Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - In this Feb. 14, 2015, file photo, Edward Snowden appears on a live video feed broadcast from Moscow at an event sponsored by ACLU Hawaii in Honolulu. Speaking via Skype from Russia, Snowden told an audience of supporters in New Hampshire on Saturday, Feb. 20, 2016, that he is willing to be extradited to the United States if the federal government would guarantee he would get a fair trial. The former National Security Agency contractor in 2013 leaked details of a secret government eavesdropping program and left the country. He faces U.S. charges that could land him in prison for up to 30 years. (AP Photo/Marco Garcia, File)

Edward Snowden spricht im Februar 2015 via Skype auf einer Konferenz in den USA.
Bild: AP/FR132414 AP

Redaktor landet im Teenie-Chat – doch kurios wird es erst, als sich Edward Snowden einschaltet

Per Zufall landet ein US-Sportredaktor in einem Twitter-Chat mit Teenies. Er denkt, er kann etwas über die Generation Y lernen – und plötzlich ist Edward Snowden am Start. Allerdings sagt ihnen der Name nichts ...



Dave Lozos Welt ist der Sport: Der Journalist berichtet für US-Medien wie Vice über Eishockey. Der Mann ist also nicht prädestiniert dafür, in einen Gruppenchat mit jungen Mädchen eingeladen zu werden – aber was heisst schon «prädestiniert»?

«Ich weiss nicht, warum, aber Teenies haben mich zu einer Direct-Message-Liste mit 30 Personen hinzugefügt, also versuche ich, am Ball zu bleiben», twittert Lozo. Warum auch nicht die Chance nutzen, um herauszufinden, wie die heutige Jugend so tickt?

Der Mann aus New Jersey lernt, wer in ist. Oder eher, wer nicht. Lozo, ganz Journalist, stellt auch Fragen – und teilt seine Erkenntnisse via Twitter:

Lozo klopft nicht nur die Beliebtheit der Stars ab, sondern auch die von TV-Serien: «Friends» ist immer noch beliebt, auch wenn die Reihe langsam «mainstream» ist, wie eine Chat-Teilnehmerin bemängelt.

OJ Simpson? Schuldig!

Donald Trump hat bei den Teenies dagegen keine guten Karten.

Und dann ist da noch ein gewisser Edward Snowden zum Chat geladen worden – nur geäussert hat der sich bisher nicht. Es wird ja eh nicht der echte sein, wird sich Dave Lozo wohl denken. Und das junge Volk? «Wer ist Edward Snowden?», fragt ein Mädchen. Ein anderer Teenie antwortet: «Irgendein weisser Man.»

Es handelt sich tatsächlich um Snowdens echten Twitter-Account. Als ein Chat-Teilnehmer schreibt, Snowden sei ein CIA-Agent und Betrüger, antwortet er: «Sie kennen Wikipedia.» Und was treibt der weltbekannte Whistleblower noch so im Chat? Er zeigt Interesse und fragt die Teenies, woher sie ihre Nachrichten beziehen.

Snowden gibt sich nahbar: «Nennt mich Ed. Ich bin kein Freund von Formalitäten», schreibt er. Doch allzu lange mischt er in der munteren Runde nicht mit: Weil der Amerikaner vom FBI gesucht wird und somit auch der Chat Gefahr läuft, überwacht zu werden, streicht der 32-Jährige die Segel:

Jetzt kann man spekulieren, dass Snowden in seinem russischen Exil eine Aufgabe fehlt – andernfalls wäre er aus der Diskussionsrunde um Avril Lavigne, «Friends» und Taylor Swift wohl sofort geflohen.

Aber zugute halten muss man dem Mann, dass er sich seiner Wirkung bewusst ist. Seiner Wirkung auf das FBI wohlgemerkt. In der Generation Y kennt ihn zwar nicht jeder, doch der Amerikaner sammelt Punkte, weil er sich für die Lebensthemen der Teenager interessiert.

Sicher ist am Ende: Sowohl die Alten als auch die Jungen haben aus diesem Twitter-Chat gelernt.

Whistleblower

(phi)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

«Habe» oder «hätte»? Verwirrung um Trump-Zitat zu Nordkoreas Machthaber Kim

US-Präsident Donald Trump sieht sich in einer Interviewpassage im «Wall Street Journal» über sein Verhältnis zu Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un falsch wiedergegeben.

Das Blatt zitierte ihn am Donnerstag mit den Worten: «Ich habe wahrscheinlich eine sehr gute Beziehung zu Kim Jong Un». Trumps Sprecherin Sarah Sanders stritt den Wortlaut am Samstag (Ortszeit) ab. Der Präsident habe gesagt, er «hätte wahrscheinlich» eine gute Beziehung zu Kim.

Sanders warf dem «Wall Street Journal» vor, …

Artikel lesen
Link zum Artikel