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Zwischen Zeigefinger und Daumen hat Jowan Österlund ein Implantat. bild: Severin Bigler

Interview

Den Schlüssel und das Billett unter der Haut: «Ich bin mein Versuchskaninchen»

Schlüssel und Portemonnaie sitzen bei ihm schon unter der Haut. Doch das ist erst der Anfang, verspricht der Piercer und Tech-Nerd Jowan Österlund. In Zukunft werden Implantate uns zu gesünderen Menschen machen.

Raffael Schuppisser, Annika Bangerter / ch media



Sucht man den Mann in einem Saal unter den Teilnehmern einer Zukunftskonferenz, wird man schnell fündig. Jowan Öster- lund fällt auf. Der Schwede hat die Statur eines Klischee-Wikingers: gross, breite Schultern. Tattoos überziehen seine Arme. Was ihn am meisten von allen anderen unterscheidet, bleibt für den Betrachter aber unsichtbar: Unter der Haut, zwischen Daumen und Zeigefinger, hat er sich einen Chip implantiert, der ihm zu neuen Fähigkeiten verhilft.

Warum tragen Sie einen Chip unter der Haut?
Jowan Österlund: Vor allem aus Bequemlichkeit. Der Chip dient mir im Tram als Ticket. Ich kann mich damit in meinen Computer einloggen, ohne dass ich ein Passwort eingeben muss. Zudem ist auf dem Chip der Zutrittsbadge für das Fitnesscenter gespeichert. Und ich kann damit die Türen unseres Büros und meines Hauses öffnen. Das allerdings ist erst der Anfang.

Wie geht es weiter?
Schweden will 2023 bargeldlos werden. Ich finde: Statt bloss mit der Kreditkarte sollte man auch mit einem Chip in der Hand bezahlen können, denn die Technologie dahinter ist dieselbe. Also lancieren wir einen Bezahlservice. Bodypayment statt Mobile Payment gewissermassen.

Der Biohacker

Jowan Österlund kennt sich aus mit Nadeln, er arbeitete über zehn Jahre als Piercer. Dann entschied er sich, statt die Menschen bloss mit Körperschmuck zu verzieren, ihnen Chips zu implantieren. Er gründete 2013 das Start-up Biohax, das mittlerweile Marktführer für Bioimplantate ist. Biohacking, worauf der Firmenname anspielt, meint das «Hacken» respektive Optimieren des eigenen Körpers. Gechipt wird entweder in extra dafür eingerichteten Studios oder an sogenannten Chippartys. Das Interview wurde am Trendtag des Thinktanks Gottlieb Duttweiler Institut geführt.

All das ist mit dem Smartphone möglich. Warum sich also einen Chip implantieren lassen?
Wie oft ist es Ihnen schon passiert, dass Sie Ihr Handy vergessen haben? Mir passiert es ständig. Mit dem Chip haben Sie das Problem ein für alle Mal gelöst.

Ein Smartphone können Sie weglegen. Den Chip nicht. Macht das keine Angst?Können Sie das wirklich?
Wir sind doch alle so sehr von unseren Smartphones abhängig, dass uns etwas fehlt, wenn wir es einmal nicht auf uns tragen.

«Ein Armband kann man verlieren, seine Hand nicht.»

Zumindest für ein paar Stunden kann ich das Handy durchaus ausschalten und weglegen. Sorgen Sie sich denn nicht um Ihre Privatsphäre?
Doch. Und genau deshalb will ich die Kontrolle über meine Daten behalten und trage den Chip. Kreditkarten beispielsweise kann man stehlen. Ein Foto von der Karte genügt, und ein Dieb hat alle Daten, die er braucht. Den Chip in meiner Hand können Sie nicht einfach so stehlen.

Aber Sie können sich auch nicht von ihm trennen. Besteht nicht die Gefahr, dass Ihre Tätigkeiten ständig überwacht werden?
Nein. Unter meiner Haut befindet sich nur ein sogenannter NFC-Chip (Near Field Communication; Anm. d. Red). Er funktioniert nur passiv, indem er Funksignale innerhalb weniger Zentimeter empfängt. Daten zeichnet er keine auf. Er ist nicht mit dem Internet verknüpft und verfügt über kein GPS-Modul.

Und warum tragen Sie den Chip unter Ihrer Hand und nicht zum Beispiel in einem Armband?
Das ginge natürlich auch. Aber ein Armband kann man verlieren, seine Hand nicht.

Warum ist ein Bodychip besser als die biometrische Identifizierung über Iris- oder Fingerabdruck- Erkennung?
Auch einen Fingerabdruck kann man verlieren. Man hinterlässt ihn die ganze Zeit. Kriminelle können ihn klauen, aufbereiten und sich damit als die Person ausgeben, der er gehört. Auch Iris-Scanner kann man überlisten. Das Problem bei allen biometrischen Merkmalen: Wird man einmal gehackt, kann man die Merkmale nicht ändern, sie sind einem ja angeboren. Der Chip lässt sich hingegen ersetzen.

Jowan Österlund zeigt den Mikrochip, der bei ihm unter der Haut sitzt und erklärt, was er damit alles macht.

Video: © chm/Raffael Schuppisser

Wie kompliziert ist es, sich einen solchen Chip implantieren zu lassen?
Das ist ganz einfach. Klar, es braucht eine Nadel dazu. Aber es ist weniger schmerzhaft als ein Ohrenpiercing.

Sie haben einen zweijährigen und einen achtjährigen Sohn. Haben die beiden einen Chip?
Nein. Das würde ich nicht zulassen. Es ist nicht erlaubt, jemanden einen Chip zu implantieren, der nicht selber eine fundierte Entscheidung treffen kann. Ich plädiere dafür, dass man volljährig sein muss. Wer jünger ist, bekommt von uns keinen Chip eingesetzt. Das wäre ähnlich dumm, wie Kinder zu piercen. Das geht einfach nicht.

«Wir haben auch einigen Schweizern einen Chip eingesetzt.»

Wer ist Ihr typischer Kunde?
Jeder ab 18 Jahren. Da wir eine schwedische Firma sind, sind die meisten unserer Kunden schwedischer Nationalität. Bei Entscheidungsträgern und CEOs ist unser Produkt besonders beliebt.

Unter Ihren Kunden gibt es auch Firmen. Arbeitsrechtler kritisieren dies, weil sie Bedenken bezüglich des Datenschutzes haben.
Ja, unter unseren Kunden sind auch Firmen mit bis zu zweihundert Mitarbeitenden. Für sie ist es komfortabel, mit dem Chip bargeldlos in der Cafeteria ihr Essen abzubuchen oder sich in den Computer einzuloggen. Den Arbeitgebern ist es allerdings nicht erlaubt, die Daten zu verwenden. Bei uns in Schweden arbeiten wir beispielsweise mit dem Reiseanbieter Tui eng zusammen. Etwa hundert Mitarbeitende nutzen den Chip, darunter der CEO. Jeder entscheidet selber, ob er mitmachen will oder nicht.

Haben Sie auch Schweizer Kunden?
Ja, wir haben einigen Schweizern einen Chip eingesetzt. Das sind Privatpersonen, wir stehen jedoch auch im Kontakt mit Firmen.

Mit welchen?
Das kann ich nicht sagen. Es ging bislang vor allem darum, über die Möglichkeiten zu informieren, und um auszuloten, wie diese Firmen die Privatsphäre ihrer Mitarbeitenden schützen wollen. Das steht für uns an erster Stelle.

Haben Sie schon mal einen Kunden abgelehnt?
Ja, mehrere. Die meisten von ihnen haben die Technologie falsch verstanden. Sie rufen an, beschweren sich über ihre faulen Angestellten und wollen sie mithilfe eines Chips überwachen lassen. Ihnen antworten wir jeweils: Sie brauchen nicht unseren Chip, sondern ein gutes Management (lacht). Zudem haben wir diverse Anfragen von Regierungen abgelehnt. Die Namen kann ich aber nicht sagen.

«Ich möchte damit meinen Puls messen, meine Körpertemperatur aufzeichnen und meinen Blutzucker kontrollieren können.»

Aus welchem Grund haben diese Regierungen Sie kontaktiert?
Sie stellten eher grundsätzliche Fragen. Wie sie die Technologie nutzen könnten, welche Möglichkeiten darüber hinaus denkbar sind oder welche Zertifizierungen es braucht.

Möchten Sie das Chip-Implantat zukünftig um weitere Funktionen ergänzen?
Oh ja, unbedingt. Vor allem Gesundheitsfunktionen finde ich interessant. Ich möchte damit meinen Puls messen, meine Körpertemperatur aufzeichnen und meinen Blutzucker kontrollieren können. Ich stelle mir einen Chip vor, der meinen Körper in Echtzeit überwacht und mir aufgrund der Daten Tipps gibt: Trink Wasser, sonst dehydrierst du! Dir fehlen Vitamine und Fettsäuren, iss Fisch!

Wann wird Ihre Firma einen Chip lancieren mit den ersten Funktionen eines solchen Biofeedbacks?
Das kann ich nicht sagen. Aber wir arbeiten daran.

«Ich würde nie etwas verkaufen, das ich nicht selber ausprobiert habe. Ich bin ein gutes Versuchskaninchen.»

Innerhalb der nächsten fünf Jahre – oder früher?
Ja, definitiv. Fünf Jahre ist eine lange Zeit. Sogar ein Jahr ist eine lange Zeit (schmunzelt). Was ich aber sagen kann: Ich werde der Erste sein, der diesen Chip implantiert und testet. Ich würde nie etwas verkaufen, das ich nicht selber ausprobiert habe. Ich bin ein gutes Versuchskaninchen.

Planen Sie auch einen Chip mit GPS-Funktion?
Nein, dafür bräuchte es eine Antenne von mindestens 25 Millimeter Grösse und eine aktive Energiequelle. Um solch einen Chip implantieren zu können, wäre ein chirurgischer Eingriff notwendig. Das könnten wir dann nicht mehr selber machen. Bereits heute sieht die Nadel, die wir verwenden, schon ziemlich gross aus. Das löst bei einigen Kunden Ängste aus.

Kollege Roboter

Zuerst Herstellung, jetzt Kunst. Können Roboter alles?

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28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Knäckebrot 08.04.2019 08:58
    Highlight Highlight erinnert mich an:

    ...Und es bringt alle dahin, die Kleinen und die Großen, und die Reichen und die Armen, und die Freien und die Knechte...
  • Stirling 08.04.2019 08:26
    Highlight Highlight Das Ding in der Schweiz zu lacieren wird lange dauern. Ich kenne zu viele Leute, die Bar bezahlen und mit dem gelben Büächli ihre Rechnungen einzahlen nur, weil sie Angst vor dem bösen neuen Internetzeugs haben. Das sind erschreckend viele junge Leute.
    Also ich für meinen Teil nutze jetzt schon Twint und habe eine Swatchpay. Einen solchen Chip würde ich mir auch implantieren lassen.
  • Jungleböy 07.04.2019 18:18
    Highlight Highlight Solange das freiwillig bleibt, habe ich kein problem. Anders siehts aus wenn man dazu verpflichtet wird, was mit grosser wahrscheinlichkeit passieren wird.
  • René S. 07.04.2019 17:08
    Highlight Highlight Mich würd ja intressieren wie man denn einen Badge der Firma auf dem Implantierten Chip speichert.
    Das geht als einfacher User nicht mal im Handy und das hat einen NFC Chip. Es findet sich nichts womit man einen Badge den man von der Firma hat aufs Handy Kopieren oder Laden kann, wie soll ich dann den NFC in mir Programieren????
    Also ich sehe da keinen nutzen darin solange man immer wieder wo hin gehen muss und etwas anzupassen, das sollte man als Chipträger schon selber können, sonst ist man wieder abhängig.
  • So en Ueli 07.04.2019 15:46
    Highlight Highlight "Wie oft ist es Ihnen schon passiert, dass Sie Ihr Handy vergessen haben?" Ist mir noch nie passiert.
  • MacB 07.04.2019 14:36
    Highlight Highlight Billett mit nur einem "T" im Titel? Come on 😉
  • Watcher 07.04.2019 12:38
    Highlight Highlight Da die Menschen täglich dümmer werden brauchen wir dringend solche Chips. Irgenwann nehmen sie auch Endscheidungen ab.
  • FaridBang3000 07.04.2019 11:34
    Highlight Highlight nenei, damit werden in zukunft nicht die massen überwacht neeeeeeei, ist ja nur nfc (heute noch). würd ich mir also mehr als 2 mal überlegen.
    • Matrixx 07.04.2019 15:41
      Highlight Highlight Um die Masse zu überwachen reicht ein Smartphone. Da überlegen die meisten auch nicht zweimal, was und wo sie etwas posten. Und dann noch mit unzähligen Metadaten.
      Und die Bankkarte trägst du auch immer bei dir, die hat einen ähnlichen Chip verbaut.
    • FaridBang3000 07.04.2019 15:56
      Highlight Highlight ja eben, die sachen kann ich wenigstens noch wegwerfen. smartphones sind jetzt schon unkontrollierbar, wieso sich dann eins einpflanzen? ich wäre vorsichtig...
  • Lausannois86 07.04.2019 11:05
    Highlight Highlight Der Chip ist nicht verbunden, kann also nicht gehackt werden gem Interview. Gleichzeitig kann man damit zahlen. Geht für mich nicht auf, irgendetwas muss ja abgebucht werden / verbunden sein?
    • kinna 07.04.2019 15:59
      Highlight Highlight neim, ist ja wie deine kreditkarte. die kannst du an sich auch nicht hacken, ist nicht am internet angeschlossen. einfach gesagt. bezahlen geht dennoch.
    • Beasty 07.04.2019 16:06
      Highlight Highlight Deine Kreditkarte ist ja auch nicht mit dem Internet verbunden und trotzdem kannst du damit kontaktlos bezahlen. Gleiches System. Der Empfangsgerät zBsp. Bezahlterminal vergleicht dann im Internet, ob die Chipnummer zahlungsfähig ist.
  • Spieglein 07.04.2019 09:27
    Highlight Highlight So einen Chip für Menschen gibt es ja schon länger. Z.B. kam 2004 der Baja Beach Club in Spanien mit der Idee, seine VIP Gäste damit zu identifizieren.
    Bei diesem neuen Versuch sind es halt keine Clubber sondern Entscheidungsträger.
    Nimmt mich wunder mit wieviel verschiedenen Chips wir in Zukunft aufwachen werden - nicht mal beim Skibillet konnte man sich einigen.
  • Menel 07.04.2019 09:16
    Highlight Highlight Bin ein totale Verfechterin des Transhumanismus und spiele seit einem Weilchen auch mit dem Gedanken, mir so einen Chip unter die Haut setzen zu lassen.
    • roebix3 07.04.2019 10:38
      Highlight Highlight Dann vielleicht bald willkommen im club. :) Besitze mehrere inklusiv solche in der Beta-Phase, welche wesentlich mehr können, und sicherer sind als das ding was der Herr oben hat.
    • Matrixx 07.04.2019 10:44
      Highlight Highlight Bisher leider nur eine "Spielerei".
      Mir ist keine Bank bekannt, die sich dafür einsetzen würde.

      Interessant dürfte auch der VivoKey Flex sein. Das geht über den Chip hinaus und ist eine Schnittstelle unter der Haut. Vielleicht das mal anschauen...
    • Menel 07.04.2019 11:25
      Highlight Highlight Alles fängt mit "Spielereien" an ☺

      VivoKey Flex ist super 😃
    Weitere Antworten anzeigen
  • Legume 07.04.2019 09:16
    Highlight Highlight das ist absolut die zukunft. darauf muss es hinauslaufen. bin jetzt schon fan davon. jetzt müssen wieder mal die veralteten politiker um den datenschutz kümmern und strengstens regulieren.
  • lilie 07.04.2019 09:01
    Highlight Highlight Mir gefällt, dass er sich gründlich Gedanken gemacht hat und alle seine Produkte selber testet. Besonders seine Ausführungen zu den biometrischen Daten haben mich aufgeschreckt: Sind die Daten mal draussen, ist das nicht mehr rückgängig zu machen.

    Skeptischer bin ich bei den medizinischen Anwendungen. Natürlich ist es sehr praktisch für einen Diabetiker, wenn sein Blutzucker automatisch gemessen wird. Für gesunde Menschen hingegen hätte ich eher Bedenken, dass solche Erhebungen nur hypochondrische Ängste schüren anstatt ein gesünderes Leben zu fördern.
    • Drbueb 07.04.2019 15:37
      Highlight Highlight Auch für gesunde Menschen kann der Blutzuckerverlauf interessant sein, gibt er doch einen genauen Überblick über die Ernährung (zuviel, zuwenig, wann mehr essen etc)
  • Niliya Vontülen 07.04.2019 08:48
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • make_love_not_war 07.04.2019 08:47
    Highlight Highlight chip unter die haut?
    orwell lässt grüssen und dreht sich im grabe um.. 1984=2020.. die komplette überwachung durch freiwillige selbstentmachtung des individuums.. propaganda funktioniert eben...
  • Niliya Vontülen 07.04.2019 08:37
    Highlight Highlight Ich sehe schon den exklusiven Handel von abgehackten Händen oder rausgeschnittenen Chips auf dem Schwarzmarkt 🤪👹☻🙊🧟‍🤦‍♀️🤷‍♀️🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚🤚
  • the_dooris 07.04.2019 07:53
    Highlight Highlight Dieser Mikrochip ist ja winzig im Vergleich zu meinem Implanon (Verhütungsstäbchen) im Arm. Das ist 5cm lang. Beim einsetzen kam ich mir wie ein Tier vor, das gechipt wird. Aber ich wollte es ja so. Und er will es auch so. Darum - alles guuut.
  • franzfifty 07.04.2019 07:39
    Highlight Highlight Ich hoffe diese Zukunft kommt nicht so schnell... ich falle in Ohnmacht, wenn ich eine Nadel sehe..und dann noch einen Chip unter die Haut...(bitte helft mir hoch)

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