Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Autonomer Tesla überfährt (vielleicht) ausgebüxten Roboter

Am Rande der CES hat es einen Unfall gegeben: Ein Roboter der Firma Promobot hatte sich auf die Strasse verirrt und wurde von einem Tesla erfasst. Der russische Hersteller spricht von einem Totalschaden. 

Laura Stresing / t-online



Ein Artikel von

T-Online

Vor der offiziellen Eröffnung der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas hat es den ersten Unfall mit einem Roboter gegeben. Das menschenähnliche Modell der russischen Firma «Promobot» hatte sich offenbar selbständig gemacht und war auf die Strasse zwischen den Messehallen geraten, wo er von einem Auto angefahren wurde.

Wie eine Pressesprecherin der CES t-online.de bestätigte, ereignete sich der Unfall bereits am Sonntagabend. «Der Roboter ist offenbar ausgebüchst. Er hätte nicht auf der Strasse sein dürfen», sagte Izzy Santa. Wie der Promobot die Messehalle unbeaufsichtigt verlassen konnte, sei noch unklar. «Wir schauen uns das gerade noch an.» 

PR-Stunt?

Der Hersteller des beschädigten Roboters, ein Startup aus Russland, hatte am Montag ein Video von dem Vorfall veröffentlicht. Demnach handelte es sich bei dem Unfallwagen um einen Tesla S, also ein Auto, das ein so genanntes Fahrassistenzsystem besitzt. Nach dem Unfall hielt das Fahrzeug nicht an. Ein Messemitarbeiter eilte dem umgekippten Promobot zu Hilfe.

In sozialen Medien wird nach der Veröffentlichung darüber spekuliert, ob der Unfall ein geplanter PR-Stunt der Roboterfirma sein könnte. Einige Zuschauer wollen am Anfang des Videos ein Seil erkannt haben, mit dem der Roboter umgezogen worden sein könnte. Offenbar ist der Polizei in Las Vegas kein derartiger Vorfall bekannt, was in Anbetracht des angeblich hohen Schadens verwundert. Also doch nur ein PR-Stunt?

Roboter soll «zerstört» sein

Die Firma Promobot und Tesla haben sich, abgesehen von dem veröffentlichten YouTube-Video, noch nicht zu dem Vorfall geäussert. Laut Videobeschreibung wurde der Roboter durch den Aufprall «zerstört». Wie hoch der Schaden ist oder was der Promobot auf der Strasse zu suchen hatte, ist noch unklar.

Der Promobot kann dank verschiedener Sensoren selbständig navigieren. Möglicherweise hatte er sich nach den Aufbauarbeiten vom Messestand entfernt, als dieser gerade unbeaufsichtigt war. Wenige Stunden vor der Eröffnung der Messe stehen viele Hallentüren offen, da zahlreiche Mitarbeiter noch mit dem Transport ihrer Messeausrüstung beschäftigt sind. 

Kollege Roboter

Sexpuppen sollen selbst entscheiden, mit wem sie schlafen

abspielen

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Jute-statt-Plastik-Tagträumer 09.01.2019 19:38
    Highlight Highlight Bei minute 0.06 sieht man auf der linken Seite das Seil ... guter Versuch, aber schlechte Umsetzung...
  • Midnight 09.01.2019 19:33
    Highlight Highlight Da steckt doch eindeutig Skynet dahinter! 😄
  • Harry Tobler 09.01.2019 17:26
    Highlight Highlight ganz klar die Trolley Problematik und der Tesla (oder sein Fahrer?) hat sich bewusst gegen den Robby und für die Strasse entschieden. Darauf hat sich Robby aus künstlicher Depression in die Wiese geworfen 😂
  • Der Bojenmensch 09.01.2019 15:34
    Highlight Highlight Klar, der Roboter ist "entlaufen", und "per Zufall" steht genau dann ein Mitarbeiter an genau der Strasse und kann innerhalb von 10s reagieren.

    ...und einfach mal ganz neutral: wenn dieses sanfte Umfallen (auf eine Grünstreifen) das Ding zum Totalschaden gemacht hat, dann würde ich nochmals CHF 2.50 in R&D investieren...

    ...und ohne es Ausgemessen zu haben... das Ding scheint eher vom Luftzug, als von einer Kollision umzufallen...

  • decibel 09.01.2019 15:30
    Highlight Highlight Wie viel schlechter gemacht müsste dieser PR-Stunt noch sein, dass aus dem (vielleicht) im Titel ein (wahrscheinlich nicht) wird? Ab Sekunde 5 sieht man einen Schatten am linke Bildrand, da steht jemand neben dem Roboter.
    Und warum sollte das überhaupt gefilmt worden sein? In diesem Winkel?
  • Turrdy 09.01.2019 15:09
    Highlight Highlight Offensichtlich ein aufgesetzter PR-Stunt. Das Seil wurde ja mehr schlecht als recht wegretouchiert . 😂

    Wie dem auch sei: in China fallen die Reissäcke um, in Las Vegas die Roboter. 🤷
  • schwuppdiwupp 09.01.2019 15:02
    Highlight Highlight Der Krieg der Maschinen hat begonnen...
  • OLAF der I. aka Gàn 09.01.2019 14:55
    Highlight Highlight Ein Fall für die Ethikkommission.

Mit diesen «Super-Akkus» sollen Teslas künftig innert Sekunden aufgeladen sein

Tesla kauft den Energiespeicher-Spezialisten Maxwell. Mit neuen Ultrakondensatoren sollen E-Autos künftig in Sekunden geladen sein. Die Technologie ist allerdings noch längst nicht serienreif.

Der Elektro-Autobauer Tesla übernimmt den Kondensator-Spezialisten Maxwell Technologies und bezahlt dafür mit eigenen Aktien. Maxwell stellt sogenannte Ultrakondensatoren her, die Energiespitzen speichern und blitzschnell wieder abgeben können. In Kombination mit Batterien eignen sich Ultrakondensatoren deshalb hervorragend, um das Stromnetz zu stabilisieren.

Die Branche entwickelt seit geraumer Zeit Superkondensatoren. Sie sollen als Energiespeicher der Zukunft dienen, da sie in Sekunden …

Artikel lesen
Link zum Artikel