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Members of the New York Police Department's Strategic Response Group take part in a security detail outside Macy's in advance of Thanksgiving in Manhattan, New York November 23, 2015. REUTERS/Andrew Kelly

Spezialeinheit der New Yorker Polizei im Einsatz. Die Bürger sollen Verdächtiges melden.
Bild: ANDREW KELLY/REUTERS

New York erhält eine Anti-Terror-App. Sollen Schweizer Städte nachziehen?

Terrorwarnung per Textnachricht: Eine neue App soll es Bewohnern und Besuchern der US-Metropole leichter machen, verdächtige Beobachtungen zu melden – mit dem Smartphone.

24.11.15, 10:38 24.11.15, 10:49


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Die Behörden im amerikanischen Bundesstaat New York haben eine Smartphone-App entwickelt, mit der die Bevölkerung verdächtige Aktivitäten möglicher Terroristen melden kann. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo stellte die kostenlose App mit dem Namen «See something, send something» am Montag vor.

«Etwas beobachten, etwas senden», so der Name des Programms übersetzt, angelehnt an die Kampagne «See something, say something» – ein Slogan, der Bürger und Touristen schon seit Längerem unter anderem in den New Yorker U-Bahn-Stationen begegnet. Jetzt können Augenzeugen den Sicherheitsbehörden mit dem Handy direkt Fotos oder eine Textnachricht mit Hinweisen übermitteln.

Nur im US-App-Store verfügbar

Die New Yorker Anti-Terror-App ist kostenlos und für Apples iOS-Geräte (iPhone) und Android-Geräte verfügbar. Offenbar richtet sich die App ausdrücklich an die heimische Bevölkerung und nicht an Besucher: Touristen können die App nur herunterladen, wenn sie sich für den amerikanischen App Store anmelden. (dsc)

Die iOS-App ist nur im US-Store verfügbar.
screenshot: itunes

Nach den islamistischen Anschlägen von Paris mit 130 Toten wurden auch in den USA die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Cuomo kündigte am Montag an, zusätzlich 46 Polizisten für die Einheit einzustellen, die das Nahverkehrssystem der Metropole New York überwacht. Die USA warnen Reisende derzeit ausdrücklich vor weltweiter Terrorgefahr. Das Aussenministerium rät Bürgern, an öffentlichen Plätzen und beim Benutzen von Bussen und Bahnen besonders wachsam zu sein.

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(juh/afp)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • imo 24.11.2015 12:33
    Highlight Also mich errinnert das spontan an die Deutschen im 2. Weltkrieg, war das dort nicht so das man seine nachbarn bespitzeln sollte?? Haben wir nichts daraus gelernt?
    11 2 Melden
  • ferox77 24.11.2015 11:20
    Highlight Die Beschäftigung mit dem Islam ist dem Westen durch den 9/11 gerdezu aufgezwungen worden.
    Bis dahin hatte die Pflege archaischen Brauchtums nahöstlichen Ursprungs für den westlichen Betrachter bestenfalls Unterhaltungswert, begründet in seinen teilweise skurrilen Erscheinungsformen. Gern hätte es dabei bleiben können.
    "An ihren Taten sollt ihr sie erkennen"
    Das reicht hier, tiefer Einstieg in die theologischen Implikationen lohnt nicht.
    0 6 Melden
  • C0BR4.cH 24.11.2015 10:49
    Highlight Lasst der Paranoia der Bevölkerung freien Lauf und gebt ihnen eine App, mit der sie nun neben Facebook-Posts auch Mitbürger "reporten" können...

    Der letzte "Terrorakt" in der Schweiz, an den ich mich grad so spontan erinnern kann, war doch im Parlament in Zug oder? Falls man das überhaupt Terror nennen darf, da gehen die Definitionen ja auseinander.
    11 2 Melden

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