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screenshot: youtube

Polizei-Tesla ging auf Verfolgungsjagd fast der Strom aus ...

Der Verdächtige wurde gerade noch rechtzeitig gestoppt – doch dann ging die Suche nach einer Ladestation los.



Das Letzte, was Polizisten während einer Verfolgungsjagd sehen wollen, ist ein Warnhinweis, dass der Streifenwagen nur noch sehr wenig Treibstoff hat – oder Strom.

So beginnt der Bericht von The Mercury News über einen Zwischenfall, der sich am vergangenen Freitag ereignete. In der kalifornischen Stadt Fremont fuhr ein Polizei-Tesla vom Typ Model S hinter einem Verdächtigen her, als der Beamte am Steuer bemerkte, dass sein Akku demnächst schlapp macht.

Der Polizist, der mit bis zu 200 km/h auf der Autobahn unterwegs war, informierte per Funk die Zentrale, dass er die Verfolgungsjagd vielleicht nicht fortsetzen könne.

Der Tesla zeige eine verbleibende Reichweite von weniger als 10 Kilometer an, funkte der Streifenwagen-Fahrer. Wenn möglich solle ihn ein anderer Beamter beim Jagen ablösen.

Nach rund achtminütiger Verfolgung wurde der Verdächtige aus Gründen der Verkehrssicherheit gestoppt – noch bevor das Model S den Geist, respektive den Akku, aufgab.

Für den Lenker des Elektro-Polizeiwagens war der Stress damit noch nicht vorbei. Er funkte zur Zentrale:

«Ich muss versuchen, eine Ladestation für den Tesla zu finden, damit ich es zurück in die Stadt schaffe.»

Es gab tatsächlich ein Happy-End: In San Jose fand sich gerade noch rechtzeitig eine Aufladestation. Ob es sich dabei um eine Supercharger-Anlage von Tesla handelte, geht aus den amerikanischen Medienberichten nicht hervor.

Menschliches Versagen?

Es sei unklar, warum das Patrouillenfahrzeug an dem Tag nicht ganz geladen war, berichtete CNET. Es deutet einiges auf menschliches Versagen hin.

Ob der betroffene Polizist nun unter Reichweiten-Angst leidet, ist nicht bekannt. Er dürfte aber sicher nie mehr vergessen, den Akku-Stand bei Arbeitsbeginn zu überprüfen.

Laut einem Polizeisprecher kommen die Teslas in Fremont nach Einsätzen in der Regel jeweils mit 40 bis 50 Prozent Akkuladung zurück. Dank Reserve-Akku seien problemlos 11-Stunden-Schichten möglich. Und es sei auch schon bei benzinbetriebenen Patrouillenfahrzeugen vorgekommen, dass unterwegs der Treibstoff zur Neige ging.

Fremont hatte Anfang Jahr für Schlagzeilen gesorgt, weil die Stadt als wohl erste im ganzen Land einen Polizei-Tesla in Betrieb nahm. Das aufgemotzte E-Auto kostete 61'000 Dollar, schreibt CNET und erinnert daran, dass der Hersteller seine Hauptproduktionsstätte in Fremont habe.

Auch in der Schweiz sind für Polizei-Zwecke umgerüstete Teslas bereits im Einsatz. Und zwar in Basel-Stadt, wo die Beschaffung politisch höchst umstritten war – und der kantonale Datenschützer Nachbesserungen verlangte.

(dsc)

Teslas Model 3 im Test

Polizei-Tesla im Einsatz

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51Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zeromg 27.09.2019 14:54
    Highlight Highlight Blaulicht und Horn ausschalten = 20km mehr Reichweite ;-)
  • imposselbee 26.09.2019 20:01
    Highlight Highlight In Fastest Car (Netflix) S2e6 ist der Tesla trotz Ludicrous+ Modus ziemlich abgestunken, resp. geelektrosmogd, der Gesamteindruck von diesem Auto war ziemlich schwach.
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 27.09.2019 12:45
      Highlight Highlight Man sollte auch nicht hochgezüchtete Autos mit einer Limusine vergleichen, was den Topspeed angeht. Und von 0-100 wirst du gewaltig aufgemotzte Karren liefern müssen, bis du ein Model S mit Ludicrous Mode stehen lässt.

      ... natürlich nur ganz so nebenbei für die PS und Lärmprotzer...
  • Graf Zacharias von Zitzewitz 26.09.2019 19:44
    Highlight Highlight Danke dafür, dass auch ihr diese ‚Blicksche‘ Schlagzeile aufgegriffen habt.

    Glücklicherweise ist bis heute an keinem Ort der Welt jemals ein Verbrenner stehen geblieben weil ihm der Sprit ausgegangen ist. #ironie off
  • T0815 26.09.2019 18:04
    Highlight Highlight Mir ist beim meinem Motorrad damals auch schon das Benzin ausgegangen... Sogar fast auf der Autobahn, konnte noch knapp runter...

    Kann passieren?
    • Timmy70 27.09.2019 08:03
      Highlight Highlight Und in China fiel auch schon ein Sack Reis um. Es ist zum Haare raufen...
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 27.09.2019 22:19
      Highlight Highlight Das haut sogar unseren guten Freund Fallum Gong aus den Socken.
      Benutzer Bildabspielen
  • MachoMan 26.09.2019 17:35
    Highlight Highlight War da ein Opa am Steuer des Teslas ? Wer 8 Min. mit seinem Tesla braucht, um den Flüchtling einzuholen, soll bitte nächstes mal Innendienst schieben.
  • famu 26.09.2019 17:06
    Highlight Highlight Das krasse an der Story ist, dass in den USA ein aufgemotztes Model S 61000 $ kostet, während in der CH nicht mal das Einsteigermodell so “wenig“ kostet. Wiedermal ein klassischer Fall von Preisdiskriminierung.
  • Ökonometriker 26.09.2019 16:34
    Highlight Highlight Das ist kein Tesla-Problem sondern ein Nutzungsproblem.
  • THEOne 26.09.2019 15:24
    Highlight Highlight als die basler ihre teslas kauften machte ich hier noch comments/witze darüber, dass man nur lange genug wegfahren muss bis denen der saft ausgeht.🤣🤣
    • Schlumpfinchen 26.09.2019 17:54
      Highlight Highlight Klar, da Benzinern auch nie der Saft ausgeht. Weder beim Fluchtfahrzeug noch bei der Polizei.

      PS: könnte Ironie enthalten.
  • Petitsuisse 26.09.2019 14:07
    Highlight Highlight Huch es ist also fast etwas passiert...
  • Magnum44 26.09.2019 13:01
    Highlight Highlight Krasse Schlagzeile, unmöglich bei einem Benziner. Wann kommen endlich die Polizeiautos mit Atomantrieb?
  • Pointer 26.09.2019 12:23
    Highlight Highlight Gab es in der ganzen Polizeigeschichte noch nie den Fall, dass bei einem Verbrenner während einer Verfolgungsjagd das Benzin oder der Diesel ausgegangen ist?
    • GrossesMoos 26.09.2019 15:23
      Highlight Highlight Die Antwort steht ja im Artikel!
  • 7immi 26.09.2019 12:10
    Highlight Highlight Das hat es an sich mit mobilen Geräten. Egal ob die Energie im Tank oder der Batterie mitgeführt wird, irgendwann ist schluss. Es lag ja kein technischer Defekt, der zumindest eher eine Schlagzeile wert wäre...
  • santa's little helper 26.09.2019 11:05
    Highlight Highlight Oha, ich könnte mich zum Therapeuten von Reichweiten-Angst ausbilden lassen. Dafür wird in den nächsten Jahren ganz bestimmt ein grosser Markt entstehen.
  • Tomtom64 26.09.2019 10:50
    Highlight Highlight Wieso nur bringt ihr solche News?
    • sunshineZH 26.09.2019 11:17
      Highlight Highlight Warum auch nicht?
    • WID 26.09.2019 11:53
      Highlight Highlight @Tomtom64: weil es zeigt, dass ein Tesla nicht geeignet ist für eine längfere Verfolgungsfahrt bei hoher Motorleistung.
    • goschi 26.09.2019 13:14
      Highlight Highlight @WID, inwiefern zeigt es das?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Joe Smith 26.09.2019 10:44
    Highlight Highlight Nun wäre es noch interessant zu erfahren, warum ein Polizei-Tesla in Fremont 61'000 Dollar, in Basel aber 140'000 Franken kostet. Ich will damit niemandem nichts unterstellen, aber interessant wäre es trotzdem.
    • Miimiip! aka Roadrunn_er 26.09.2019 12:11
      Highlight Highlight Freemont hat Model S im Einsatz und wahrscheinlich auch noch tüchtig Rabatt erhalten als Referenzfahrzeug.
    • DonChaote 26.09.2019 12:11
      Highlight Highlight @joe smith
      Mal der Hauptunterschied:
      Freemont, CA, USA - Model S
      Basel, BS, CH - Model X
    • Arthur Sunil 26.09.2019 12:17
      Highlight Highlight Fremont hat ein Occasions-Model S aus 2014, Basel neue Model X.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Auric 26.09.2019 10:42
    Highlight Highlight Das würde einem ICE betriebenen Polizeiauto niemals passieren, die haben eine unendliche Reichweite.
  • Zappenduster 26.09.2019 10:41
    Highlight Highlight Es ist schon witzig, ich habe in meinem Leben noch nie etwas darüber gelesen das bei einem Polizeifahrzeug vergessen wurde zu tanken. Bei einem Stromer scheint das berichtenswert zu sein. Warum?
  • Miimiip! aka Roadrunn_er 26.09.2019 10:21
    Highlight Highlight Also von mir ausgesehen muss dies jetzt nicht in Schlagzeilen aufgebauscht werden.
    Es kann auch mit einem Verbrennungsmotor geschehen, dass der Saft ausgeht mitten in der Pampa wenn die Karre nicht voll ist😏
    • sunshineZH 26.09.2019 11:16
      Highlight Highlight Nur kann man Benzin mitführen und schnell nachfüllen 🤭
    • Sharkdiver 26.09.2019 11:38
      Highlight Highlight Wäre es mit einem Benziner passiert wäre die News nicht gekommen oder die Schlagzeile hätte sich aus Versagen des Polizisten und nicht ums Auto gedreht.
      Watson macht kein Clickbite. Grosses Ehrenwort 🙄
    • WID 26.09.2019 11:54
      Highlight Highlight @Miimiip! aka Roadrunn_er: ja, aber viel unwahrscheinlicher weil der Benzintank eine viel grtössere Reichweite hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dr.gore 26.09.2019 10:11
    Highlight Highlight Hätte er Benzin tanken müssen wäre die Verfolgungsjagd auch vorbei gewesen.

Wenn du mit 130 km/h einen Tesla überholst – und darin (nicht nur) der Fahrer schläft

Erschreckende Szenen am Sonntagnachmittag auf einer Bundesstrasse in den USA: Dakota Randall war gerade unterwegs in Richtung Newton (US-Bundesstaat Massachusetts), als sie in das Innere eines Tesla-Wagens neben sich blickte.

Dort sah sie zwei schlafende Menschen. Ein für die Motorradfahrerin schockierendes Bild: Sowohl auf dem Beifahrersitz als auch auf dem Fahrersitz hätten die Insassen des Tesla-Wagens tief geschlafen, berichtete Randall gegenüber dem lokalen Sender NBC Boston.

Mit knapp 130 …

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