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Wenn Gesichter Bände sprechen ... bild: twitter

Trump beschwert sich bitterlich beim Twitter-Chef – und der hat die perfekte Antwort



Klimawandel, Fake News, Wirtschaftskriege. Und jetzt stell dir vor, was der mächtigste Mann der westlichen Hemisphäre als eines seiner grössten Probleme erachtet?

Genau! Es ist seine Follower-Zahl bei Twitter.

US-Präsident Donald Trump hat nach wiederholter scharfer Kritik an Twitter, die er via Twitter äusserte, den Twitter-Konzernchef Jack Dorsey getroffen. Zu einem Gespräch hinter verschlossenen Türen. Laut US-Medien wollte Trump dabei von Dorsey wissen, warum er neuerdings weniger Follower habe.

Eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte, Trump habe Dorsey gefragt, weshalb die Zahl seiner Follower gesunken sei. Zuvor hatte Trump Twitter in einem Tweet vorgeworfen, ihn als Konservativen schlecht zu behandeln.

Trump habe gegenüber eigenen Mitarbeitern wiederholt gemault, dass Obama mehr Twitter-Follower habe als er, auch wenn er – nach Trumps eigener Einschätzung – so viel besser mit Twitter umgehen könne als Obama.

Das Beste, was Twitter je passieren konnte, sei er selbst ...

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screenshot: twitter

... doch er hätte noch viel mehr Follower, wenn ...

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Trump hat fast 60 Millionen Follower auf Twitter und damit einen der Auftritte auf dem Dienst, der weltweit mit die meiste Aufmerksamkeit geniesst. Dennoch wirft er Twitter und einigen anderen sozialen Medien vor, gegenüber Konservativen voreingenommen zu sein. Er beschuldigte Twitter und andere Dienste, die Sichtbarkeit prominenter Republikaner zu beschneiden, lieferte dafür aber keine Beweise.

So reagiert Twitter

Der Twitter-Chef erläuterte daraufhin Trump, was seine Mitarbeiter regelmässig tun: Fake-Accounts löschen.

Dorsey erklärte dem US-Präsidenten, dass @realDonaldTrump wie andere Twitter-Nutzer auch gewisse Follower verliere, wenn Fake-Profile, insbesondere Social Bots (Roboter), entfernt würden. Er selbst habe auch schon Follower verloren, wenn Twitter gegen gefälschte Accounts vorgehe.

Offiziell sprach das US-Unternehmen nach dem Treffen von «einem konstruktiven Austausch auf Einladung des Präsidenten». Unter anderem sei es um den Schutz der öffentlichen Debatten vor den US-Wahlen 2020 gegangen. In einem Tweet Trumps im Anschluss hiess es, es sei speziell über Twitter und Internetplattformen generell gesprochen worden.

Fragen von Journalisten wollte die Pressestelle des Weissen Hauses nicht beantworten, wird berichtet.

(dsc/sda/reu)

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