DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

#DiaperDon – wie ein Hashtag Präsident Trump in den Wahnsinn treibt

Eine «Frage der nationalen Sicherheit»? Donald Trump droht damit, gegen Twitter vorzugehen. Weil sich ein despektierlicher Hashtag viral verbreitet.
27.11.2020, 16:4627.11.2020, 17:29

Der Hashtag #DiaperDon, was so viel wie Windel-Don heisst, trendet seit Freitagmorgen bei Twitter.

Das war der Auslöser:

screenshot: twitter

Der Anti-Trump-Tweet stammt vom politischen Aktionskomitee (PAC) Meidas Touch. Der unvorteilhaft von der Seite fotografierte US-Präsident sitzt an einem kleinen Tisch auf einem aussergewöhnlich kleinen Stuhl.

Weil sich der Hintern des Präsidenten auffällig unter dem Jackett ausbreitet, wurde vermutet, der Präsident müsse wohl eine Windel tragen. Hashtag: #DiaperDon.

In der Folge nahm der Hashtag schnell an Fahrt auf, wie t3n.de zusammenfasst. Weitere Bilder des sehr grossen Präsidenten am sehr kleinen Tisch, zwischenzeitlich zum ‹Kindertisch› deklariert, machten online die Runde.

Wie reagiert Trump?

Der US-Präsident sieht sich als Opfer einer anti-konservativen Diffamierungskampagne, die Social-Media-Dienste wie Twitter gezielt gegen ihn fahren würden.

In einem wütenden Tweet warf er Twitter vor, absichtlich falsche Trends zu pushen, die nichts mit den tatsächlichen Interessenslagen auf der Welt zu tun hätten.

screenshot: twitter

In einem weiteren Tweet forderte Trump Konsequenzen, er drohte mit einer Gesetzesänderung, die Twitter und andere US-Unternehmen für Inhalte haftbar machen würde.

Der US-Präsident liess verlauten, er wolle die Abschaffung der Section 230 zu einer dringenden Aufgabe der US-Regierung erklären. «Aus Gründen der nationalen Sicherheit».

«Wenn von der Section 230 die Rede ist, ist damit eine Regelung des seit 1996 in den USA geltenden Communications Decency Act (CDA) gemeint. Die besagt im Wesentlichen, dass Dienste wie Facebook und Twitter nicht für Inhalte haftbar gemacht werden, die ihre Nutzer online stellen. Zudem gibt sie den Plattformen weitreichende Freiheiten, gegen einzelne Beiträge vorzugehen.»
quelle: t3n.de

Trump hatte den grossen Social-Media-Plattformen schon in der Vergangenheit wiederholt gedroht.

Und das Internet?

Der #DiaperDon-Trend scheint nicht mehr aufzuhalten, wie eine Flut von Tweets zeigt.

(dsc, via t3n.de)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

31 dekadente Bilder aus den Vereinigten Arabischen Emiraten

1 / 33
31 dekadente Bilder aus den Vereinigten Arabischen Emiraten
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Kannst du dich noch an diese Trump-Momente erinnern? Ein Best-of der letzten 4 Jahre

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

74 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
HerrKnill
27.11.2020 17:34registriert Juni 2016
Twitter für Inhalte verantwortlich machen - das sieht mir nach einem klassischen Eigentor aus.
68612
Melden
Zum Kommentar
avatar
redeye70
27.11.2020 17:39registriert Mai 2016
Twitter für Inhalte haftbar machen? Das würde ihn, seine Entourage und die Gefolgschaft so ziemlich am meisten Treffen. Go for it, Donald!
57010
Melden
Zum Kommentar
avatar
iss mal ein snickers...
27.11.2020 17:33registriert September 2014
Der Tisch passt gut zu seinen kleinen Händen 🤷🏼‍♀️
40114
Melden
Zum Kommentar
74
So will Google Handys schlauer machen und Apple User abjagen
An seiner Entwicklerkonferenz I/O hat der Techkonzern am Mittwochabend einen Ausblick auf die Zukunft gegeben.

Google setzt auf künstliche Intelligenz, um seine Dienste und Geräte im Alltag attraktiver zu machen. Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O zeigte der Konzern unter anderem, wie Software automatisch nützliche Informationen ins Kamera-Bild auf dem Smartphone-Bildschirm einblenden kann.

Zur Story