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Jeff Bezos auf dem Mond Teaserbild

Amazon funktioniert wie eine Sekte: Wenn du ein guter Amazon-Mitarbeiter sein willst, musst du ein Amabot (Amazon-Roboter) werden.  bildmontage: watson

Jeff Bezos, reichster Mann auf dem Planeten und «schlechtester Chef der Welt»

Er begann als kleiner E-Book-Händler. Jetzt ist er der reichste Mensch der Welt, der Imperator der Tech-Welt, ein Elon Musk auf Steroiden. Jeff Bezos wird mit Amazon wohl bald Apple als wertvollstes Unternehmen ablösen. Doch wie ist das möglich?

31.07.18, 11:30 02.08.18, 11:20


Der Gründer und Chef von Amazon ist vieles: Visionär, Multi-Milliardär, Ausbeuter. Investoren-Legende Warren Buffett preist Jeff Bezos als den «grössten Unternehmer unserer Zeit». Die Gewerkschaften sehen in ihm den «Weltmeister im Steuervermeiden».

Reichster Mensch der Welt ist Bezos bereits. Aber das ist ihm nicht genug. Sein Tech-Imperium entwickelt wiederverwendbare Raumfahrt-Raketen, verkauft Gesichtserkennungssoftware an Polizisten oder produziert Oskar-gekrönte Filme. Die IT der wichtigsten Konzerne der Welt wird grösstenteils in den gigantischen Rechenzentren von Amazon betrieben. Bezos rase mit seinem Unternehmen Richtung «Weltherrschaft», schrieb der New Yorker Betriebswirtschaftsprofessor Scott Galloway. Für ihn steht schon lange fest, dass künftig nicht Apple, Microsoft oder Google, sondern Amazon die mächtigste Firma sein werde. Galloways Prophezeiung ist nun noch etwas wahrscheinlicher geworden.

Vergangene Woche vermeldete Amazon den grössten Quartalsgewinn seiner Geschichte. Der Umsatz knackte zum ersten Mal die 200-Milliarden-Schallmauer. Das Unternehmen, das früher zwar viel verkaufte, aber kaum profitabel war, hat nun mehrere Quartale in Folge einen Gewinn in Milliardenhöhe ausgewiesen. Die Aktie befindet sich seit Anfang Jahr auf einem beispiellosen Höhenflug, der selbst Börsenliebling Apple alt aussehen lässt. 

Alle wichtigen Konzernbereiche trugen zum Rekordergebnis bei:

Allein 2018 zog Amazons-Börsenwert (orange) bisher um mehr als die Hälfte auf zuletzt 877 Milliarden US-Dollar an. Damit ist Amazon nach Apple (blau) das zweitwertvollste börsennotierte Unternehmen der Welt. grafik: 24/7wallst

Die Aktie steht auf einem Allzeithoch und Amazon ist auf dem besten Weg zum Eine-Billion-Dollar-Konzern. Doch wie ist das möglich?

Die kurze Antwort gibt dieses Foto:

Vom IT-Nerd zum «Fürst der Finsternis»

Jeff Bezos 1998: «Ich verkaufe Bücher» – Jeff Bezos 2017: «Ich verkaufe was auch immer ich will». bild: businessinsider.com

Die ausführliche Antwort: Jeff Bezos startete bereits 1995 als kleiner Online-Buchhändler – zu einer Zeit, also viele von uns WWW kaum buchstabieren konnten. Seine für die 90er-Jahre utopisch klingende Idee: Ein Warenhaus nach dem Vorbild von Walmart im Internet eröffnen. Inzwischen verkauft Amazon so gut wie alles, was über das Internet angeboten werden kann: Elektronik, Haushaltsgeräte, Mode, Schuhe etc. Bald kannst du sogar ein neues Auto mit zwei Klicks in Bezos Online-Warenhaus bestellen. Über 230 Millionen Produkte soll das Sortiment umfassen. Und nun drängt Amazon auch noch ins Food-Geschäft – was selbst Walmart zittern lässt.

Weil aber nicht mal Amazon alles anbieten kann, vermietet Bezos seine Plattform an mehr als 300'000 kleinere Händler, die Millionen weitere Produkte auf Amazons Marketplace anbieten und dafür eine Provision abliefern.

Und weil Menschen noch immer gerne in physischen Läden einkaufen, kauft Bezos Giganten wie Whole Foods Market, die weltgrösste Bio-Supermarktkette, kurzerhand auf. 

Wie dominant der Online-Händler in den USA geworden ist, zeigt diese Vergleichsgrafik:

Fast jeder zweite Dollar, der in den USA im Online-Handel verdient wird, fliesst in die Taschen von Amazon. 

Seine Rivalen wissen: Das Genie Bezos macht keine Gefangenen.

Bei Amazon denken wir an Online-Handel und E-Book-Reader, allenfalls noch an Abo-Dienste für Serien und Musik. Bezos hingegen denkt in ganz anderen Kategorien. Amazon dringt seit Jahren in immer neue Branchen vor, die Wachstum versprechen. Sobald der Internet-Gigant ein Auge auf eine Branche wirft, schwächeln die Aktienkurse der entsprechenden Firmen. Seine Rivalen und die Börsianer wissen: Das Genie Bezos macht keine Gefangenen. Für sie ist er der «Fürst der Finsternis».

Mit dem E-Reader Kindle hat Amazon den Büchermarkt ähnlich revolutioniert wie Apple den Musikmarkt mit dem iPod. Amazons smarter Lautsprecher Echo steht in den USA bereits in Millionen Haushalten – zum Leidwesen von Google, Microsoft und Apple, die das gleiche planten, aber langsamer waren.

Ein Auszug aus dem Firmen-Imperium des Jeff Bezos:

Amazon ist immer breiter aufgestellt und erzielt Jahr für Jahr mehr Einnahmen jenseits des Online-Handels.

Bezos Imperium im Video erklärt

Der 149-Milliarden-Dollar-Mann.

Mit dem Aufstieg Amazons wurde Jeff Bezos der wohlhabendste Mensch der Welt – seit Kurzem ist er reicher als Microsoft-Gründer Bill Gates. Sein Vermögen, das sich vor allem aus Aktien des Unternehmens zusammensetzt, beträgt nach einer Aufstellung der Nachrichtenagentur Bloomberg aktuell rund 149 Milliarden Dollar.

Er ist an Airbnb, Uber und anderen Firmen beteiligt, kaufte 1999 Google-Aktien, gründete 2000 das private Raumfahrtunternehmen Blue Origin und erwarb 2013 die renommierte «Washington Post».

Er ist reicher als Bill Gates, Warren Buffett oder Mark Zuckerberg.

Während Bill Gates versucht die Erde zu retten, will Bezos den Mond kolonialisieren.

Der Amazon-Gründer ist überzeugt, dass die Menschheit nur überleben kann, wenn sie das All erobert: «Wir müssen auf den Mond zurück – und diesmal für immer», sagte er im Mai dieses Jahres. Seine Begründung: «Ohne Kolonien im All werden wir wegen den ökologischen Beschränkungen kein Wachstum mehr haben.» Eine Welt ohne Wachstum kann sich Bezos schlicht nicht vorstellen.

Die Überzeugung, dass die Menschheit das Weltall erobern muss, teilt er mit Tesla-Chef Elon Musk, der den Mars besiedeln will. Bezos und Musk meinen es beide todernst mit ihren Weltall-Plänen: Bezos besitzt bereits seit 2000 sein privates Raumfahrtunternehmen Blue Origin, das künftig Passagiere ins All befördern will. Die Firma arbeitet aber auch an einem Landesystem für Mondflüge. Damit soll eine Mondstation versorgt werden können.

Jeff Bezos auf dem Mond Teaserbild

Jeff Bezos: «Wir müssen auf den Mond zurück – und diesmal für immer.» bildmontage: watson

Bezos sorgt nicht nur bei Buchhändlern und Supermarkt-Ketten für Angst und Schrecken, sondern auch unter seinen Angestellten.

Wie Musk ist Bezos ein Visionär, der seinen persönlichen Zielen und dem wirtschaftlichen Erfolg fast alles unterordnet. Im Mai 2014 wurde Bezos beim Weltkongress des Internationalen Gewerkschaftsbundes zum «schlechtesten Chef der Welt» gewählt. Denn der Tausendsassa sorgt nicht nur bei Buchhändlern und Supermarkt-Ketten für Angst und Schrecken, sondern auch unter seinen Angestellten. Lange Arbeitszeiten, hohe Fluktuation und tiefe Löhne in Amazons Logistikzentren bringen die Gewerkschafter seit Jahren auf die Palme. Bezos könnte es kaum egaler sein.

In der Teppichetage ist es nicht besser: Unmenschliche lange Arbeitszeiten, Intrigen und Diskriminierung gehören zum Alltag. Mitarbeiter werden angehalten, sich gegenseitig hart zu kritisieren, bis hin zur Demontage. Jedes Jahr werden diejenigen gefeuert, die am meisten Verzeigungen von anderen erhalten haben. «Zielgerichteter Darwinismus» lautet die Philosophie dahinter, sagt ein ehemaliger Personalchef bei Amazon. Die «New York Times» hat die brutalen Arbeitsbedingungen in der Reportage «Inside Amazon: Wrestling Big Ideas in a Bruising Workplace» enthüllt.

Bezos war ein hochintelligentes Kind, Empathie war indes nie seine Stärke. Als er zehn war, sagte sein Grossvater zu ihm: «Jeff, eines Tages wirst du verstehen, dass es schwieriger ist, gütig zu sein als klug.» Sein Grossvater hat sich wohl geirrt.

Bernie Sanders hat da eine gute Frage an Jeff Bezos:

Jeff Bezos ist mindestens so genial wie Steve Jobs, und mindestens so gnadenlos.

Laut Firmenlegende las Bezos 1994 einen Bericht, der ein jährliches Wachstum des Internethandels von 2'300 Prozent prognostizierte. Er erstellte daraufhin eine Liste von 20 Produkten, die online gut verkauft werden können. Zum Beispiel CD's, Video-Filme oder Computerhardware. Schliesslich entschied er sich für Bücher. Vielleicht lag es daran, dass seine Frau Literaturwissenschaften studierte. Vielleicht hatte er auch einfach geahnt, dass der Buchhandel das Internet verschlafen würde. Bei Video-Filmen wäre ihm Netflix in die Quere gekommen, bei Computerhardware Dell, die ihre Computer bereits in der Frühzeit des Internets direkt über ihre Webseite an die Endkunden verkauften. 

Der Online-Buchladen hob sofort ab und je mächtiger Amazon wurde, desto besser konnte Bezos die Verlage, die ihre Bücher nicht zu Tiefstpreisen offerieren wollten, unter Druck setzen. Seinen Mitarbeitern sagte er damals: Macht es so mit ihnen «wie ein Gepard mit einer kranken Gazelle». Bezos ist mindestens so genial wie früher Steve Jobs – und mindestens so gnadenlos.

«Tu alles für den Kunden!», pflegt Bezos zu sagen, wenn er auf sein Erfolgsgeheimnis angesprochen wird. Tatsächlich macht es keine Firma dem Kunden leichter, bequem einzukaufen. Über 100 Millionen Menschen sind sogenannte Prime-Kunden, die gegen eine jährliche Abogebühr alles portofrei bestellen können und ihre Produkte in der Regel innerhalb eines Tages geliefert bekommen. Amazon ist daher – trotz aller Kritik an Bezos und den Arbeitsbedingungen – bei den amerikanischen Konsumenten das beliebteste Unternehmen.

Bezos (schwarzes Hemd) und weitere Amazon-Angestellte im Jahr 2000. bild: Shawn Chittle / wikipedia

Amazon ist ein gigantisches Forschungs-Labor.

Hinter Amazons Erfolg steckt aber mehr als eine gute Idee und skrupellose Geschäftspraktiken: So altbacken amazon.com daherkommt, so ausgeklügelt ist die Technik dahinter. Denn Bezos ist nicht nur ein Verkaufsgenie, sondern auch ein Elektroingenieur und Informatiker mit Bestnoten an der US-Eliteuniversität Princeton. Während andere CEOs Digitalisierung und technischen Fortschritt predigen, lebt Bezos beides vor.

So sieht es aus, wenn Bezos Gassi geht.

«Vorsprung durch Technik», lautet der Werbeslogan eines deutschen Autobauers. Amazon hat ihn verinnerlicht und gab letztes Jahr 22.6 Milliarden US-Dollar für Forschung aus, mehr als alle anderen Tech-Giganten.

tabelle: winfuture

Rund 45'000 Informatiker, Ingenieure und weitere Spezialisten arbeiten bei Amazon in Bereichen wie Robotik, Big-Data-Analyse, künstliche Intelligenz etc. Im Zentrum steht dabei immer die Frage, wie man dem Kunden das Einkaufen erleichtern kann bzw. ihn dazu verleitet, noch mehr Geld bei Amazon liegen zu lassen.

Drei Beispiele sollen dies verdeutlichen:

epa06313992 A general view over racks in the new Amazon logistic and distribution center in Werne, Germany, 07 November 2017. The official inauguration is scheduled for January 2018.  EPA/FRIEDEMANN VOGEL

Der reichste Mann der Welt weiss, wie man Kunden glücklich macht und Kosten reduziert: Automatisierte Verteilzentren sind effizienter und sparen Mitarbeiter.  Bild: EPA/EPA

Bezos ist unerbittlich und sich vollkommen bewusst, dass sein Konzern zehntausende oder hunderttausende Jobs im US-Einzelhandel vernichtet: Der technologische Fortschritt, den Amazon mit vorantreibt, wird künftig in vielen anderen Branchen noch weit mehr Jobs ausradieren. Bezos hat sich denn auch schon mehrfach für ein bedingungsloses Grundeinkommen ausgesprochen.

Amazons Online-Warenhaus ist aber nur das für den Kunden sichtbare Amazon. Dahinter steht eine gigantische IT-Infrastruktur – die Amazon-Cloud – die Bezos in den nächsten Jahren noch viel reicher machen wird.

Amazon hat die Mega-Cloud, die Microsoft und Google gerne hätten.

Mitte der 90er-Jahre war Amazon der Vorreiter im Online-Handel, rund zehn Jahre später war Bezos wieder Pionier. Vor Microsoft und Google ging 2006 Amazons Cloud-Plattform AWS (Amazon Web Services) an den Start. AWS stellt Unternehmen, die ihre IT (Server und Software) ins Internet verlagern wollen, Rechenkapazitäten und Speicherplatz in eigenen Rechenzentren bereit. Amazon arbeitete bereits seit 2002 an einem eigenen Cloud-Dienst. Dank der frühen Lancierung ist Amazon im Cloud-Geschäft klarer Marktführer, vor bekannten Namen wie Microsoft, Google oder IBM.

Amazons Cloud-Sparte geht durch die Decke

Nettoumsatz, Betriebsergebnis und Nettoeinkommen der Cloud-Sparte Amazon Web Services: AWS ist der Gewinntreiber bei Amazon. bild: amazon

AWS entstand quasi aus der Not, weil Amazon selbst weltweit verteilte Rechenzentren brauchte, um seinen schnell wachsenden Online-Shop möglichst störungsfrei betreiben zu können. Mit jeder Sekunde, die der Shop offline ist, verliert der Konzern Geld. Mit AWS stellt Amazon seine Rechenzentren und über 90 verschiedene Dienste (Datenbanken, Entwickler-Werkzeuge, künstliche Intelligenz etc.) auch anderen Firmen wie Netflix, Samsung oder Novartis zur Verfügung. 

Amazon stellt Rechenkapazitäten in der Cloud bereit und liefert damit seinen Kunden eine Plattform, über die diese ihre IT abwickeln können. Dies garantiert langfristige Einnahmen. bild: datacenters

Gegenüber dem Vorjahresquartal hat Amazon den Gewinn verzwölffacht. Für den Gewinnsprung sorgt primär die Cloud-Sparte. Sie wächst rasant und trägt mehr als 55 Prozent zum Betriebsgewinn bei. Die Cloud mausert sich zum neuen Rückgrat des Konzerns und wird in den nächsten Jahren Milliardengewinne in die Kasse spülen. Die Zeiten, als Amazon viel verkaufte, aber wegen der hohen Investitionen in den roten Zahlen steckte, sind definitiv vorbei.

So läuft das bei Amazons Läden ohne Kasse:

Video: watson

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

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96
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96Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Billy the Kid 01.08.2018 13:15
    Highlight Bezos träumt nicht umsonst von einer gated coummunity auf dem Mond.
    In seinen Träumen sieht er schon die Folgen des Sturms, der gerade von der modernen Kapitalverwertung entfacht wird - Winter is coming.
    2 2 Melden
  • amazonas queen 01.08.2018 05:45
    Highlight An Amazons Cloud haben sich schon viele die Hände verbrannt. Das Geschäftsmodell ist haarig. Seine Daten reinzuladen, dort zu halten und zu verarbeiten ist günstig. Sie wieder zu entladen jedoch schweineteuer. Einfaches Beispiel: Amazon Glacier. Einmal dort, immer dort.
    4 0 Melden
  • Waedliman 31.07.2018 11:42
    Highlight Es ist ganz einfach, diesen Mann abstürzen zu lassen: einfach nix bei Amazon kaufen.
    17 2 Melden
  • Mova 30.07.2018 23:34
    Highlight Es ist nur eine Momentaufnahme. Schaut euch Alibaba an. Die kommen mit Riesen Schritten nach vorne. Die Decken auch den Lieferanten- und Kundenmarkt ab.
    14 1 Melden
  • Ferrari Scuderia 30.07.2018 23:22
    Highlight Gratuliere Herr Bezos! Ich und meine Aktien bedanken uns recht herzlich. Auf die nächsten Rekorde!
    4 31 Melden
  • c_meier 30.07.2018 21:02
    Highlight naja wenn wir ehrlich sind haben wir doch auch in der Schweiz eine Firma, die Läden, Online-Shopping, Reisebüros, Parfum-Shops, CDs/Bücher-Shops, Restaurants, Sportartikel-Läden, Müesliläden usw usw usw betreibt...
    migros...
    ist aber immerhin eine Genossenschaft mit Kulturprozent.
    wie wäre das mit einem Umweltpromille bei Amaz? wäre doch etwas aber wohl leider unrealistisch....
    14 13 Melden
  • Dagobert Duck 30.07.2018 19:29
    Highlight Als IT Verantwortlicher würde ich nie einen Cloud Service bei Amazon buchen. Wenn er damit so viel Geld macht, heisst das, dass es schlicht zu teuer ist. Auch würde ich mich als Geschäftsinhaber bitte in die Hände eines über Leichen laufenden Imperiums begeben.
    28 9 Melden
    • Mova 30.07.2018 23:37
      Highlight Sag niemals nie. Du schreibst sicher mit einem Keyboard oder auf dem Mobile hier ins Forum, fabriziert in China von Kindern. Wer weiss, vielleicht Hoster auch Watson ihre Dienste bei Aws
      5 6 Melden
    • Kaspar Floigen 31.07.2018 09:49
      Highlight Du unterschätzt den Skaleneffekt.
      2 0 Melden
    • El diablo 31.07.2018 14:35
      Highlight Du kennst dich bestimmt sehr gut mit IT aus, aber die Wirtschaft ist etwas schwerer als Viel Gewinn = Teuer. In der Wirtschaft kann man auch mit günstigen Produkten viel Geld machen, wenn man es über die Masse macht. Je mehr Kunden du gewinnst, desto höher ist die Differenz zwischen Umsatz und Fixkosten. So machst du im Endeffekt auch mehr Cash. Das mit den moralischen Bedenken kann ich hingegen nicht bestreiten.
      3 0 Melden
    • bebby 02.08.2018 07:05
      Highlight Amazon AWS ist aber wirklich nicht günstig. Es gibt unterdessen wirklich genügend günstigere Konkurrenz und Microsoft macht agressiv Werbung damit, dass sie günstiger seien.
      Ich sehe das langfristige Problem eher damit, dass die Server über den cashflow des retail Geschäfts vorfinanziert werden. (Zahlungsfrist ca. 6 Monate für amazon bei wachsenden Volumina). Bin nicht sicher, ob das so gesund ist. Ebenso steigen die Hardwarekosten stark an (insbesondere Memory). Amazon muss irgendwann den Cashflow in den Griff bekommen. Amazon macht zuviel Empirebuilding für meinen Geschmack, anstatt Gewinne.
      3 0 Melden
  • marcog 30.07.2018 19:07
    Highlight Es braucht kein solches Genie für den Untergang der Menschheit, aber er wird diesen sicher ein wenig beschleunigen...
    31 4 Melden
  • horst müller 30.07.2018 17:36
    Highlight im bereicht wird erwähnt, dass der onlineshop altbacken ausschat. aber weshalb? wenn da mehrer tausend entwickler dahinter stehen, müsste doch mehr herausgeholt werden können?

    ich finde den onlineshop potthässlich und unübersichtlicher als bei den schweizer alternativen. werde dort auch nke einkaufen (ausser eventuell ein top angebot)
    18 12 Melden
  • Mnemonic 30.07.2018 15:47
    Highlight Mir wäre weniger Geld und mehr Charakter lieber...
    67 6 Melden
  • Evan 30.07.2018 15:25
    Highlight In der Schweiz gibt es mit Digitec Galaxus, Brack und Microspot etc. glücklicherweise gute, wenn nicht gar überlegene Konkurrenz zu Amazon. Da gibt es kaum ein Grund, etwas bei Amazon zu kaufen.
    73 8 Melden
    • phreko 30.07.2018 16:42
      Highlight Wieviele Produkte haben die schonwieder?
      15 21 Melden
    • Rabenau84 30.07.2018 17:03
      Highlight Jetzt noch. Aber nur, weil Amazon aktuell noch in der Schweiz nicht verfügbar ist. Sobald dies passiert, werden auch die Firmen "schwitzen". Stell dir mal vor, Amazon könnte einfach jedem Schweizer Bürger einen 200 CHF Gutschein schenken und würde trotzdem noch Milliarden verdienen und schon hätten sie treue Kunden gefunden, welche das Geld in den nächsten Jahren zigfach zurückspülen.
      33 2 Melden
    • Sir_Nik 30.07.2018 17:30
      Highlight Naja um ehrlich zu sein, liegt das eher daran das Amazon die Schweiz vernachlässigt und vieles schlicht nicht in die Schweiz liefert.

      Wenn Amazon in der Schweiz Gas geben würde, sähe es wahrscheinlich sehr schnell sehr schlecht aus für die Schweizer Konkurrenz - LEIDER.
      37 3 Melden
    • Mova 30.07.2018 23:43
      Highlight Soweit ich informiert bin sieht die Kette so aus: Das Mutterhaus von Brack kauft alles ein. Digitec/Galaxus ist ihr grösster Kunde/Wiederverkäufer. Brack ist der Brand für das B2c, alle anderen Toppreise Anbieter kaufen ebenfalls beim Mutterhaus von Brack ein. Also haben wir in der CH eigentlich EINEN Onlineanbieter. Grosse Auswahl, ja sicher
      6 1 Melden
    • Kevegoal 31.07.2018 00:08
      Highlight @Sir_Nik Amazon hat die Schweiz doch anvisiert? Das wird kommen...
      4 1 Melden
    • Sir_Nik 31.07.2018 08:45
      Highlight @Kevegoal, ja ich bin mir auch sicher, dass das kommen wird. Pb bereits anvisiert oder nicht weiss ich nicht, bin da nicht auf dem Laufenden
      1 0 Melden
    • Alnothur 31.07.2018 14:42
      Highlight Mova: zumindest Digitec importiert auch ganz viele Artikel selbst. Bloss ein Teilsortiment wird via "Brack" eingekauft.
      3 0 Melden
    • Keepitsimple 02.08.2018 10:06
      Highlight Hängt schlussendlich halt am Kunden. Genau wie man im Laden auf die Herkunft/Qualität des Produktes schauen kann, muss man sich halt auch bei den Onlineeinkäufen angewöhnen sich ein wenig über das Unternehmen zu informieren. Leider wird wohl für die allermeisten nur der günstigste Preis entscheidend sein. Es ist aber sehr bedenklich, dass diese Firma schon fast ein Monopol im Online-Handel hat. Letztendlich ist Amazon einfach ein weiteres Symptom unserer Kapitalistischen Gesellschaft. Wenn immer und überall auf Effizienz und Optimierung getrimmt wird, dann halt auch bei privaten Einkäufen.
      3 1 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 30.07.2018 15:19
    Highlight Das schlimme ist, dem Typen gehört auch noch die Washington Post. Der hat einfach zu viel Macht...
    63 5 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 30.07.2018 14:43
    Highlight Bei dem 1998/2017 Bildervergleich kommt mir irgendwie Anakin Skywalker in den Sinn.
    77 3 Melden
  • Hans_Olo 30.07.2018 14:23
    Highlight Hab noch nie und werde nie was bei Amazon kaufen. Nicht nur der Chef, das ganze Unternehmen ist mir einfach extrem unsympathisch.
    Wenn schon Online, dann bei einem Schweizer anbieter.
    84 13 Melden
    • Waedliman 01.08.2018 08:27
      Highlight Weil Schweizer Anbieter aus Nächstenliebe Geschäfte betreiben? Kapitalismus ist überall gleich. Sogar in der Schweiz ;-)
      2 1 Melden
  • Skeptischer Optimist 30.07.2018 13:49
    Highlight Bezos steuert mit grossem Elan auf ein saftiges Kartellverfahren zu.
    58 2 Melden
    • rodman 30.07.2018 15:49
      Highlight Warum genau? Bislang hat er m.E. keine Akquisitionen gemacht, die in die Nähe des Kartellrechts käme. und Marktmacht unzulässig ausnutzen sehe ich auch nicht mehr als anderswo.
      15 8 Melden
  • Julian Roechelt 30.07.2018 13:45
    Highlight Egal ob Bezos, Zuckerberg oder Mutter Teresla Musk:
    Diese Männer leiden alle an leichten narzistische Störungen.
    Unter der Weltherrschaft läuft gar nichts mehr.
    Dabei, wenn die wüssten, wie gross das Universum ist ...
    71 12 Melden
    • Silent_Revolution 30.07.2018 16:54
      Highlight Wir werden alle von klein auf auf Wettbewerb getrimmt. Wir sollen unsere Mitmenschen mit besseren Noten, besseren Löhnen, besserem Aussehen ausstechen. "Reich" ist angesehen, "arm" ist Abschaum. Logisch, dass dann "reich" "arm" ausbeutet wo es nur geht.

      Ein System basierend auf Wettbewerb, Wachstum und Profit ist was eine überwältigende Mehrheit wünscht und die gleiche Mehrheit ist dann überrascht und ärgert sich, dass solche Menschen existieren, obwohl wir diese Charaktertypen überhaupt erst generieren.

      Kein Anhänger unseres Wirtschaftssystems hat das Recht Bezos und Co zu kritisieren.
      44 10 Melden
    • El diablo 30.07.2018 18:06
      Highlight Ich bin Anhänger des Systems und bewundere deshalb Menschen, wie die oben genannten. Sie sind die überwältigenden Sieger des Systems, während die meisten anderen ohne Widerworte ihre Arbeit verrichten.
      9 35 Melden
    • Silent_Revolution 30.07.2018 18:22
      Highlight Da du sie bewunderst und "bei den Siegern des Systems von "Ihnen" und nicht "euch" sprichst bist du ihnen kaum ebenbürtig. Was dich dann wohl auch eher der Gruppe zuordnen lässt, die ohne Widerworte ihre Arbeit verrichten, in der aussichtslosen Hoffnung vielleicht auch mal nach oben zu kommen?!
      26 4 Melden
    • El diablo 30.07.2018 18:53
      Highlight Jein. Ich studiere momentan und versuche durch harte Arbeit mit einer möglicherweise guten Idee eben zu diesen zu gehören. Aber ja du hast recht. Ich gehöre momentan zu denen, die arbeiten und werde es womöglich immer bleiben, auch wenn ich das nicht hoffe ;)
      9 12 Melden
    • MsIves 30.07.2018 18:56
      Highlight mutter teresla!! 😂😂😂😂 danke für dä!
      21 2 Melden
    • Silent_Revolution 30.07.2018 20:49
      Highlight Wenn du dein Ziel nicht erreichst, bist du dann ein Versager?

      Die nächste Semesterarbeit kannst du der Frage widmen, weshalb es sich lohnen soll Wahrscheinlichkeiten auszublenden und sein ganzes Leben mit harter Arbeit zu verbringen um zu den Erfolgreichsten zu gehören.

      Wenn man unbeeinflussbare Faktoren wie soziale Stellung der Eltern, Startkapital, Intellekt und Glück miteinbezieht, dann hat ein Schweizer Normalbürger eine ca 0.05% Chance es ganz nach oben zu schaffen.Ein Grossteil wird trotz harter Arbeit nie ein besseres Leben führen als ich, der aus Überzeugung nichts produktives tut. http://BER
      16 4 Melden
    • El diablo 30.07.2018 21:05
      Highlight Möglicherweise hast du recht, aber dann hätte ich es wenigstens versucht. Allein diese Tatsache ist es mir wert. Ich habe nie behauptet, dass irgend jemand ein Versager ist, ich habe nur gesagt, dass die meisten eine Arbeit für jemanden verrichten und er alles bekommt und sie das nicht hinterfragen oder ändern wollen.
      8 5 Melden
    • Closchli 30.07.2018 21:22
      Highlight Ich warte dann ab bis ich bei Amazon Totenhemde mit grossen Taschen kaufen kann, mit denen ich meine Milliarden mitnehmen kann. Bis dahin begnüge ich mich damit einfach so glücklich wie möglich zu leben. Soweit ich weiss, habe ich zurzeit ja auch nur dieses eine Leben. Oder verkauft Herr Bezos auch sowas?
      18 1 Melden
    • salamandre 30.07.2018 21:36
      Highlight @silent. es sind aber auch nur 2 -3% in der Lage erfolgreich selbsttätig zu arbeiten
      3 2 Melden
    • Silent_Revolution 30.07.2018 22:33
      Highlight Versuchen tun das doch fast alle, die täglich einer Arbeit nachgehen und wenn es nur der monatliche Lottoschein, als "Weg nach oben" ist. Wenn 90 % arbeiten, nur 15% profitieren und 2% (Schätzungen) massiv, macht es kaum Sinn, sich anzustrengen.

      Der Unterschied zu dir und den von dir beschriebenen "meisten" besteht doch lediglich darin, dass dir bewusst ist, dass von deiner Wertschöpfung hauptsächlich andere profitieren, sprich Führungsetage d. Unternehmens und Aktionäre (Ich denke zwar, das wissen die meisten).

      Aber dieses Bewusstsein erhöht deine Chancen nach oben zu kommen m.E = 0.
      6 2 Melden
  • mAJORtOM95 30.07.2018 13:29
    Highlight An Watson: Fehler bei Firmenauszug

    Blue Origin hat bisher noch keinen Satelitten in eine Erdumlaufbahn geschickt.
    Sie schaffen nur Vertikale Testflüge ein bisschen über die Karman-Line.
    30 1 Melden
    • Oliver Wietlisbach 30.07.2018 14:10
      Highlight Stimmt, danke für den Hinweis. Ich habe das im Artikel entsprechend geändert.
      26 3 Melden
  • Holden Caulfield 30.07.2018 13:26
    Highlight Hach ja, und wir unterstützen diese gierigen a..geigen auch noch. Ob das fb, apple, amazon oder google und alle anderen sind.. europa first. Hört endlich auf den amis euer geld in den a zu stecken!!!
    42 14 Melden
    • El diablo 30.07.2018 14:13
      Highlight Dann sollen europäische Firmen endlich gute Alternative bringen, sonst werde ich nirgends hin wechseln. Nur zu Apple gibt es gute Alternativen, aber auch diese sind nicht in Europa.
      44 13 Melden
  • Quacksalber 30.07.2018 13:25
    Highlight Im Unterschied zu europäischen Firmen sind die Amerikaner immer unterhaltsam. Die Aufmerksamkeit ist hnen sicher und so werden einige von Mythen begleitet hochgepuscht.
    23 5 Melden
  • word up 30.07.2018 13:06
    Highlight auch wenn er viel erreicht hat, ich mag bezos nicht. bei ihm fühlt sich alles nach gier an und weniger nach etwas nachhaltig sinnvollem... blue origin mag da noch am ehesten ran kommen aber der rest gefällt mir einfach nich.
    40 3 Melden
  • MitchMossad 30.07.2018 12:52
    Highlight Der sieht aus wie Dr Evil aus Austin Powers!
    73 3 Melden
    • the Wanderer 01.08.2018 13:17
      Highlight Und so benimmt er sich auch!
      2 0 Melden
  • geissenpetrov 30.07.2018 12:52
    Highlight Kunden von Amazon benutzen bitte die Toilette von Amazon.
    49 6 Melden
  • Pisti 30.07.2018 12:48
    Highlight Die amerikanische Justiz könnte sich zur Abwechslung ja auch mal Amazon vornehmen. Dort sind auch massenhaft Fälschungen im Umlauf und der Konzern verdient sich eine goldene Nase daran.
    56 3 Melden
  • Clife 30.07.2018 12:47
    Highlight Und in der Schweiz gibt es nichtmal Amazon. Muss alles über Deutschland laufen. Sind wir jetzt Hinterbelichtete, weil wir die Technologie dazu noch nicht haben? 😂
    12 66 Melden
    • Gulubat 30.07.2018 13:36
      Highlight Wir haben Digitec-Galaxus, kein Mensch braucht Amazon 😜
      75 9 Melden
  • Caturix 30.07.2018 12:45
    Highlight Ich habe einiges bei Amazon gekauft. Aber ausser die E Books (habe einen Kindle und der läuft noch einige Zeit) kaufe ich nichts mehr. Unterstütze wieder mehr Schweizer Händler so weit es geht.
    70 3 Melden
  • Maya Eldorado 30.07.2018 12:15
    Highlight online habe ich noch fast nie was gekauft.
    Ich wil die Sachen real sehen, ich will sie berühren, schmecken und riechen.

    Ihr kennt ja alle photoshop. In Realität sehen dann die Dinger (fast) immer anders aus, als auf den schönen Phöteli.
    26 54 Melden
    • Leider Geil 30.07.2018 15:27
      Highlight Der Kommentar ist extrem wiedersprüchlich. Wer nie online kauft, kann ja wohl keine Kritik äussern, dass das Zeug anders aussieht wie auf den Bildern.
      Und ja wenn ich mir einen technischen Artikel kaufe will ich den doch nicht riechen geschweige denn schmecken!
      16 9 Melden
    • Maya Eldorado 30.07.2018 16:43
      Highlight Da hast Du vollkommen recht. Ich habe nur nicht alles einzel aufgezählt, wo was wichtig ist.
      Bei technischen Sachen habe ich auch schon im Internet gekauft, wenn ich genau wusste, was ich wollte (einen Dörrex).
      Aber sonst, vor allem Kleider und Schuhe gibt böse Ueberraschungen, wenn man das nicht vor Augen hat.
      14 1 Melden
  • Loeffel 30.07.2018 12:12
    Highlight Genau sind doch die Brüder Koch an der Weltspitze, oder? Die teilen sich brüderlich je 60 Mrd und kommen zusammen aber auf 120mrd, welche sie mit ihrem Koch industries Imperium aufgebaut haben. Niemand kennt sie, aber sie sind die wahren Fürsten ...
    45 12 Melden
    • Mutzli 30.07.2018 13:07
      Highlight @Loeffel Ich würde jetzt nicht unbedingt sagen, dass niemand die Koch-Brüder kennt. Zumindest in den USA sind sie ziemlich bekannt, wo sie mittels ihren Milliarden ja auch die Hauptkriegskasse für die Republikaner und Klimawandelleugner sind.
      52 2 Melden
  • ch2mesro 30.07.2018 12:11
    Highlight wie ich schon mehrfach in der watson kommentarspalte geschrieben habe; amzon ist der grosse böse satan und oliver wietlisbach har das jetzt bestätigt! 😱🔥😱 danke für diesen artikel 🙏🏻
    48 2 Melden
  • Flexon 30.07.2018 12:09
    Highlight Amazon ist genau einer der grossen Gründe weshalb es ein dezentrales Internet (Web 3, Blockchain) braucht und geben wird. Das Internet ist zu einer Spielwiese für Monopolisten geworden und die Kundschaft macht bedenkenlos mit. Aus Bequemlichkeit, aus Alternativlosigkeit und aus Unwissenheit. Kryptowährungen sind eben nicht nur Spekulation sondern eines der Elemente, die zu einem solchen neuen Web führen werden.

    Den Mond oder den Mars besiedeln? Warum nicht in die Erde investieren? Ist es nicht einfacher die Sahara zu begrünen als den Mars? I don't get it.
    76 4 Melden
    • matcha 30.07.2018 13:12
      Highlight Na gut, dann kann er allein mit seinem blechhund auf dem mond gassi gehen. Einem exhten hund würde es dort stinken. Wahrscheinlich anderer syndrom. Dem jeff fehlt leider offensichtlich das empathie chips? Vielleicht eines entwickeln uns sich selber einpflanzen?
      15 5 Melden
  • Madison Pierce 30.07.2018 11:59
    Highlight Er hat den Vorteil, dass es vielen Leuten egal ist, wo sie etwas kaufen, Hauptsache es ist billig und wird schnell geliefert.

    Gegenüber Händlern ist Amazon knallhart. Habe schon von Fällen nach folgendem Muster gehört: Ein Händler sieht einen Trend (Beispiel: Fidget Spinner). Er lässt die Artikel in China produzieren und verkauft über Amazon. Amazon erhält die FBA-Gebühr, aber den Grossteil des Gewinns geht an den Händler. (Wie es sein sollte.) Amazon sieht die super Verkaufszahlen, lässt den genau gleichen Artikel selbst produzieren und stuft das Ranking der Händlerartikel runter. Eiskalt.
    92 1 Melden
    • dmark 30.07.2018 13:36
      Highlight Genau so läuft das. Amazon sieht die Zahlen der Händler und springt auf den Zug mit auf. Da der Händler an Amazon Gebühren zahlen muss, kann dieser meist auch preislich nicht mehr mithalten. Den Rest macht das Ranking.
      Auch ist Amazon mit seinen Rücknahmen nicht gerade sorgsam und stellt den Händlern unverpackte oder gar heftig benutzte Rückläufer wieder zu oder verkauft diese sogar wieder, was natürlich den Kunden gar nicht gefällt.
      Ich kenne einige ehemalige Händler, welche nun die Plattform meiden, bzw. die Zusammenarbeit gekündigt haben.
      23 1 Melden
  • andrew1 30.07.2018 11:57
    Highlight Ein paar fakten aus zuverlässigen quellen zu den arbeitsbedingungen wären noch interessant als nur "arbeitsbedingungen schlecht".
    17 33 Melden
  • what's on? 30.07.2018 11:44
    Highlight Gut, jetzt kann man diesen Typen in den Himmel loben. Aber aus den Verkaufserlösen bleibt in der Schweiz gerade mal die Zollgebühr. Hier erwirtschafteter Erfolg müsste auch hier versteuert werden. Diese Modelle werden irgendwann reguliert werden, sonst bluten die Länder aus. Bedenklich, dass sich Grosskonzerne in die Rechenzentren einkaufen. Das ist aus meiner Sicht ein strategisches Risiko.
    53 3 Melden
  • Oh Dae-su 30.07.2018 11:44
    Highlight Immer wenn ein Aktienkurs einen Verlauf hat wie den von Amazon, dann kann in der Regel die grosse Korrektur nicht weit sein. Da braucht es dann nur etwas verfehlte Quartalszahlen und der Kurs rauscht in die Tiefe (siehe Netflix, Facebook).
    38 2 Melden
  • Paddiesli 30.07.2018 11:37
    Highlight Bezos ist doch aktuell auch mit ein paar Milliardären - darunter Buffet - dran, ein neues Krankenkassen-System aufzugleisen. Dann hat er auch noch alle Gesundheitsdaten der Bürger.
    Mir graut's vor Amazon und dieser Allmacht eines Einzelnen.
    364 8 Melden
  • eBart is back 30.07.2018 11:35
    Highlight Und wir in der Schweiz haben (noch) nichts von Amazon. Ich persönlich habe da auch noch nie was bestellt. Schlicht zu unübersichtlich und ZU viel Auswahl. Aber Amis mögen das anscheinend.

    Obwohl, auf Alibaba/express habe ich schon oft bestellt (Wish lässt grüssen) - auch ein zu grosses Angebot, aber viel ansprechender benutzerfreundlicher und übersichtlicher als Amazon.
    13 62 Melden
    • Hierundjetzt 30.07.2018 12:29
      Highlight Das liegt sicher auch daran, dass wir im weltweiten Massstab gesehen Luxus Online Shops haben wie z.B. DigitecGalaxus haben. Wir sind uns ganz anderes gewohnt. Und wenn wir diese, unsere Shops, als Referenz zu Amazon ziehen, kann Amazon nur verlieren.

      Zudem kauft der Schweizer primär gegen Rechnung, erklärungsbedürftige Produkte kaufen wir meist stationär, teure ebenso. Also alles was im Prinzip einem Online-Händler richtig viel "Geld bringt"

      Daher bin ich mit Dir absolut einverstanden, Amazon hat für mich auch den Auftritt einer billigen Brokenstube. Nett. Aber mehr nicht.
      35 4 Melden
  • YvesM 30.07.2018 11:24
    Highlight Wartet ab, bis die chinesischen Giganten so richtig abheben. Baidoo, Alibaba etc.
    25 20 Melden
  • Typu 30.07.2018 11:22
    Highlight Hatte amazon aktien verkauft wo sie noch 600 waren. Tja, dumm gelaufen. Werde wohl wieder einsteigen. An amazon geht nichts vorbei.
    7 56 Melden
    • Madmessie 30.07.2018 11:55
      Highlight Kauf du nur Aktien von Firmen, die ihre Mitarbeiter ausbeuten.

      Gut gemacht!
      71 11 Melden
    • PopFromTheBarbershop 30.07.2018 12:15
      Highlight Hei hauptsach d kasse stimmt oder?
      39 3 Melden
    • Typu 30.07.2018 13:42
      Highlight Genau. Was sonst?
      10 23 Melden
    • D(r)ummer 30.07.2018 17:01
      Highlight Den dicksten mit noch mehr Zucker speisen kommt sicher gut.

      Nicht.
      Wenn der weiterhin ungeniert nach den Sternen greifen kann, haben wir in 10'000 Jahren Zustände wie in Star Wars. Die Mittellosen gegen die, die alles haben. Gute Nacht dann.
      5 1 Melden
  • Raphael Stein 30.07.2018 11:07
    Highlight Schaut mal genau hin.

    Die beiden Bilder,
    vorher - nachher, die zeigen die unheimliche Wandlung von diesem Mann genau auf.
    246 11 Melden
  • Scaros_2 30.07.2018 11:06
    Highlight Wie so etwas möglich ist? Nun man geht über Leichen und ist knallhart und beutet überall aus wo es nur geht um die Kosten tief zu halten. Simple as it.
    365 25 Melden
    • johnnyenglish 30.07.2018 14:56
      Highlight Simple as it? Haha, ja, klar.
      9 2 Melden
    • CASSIO 31.07.2018 22:23
      Highlight und nutzt den geiz der konsumenten aus, die dieses system zu ihren ungunsten unterstützen.
      1 0 Melden
    • oerner 01.08.2018 08:58
      Highlight Aber alle kaufen bei Amazon
      1 1 Melden
  • DerSimu 30.07.2018 11:04
    Highlight Schon krass, wie ihr Musk, der wirklich was verändern will verschreit und Bezos, der unmenschliche Arbeitsbedingungen fördert und absolut geldgeil arbeitet in den Himmel hebt.
    51 59 Melden
    • droelfmalbumst 30.07.2018 11:17
      Highlight Musk will schon was verändern, aber ausser heisse luft kam bis jetzt nicht viel... bei Bezos sieht man konstant was passiert... wie er es macht sei dahin gestellt. Ich wage aber auch zu sagen dass wenn man so erfolg haben will, geht es nicht anders... so ist die wirtschaft
      29 65 Melden
    • Armend Shala 30.07.2018 11:29
      Highlight Heisse Luft bei Musk? 😂 Oh jeez
      40 16 Melden
    • DerSimu 30.07.2018 11:37
      Highlight Space X ist momentan die absolut dominierende Unternehmung, was die Raumfahrt angeht. Die einzige heisse Luft, die Musk produziert ist jene, die den Düsentriebwerken seiner Raketen entweicht.
      36 33 Melden
    • Rectangular Circle 30.07.2018 11:38
      Highlight Der Artikel hebt Bezos doch nicht in den Himmel. Er ist ziemlich neutral würde ich sagen, zeigt aber auf, dass Bezos vieles richtig gemacht hat, was wirtschaftliche Entscheidungen betrifft. Der Artikel zeigt aber auch auf, das Bezos moralisch ein A... ist.

      Das "in den Himmel loben" ist nur deine Interpretation.
      69 2 Melden
    • Domino 30.07.2018 11:40
      Highlight Schwere chemische Akkuautos sind voll die Zukunft, momol😉
      Musk wäre innovativ wenn er das mit Wasserstoff machen würde...
      25 42 Melden
    • Fly Boy Tschoko 30.07.2018 11:50
      Highlight Musk verdient ja auch sein Geld damit die Welt zu verbessern. Tesla hat er kaum nur aus Liebe zur Umwelt gegründet.
      19 9 Melden
    • DerSimu 30.07.2018 11:58
      Highlight @fly boy niemand sagt, das musk nicht gewinnorientiert arbwitet. Aber gewinnorientiert schliesst menschlichkeit nicht aus.
      25 11 Melden
    • Stichelei 30.07.2018 12:15
      Highlight Soso droelfmalbumst: Dass SpaceX mittlerweile einen Anteil von 60% aller kommerziellen Raketenstarts weltweit (also inkl. China etc.) abwickelt, ist für dich heisse Luft? Was wäre denn nach deinen Massstäben so eine richtige kommerzielle Leistung?
      26 3 Melden
    • Enzasa 30.07.2018 12:29
      Highlight Wen interessieren die Arbeitsbedingungen?
      Der Konsument der Veränderungen herbeiführen könnte, interessiert sich nur für seine Belange.
      Gerade im TV Tourismus in der Türkei boomt wieder, im Urlaub will man sich nicht mit Politik auseinander setzen.
      An den Arbeitstagen und den freien Tagen wohl auch nicht. schade.
      10 6 Melden
    • droelfmalbumst 30.07.2018 13:06
      Highlight @Stichelei
      Und dennoch ist er praktisch ausschliesslich negativ in den Schlagzeilen...sage ja nicht dass seine Arbeit komplett für die Tonne ist. Dies kann man, wenn dann, von Tesla behaupten. Was der alles rausposaunt hat wie krass Tesla sein wird... aber eine Serienproduktion kriegt er nicht hin... Und das ganze SpaceX zeug interessiert uns Normalsterbliche ja kaum, da wir im Alltag nichts davon haben...Was die Leistung natürlich nicht schmälern soll, jedoch für die Menschheit und deren Wirtschaft nutzlos...
      5 17 Melden
    • Mutzli 30.07.2018 13:12
      Highlight @DerSimu Falls Sie das vor ca. einem Jahr verpasst haben: Die Arbeitsbedingungen bei Tesla sind auch ziemlich katastrophal. Fehlende Sicherheitsvorkehrungen, Vertuschen von Arbeitsunfällen, Arbeiter massivst bedrohen, damit sie ja nicht eine Gewerkschaft gründen...

      Artikel zum Thema -> https://www.theguardian.com/technology/2017/may/18/tesla-workers-factory-conditions-elon-musk

      https://www.revealnews.org/article/tesla-says-its-factory-is-safer-but-it-left-injuries-off-the-books/

      https://qz.com/1285403/elon-musks-daylong-twitter-rant-on-unions-and-us-history/

      etc.
      8 6 Melden
    • Stichelei 30.07.2018 14:44
      Highlight @droelfmalbumst: Da du schon Tesla ansprichst: Im Juni 2018 wurden in den USA 25'179 Elektroautos verkauft. Davon produzierte Tesla 11'365 (6'062 Model 3, 2'750 Model S und 2'550 Model X), also fast die Hälfte. Quelle : https://insideevs.com/monthly-plug-in-sales-scorecard/
      4 4 Melden
    • droelfmalbumst 30.07.2018 15:20
      Highlight Ja bravo.. das ist aber ein Bruchteil von dem was Musk angegeben hat...
      6 5 Melden

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