Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Hier gewinnst du garantiert kein «WhatsApp Gold». Über 300'000 Handy-Nutzer fallen auf Fake-Nachricht herein



«OMG Das ist so krass! Ich glaube das GAR NICHT. Das musst du dir holen!» Diese Nachricht macht seit Anfang Woche auf WhatsApp die Runde. Eigentlich müssten wir die Abzocker-Tricks der Internet-Betrüger inzwischen durchschauen, könnte man meinen. Doch weit gefehlt. Anders ist die neue «Kettenbrief»-Welle auf WhatsApp schlicht nicht zu erklären. 

Kriminelle haben sich eine neue alte Masche ausgedacht, um leichtgläubigen Nutzern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Innerhalb von nur 24 Stunden sind am Montag 275'000 Whatsapp-Nutzer den falschen Versprechungen auf den Leim gegangen, berichtet das auf Online-Betrug spezialisierte Internetportal Mimikama. Inzwischen sind es bereits weit über 300'000 Opfer.

So sieht die aktuelle Spam-Nachricht aus

Bild

bild: mimikama

Die überschwängliche Nachricht fordert WhatsApp-Nutzer auf, sich neue Funktionen für WhatsApp zu holen. Man müsse bloss auf einen Link klicken und die Nachricht mit zehn Freunden teilen. Fällt auch nur eine Person darauf herein, wird die Hemmschwelle, den Link anzuklicken, bei den anderen Empfängern kleiner, da der Absender bekannt und somit vertrauenswürdig ist. Das dürfte mit ein Grund sein, warum sich Kettenbriefe über WhatsApp auch heute noch in Windeseile verbreiten.

Mit «WhatsApp Gold» versprechen die Betrüger einigermassen glaubhaft klingende neue Features: zum Beispiel eine bessere Audioqualität beim Telefonieren, Gruppengrössen bis 256 Kontakte, Bilder in voller Qualität versenden oder das Deaktivieren der blauen Häkchen. Ironischerweise soll «WhatsApp Gold» gar Virus-Kettenbriefe blockieren.

Folgt man dem Link über WhatsApp, öffnet sich diese Seite

Bild

Ironischerweise soll «WhatsApp Gold» Virus-Kettenbriefe blockieren. bild: mimikama

Wer den Link öffnet, erhält natürlich nicht die versprochenen neuen Funktionen, das Opfer tappt vielmehr in eine Abofalle oder wird mit Fake-Gewinnspielen überflutet. Unter Abofallen versteht man kriminelle Geschäftspraktiken im Internet, bei der Konsumenten unbeabsichtigt ein kostenpflichtiges Abonnement abschliessen, beispielsweise über das Öffnen eines Links. Das Fiese an der aktuellen Betrugsmasche: Die Abofallen hinter dem WhatsApp-Link ändern ständig. Naive Nutzer können somit gleich mehrmals in die Falle tappen und unbeabsichtigt ein Abo abschliessen.

Was soll man tun?

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
sentifi.com

Watson_ch Sentifi

Abonniere unseren Newsletter

Themen
8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Matrixx 29.07.2015 17:44
    Highlight Highlight • Willst du nicht andauernd auf Betrug reinfallen?
    • Hast du es satt, abgezockt zu werden?
    • Möchtest du keine Viren mehr auf PC und/oder Smartphone?

    Jetzt gibt es eine Lösung für alle deine Probleme:

    Nutze Brain.exe, lebenslang absolut kostenlos!
    • Angelika 29.07.2015 20:24
      Highlight Highlight Brain.exe gehört zwar zur Grundausstattung, läuft aber nicht auf allen Systemen gleich gut, je nach installierter Software.
    • Matrixx 29.07.2015 20:40
      Highlight Highlight Das stimmt leider.
      Vielleicht mal die Festplatte ordentlich reinigen, defragmentieren und rebooten. Und danach mit sinnvollen Daten füttern.
  • mcnukem 29.07.2015 17:01
    Highlight Highlight es gibt, oder besser gab tatsächlich einmal ein gewisses whatsapp plus. es hatte verschiedene coole feautures, zB verlustfrei bilder versenden oder persönliche themes. wurde mitlerweile leider von whatsapp verbannt.
  • saukaibli 29.07.2015 16:48
    Highlight Highlight Ich begreife nicht wie junge Menschen (Rentner sind da entschuldigt) so naiv und dumm sein können auf so einen Stuss reinzufallen. Setzt deren Hirn komplett aus wenn sie ein Aktionsangebot oder so was sehen? Ich habe auch schon solche Kettenmessages erhalten und die Absenderin (erstaunlicherweise nicht blond ;-P ) darauf angesprochen was das soll. Die hat tatsächlich geglaubt dass das echt ist! Eine 29-jährige Person mit Schul- und Lehrabschluss, wie kann das sein?
    • scriptCH 29.07.2015 17:44
      Highlight Highlight „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“
    • Marco31 29.07.2015 17:58
      Highlight Highlight Lehrer sind die schlimmsten :-P
  • Der_Die_Das 29.07.2015 16:10
    Highlight Highlight Unglaublich, wie leichtgläubig die Menschen im Jahre 2015 noch umher stolzieren...

Sicherer als WhatsApp? IT-Experten haben versucht, Threema zu hacken

Deutsche Forscher haben die Android- und die iPhone-Version des Schweizer Messengers unter die Lupe genommen.

Bestnoten in Sachen Sicherheit: So fassen die Entwickler der Threema-App die Ergebnisse einer Untersuchung zusammen, die sie in Auftrag gegeben haben.

Deutsche IT-Sicherheitsexperten haben den Messenger-Dienst «während den letzten Monaten einer eingehenden Prüfung unterzogen», schreiben die Verantwortlichen der in Pfäffikon SZ angesiedelten Firma. Das Resultat: «Es wurden keine kritischen Schwachstellen gefunden».

Der Audit-Bericht sei in vollem Umfang einsehbar (hier als PDF). Die «wenigen …

Artikel lesen
Link zum Artikel