      Highlight Oder es wird einer, aus Sensations- oder anderen Gründen, fertig dargestellt. Hinter dem Misserfolg von Tesla stehen grosse Interessen.
      28 20 Melden
    • Bynaus 17.08.2018 12:49
      Highlight Ja gut, aber Musk hat das Interview ja selbst gegeben. Die Pausen, in denen er mit den Emotionen kämpft, sprechen für sich. Und wie ich ihn kenne, hätte er das auf Twitter schon richtig gestellt, wenn es nicht der Wahrheit entsprechen würde.
      12 1 Melden
  • DerHans 17.08.2018 11:18
    Highlight Wird was anderes erwartet? Da wird einer von allen Seiten (z.T unberechtigt) beschossen, kritisiert, belächelt und runtergemacht, obwohl er sein Menschenmögliches tut, um ein Unternehmen am Leben zu erhalten. Dass da kein Anderer gefunden wird ist ja klar, weil mehr als einen „dumme Latz“ haben dann doch nicht so viele drauf. Dummerweise hat sich Musk genau auf die Autoindustrie eingelassen, wo sich die Intelligenzbestien tummeln, die sich über PS und Hubraum profilieren. Sonst wäre er wohl nie auf so viel Widerstand gestossen.
    308 62 Melden
    • redeye70 17.08.2018 11:56
      Highlight In deinem Kommentar stimmen einige Sachen nicht. Musk ist ein Visionär, der eine enorme Dynamik in die Entwicklung der Elektroautos gebracht hat – unbestritten. Aber das macht ihn nicht automatisch zu einem guten Konzernchef. Warum setzte er auf volle Automation in der Produktion, entgegen der Erfahrungen der etablierten Autoindustrie? Das war sehr arrogant und belastet heute noch die Produktivität. Zudem hat er zu viel geredet und zu wenig geliefert. Statt sich mal auf die Autoproduktion zu fokussieren begann er neue Projekte mit Donnergetöse aufzuziehen.
      35 30 Melden
    • D(r)ummer 17.08.2018 12:25
      Highlight @redeye
      Automation, weil die Chinesen damit liefern. Und das nicht so schlecht angeblich.
      17 6 Melden
    • DerHans 17.08.2018 12:35
      Highlight Redeye, Sie haben nichts verstanden! Die renommierten Hersteller haben auch behauptet, E-Autos seien ein Ding der Unmöglichkeit. Das Selbe mit wiederverwendbaren Raketen. Wie wir sehen, stehen die „Renommierten“ mit dem Rücken zur Wand. Zeigen Sie mir bitte auf, was Musk angekündigt und nicht geliefert hat. Wenn sie dann schon dabei sind, machen sie gleich noch eine Liste mit all den Ankündigungen aus der deutschen Autoindustrie und was wirklich von all diesen tollen Konzepten geliefert wurde. Sie mögen E-Autos nicht? Dann behalten sie es für sich und hören sie auf solchen Quatsch zu verbreiten.
      31 13 Melden
    • redeye70 17.08.2018 13:13
      Highlight @(D)rummer
      Auch in China werden gewisse Arbeitsschritte von Menschen erledigt. Weil es einfach automatisiert nicht besser geht. Das ist ein Fakt.

      @DerHans
      Was Musk nicht liefert, sind zwei Dinge: die erforderliche Menge Autos und schwarze Zahlen. Tesla verbrennt Investorengeld im Milliardenbereich und schreibt immer noch rote Zahlen. Das ist nicht die Schuld der trad. Autobauer. Das nennt man unternehmerisches Unvermögen. Und wie kommen sie auf die Idee, ich möge E-Autos nicht? Ganz schön viel Interpretation ihrerseits!
      13 17 Melden
    • Alnothur 17.08.2018 14:39
      Highlight Also "Model 3"-Autos werden mittlerweile in mehr als ansehnlichen Stückzahlen geliefert, da ist kaum noch Rückstand gegenüber dem Plan...

      Warum nicht vollautomatisch? Nur weils die Konkurrenz auch nicht tut? Das "Swatch"-Projekt der Omega-Tissot, also die vollautomatische Produktion von Uhren, wurde damals auch von einigen als verzweifelte Spinnerei abgetan. Heute ists der weltgrösste Uhrenkonzern...
      9 5 Melden
    • DerHans 17.08.2018 15:07
      Highlight Redeye, sie werden staunen, auch bei tesla werden nicht alle arbeiten von robotern ausgeführt. Nennen sie mir einen Hersteller, der die nötige Menge E-autos liefert zurzeit? Keiner! Hinzukommt, dass sie gerne ein Model S/X bestellen können und innert normaler frist erhalten. Amazon, Zalando... haben wohl bewiesen wie lange man geld verbraten kann bis es schwarze zahlen gibt. Bis ende jahr wird das auch bei Tesla der Fall sein. Jemand, der E-autos mag, redet nicht so wie sie und kennt auch alle vorteile eines Stromers.
      6 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.08.2018 15:16
      Highlight Tesla wird noch 10 Jahre keinen Gewinn schreiben und das ist auch nicht erforderlich. Von unternehmerischem Unvermögen zu sprechen in Bezug auf Musk ist - gelinde gesagt - abenteuerlich.
      13 6 Melden
    • redeye70 18.08.2018 01:23
      Highlight @DerHans
      Sie werden es kaum glauben aber für mich ist der Verbrennungsmotor bereits jetzt schon Geschichte. Besitze selber kein Auto und halte nichts von grossen Drecksschleudern wie SUV‘s. Der Dieselmotor gehört zumindest für Pw‘s verboten in Bezug auf Stickoxide. Deutsche Autobauer haben den Anschluss verloren und konnten nur noch durch Betrug ihre Autos auf den Markt bringen. Ich würde sogar eine C02-Steuer begrüssen.
      0 3 Melden
    • redeye70 18.08.2018 01:35
      Highlight Zalando und Amazon als Beispiel zu nennen wie man lange Geld verbraten kann ohne schwarze Zahlen zu liefern grenzt schon an Zynismus. Deren Geschäftsmodell basiert auf totaler Ausbeutung ihrer Angestellten. So hat man natürlich einen viel längeren Schnauf bis man die Konkurrenz ausgeschaltet hat und in die Gewinnzone kommt. Für Bezoz ist es ja aufgegangen, gelle ;-)
      2 2 Melden
    • DerHans 18.08.2018 10:14
      Highlight Redeye warum schiessen sie dann so gegen elektro und musk? Denken sie als die ersten verbrenner auf der strasse waren war auch alles reibungslos? Dank Musk hat erst ein umdenken statt gefunden, dass das nicht von heute auf morgen gleich perfekt umgesetzt werden kann ist ja logisch. Immerhin kann man E-autos viel ökologischer herstellen und betreiben als einen verbrenner. Werde aus ihnen nicht schlau
      2 0 Melden
  • Denk nach 17.08.2018 11:15
    Highlight Jeder entscheidet, wie er sein Leben gestalten will. Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen.
    50 87 Melden
    • FrancoL 17.08.2018 12:06
      Highlight Wieso bist Du der Meinung, dass er um Mitleid buhlt?
      Wenn man seine Geschichte erzählt, geht es doch um ein Narrativ und nicht um Mitleid buhlen.
      39 8 Melden
    • Denk nach 17.08.2018 12:58
      Highlight Habe nie behauptet, er buhle um Mitleid. Ich habe meine Gefühlslage zu diesem Interview geäussert.

      Ich kenne genug Menschen in meinem Umfeld, die unverschuldet (ohne Medikamentenmissbrauch und realitätsfremde Arbeitszeiten) in ernsthaften Krisen (vielleicht wegen Vorgesetzten wie Musk?) landen, die kriegen mein Mitgefühl. Musk hat ja sogar hier genug Leute, die ihm ihre thoughts and prayers schicken.
      7 7 Melden
    • FrancoL 17.08.2018 15:10
      Highlight @Denk nach: Dann verstehe ich Deinen Schlusssatz nicht: "Mein Mitleid hält sich daher in Grenzen". Macht ja wohl keinen Sinn, denn Dein Mitleid war und ist nicht gefragt.

      Den ersten Satz wollte ich ursprünglich nicht kommentieren, weil er für mich in einen fortgeschrittenen Gesellschaft so keinen Sinn macht und man klar sagen muss: NEIN nicht jeder kann sein Leben gestalten wie er will. Ein jeder hätte einen gewissen Teil an der Gemeinschaft zu tragen, ob er will oder nicht! Aber das dürfte Dir wohl eher fremd sein, aber Du könntest darüber nachdenken, Denk nach!
      5 4 Melden
    • Denk nach 17.08.2018 15:52
      Highlight Ich äussere meine Meinung und Gefühle wann und wo ich will. Nach deiner Meinung habe ich auch nicht gefragt, kritisiere dich aber auch nicht, wenn du sie Kund tust (ich muss ja nicht einverstanden sein) ... Ist ja eine Kommentarspalte hier... Oder?? Wo man Kommentare abgibt??

      Zum ersten Satz präzisiert: Jeder Multimillionär kann sein Leben gestalten wie er will... Zufrieden?
      5 5 Melden
    • FrancoL 17.08.2018 16:21
      Highlight @Denk nach; Nicht zufrieden, denn nur die wenigsten werden als Millionäre geboren, etliche werden es auch weil sie etwas für die Gemeinschaft tun.

      Aber mit dem ersten Teil hast Du aus Deiner Sicht sicherlich recht.
      2 1 Melden
  • mrlila 17.08.2018 11:12
    Highlight Dear Elon,

    you've tried to change the world to a better place. The more people take you as an example, the more beautiful our world will be. You did so much for the environment, now you MUST do good things for yourself.

    In any case, thank you for the new standards you set.
    322 155 Melden
    • Bowell 17.08.2018 11:56
      Highlight Schauen wir mal, ob der gute Herr watson liest.
      35 1 Melden
    • redeye70 17.08.2018 12:00
      Highlight Sorry, aber der Tesla S hat eine sehr schlechte Ökobilanz. Da ist jeder sparsame Benziner-Kleinwagen besser. Hört auf, den Musk zur Lichtperson zu verklären. Und wenn der Strom für das Auto aus Kohlekraftwerken stammt, haben wir gar nichts gewonnen.
      46 73 Melden
    • stef2014 17.08.2018 12:40
      Highlight Die Ökobilanz ist das Eine. Die lässt sich verbessern. Stromgewinnung unterliegt auch einem Veränderungsprozess. Auch wenn ich deinen Vergleich etwas anzweifle. Aber gut, lassen wir das so stehen. Das Andere ist, dass wir momentan Treibstoff nutzen, welcher A: nicht unendlich und B: nicht regional abhängig ist. Was letzteres für Nebeneffekte hat, dazu geben die Geschichtsbücher allerlei her....
      32 1 Melden
    • DerHans 17.08.2018 12:47
      Highlight Redeye, erzählen Sie diesen Müll auf 20min, dort sind sie unter Ihresgleichen. Diese Märchen sind längst widerlegt. Und bitte verlinken Sie nicht auch noch eine schwedische Studie...
      37 16 Melden
    • mrlila 17.08.2018 13:02
      Highlight Ja Redeye, erzählen Sie diesen Müll auf 20min 😂😂😂😂

      Danke @DerHans, wie han ich nur glachet 😂
      15 7 Melden
    • redeye70 17.08.2018 13:30
      Highlight @DerHans
      Och aber auch. Weil ich eine etwas kritische Haltung habe, sehen Sie in mir gleich eine Dumpfbacke. Dann widerlegen Sie mir doch dieses „Märchen“ bitte gleich selbst. Am besten mit Link und klarer Quelle. Danke 👍🏻
      6 16 Melden
    • redeye70 17.08.2018 13:48
      Highlight @DerHans
      Falls Sie sich auf die Studie des MIT beziehen geht klar hervor, dass es sage und schreibe zwölf Jahre dauert bis die Ökobilanz ausgeglichen ist. Dieselbe Studie nennt auch das Prinzip „Reichweite/Motorleistung“ als falsche Philosophie für die E-Auto-Entwicklung. Also das Geschäftsmodell von Tesla. Um den Benziner zu ersetzen (was klar die Zukunft ist) braucht es nicht möglichst grosse Reichweite, da die meisten eh nur pendeln mit ihrem Auto. Ich störe mich sehr daran, dass Musk zum Umweltretter hochstilisiert wird, was er einfach nicht ist.
      18 15 Melden
    • Paraflüger 17.08.2018 14:14
      Highlight Er hat ganz sicher Zeit, Watson zu lesen und sich den (gut gemeinten) Rat zu Herzen zu nehmen 🙄😂
      8 3 Melden
    • DerHans 17.08.2018 15:16
      Highlight Redeye, leider musste musk solche autos produzieren. Nur mit solchen Leistungen konnte er die verbrenner in den schatten stellen, andererseits wäre er gleich wieder in der versenkung verschwunden. Oder wären sie bei einer reichweite von 100km und nur 80ps zum preis eines mittelklasseautos umgestiegen? Bestimmt nicht. Die menschen werden schon noch begreifen, dass sie keine 500 km reichweite brauchen und dass 100 ps auch reichen, aber bis dahin müssen halt solche absurde 600ps und 500km+ angeboten werden.
      15 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 17.08.2018 15:18
      Highlight "Um den Benziner zu ersetzen (was klar die Zukunft ist) braucht es nicht möglichst grosse Reichweite, da die meisten eh nur pendeln mit ihrem Auto."

      Sagt ein Ökotheoretiker. Ohne Käufer wird es aber nichts mit der Umstellung.
      12 3 Melden
    • Urs457 17.08.2018 18:26
      Highlight @redeye Das Model S muss wenn schon mit einer gleichwertigen Limousine verglichen werden und nicht mit einem Kleinwagen. Mercedes hat im Oktober 2014 eine Ökobilanz der Modelle B180 vs Mercedes Electric Drive erstellt. Kurzes Fazit: Der Stromer reduziert die CO2-Emissionen um 24 bis 64%, je nachdem, wie ökologisch die Produktion des Stroms erfolgt. Ein Blick auf Seite 32/33 der Broschüre genügt zur schnellen Information.
      https://tinyurl.com/y742hore
      6 2 Melden
    • _kokolorix 17.08.2018 21:27
      Highlight Mit dem Leistungsbolzen hat sich Tesla auf Augenhöhe mit der arroganten deutschen Autoindustrie geschossen. Ein Tesla übertrifft die Leistung eines Porsche, BMW oder Mercedes mit einer wesentlich besseren Ökobilanz. Am entscheidenden zweiten Teil, der Massentauglichkeit, arbeitet und verzweifelt Musk zur Zeit. Aber er wird es schaffen, auch wenn es Verzögerungen gibt. Der Markt wartet derzeit auf eine Ablösung der traditionellen Dreckschleudern und er wird auf Tesla warten weil kein Konkurrent besser ist und die Deutschen sich nur widerwillig vom geliebten Benziner verabschieden
      6 3 Melden
    • redeye70 18.08.2018 01:08
      Highlight @ToerpeZwerg
      Dies war die Schlussfolgerung des MIT. Eine grosse Reichweite verursacht einen hohe CO2-Ausstoss in der Akkuproduktion. Grundlage war übrigens die CO2-Bilanz der deutschen Energieproduzenten. Also ein Land mit hohem Anteil erneuerbaren Energie. Würde man die gleiche Studie mit der Bilanz der USA oder China machen sähe das Resultat viel schlechter aus. Die Käufer die warten müssen sind übrigens die Anwärter auf den Tesla 3. Dieses Modell hätte eine viel besssere Ökobilanz aber genau dort ist Tesla mit den schwachen Produktionszahlen weit von schwarzen Zahlen entfernt
      2 2 Melden
    • redeye70 18.08.2018 01:15
      Highlight @DerHans
      Deshalb ging Musk mit dem Tesla S etwa 50‘000 Franken unter den eigentlichen Preis, den er erzielen müsste. Davor warnen ja Fachleute schon lange. Wer unter Wert verkauft kommt nie in die Gewinnzone. Mit dem Tesla 3 dasselbe. Wird auch zu billig verkauft. Die Käufer mussten eine Vorauszahlung leisten und dennoch werden immer nich viel zu wenig Autos gebaut. Deshalb schreibt Tesla nach rund zehn Jahren und x-Milliarden immer noch rote Zahlen. Irgendwann wollen die Investoren Geld sehen.
      4 1 Melden
    • redeye70 18.08.2018 01:44
      Highlight @Urs457
      Angesichts der gewaltigen Herausforderungen die uns in Zukunft erwarten ist es einfach grundsätzlich falsch ein E-Auto zu entwickeln, das in der Liga der Luxuslimousinen spielt. Hier liegt allgemein der grosse Denkfehler. Wir, die Menschheit, müssen endlich lernen mit der Verschwendungssucht aufzuhören und unsere Ressourcen schonen. Deshalb ist Elon Musk auch kein Ökoguru. Das ist bestenfalls greenwashing, denn auch ein Tesla verschwendet immer noch viel zu viele Ressourcen. Und woher kommt dann der Strom für die Fahrzeuge?
      4 3 Melden
    • Miikee 18.08.2018 06:01
      Highlight mrlila, nach 3 Monaten in Australien.

      Hat grad vergessen auf einem Deutschsprachigen Portal in Deutsch zu schreiben. 🤦‍♂️🙄😲
      4 1 Melden
    • Billy the Kid 18.08.2018 09:45
      Highlight Dear mrlila

      Elon doesn`t have time to read your love letters.
      He`s playing with his rockets and cars.

      Elons Mom
      5 1 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.08.2018 10:43
      Highlight "Wer unter Wert verkauft kommt nie in die Gewinnzone. Mit dem Tesla 3 dasselbe."

      Erfunden?
      0 3 Melden
    • Toerpe Zwerg 18.08.2018 10:46
      Highlight "Dies war die Schlussfolgerung des MIT."

      Dazu brauchen Sie kein MIT. Mit Null Reichweite wäre es nämlich am umweltfreundlichsten.

      Aber eben, jemand soll die Fahrzeuge ja kaufen. Und da gibt es eine untere Grenze akzeptabler Reichweite.
      2 2 Melden

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