Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Kim Dotcom talks with supporters at his Internet Party pool party at the Dotcom mansion in Coatesville, Auckland April 13, 2014. Dotcom launched a new political party to contest New Zealand's general election in September.   REUTERS/Nigel Marple (NEW ZEALAND - Tags: PROFILE SCIENCE TECHNOLOGY POLITICS ELECTIONS SOCIETY)

Ein neuseeländisches Gericht befindet die Auslieferung an die USA als rechtens.  Bild: X00425

Jetzt wirds eng für Kim Dotcom – droht die Abschiebung?



Ein Gericht in Neuseeland hat den Berufungsantrag des umstrittenen deutschen Internetunternehmers Kim Dotcom gegen seine Auslieferung an die USA abgewiesen. Eine Auslieferung sei rechtens, urteilte das Berufungsgericht im neuseeländischen Wellington am Donnerstag.

Die von den USA vorgebrachten Beweise stützten den Vorwurf, wonach sich «die Berufungskläger vorsätzlich und in massivem Umfang zu kommerziellen Zwecken zu Urheberrechtsverletzungen verschworen und diese begangen haben», hiess es in einer Erklärung des Gerichts.

Die US-Behörden werfen Dotcom massive Urheberrechtsverletzung, Betrug und Geldwäsche vor. Er selbst weist alle Vorwürfe zurück und wirft den US-Behörden vor, im Namen der einflussreichen Hollywood-Filmindustrie einen Rachefeldzug gegen ihn zu führen.

Aufstieg und Fall des Kim Dotcom

FBI: Grösster Fall in US-Geschichte

Dotcom hatte im Jahr 2005 die Onlineplattform Megaupload gegründet, auf der Internetnutzer Dateien kostenlos hoch- und herunterladen konnten. Das US-Justizministerium wirft ihm und den drei weiteren Betreibern vor, die Seite ausdrücklich als Tauschbörse für urheberrechtlich geschützte Inhalte wie Filme, Fernsehprogramme und andere Dateien eingerichtet zu haben. Das US-Bundespolizei FBI stuft Dotcoms Aktivitäten als grössten Fall von Urheberrechtsverletzung in der US-Geschichte ein.

Im Januar 2012 schalteten die US-Behörden Megaupload ab, neuseeländische Polizisten durchsuchten auf US-Antrag Dotcoms Anwesen in Auckland und nahmen Dotcom fest. Seitdem wehrte er sich gegen seine Auslieferung. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Beto gegen Donald: Showdown an der «Grenzmauer» in Texas

Link zum Artikel

«Eine Hure zu sein, war oft top», sagt Virginie Despentes aus Erfahrung

Link zum Artikel

Mirco Müller – ein vergessener Titan auf dem Weg zum Millionär

Link zum Artikel

Hacker verkauft 617 Millionen Nutzerdaten im Darknet – diese 16 Seiten sind betroffen

Link zum Artikel

Ohne Solarium und Haarpracht – wie Donald Trump wirklich aussieht 😱

Link zum Artikel

Zersiedelungs-Initiative abgeschmettert: So lief der Abstimmungssonntag

Link zum Artikel

«Ich war überrascht, dass es reicht» – Corinne Suter holt in der WM-Abfahrt Silber

Link zum Artikel

Kantonale Vorlagen: Basel versenkt Spitalfusion, Berner Energiegesetz scheitert hauchdünn

Link zum Artikel

Frauen schreiben ihren Freunden: «Ich will ein Baby» – die Antworten sind 😱😱😱

Link zum Artikel

WLAN auf dem Mars? Bibis Beauty Palace liefert TV-Blamage für die Ewigkeit

Link zum Artikel

Diese 7 Fälle zeigen, was bei der Rüstungsbeschaffung in der Schweiz alles schief läuft

Link zum Artikel

Hey Emma, Suff-SMS-Sandro hat auch ein paar Sex-Fragen an euch Frauen!

Link zum Artikel

Stimmen diese 9 Koch-Mythen wirklich?

Link zum Artikel

Dieser NBA-Star erfuhr gerade mitten im Spiel, dass er getradet wurde

Link zum Artikel

Wenn du in der (Fake-)Sexfalle sitzt – so kommst du wieder raus

Link zum Artikel

So klicken, blocken und spulen wir die Werbung weg – die Fakten in 15 Punkten

Link zum Artikel

Auf einer Party aufs Klo, das gar keins war...Diese Jodel-Geschichte hat kein Happy-End 😱

Link zum Artikel

Leute, PICDUMP! 🙏

Link zum Artikel

Google reserviert jetzt für dich in Schweizer Restaurants (aber nicht per Telefon)

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Schlange12 05.07.2018 12:09
    Highlight Highlight Harald Schmidt sagt einmal in seiner Sendung auf Sat1 circa um 2000 herum als Kim Schmitz oder Kim Dotcom wie er sich nun nennt bei ihm war, dass er einmal steinreich oder im Gefängnis sitzen wird. Beides ist schon eingetroffen. Wenn es bis nun auch nur Untersuchungshaft war.
  • Toerpe Zwerg 05.07.2018 07:34
    Highlight Highlight Typisch neureicher Proll.
    • Sebastian Wendelspiess 05.07.2018 10:53
      Highlight Highlight Was ist typisch?

Die Schweizer Justiz gibt Startschuss für eine papierlose Zukunft

Die Schweizer Justiz stellt sich der Digitalisierung. Mit dem Projekt Justitia 4.0 sollen die Justizakte und der Rechtsverkehr in elektronischer Form eingeführt werden. Am Donnerstag wurde in Luzern das Projekt lanciert.

«Wir wollen medienbruchfreie digitale Geschäftsprozesse», sagte Jens Piesbergen, Programm-Manager Harmonisierung der Informatik in der Strafjustiz (HIS), vor den Medien. Man spreche weniger von Digitalisierung, sondern lieber vom digitalen Wandel, denn es gelte, den Bezug zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel