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FILE - In this Tuesday, Dec. 13, 2016 file photo, an Uber car in driverless mode waits in traffic during a test drive in San Francisco. Uber's self-driving cars will return to California's streets. But the company doesn't plan to pick up passengers for now. The California Department of Motor Vehicles said Wednesday, March 8, 2017, it has granted Uber permission to run two Volvo SUVs on public roads. (AP Photo/Eric Risberg, File)

Uber darf nun legal autonom fahrende Autos in Kalifornien testen. Bild: Eric Risberg/AP/KEYSTONE

Taxifahrer haben ein neues Problem – Uber testet jetzt selbstfahrende Autos



Das Unternehmen Uber darf nach dem Einlenken im Streit mit der Verkehrsbehörde nun doch seine Roboterwagen in Kalifornien testen. Der Fahrdienst-Vermittler bekam die Erlaubnis, zunächst zwei selbstfahrende Autos auf die Strasse zu bringen.

Zunächst sollen damit keine Fahrgäste befördert werden, in der Zukunft könne sich das ändern, sagte eine Sprecherin dem «Wall Street Journal» am Mittwochabend. Uber hatte im Dezember seine Roboterwagen in San Francisco auf die Strasse geschickt, ohne die spezielle Erlaubnis zu beantragen.

Der Chef von Ubers Roboterwagen-Programm, Anthony Levandowski, argumentierte damals, in den Autos werde ein Mitarbeiter am Steuer benötigt, der die Fahrt überwache und bei Bedarf eingreifen könne. Technisch gesehen seien sie also mit Assistenz-Systemen unterwegs, wie sie auch andere Autos hätten.

Die kalifornische Verkehrsbehörde liess das nicht gelten und erklärte die Kennzeichen der 16 Uber-Fahrzeuge kurzerhand für ungültig. Mehr als 20 Unternehmen, darunter Google, Mercedes und die chinesische Internet-Firma Baidu, holten sich solche Genehmigungen für ihre Roboterwagen. Mit der Erlaubnis einher geht auch die Pflicht, Unfallsituationen und Zahlen zur Abschaltung der Roboterwagen-Software offenzulegen.

Jeep-Hacker abgeworben

Unterdessen kam ein weiterer Konkurrent nach Kalifornien: Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing eröffnete ein Forschungszentrum für autonome Fahrzeuge und warb bei Uber den IT-Sicherheitsexperten Charlie Miller ab. Er ist bekannt dafür, dass er 2015 einen Jeep hacken und die Kontrolle über das fahrende Fahrzeug übernehmen konnte. Sein neuer Job werde es sein, die Fahrassistenz- und Roboterwagen-Systeme von Didi widerstandsfähig gegen externe Attacken zu machen, schrieb Miller bei Twitter. (oli/sda/dpa)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Scaros_2 09.03.2017 10:05
    Highlight Highlight Ja alles schön und gut aber keiner spricht über die Ethik von selbstfahrenden Autos.

    Wer haftet schlussendlich für den Unfall mit Todesfolge wenn kein Fahrer drin sitzt?

    - Uber weil man selbstfahrende Autos bereitstellt?
    - Der Provider der Internetleitung, die Latenzprobleme hatte?
    - Der Programmierer all dieser Algos etc., die einen Fehler haben?
    - Jener Ethikdoktor, der entschieden hat, dass das Leben des Insassen wichtiger ist als jenes, das überfahren wird, weil es bei Rot über die Strasse lief und die Sensoren geblendet wurden?

    Ach ja, die Sensorhersteller.

    Man redet nicht über das Thema!
    • Michael Mettler 09.03.2017 11:15
      Highlight Highlight Lieber Scaros, Ethik und Haftungsfragen sind nicht gerade die engsten Themen ;) Klar wird darüber diskutiert, einfach nicht öffentlich. Weil es geht um viel Kohle, die jemand bezahlen müsste. Und da wird hinter den Kulissen lobbyiert und geweibelt, was das Zeugs hält.
    • Chewbacca 09.03.2017 11:31
      Highlight Highlight Schlussendlich wird es mit selbst fahrenden Autos weniger Unfälle geben - die gesamten Versicherungskosten werden damit sinken, was sicherlich auch im Interesse der Versicherer selbst ist (Risiken dürften gar besser kalkulierbar werden). Das führt dazu, dass sich ein neues Versicherungssystem einstellen wird (z.B. "Pott" für Autohersteller) - aufgrund der geringeren Gesamtkosten wird es hier aber kaum von irgendeiner Seite gross Widerstand geben.

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