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Reed Hastings, co-founder and CEO of Netflix, speaks during a keynote address at the 2016 CES trade show in Las Vegas, Nevada January 6, 2016.  REUTERS/Steve Marcus

Reed Hastings, Mitbegründer von Netflix in Las Vegas: «Sie erleben heute die Geburtsstunde eines neuen globalen Internet-TV-Netzwerks.»
Bild: STEVE MARCUS/REUTERS

Globale Expansion: Netflix ist jetzt in 190 Ländern verfügbar

Der Online-Videodienst Netflix ist ab sofort in fast jedem Land der Erde präsent. Konzernchef Hastings spricht schon von der Geburt eines globalen TV-Netzwerks. Ein wichtiger Staat sperrt sich allerdings gegen seinen Dienst.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Der Online-Videodienst Netflix ist am Mittwoch in 130 weiteren Ländern gestartet. Bisher war Netflix in rund 60 Ländern präsent. Damit hat der Dienst fast sein Ziel erfüllt, global verfügbar zu sein. «Sie erleben heute die Geburtsstunde eines neuen globalen Internet-TV-Netzwerks», werbetextete Konzernchef Reed Hastings auf der Technik-Messe CES in Las Vegas. Bis Ende 2016 wolle man in 200 Ländern verfügbar sein.

Die Onlinevideothek startete auch in Indien. Damit expandiert Netflix in ein Land mit 1,3 Milliarden Einwohnern, in dem der Breitbandausbau massiv anzieht und ein Fünftel der Bevölkerung online ist.

Ein wichtiger Staat fehlt dem Unternehmen allerdings noch auf seiner Liste: China. In dem 1,4-Milliarden-Menschen-Reich gebe es Netflix weiterhin nicht, räumte Hastings ein. Er hoffe aber, mit der Zeit auch dort zu starten. Auch auf der Krim, in Nordkorea und in Syrien ist aufgrund der US-Sanktionen, denen amerikanische Unternehmen unterliegen, kein Zugriff auf Netflix möglich.

Millionen von Mitgliedern

Die US-Firma, die mit dem Postversand von DVDs anfing, ist einer von mehreren Anbietern, die Filme und Videos aus dem Netz bereitstellen. Sie hat inzwischen mehr als 70 Millionen Mitglieder.

Ein internationaler Rivale ist Amazon mit seinem Streaming-Angebot, ausserdem gibt es lokale Anbieter wie Maxdome oder Watchever in Deutschland.

Netflix, Amazon und andere Online-TV-Dienste greifen immer stärker nach der Macht in der TV-Industrie. Sie vermessen den Zuschauer – und verändern seine Sehgewohnheiten. Die traditionellen Fernsehsender geraten durch die digitale Konkurrenz zusehends unter Druck.

ssu/dpa-AFX/Reuters

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    Alle Leser-Kommentare
  • kuhrix 07.01.2016 13:05
    Highlight Highlight Freut mich sehr, hoffentlich gibt es viel Geld und viel neuen Content. Wobei ich mich auch ein bisschen Frage wer in Somalia, West Sahara oder im Vatikan Netflix schaut?
  • Bobby68 07.01.2016 10:03
    Highlight Highlight Auch für Schweizer Abonnenten interessant, da Netflix somit auch auf Reisen funktioniert, was vor der Erweiterung nicht überall der Fall war.
  • mrgoku 07.01.2016 08:23
    Highlight Highlight hat Neftlix deshlab gestern Abend nicht funktioniert? -.-
  • Semper 06.01.2016 20:51
    Highlight Highlight Netflix, einsame Klasse, darum werden sie auch die ganze TV Industrie auf den Kopf stellen.

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