Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Digital-News

Darum stellt Bali für 24 Stunden das mobile Internet ab



Weitere Digital-News:

Darum stellt Bali für 24 Stunden das Internet ab

Am Samstag feiert Bali Nyepi. Das ist der höchste hinduistische Feiertag und die Behörden der indonesischen Insel haben die Mobilfunkbetreiber angewiesen, das Internet für 24 Stunden zu kappen. Das sei zum ersten Mal der Fall, berichtet der Guardian. Das gleiche Anliegen religiöser Gruppierungen sei letztes Jahr bei den Providern auf taube Ohren gestossen.

Nyepi ist gemäss dem alten balinesischen Kalender der Wechsel vom alten zum neuen Jahr. Am arbeitsfreien «Tag der Stille» sollen die Menschen aufs Handy verzichten und stattdessen meditieren. Die verordnete Ruhe gilt auch für Touristen, wobei in den Hotelanlagen das WLAN angeschaltet bleiben soll.

epa06605952 Balinese carry giant effigies in the form of the devil, whose local name is 'Ogoh-ogoh', during a parade before Nyepi Day, the Balinese Day of Silence, that marks the Balinese Hindu New Year in Gianyar, Bali, Indonesia, 15 March 2018. Balinese will celebrate Nyepi Day on 17 March. During the Nyepi Day, Hindus on the island of Bali are not allowed to travel, work, light lamps, cook or do any other activities.  EPA/MADE NAGI

Im Vorfeld von Nyepi führen die Balinesen traditionelle Reinigungsrituale durch und es werden riesige furchteinflössende Figuren durch die Strassen getragen. Diese Ogoh-Ogoh, die Dämonen darstellen, werden anschliessend verbrannt.

(dsc, via Guardian)

Das Tauziehen um Qualcomm geht weiter

Beim US-Chiphersteller Qualcomm könnte nach der Blockade eines Übernahmeangriffs durch US-Präsident Donald Trump der nächste Kaufversuch bevorstehen. Der langjährige Chef und Gründersohn Paul Jacobs arbeite daran, Investoren für ein Gebot zusammenzutrommeln, berichtet die «Financial Times».

Jacobs habe unter anderem den japanischen Technologiekonzern Softbank angesprochen, der einen 100 Milliarden Dollar schweren Fonds für Investitionen in innovative Unternehmen kontrolliert.

Von dem Volumen dieses Fonds ist nur etwa die Hälfte ausgegeben. Ein Problem könnte allerdings sein, dass Qualcomm selbst unter den Investoren des Fonds ist – genauso wie Apple, mit dem der Chipkonzern in einen festgefahrenen Streit um Patente und Lizenzzahlungen verwickelt ist.

Der Konkurrent Broadcom wollte Qualcomm für mehr als 140 Milliarden Dollar übernehmen. Es wäre der mit Abstand teuerste Deal in der Technologiebranche gewesen. Noch während sich Qualcomm gegen den Übernahmeversuch wehrte, blockierte Trump einen Kauf unter Hinweis auf die nationale Sicherheit.

Das könnte dich auch interessieren:

Schweizer entwickelt tanzenden Roboter

abspielen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Finöggeli 16.03.2018 10:27
    Highlight Highlight Irgendwie ist das mit Bali noch ziemlich cool. Wir sollten auch so ein "offline-Feiertag" einführen
    • Paddiesli 16.03.2018 15:50
      Highlight Highlight Find ich auch. Auch (wenigens) 1 autofreien Sonntag würde uns allen gut tun. Damit uns unsere Abhängigkeiten wieder einmal bewusst werden.

Zwischen den USA und China ist ein Coronavirus-Krieg ausgebrochen

Journalisten werden ausgewiesen, Verschwörungstheorien werden verbreitet: Washington und Peking zetteln einen neuen Kalten Krieg an.

Zuerst hat die Trump-Regierung die Anzahl der chinesischen Journalisten in den USA von 160 auf 100 reduziert. Die Antwort aus Peking liess nicht lange auf sich warten: Am Dienstag sind Journalisten der «Washington Post», der «New York Times», des «Wall Street Journal» die Akkreditierungen entzogen worden, will heissen, sie werden ausgewiesen.

Die Trump-Regierung rechtfertigt ihre Ausweisung damit, dass die chinesischen Journalisten in Tat und Wahrheit Spione seien. (160 Korrespondenten sind …

Artikel lesen
Link zum Artikel