Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Was macht Trump mit 280 Zeichen? Die 5 wichtigsten Antworten zur Twitter-Zeichenexplosion

Der Kurznachrichtendienst verdoppelt testweise die Anzahl der verfügbaren Zeichen. Das sorgt für Unmut. 



Was ist passiert

In der Kürze liegt die Würze offenbar nicht mehr. Twitter wirft sein wichtigstes Markenzeichen über den Haufen und verdoppelt die verfügbare Zeichenanzahl von 140 auf 280. Vorerst allerdings nur als Test für einen kleinen Kreis der Nutzer. Es ist das erste Mal, dass Twitter die Zeichenanzahl anpasst. 

LAAAAANG! Und so sieht ein Mega-Tweet aus: 

Warum macht Twitter das? 

Der Kurznachrichtendienst steckt trotz gerade wegen der Publicity durch die Trump-Tweets in der Krise und kämpft mit stagnierenden Nutzerzahlen. Aktuell zählt das Netzwerk weltweit rund 330 Millionen User. 

«Wir wollen es unseren Nutzern mit der Änderung einfacher machen, zu twittern», schreibt das Unternehmen in einem Blogbeitrag. Viele User seien wegen der geringen Zeichenanzahl frustriert. Laut eigenen Angaben reizen derzeit allerdings bloss 9 Prozent aller englischsprachigen Tweets die maximale Zeichenanzahl aus. Die 140 Zeichen seien eigentlich «eine willkürliche Einschränkung gewesen», schreibt Twitter-Chef Jack Dorsey. 

Aber: Die 140-Zeichen-Beschränkung kommt von den guten alten SMS-Zeiten, die einst nur 160 Zeichen umfassten. Diese Kürze entwickelte sich denn rasch zum Alleinstellungsmerkmal von Twitter. 

Was sagen die Nutzer?

Einige Twitter-Nutzer unterstützten in ersten Reaktionen die Aufstockung: «Das ist eine Katastrophe». Andere wiederum kritisierten, dass Twitter mit dem Schritt ein Stück seiner Identität aufgebe oder erklärten, dass das Unternehmen erst einmal konsequenter gegen andere Probleme wie das Publizieren von Tweets mit Hassreden und Nazi-Paroloen vorgehen sollte. Vielen Usern fehlt zudem eine Editier-Funktion. Ist ein Tweet einmal abgesetzt worden, kann er nicht mehr verändert werden. 

Was macht Trump?

Ob auch US-Präsident Donald Trump zum ausgewählten Kreis der 280-Zeichen-Twitterer gehört, ist nicht klar. Jedenfalls hat er bislang keinen überlangen Tweet abgesetzt. 

Doch das Netz fürchtet sich schon jetzt vor den überlangen Tweets. Einige User fordern nochmals eindringlich, Trump wegen seinen hetzerischen Tweets aus dem Netzwerk zu verbannen. Twitter hatte es aber erst letzte Woche abgelehnt, hetzerische Nachrichten des US-Präsidenten zu löschen. 

Wann gilt Twitter-280 für alle? 

Es ist noch unklar, ob und wann die neue Zeichenanzahl für alle Nutzer eingeführt wird. Twitter will zuerst die mehrwöchige Testphase abwarten und dann entscheiden. 

mit Material von sda

Hahn oder Mensch? Wir sind uns nicht ganz sicher

Video: watson

Das könnte dich auch interessieren:

Trump zieht bei Netanjahu über Biden her

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

17 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
iss mal ein snickers...
27.09.2017 07:28registriert September 2014
Was Trump mit 280 Zeichen macht? Ganz einfach; er verdoppelt seinen geistigen Dünnschiss....
4810
Melden
Zum Kommentar
Mia_san_mia
27.09.2017 06:52registriert January 2014
Trump kann jetzt 40 mal "covfefe" schreiben 😂
216
Melden
Zum Kommentar
17

Undercover-Journalist infiltriert Netzwerk von Schweizer Corona-Verschwörern

Ein junger Westschweizer Journalist verbrachte zwei Monate «undercover» bei einer Gruppierung, die gegen das Maskentragen und die SwissCovid-App kämpft. Seine Enthüllungen werfen unbequeme Fragen auf.

Dieser Beitrag dreht sich um die Enthüllungen eines jungen Westschweizer Journalisten, der eine Gruppe von Corona-Leugnern und Verschwörungstheoretikern in der Romandie «infiltriert» hat. Dies im Auftrag des Westschweizer Online-Mediums Heidi.news, das nun in einer Serie über die Akteure und ihre beunruhigenden Ansichten berichtet.

Die Pandemie war geplant. Das Virus existiert nicht. Alles eine riesige Verschwörung, in Kombination mit 5G und obligatorischen Impfungen, um die Bevölkerung zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel