Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wegen dieses WhatsApp-Kettenbriefs geht die Angst um



Die Aufregung um eine angebliche Stilllegung der Videoplattform YouTube ebbt nicht ab. 

Eins vorneweg

Nein, YouTube wird – trotz Gerüchten – nicht im kommenden Jahr stillgelegt.

Die Panik ist bereits da – und wird nun weiter angefacht. Durch einen Kettenbrief auf WhatsApp, der momentan die Runde macht.

Das steht in dem Fake-Kettenbrief:

Das Portal Mimikama.at hat den WhatsApp-Kettenbrief im Original veröffentlicht: 

OhniHirni

#saveyourinternet Was es damit auf sich hat erkläre ich euch Artikel 13 wird wahrscheinlich YouTube Sperren zum Beispiel ein Plakat ist im Hintergrund von einem Viedeo wierd alles Gesperrt wen z.B. ein Justin Bieber Song leise im Hintergrund gespielt wird wird alles Gesperrt wir müssen Artikel 13 stoppen schick diesen Kettenbrief allen deinen Freunden schick in allen sozialen Medien #saveyourinternet nur so können wir Artikel 13 stoppen macht alle mit sonst ist unser geliebtes YouTube bald weg man sagen das es nur Quatsch ist guckt mal die Videos von rayfox,Jarwo und Markey und auch noch viele mer wie alle schaffen das zusammen die Viedeos von rayfox,Jarwo und Markey und andere werden erklären wie ihr mit unterschreiben könnt egal welches Alter ihr könnt alle unterschreiben
Danke wer alles mit macht

In dem Text voller Rechtschreib- und Satzbaufehler wird behauptet, dass YouTube bald gesperrt würde, falls Artikel 13 umgesetzt wird.

Diese Aussage stimmt so nicht. Die Uploadfilter könnten zwar ungewollte Wirkungen mit sich bringen. Dass YouTube bald nur noch von grossen Unternehmen bespielt oder sogar geschlossen wird, bedeutet das jedoch nicht. Dafür gibt es weiterhin keine Belege.

(fh, watson.de)

Warum eine Panik auf YouTube umhergeht und was die Uploadfilter bedeuten könnten, könnt ihr hier nachlesen:

Wozu bewusste Fehlinformationen dienen – wir erklären es dir

abspielen

Video: watson

Abonniere unseren Newsletter

3
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • saukaibli 07.11.2018 14:55
    Highlight Highlight Wow! Es gibt wirklich Leute, die so etwas ernst nehmen? Ich meine nicht das Thema Uploadfilter, das ist sogar sehr ernst. Aber wenn ich so einen Text, von jemandem der die Deutschkenntnisse eines durchschnittlichen Zweitklässlers hat, über eine Plattform wie Whatsapp erhalte, kann ich das doch einfach unmöglich ernst nehmen. Sorry, aber so naiv war ich nicht mal als Teenager, auch wenn es damals noch kein Whatsapp gab und Kettenbriefe noch von Hand verfasst wurden. Ist unsere Gesellschaft wirklich so verblödet, so einen Text für voll zu nehmen? Idiocracy lässt mal wieder grüssen.
  • DieFeuerlilie 07.11.2018 13:33
    Highlight Highlight Wer einen Text mit derart vielen Fehlern verfasst, sollte allerdings wirklich weniger YouTube-Videos schauen und – im eigenen Interesse – mehr lesen.

    Ich stelle mir gerade vor, wie diese Person ein Bewerbungsschreiben verfasst.. *oh-oh
  • Scorpion6 07.11.2018 12:19
    Highlight Highlight Ja und da geht die Welt nicht unter

Neues Jahr, neues WhatsApp – was sich 2019 in der App alles ändern wird

Jahreswechsel. Da ist es einmal an der Zeit, sich ein paar Vorsätze fürs neue Jahr zu machen. Mancher will mehr Sport treiben, eine andere gesünder essen. Auch die WhatsApp-Programmierer haben ein paar Vorsätze für das neue Jahr gemacht. 

Wir erklären, was sich 2019 in WhatsApp ändern soll.

Und zwar einerseits aufs Tablet. Bislang war die Chat-App nicht offiziell auf dem iPad oder Android-Tablets verfügbar, nur über die Browser-Variante via web.whatsapp.com oder über Apps von Dritten …

Artikel lesen
Link zum Artikel