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Elon Musk will den Mars kolonialisieren. Zuerst muss er aber den Tesla Model 3 in Serie bauen können.

Elon Musk in der Produktionshölle – der Jäger wird zum Gejagten

Mit dem Roadster und dem Model S mischte Tesla die etablierte Konkurrenz auf. Doch beim neuen Model 3 geht es um Automobilbau in Grossserie – und plötzlich spüren sie in Palo Alto Zeitnot.

Michael Kröger / spiegel online



Ein Artikel von

Spiegel Online

Wer dem Geheimnis nachspüren will, warum Elon Musk ein so unerschütterliches Vertrauen bei seinen Investoren geniesst, muss nur ein wenig bei Youtube stöbern. Auf einer ganzen Reihe von Videos zeigt dort Musks Firma SpaceX, wie einzelne Stufen ihrer Raketen mitten im Ozean auf einer geradezu winzig wirkenden schwimmenden Plattform landen. «Wer so etwas hinkriegt», sagt Fondsmanager und Tesla-Aktionär Ross Gerber, «der wird auch die Probleme bei Tesla lösen. Ganz gleich, welche es sind».

Angesichts der jüngsten Quartalsverluste des Elektroauto-Pioniers bekommen allerdings durchaus schon einige Investoren Angst vor der eigenen Courage. Am Mittwoch nach Börsenschluss hatte Teslas Finanzchef Deepak Ahuja die Zahlen präsentiert und damit auch diejenigen überrascht, die die Andeutungen im Vorfeld bereits als ernste Warnungen interpretiert hatten. Unter dem Strich fiel in den drei Monaten bis Ende September ein Verlust in Höhe von 619 Millionen Dollar an. Der höchste Fehlbetrag, den Tesla seinen Aktionären bislang in einem Quartal zugemutet hat. Die Quittung: Am Donnerstagmorgen begann der Handel für die Tesla-Aktie sechs Prozent unter dem Wert des Vorabends.

Der Grund für die Misere ist das neue, Model 3 genannte Mittelklassemodell, mit dem Tesla in den Markt für Normalverdiener vordringen will. Statt der ursprünglich geplanten 2500 verliessen von Juli bis September lediglich 260 Exemplare die Werkshallen. Unvorstellbar, dass das ursprünglich von Musk avisierte Ziel, ab Dezember 5000 Einheiten wöchentlich zu fertigen, auch nur ansatzweise erreicht wird. Jetzt soll es Ende März 2018 so weit sein, doch Experten haben grosse Zweifel daran.

Die Autoverkäufe von Tesla sind (noch) Peanuts. 

Probleme an allen Ecken und Enden

Denn es hakt nicht nur an einer Stelle:

Etablierte Autobauer wie Daimler, BMW oder Audi haben solche Produktionsabläufe über Jahrzehnte perfektioniert. Und nehmen sich doch bei jedem neuen Modell Monate Zeit, um die Abläufe zu testen. Das Team von Musk muss dagegen nicht nur mit weitaus weniger Spezialisten, sondern auch ohne einen solchen Vorlauf auskommen. Es wäre reine Glückssache, verliefe unter solchen Bedingungen alles reibungslos.

Die Fachmanager in den deutschen Autokonzernen verfolgen das Schauspiel - je nach Temperament - mit Schadenfreude oder Anteilnahme. Selten ist in den Gesprächen jedoch jene Arroganz zu spüren, die man speziell den Premiumherstellern im Verhältnis zu dem Aufsteiger gern zuschreibt. «Sie haben aktuell vielleicht ein paar Probleme», sagt einer, der aber seinen Namen nicht genannt wissen will. «Aber es ist kein Hexenwerk, so eine Produktionsstrasse einzustellen. Früher oder später schaffen sie es.»

FILE - This file image provided by Tesla Motors shows the Tesla Model 3 sedan. Tesla is raising $1.5 billion as it ramps up production of its Model 3 sedan, its first mass market electric car, the company said Monday, Aug. 7, 2017. (Courtesy of Tesla Motors via AP, File)

Tesla Model 3. Bild: AP/Tesla Motors

Konkurrenz macht mobil

Wann dieses «früher oder später» exakt eintritt, darüber machen sich auch die Analysten Gedanken. «Das Model 3 könnte sich bis in die zweite Hälfte 2018 oder Anfang 2019 verzögern», sagte Brian Johnson vom Bankhaus Barcleys dem «Handelsblatt». «Genau dann, wenn die Bedrohung durch die Konkurrenz unmittelbar bevorsteht.»

Tatsächlich verkünden die Branchengrössen beinahe im Wochentakt neue Elektroinitiativen. BMW will den präsentierten Tesla-Gegner - eine elektrische Variante der 3er-Reihe - bereits ab 2020 ausliefern und ein Jahr später die Produktion von E-Mobilen in allen Fabriken zur Standardübung machen. Daimler und Volkswagen wollen ihre Elektro- und Hybrid-Flotte bis 2025 kontinuierlich aufstocken. Wenn alles so kommt, wie die Konzernbosse es versprechen, werden die Kunden unter weit mehr als hundert verschiedenen Modellen wählen können.

Tesla wird dann nurmehr ein Hersteller unter vielen sein. Die Hoffnung, dass dann allein der klangvolle Name einen Wettbewerbsvorteil sichert, könnte trügerisch sein. Denn den Käufern von Grossserienautos ist Qualität mindestens ebenso wichtig wie die Marke. Mit unsauber genähten Sitzen, knisternden Cockpits oder zu grossen Spaltmassen, die bei einer kleinen Manufaktur vielleicht noch akzeptabel sind, werden sie sich kaum abfinden. Die Frage wird also sein, ob es Tesla gelingt, den Vorsprung der etablierten Konkurrenz auf diesem Gebiet so rasch einzuholen.

Hinzu kommt: Der VW-Konzern hat wiederholt bewiesen, dass er in der Lage ist, auch als Nachzügler ein Feld in kürzester Zeit von hinten aufzurollen. Jüngstes Beispiel ist der Mittelklasse-SUV Tiguan. Der Vorsprung von Tesla könnte da schnell aufgezehrt sein.

Neue Transportvision von Tesla-Gründer Elon Musk

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hieronymus Bosch 05.11.2017 17:09
    Highlight Highlight Ich wäre schon froh, wenn Herr Musk 90% weniger versprechen würde, und von den restlichen dann 50% liefern könnte. Und das sage ich als Tesla Besitzer. Es nervt einfach, wenn etwas versprochen wird, dass dann nicht geliefert wird (Autopilot zum Beispiel). Underpromise and overperform, Elon!
  • Zeit_Genosse 05.11.2017 07:53
    Highlight Highlight Sind wir doch froh, dass Tesla die gesamte Autoindustrie geweckt hat und dass diese mit neuen und massenmarkttauglichen Modellen nachziehen. Damit wird die Elektromobilität günstiger und qualitativ besser. Für die Tesla-Fanboys gibt es ja die Teslas und für alle anderen bald sehr gute Alternativen. Ich sehe das ganze entspannt und freue mich, dass in Europa Arbeitsplätze in der Elektroindustrie entstehen. Die Roboterisierung wird wie bei Tesla weiter gehen und damit werden zukünftig weniger Menschen im Autosektor arbeiten. Bin gespannt wer als erstes in den E-Nutzfahrzeugmarkt einsteigt.
    • DerHans 05.11.2017 13:28
      Highlight Highlight Trommelwirbel... Tesla hat schon pläne für einen Semi Truck. Goggle hilft ihnen sicher beim suchen.
    • Alnothur 05.11.2017 13:52
      Highlight Highlight E-Nutzfahrzeuge gibt es doch schon längst. Ich sehe z.B. auch hier in der Schweiz regelmässig E-LKWs. Auch verkauft sich z.B. der Chevy Bolt besser als alle Teslas zusammen ;)
    • Zeit_Genosse 05.11.2017 22:10
      Highlight Highlight @DerHans
      Dass Tesla einen E-Truck präsentieren wollte ist genau so bekannt, wie die verschobene Ankündigung. Und auf den Markt bringen ist nochmals eine andere Hausnummer, wie wir gerade bei Tesla erleben.

      @Alnothur
      Gerade Kleinlaster bis 3,5t finde ich eropaweit für den Nahtransport und Gewerbe spannend.

    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 05.11.2017 03:22
    Highlight Highlight Ach bitte. Musk lässt Raketen rückwärts auf winzigen schwimmenden Inseln landen, nachdem sie die Atmosphäre beinahe verlassen haben. Der wird von ein paar Problemen beim Anlaufen der Massenproduktion nicht gestoppt werden!
    • Hieronymus Bosch 06.11.2017 09:28
      Highlight Highlight Das macht nicht Musk aber seine Ingenieure. Und leider sind es nicht die gleichen...
    • Posersalami 06.11.2017 12:16
      Highlight Highlight Du weisst schon, wie mein Text gemeint war..
  • Scaros_2 04.11.2017 23:41
    Highlight Highlight Alles schön und gut. Aber unser Stromnetz ist dieser Elektroautomobilität ned im ansatz gefeit. Och kann ned mal ein supercharger zuhause haben ihne dass überall die sicherungen rausgliegen wenn der an ist.

    Ergo - solange die Politik es verschlampt aktiv unser stromnetz dafür auszubauen nitze ich Diesel!
    • DerHans 05.11.2017 01:10
      Highlight Highlight Ich nehme an sobald sie ihren Backofen einschalten fliegen ihnen auch alle Sicherungen um die Ohren
    • Silverstone 05.11.2017 11:38
      Highlight Highlight Haha, seit wann zieht denn ein Backofen 65A???
      Allerdings muss man den Tesla ja Zuhause auch nicht in 30min volltanken können...
      Aber das Stromnetz ist definitiv nicht bereit, einen Tesla in jedem Haushalt zu laden!
    • dmark 05.11.2017 11:42
      Highlight Highlight Dein Backofen "zieht" auch nur rund 3 KW/h aus dem Netz und nicht gleich >50KW/h. Ist dann doch ein kleiner Unterschied, oder?
      Wenn nun die ganze Nachbarschaft dies auch haben möchte, dann darf dein EVU mal eben armdicke Leitungen in die Siedlung verlegen.
      Insofern hat @Scaros_2 nicht mal unrecht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pirat der dritte 04.11.2017 23:12
    Highlight Highlight Die einzige leistungsfähige Batteriefabrik entsteht bei Tesla. Woher wollen VW und Co bloss die Batterien hernehmen?
    • Posersalami 05.11.2017 03:25
      Highlight Highlight Vor allem ist die Fabrik einzigartig. Da kippt man hinten die Rohstoffe rein und vorne fallen die fertig gepackten und verdrahteten Zellen raus. Das Ziel ist den Prozess total zu automatisieren und genau da klemmt es halt noch. So ist das halt mit Innovation, da gibt es manchmal Verzögerungen.
    • Scaros_2 05.11.2017 07:37
      Highlight Highlight China baut riesige lithium ionen batterien mit einem neuen einzigartigen prozess der kontinuirliche produktionen erlaubt. Der clou ist die technik dazu kommt aus der schweiz. Bühler Ag
    • amazonas queen 05.11.2017 10:21
      Highlight Highlight Musik erzählt das Märchen, er hätte die einzig grosse Batteriefabrik... Dabei das nicht mal seine, sondern eine von Panasonic.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dergraf 04.11.2017 23:10
    Highlight Highlight Tesla konstruierte ein neues Auto. Die arrivierten Hersteller mit ihren Explosionsmotoren hofften und hoffen, dass Musk explodiert...
    Nur um nicht ganz abseits zu stehen, brachten sie ein paar Stromer an Automessen. Die wenigsten laufen im Alltag. Jene, die schon unterwegs sind (Renault, Nissan, GM) glänzen mit sehr kurzen Distanzen. Der Rest ist nicht vorhanden.
    Keiner hat geschafft was Musk schaffte: Ein neues Fahrzeug von Grund auf konzipieren und erfolgreich zu verkaufen. Da sind Pannen in der Serienproduktion fast unvermeidbar. Die Explosiönler leben davon und verpassen die Zukunft!
    • Domino 05.11.2017 00:02
      Highlight Highlight Der Tesla ist ein Akkuauto. Ohne Elektrizität läuft auch ein Benziner nicht
  • Raphael Stein 04.11.2017 21:15
    Highlight Highlight Wer kennt noch die Tucker Motor Company?
    Gibt soweit ich weiss einen Film drüber.

    https://www.smithsonianmag.com/history/the-tucker-was-the-1940s-car-of-the-future-135008742/
  • DerHans 04.11.2017 20:31
    Highlight Highlight Was soll die Panik? Tesla hat ja noch bis 2020 Zeit wenn nicht noch länger bis die „Grossen“ dann ihre E-Autos produzieren. Als hätten etablierte Autohersteller keine Probleme bei einem neuen Model. Zudem hatten sie jetzt Zeit 100 Jahre Zeit.
    • Midnight 04.11.2017 21:03
      Highlight Highlight Tatsächlich soll es bei den Deutschen ja erst 2028 soweit sein. Bis dahin wurden diese längst von den Asiaten überholt. Tesla wird in der Zwischenzeit nicht auf der faulen Haut liegen, so wie es die ganze Branche die letzten 100 Jahre getan hat.
      Der Vorteil an Tesla: Sollten tatsächlich alle Stricke reissen, könnten sie sich immernoch als Anbieter der Ladeinfrastruktur beweisen. Bis auf die Supercharger konnte sich nämlich noch kein einziger Standard durchsetzen.
    • Raphael Stein 04.11.2017 21:12
      Highlight Highlight ...Zudem hatten sie jetzt Zeit 100 Jahre Zeit.

      hehe, der ist gut.
    • just sayin' 06.11.2017 10:32
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto#Geschichte

      nope
  • _kokolorix 04.11.2017 20:29
    Highlight Highlight Ein völlig normaler Vorgang im Kapitalismus. Nicht gute Ideen werden belohnt, sondern Skrupellosigkeit. Nur wer rücksichtslos Ideen klaut, Konkurrenten fertigmacht und seine Angestellten ausbeutet wird am Ende überleben.
    Wollen wir hoffen, dass Elon Musk neben Risikobereitschaft und Kreativität auch den Durchhaltewillen und die Killerinstinkte besitzt um im Haifischbecken der Autoindustrie zu überleben. Ich fände es unerträglich wenn diese Ignoranten von VW, Mercedes oder BMW von seinen Pionierarbeiten profitieren würden
    • Sloping 04.11.2017 20:47
      Highlight Highlight In vielen Punkten hast du Recht. Nur in einem sicher nicht: Die Arbeitsbedingungen bei Tesla sind katastrophal:

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tesla-arbeitsbedingungen-101.html
    • Pirat der dritte 04.11.2017 23:11
      Highlight Highlight Die Deutschen berichten über Tesla..... wenn immer möglich schlecht. Irgendwie logisch, oder?
    • _kokolorix 04.11.2017 23:26
      Highlight Highlight Ich habe nicht behaupted, dass die Arbeitsbedingungen bei Tesla gut sind. Wären sie das, würde die Produktion laufen aber Musk wäre nicht x facher Millionär...
      Bloss waren die Arbeitsbedingungen bei VW, Mercedes und BMW auch nicht gut als diese Konzerne gross und mächtig wurden, und sie sind es auch heute nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Typu 04.11.2017 19:41
    Highlight Highlight Ich kann mich nur wiederholen: tesla besitzt keine technologie, die andere nicht auch entwickeln können. Tesla alleine ist nicht überlebensfähig.
    • word up 04.11.2017 22:47
      Highlight Highlight woher diese gewissheit?
    • Urs457 05.11.2017 09:39
      Highlight Highlight Andere Autofirmen bauen einfach Autos, Tesla ist eine Softwarefirma und ein Konzept! Over-the-Air Updates, die dein Auto schneller machen oder neue Funktionen ermöglichen. Wer die Daten hat, dem gehört die Zukunft!
    • Typu 05.11.2017 15:32
      Highlight Highlight Tesla verbrät milliarden. Sie sollten langsam etwas langweiliger werden und autos liefern. over the air updates etc ist ein alter hut. Diese technologie kann jeder integrieren. Das ist doch nichts einzigartiges.
  • Pontifex 04.11.2017 19:29
    Highlight Highlight Das thumbnail ist von mkbhd, oder ?;)
    • Oliver Wietlisbach 04.11.2017 20:40
      Highlight Highlight Ja! :)
  • Trump's verschwiegener Sohn 04.11.2017 19:24
    Highlight Highlight Man muss schon extrem arrogant sein, um zu glauben, dass in der deutschen Automobil-Industrie nicht die Kompetenz vorhanden sei, es mit Tesla und Musk aufnehmen zu können und entscheiden zu können, wann der richtige Zeitpunkt ist, mit Vollgas auf den Markt zu kommen. Die deutsche Automobilindustrie (und die japanische) liessen Elon Musk die Drecksarbeit machen und sprangen auf den Zug auf, als gewisse Fragen geklärt waren. Sein Name wird sicher verdient in die Geschichtsbücher eingehen, aber dass er seine Modelle über den etablierten deutschen Pkw's wird positionieren können ist illusorisch.
    • Toerpe Zwerg 04.11.2017 21:17
      Highlight Highlight Sie übersehen das wesentliche Detail: Wenn der Antriebsstrang wegfällt, liegt die Fertigungstiefe bei den Deutschen um die 10%. Man muss keine grösseren Kenntnisse in Betriebswirtschaft haben, um zu erkennen, dass damit keine nennenswerte Wertschöpfung mehr zu erzielen ist.
    • atlas 04.11.2017 21:42
      Highlight Highlight Eine komplett neue Produktion für EVs aus dem Boden zu stampfen ist lange nicht so leicht, wie viele hier denken.
      Was die grossen vor allem haben ist Geld, aber die Entwicklung braucht Zeit, das ist ja der Grund weshalb sie native EVs (also von Grund auf als EV entwickelte Fahrzeuge) erst frühestens ab 2020 auf den Markt bringen und zur Zeit nur Fremdtechnik verbauen und Krücken verkaufen. Wie Tesla diesen Vorsprung nutten kann wird sich zeigen.
    • word up 04.11.2017 22:45
      Highlight Highlight da bin ich punkto kompezenz andere meinung. wahrscheinlich hat die ganze deutsche autoindustrie, aber bestimmt vw, sich derart arrogant und inkompetent in der dieselaffäre präsentiert. ein billiger trick und das soll qualität sein? kompetenz ist hier weit gefehlt!

      elon hat wirkliche pionierarbeit geleistet. wenn nun ein herr müller tesla wegen ausgaben belächelt, ist auch er alles andere als kompetent
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 04.11.2017 19:12
    Highlight Highlight „Soweit [sic] ist Tesla vom Massenmarkt entfernt“.

    Bin weder Tesla-Jünger noch -Besitzer oder -Aktionär. Aber bei einem Absatz von knapp 50% des im vergleichbaren Preissegment tätigen Konkurrenten Porsche finde ich in Anbetracht der Dauer der Marktteilnahme muss sich Tesla nicht verstecken.
    • bokl 04.11.2017 20:52
      Highlight Highlight @CB
      Porsche ist nicht die Messlatte für den Tesla 3. Das Tesla im Hochpreissegment mithalten kann, ist bewiesen. Musk visiert jetzt aber den Massenmarkt an. Und dort sind Konzerne wie WV, Honda oder Fiat der Gradmesser bei der Produktion
    • Charlie Brown 04.11.2017 22:01
      Highlight Highlight @bokl: Es geht um den Absatz an Fahrzeugen und ob daran gemessen ein Hersteller „vom Massenmarkt entfernt“ ist. Um nichts anderes, weder in der Grafik noch in meinem Kommentar.
    • amazonas queen 05.11.2017 10:24
      Highlight Highlight Tesla Aktionär sein war lukrativ. Hatte meine bei knapp 100 gekauft und dann bei 250 verkauft. Nicht schlecht. Jetzt braucht es halt Taten und keine Instagram Fotos.
  • Sloping 04.11.2017 18:51
    Highlight Highlight Das Modell 3 wird zur Bewährungsprobe für Tesla. Zum einen hinsichtlich der Lieferzeit und andererseits bezüglich der langfristigen Pannenstatistik/Folgekosten. Wenn diese beiden Faktoren nicht positiv ausfallen, wird es für Tesla schwierig. Denn im Moment werden sich viele bezüglich ihrer Benzin/-Dieselfahrzeuge Gedanken machen. Wenn Tesla mit dem Modell 3 nicht überzeugt, werden diese noch ein wenig warten und Elektrofahrzeuge ihrer bisherigen Marken kaufen. Ich halte die Tesla Aktie für ein High Risk Investment, das in beide Richtungen massiv ausschlagen kann.
  • Thadic 04.11.2017 18:44
    Highlight Highlight Wenn man eure Graphik anschaut mit den produzierten Autos in diesem Jahr, dann gibt es nur deutsche Hersteller. Überhaupt ist der Bericht extrem „deutschsichtig“.
    • EvilBetty 04.11.2017 21:11
      Highlight Highlight Wiran das wohl liegen könnte...

      Evtl. an «Ein Artikel von Spiegel online»
  • Pitsch Matter 04.11.2017 18:42
    Highlight Highlight Ja das stimmt, die deutschen Hersteller können relativ schnell auf den Zug aufspringen, falls sich der Elektromotor schneller als erwartet durchsetzt. Dies würden sie aber am liebsten verhindern, da sie im Elekroautobau nicht mehr führend sein werden.
    • Pisti 04.11.2017 20:44
      Highlight Highlight Das sind sie ja schon bei den Autos mit Verbrennungsmotoren nicht! Toyota ist da klar führend. Und Ford und Honda können zumindest mithalten. In spätestens 10 Jahren werden sowieso alle Player konkurenzfähige E-Autos bauen. Dann spricht eigentlich nichts mehr dafür einen Tesla zu kaufen. Da gibt es definitiv schönere Autos.
    • The Juice 04.11.2017 21:34
      Highlight Highlight Und wieso genau werden sie nicht mehr führend sein?
    • Pitsch Matter 04.11.2017 22:05
      Highlight Highlight Weil es im Verhältnis zum Benzin/Dieselmotor keine Kunst ist Elektromotoren zu bauen. Japanische und deutsche Hersteller haben kein interesse ihr know how zu verlieren und wieder von vorne zu beginnen. Es ist kein Zufall, das die Elektroauto-Offensive von einem nicht bewährten Autohersteller kommt wie Tesla.
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