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epa07568740 epa07306542 (FILE) - A smart phone screen shows the logo of WhatsApp application in Berlin, Germany, 31 December 2017 (reissued 14 May 2019). Facebook's messenger service WhatsApp has been the target of hackers, with remotely installed surveillance software developed Israeli security firm NSO Group, according to media reports.  EPA/HAYOUNG JEON

Die Nutzungsbestimmungen werden weiter verschärft ... Bild: EPA

WhatsApp will Nutzer für Missbrauch der App anzeigen



WhatsApp hat bereits strenge Richtlinien für seine Benutzer. Doch jetzt will das US-Unternehmen noch einen Schritt weiter gehen.

Der Messengerdienst erklärt, rechtliche Schritte gegen Einzelpersonen oder Unternehmen einzuleiten, die gegen die Benutzerregeln verstossen, auch wenn der Verstoss auf einer anderen Plattform begangen wird.

Derlei Verstösse können unter anderem das massenhafte Verschicken von Nachrichten sein, automatisiertes Spamming oder die «nicht-persönliche Nutzung» der App.

Das Unternehmen, das zu Facebook gehört, teilt dazu im FAQ-Bereich auf seiner Webseite mit:

«WhatsApp verpflichtet sich, die ihm zur Verfügung stehenden Ressourcen – einschliesslich rechtlicher Schritte – zu nutzen, um Missbrauch zu verhindern, der gegen unsere Nutzungsbedingungen verstösst, wie automatisiertes oder Massen-Messaging oder nicht persönliche Nutzung. Deshalb ergreifen wir neben der technologischen Durchsetzung auch rechtliche Schritte gegen Einzelpersonen oder Unternehmen, die wir mit plattformunabhängigen Beweisen für einen solchen Missbrauch verlinken.»

WhatsApp behalte sich das Recht vor, unter diesen Umständen rechtliche Schritte einzuleiten, so das Unternehmen weiter:

«Ab dem 7. Dezember 2019 wird WhatsApp rechtliche Schritte gegen diejenigen einleiten, von denen wir feststellen, dass sie an einem Missbrauch beteiligt sind oder andere bei Missbrauch unterstützen, der gegen unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen verstösst». Und zwar selbst, wenn dies auf Informationen basiere, die nicht von WhatsApp selbst kommen. (whatsapp.com)

WhatsApp verpflichte sich, den privaten Charakter der Plattform zu stärken und die Benutzer vor Missbrauch zu schützen, erklärte ein Sprecher laut Tech Crunch.

«Wir haben auch unsere Fähigkeit, Missbrauch zu erkennen, verbessert, was uns hilft, 2 Millionen Konten weltweit pro Monat zu sperren.»

Anfang Jahr hatte WhatsApp in einem Whitepaper (PDF) erklärt, wie es die missbräuchliche Verwendung der Plattform mithilfe von maschinellem Lernen verhindern will. So soll insbesondere das Versenden von Massennachrichten oder das Erstellen mehrerer Konten schnell entdeckt werden.

(dsc/tam/as)

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24
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    Alle Leser-Kommentare
  • SucaBljad 12.06.2019 13:02
    Highlight Highlight Genau das sollte unsere Priorität sein obwohl uns die Welt fast um die Ohren fliegt
  • Roman Loosli 12.06.2019 08:30
    Highlight Highlight FB kann anhand von 60 likes zu 99% bestimmen wer du in etwa bist..
  • Lucas29 12.06.2019 07:03
    Highlight Highlight Wird bald Zeit zum Wechseln...
    • Alnothur 12.06.2019 09:42
      Highlight Highlight Telegram.
      (oder, leider Wunschdenken, das dezentrale Matrix)
  • mrlila 12.06.2019 00:48
    Highlight Highlight So kann man auch Geld verdienen 😂🤦‍♂️
  • Gipfeligeist 11.06.2019 22:01
    Highlight Highlight Fehlt nur noch, die Chat Verschlüsselung zu deaktivieren. Damit kann man nämlich keine Nitzerinformationen sammeln!...
    • Ueli der Knecht 11.06.2019 23:03
      Highlight Highlight Die Verschlüsselung gilt sowieso nicht für Whatsapp. Whatsapp sieht alle Whatsapp-Texte unverschlüsselt in Klartext.

      Facebook hat dafür auch billige Ausreden parat (wie eben zB. Missbrauch zu verhindern, ihre Benutzer zu schützen, usf.):
      https://www.unilad.co.uk/news/mark-zuckerberg-admits-facebook-reads-all-your-private-messenger-texts/

      Die End-to-End-Verschlüsselung dient Facebook vorallem dazu, ihre gesammelten Daten vor Konkurrenten zu schützen.
    • Gipfeligeist 12.06.2019 07:30
      Highlight Highlight Der Zeitungsartikel ist erstellt worden, bevor die End-zu-End verschlüsselung eingeführt wurde. Seitdem:

      "Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung von WhatsApp stellt sicher, dass nur du und die Person, mit der du kommunizierst, lesen kann, was gesendet wurde – und niemand dazwischen, nicht einmal WhatsApp" Quelle: Whatsapp FAQ

      Natürlich ist dies die eigene Aussage und sollte als diese betrachtet werden, aber der Sinn von P2P ist, dass es tatsächlich sicher ist. (So hoffe ich)
  • äti 11.06.2019 20:42
    Highlight Highlight Whatsapp, FB, Instagram sind allesamt riesige Müllhalden, die man am besten täglich entsorgen müsste. Seitens des Betreibers natürlich.
  • Miikee 11.06.2019 20:04
    Highlight Highlight Ganz schlau, zuerst alle Werber/ Firmen verbannen und dann 2020 die eigene Werbung einführen. Und natürlich WA ist verschlüsselt, niemand kann mitlesen. Vor allem der Satz «nicht-persönliche Nutzung», ist ja fast ein Eingeständnis.

    Eja. Müssen halt die Nutzer Wissen ob sie das möchten und FB noch mehr Geld zuschieben wollen.

    Übrigens bei Threema und Telegram sind mittlerweile recht viele Nutzer! Einfach mal reinschauen. 😜
  • Team Insomnia 11.06.2019 19:34
    Highlight Highlight Den Account löschen und App deinstallieren. Die gute alte sms tuts immer noch. Alternativ gibts auch noch Threema.
    • JaneSodaBorderless 11.06.2019 21:22
      Highlight Highlight Oder Signal
    • Ueli der Knecht 11.06.2019 22:55
      Highlight Highlight Signal! Denn das ist

      1. quelloffen,
      2. kostenlos, und
      3. werbefrei.

      Alles, welche nicht sämtliche dieser obigen drei Kriterien 100% erfüllt, kann man nicht wirklich ernst nehmen.

      Threema scheitert gleich bei zwei dieser Kriterien: 1 und 3. Threema ist daher nicht vertrauenswürdig.
    • @schurt3r 12.06.2019 06:22
      Highlight Highlight @Ueli

      Threema nicht vertrauenswürdig?

      Das sieht die Schweizer Bundesverwaltung – eine der grössten Arbeitgeberinnen des Landes – definitiv anders ...

      https://www.watson.ch/!566957220
    Weitere Antworten anzeigen
  • SGR 11.06.2019 19:26
    Highlight Highlight mit anderen Worten...
    "Lieber User, alle Daten die wir von Dir geklaut haben können vor Gericht gegen dich verwendet werden"...

    mir egal ich habe nichts zu verbergen...
    • Schlackensauger 12.06.2019 06:30
      Highlight Highlight Wann hattest du das erste Mal Sex? Rasierst du dich unter den Achseln? Wieviel Lohn hast du?
      Ach und die Hobbies würde ich auch gerne wissen. Schliesslich hast du ja nichts zu verbergen.
  • Finöggeli 11.06.2019 19:11
    Highlight Highlight Ein Ausmisten der Nutzer damit man die Relevanz des Werbezielpublikums erhöht? Clever

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