Drogen
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Kaylee Muthart: Bilder aus einer Zeit, als sie ihre Augen noch hatte. screenshot: gofundme

Das ist die Frau, die sich im Drogenrausch die Augen ausriss – und das ist ihre Geschichte

Mit 20 Jahren riss sich Kaylee Muthart im Drogenrausch die Augen aus. Nun erzählt sie, wie es dazu kam. 

12.03.18, 12:51 12.03.18, 13:20


Der Fall sorgte in den USA für Schlagzeilen: Eine 20-Jährige riss sich im Drogenrausch die Augen aus. Nun hat die junge Frau der Cosmopolitan ihre Geschichte erzählt. Nachfolgend die wichtigsten Passagen: 

Kaylee Muthart ...

... darüber,wie alles begann

«Ich war eine A-Schülerin in Anderson, South Carolina – ich war sogar in der ‹National Honor Society›, als ich mit 17 Jahren die Schule verliess, mitten in der elften Klasse. Aufgrund langer Arbeitsstunden, um für ein Auto zu sparen, und einer Herzrhythmusstörung, wegen der ich die Schule immer wieder verpasste, wurden meine Noten schlechter.

Ich dachte, dass eine Auszeit von der Schule besser sein würde, als meine akademische Laufbahn zu trüben. Dies würde die Chance erhöhen, doch noch ein Hochschulstipendium zu erlangen, um Meeresbiologie zu studieren, was ich schon immer tun wollte.»

«Als ich 18 Jahre alt war, trank ich Alkohol und rauchte oft Gras, während ich fleissig für meinen Teilzeitjob arbeitete. Ich vermutete, dass ich anfällig für Sucht war, da dies in meiner Familie verbreitet war. Also vermied ich schwerwiegendere Drogen aktiv.»

«Aber letzten Sommer, ich war damals 19 Jahre alt, rauchte ich mit einem Bekannten in seinem Haus Gras und bekam ein seltsames High.

Später habe ich die Symptome gegoogelt, die mich am meisten überrascht haben – taube Lippen und das Gefühl, als wäre ich auf dem Gipfel der Welt. Ich war lange Zeit eine religiöse Christin gewesen; durch das High fühlte ich mich Gott besonders nahe.»

«Ich glaube, dass das Gras entweder mit Kokain oder Meth gestreckt worden war. Ich war überrascht, da ich Gras nie als Einstiegsdroge wahrgenommen hatte. Aber hier war ich Substanzen ausgesetzt, die ich in meinem Leben nie nehmen wollte.»

«Weil ich das Gras vom Kollegen, mit dem ich geraucht hatte, bekommen hatte, fühlte ich mich von ihm verraten. Ich verliess meinen Job, um mich von ihm zu distanzieren. In die Schule ging ich auch nicht mehr.»

Bei Muthart wurde eine bipolare Störung festgestellt, allerdings nicht behandelt. bild: katy tomkins/facebook

... über ihre Trennung

«Ich hatte keinen Job mehr und meine zweijährige Beziehung zu meinem Freund begann sich zu verschlechtern. Um damit fertig zu werden, habe ich weiterhin Gras geraucht, Alkohol getrunken und fing an, Xanax zu nehmen. Kurz vor unserer Trennung hatte ich einen Nervenzusammenbruch.»

«Ich bekam endlich einen neuen Job, aber nachdem ich meinen Freund und eine Reihe enger Freunde verloren hatte, war ich einsam und unglücklich. Ich erinnerte mich daran, wie ich mich auf dem gestreckten Gras gefühlt hatte und suchte diese Art von Frieden wieder.»

... über ihre erste bewusste Erfahrung mit Meth

Ende August entschied ich mich, mit einem anderen Bekannten zum ersten Mal Meth zu rauchen. Ich blieb fast drei Tage lang wach und erlebte Halluzinationen, die ich nicht erwartete – als ich in den Spiegel sah, sah ich Mitesser aus meinem Gesicht kommen und verbrachte eine Stunde damit, an meiner Haut herumzudrücken, bis ich blutete.

Als mich meine Mitbewohnerin an diesem Abend zur Arbeit absetzte, schämte ich mich wegen meiner Beulen, und ging schliesslich nicht hinein. Weil ich zu wenig arbeitete, verlor ich bald darauf meinen Job.

Als ich nüchtern wurde, sah ich mir ein Video an, das ich gefilmt hatte, als ich high war. Es machte mich total verrückt – das Mädchen, das ich sah, das redete und redete, schien so anders zu sein als das wirkliche Ich.

... darüber, wie sie immer süchtiger wurde

«Nach Thanksgiving, als ich mich besonders einsam fühlte, habe ich mit einem Freund Meth geraucht. Es dauerte nur zwei Monate, dann schnupfte ich es. Dann schoss ich es. So oft ich konnte. Allein oder mit Freunden. Ich war umgeben von schwer süchtigen Drogenkonsumenten.»

... über den letzten Schuss

«Ich nahm eine grössere Dosis, als ich jemals zuvor genommen hatte.

Am Dienstagmorgen, dem 6. Februar, war ich immer noch high. Ich halluzinierte, also sind meine Erinnerungen verschwommen. Aber basierend auf dem, was ich noch weiss und was mir Zeugen erzählt haben, ist folgendes passiert: Ich dachte, dass der Freund, mit dem ich high wurde, in die Kirche gegangen war. Ich wanderte dort entlang einer Eisenbahnstrecke. Obwohl es 10.30 Uhr morgens war, sah alles dunkel und düster aus, abgesehen von einer Strassenlaterne, auf der ich dachte, dass ein weisser Vogel sass.»

... darüber, wie sie sich die Augen ausriss

Ich dachte, dass jemand etwas Wichtiges opfern musste, um die Welt zu retten, und diese Person ich sei. Ich dachte, alles würde abrupt enden, und alle würden sterben, wenn ich mir nicht sofort die Augen ausreisse. Ich weiss nicht, wie ich zu dieser Schlussfolgerung gekommen bin, aber ich hatte das Gefühl, dass es zweifellos das Richtige und Vernünftigste war, sofort zu handeln.

Ich legte mich auf die Knie, hämmerte auf den Boden und betete: ‹Warum ich? Warum muss ich das tun?› Später erkannte ich, dass dies keine persönliche religiöse Berufung war – es war etwas, was jeder, der Drogen nimmt, erfahren könnte.

«Also schob ich Daumen, Zeiger und Mittelfinger in beide Augen. Ich packte beide Augäpfel, drehte und zog, bis beide Augen aus der Höhle sprangen – es fühlte sich an wie ein gewaltiger Kampf, das härteste, was ich je tun musste.

Weil ich nicht mehr sehen konnte, weiss ich nicht, ob da Blut war. Aber ich weiss, dass die Drogen den Schmerz betäubt hatten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich versucht hätte, mich direkt in mein Gehirn zu kratzen, wenn mich nicht ein Pfarrer schreien gehört hätte: ‹Ich will das Licht sehen!›. »

«Später sagte er, dass ich meine Augäpfel in den Händen hielt, als er mich fand. Ich hatte sie zerquetscht, obwohl sie irgendwie noch an meinem Kopf befestigt waren.»

Die heute blinde Muthart posiert mit einer Sonnenbrille. bild: privat

... über das Leben danach

«Ich möchte immer noch zur Schule gehen, um Meeresbiologin zu werden – obwohl ich blind bin, kann ich immer noch unter Wasser gehen, um den Druck und die Tiefe zu spüren.»

«Natürlich gibt es Zeiten, in denen ich mich über meine Situation aufrege. Besonders in den Nächten, in denen ich nicht einschlafen kann. Aber ehrlich gesagt, bin ich jetzt glücklicher als vor all dem, was passiert ist. Ich bin lieber blind als drogenabhängig.»

«Ich musste mein Augenlicht verlieren, um wieder auf den richtigen Weg zu kommen, aber ich bin von ganzem Herzen froh, dass ich hier bin.» (cma)

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Video: srf

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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64Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dä_Dröggo 15.03.2018 09:31
    Highlight Erklärt den Leuten hier lieber mal was eine substanzinduzierte Psychose ist und wie es dazu kommt anstatt desinformierte Panikköpfe zu produzieren.
    11 0 Melden
  • whoozl 14.03.2018 17:18
    Highlight Das ist natürlich eine schreckliche Geschichte, und mir tut Muthart sehr leid, dass sie erst auf die ganz harte Tour wieder zu sich fand. Klar, für die Presse eine Super Story! Befände sich die Welt nicht seit 1971 im "War against drugs" (danke Mr. Nixon🖕🏻), hätten die, die sich überhaupt noch für Drogen interessieren, auch Zugang zu sauberen, "guten" Drogen, und nicht zu solch billigen Mist wie Meth, oder mit weiss der Teufel gestrecktem Zeug, so dass nur noch ein paar % vom Echten drin sind, oder diesen (noch) legalen Chemikalien, bei denen man bestenfalls vermuten kann, wie sie wirken...
    8 3 Melden
  • ben80 14.03.2018 11:51
    Highlight „Wo wir hingehen, brauchen wir keine Augen, um zu sehen.“ Dr. William Weir
    2 0 Melden
  • Atheist1109 13.03.2018 00:34
    Highlight Nur billige antidrogen Kampagne! Niemand puncht billige Drogen mit teuren! Oder habt ihr schon mal gehört, dass ein Wirt Schnaps ins Bier kippt, um seine Biersüffels vom harten Stoff zu überzeugen? Einfach nur lächerlich!!!
    Ist mir in meiner 25 jährigem Drogenkarriere noch nie begegnet, dieses abstruse Beispiel. Gruss ein User.
    10 21 Melden
  • Lorde 13.03.2018 00:06
    Highlight "Ich bin lieber blind als drogenabhängig"

    nah ja. Ist Ansichstssache (sorry)
    17 3 Melden
    • Butschina 14.03.2018 06:46
      Highlight Ich kann das schon verstehen. Sie hat ihr Leben zurück und ist nicht mehr in der Sucht gefangen. Ich habe eine schwere psychische Krankheit gehabt. Damals hatte ich kein Leben mehr. Jetzt sitze ich im Rollstuhl und kann eine Hand nicht mehr richtig benuzen. Aber ich habe trotzdem ein schönes Leben. Wenn man sowas nicht erlebt hat, kann man es sich nur schwer vorstellen. Ich denke Sie ist dankbar wieder Herr (Frau) der Lage zu sein. Normale Freundschaften zu pflegen und für sich eine Zukunft zu fühlen.
      18 1 Melden
  • HerrLich 12.03.2018 21:56
    Highlight Klingt ziemlich abgefahren. Will da eine Kirche den Drogenkonsum verteufeln? Next step: das hübsche blonde Mädchen predigt an Schulen gegen Drogen. Mit Sonnnbrille natürlich ! Klingt etwas nüchtern, so soll es auch sein. Im Land von FoxNews, Breitbart, Alex Jones, NRA TV usw... wird es immer schwieriger die verlässlichen Quellen zu entdecken. Ehrlich: klingt für mich wie eine Ablenkung zur Waffendebatte.
    17 9 Melden
    • Roland Bach 15.03.2018 10:11
      Highlight
      Herr Lich :wenn sie in die linke ecke der US Medien schauen finden sie ebenfalls hirnlosen mist und linksextreme Propaganda, da sind die rechten nicht alleine, immer die ganze Bandbreite abchecken.
      1 4 Melden
  • Fischra 12.03.2018 19:48
    Highlight Abartig krass. Das hält einem eher von Drogen weg als Schreckbilder auf Zigarettenpackungen. Shit
    22 1 Melden
  • el heinzo 12.03.2018 18:58
    Highlight Diese Epidemie der Selbstzerstörung, ganz egal in welchen Teilen der Welt, wird erst dann abebben, wenn wir es schaffen sollten, unsere Welt nachhaltig lebenswerter zu gestalten. Die Lebensrealität vieler Menschen ist so qualvoll, und so ausweglos, dass ihnen die Flucht in die Halluzination und die Betäubung als einziger Ausweg erscheint. Die USA sind da leider nur einer von vielen Hotspots weltweit. Unfassbares Elend und schreiende Ungerechtigkeit machen sich breit. Im Falle der USA kann man sich die Situation medial einigermassen offen vor Augen führen. Äusserst verstörend, was da abläuft.
    22 5 Melden
  • .jpg 12.03.2018 18:35
    Highlight Drogen hin oder her die hatte schon einen an der Waffel. Sie ist unter streng Christlichen Gebräuchen aufgewachsen und hatte zugleich noch Bipolare Störungen. Die Drogen gaben ihr einfach noch den Schub.
    Also wenn ihr mich fragt und es fair handhaben wollt. Dann macht die Eltern verantwortlich und nicht die Drogen.
    41 9 Melden
  • Millennium-Falke 12.03.2018 17:55
    Highlight Ich sehe nicht so gut. Meine Sehschwäche lässt sich jedoch gut mit Kontaktinsen beheben. Ein Leben ohne Augenlicht kann ich mir nicht vorstellen:-( Finde die Story mega tragisch.
    23 1 Melden
  • Swooot 12.03.2018 17:34
    Highlight what dafuq did I just read?
    103 2 Melden
  • haegipesche 12.03.2018 17:13
    Highlight Mit dem Überbegriff "Drogen" oder "Drogenrausch" werden viele (notwendige) Diskussionen verhindert, wenn es um dieses Thema geht. Der Kurt und das Vreni von nebenan werden jetzt wieder denken, wie gefährlich all dieses Höllenzeugs ist, ohne jemals die Chance zu bekommen, sich ein differenziertes Bild zu bewusstseinsverändernden Substanzen machen zu können.
    Schadet dem längst überfälligen Diskurs...
    56 29 Melden
  • Phiilofofi 12.03.2018 16:58
    Highlight Holy shit...
    22 3 Melden
  • Pingurin 12.03.2018 16:32
    Highlight Das Drogen illegal sind bedeutet vorallem eins "ein staatlich garantiertes Monopol für Grossdealer" und die interessierts nicht ob jemand stirbt oder leben und Familien zerstört werden. Es ist krass womit das Zeugs gestreckt wird, was das ganze noch zusätzlich verschlimmert. Wäre es legal könnte man zumindest reines Zeugs garantieren und Hilfe bieten. Versteht mich aber bitte nicht falsch ich will weder Drogen verharmlosen. Doch Mal ehrlich das Verbot bringt offensichtlich nichts. Wer konsumieren will tut das auch egal ob legal oder nicht.
    70 12 Melden
  • Lexxus0025 12.03.2018 16:25
    Highlight Hört sich eher nach einer anti-gras kampangne von christlicher seite an.
    59 30 Melden
    • Elderwand 12.03.2018 16:51
      Highlight *conspiratory music intensifies*
      44 4 Melden
  • El diablo 12.03.2018 16:11
    Highlight Und dann gibt es Leute, die wollen so Scheiss wie Meth legalisieren...
    43 78 Melden
    • rauchzeichen 12.03.2018 17:51
      Highlight oder erstmal gras. dann wäre dieses nicht mehr gestreckt, und sie hätte niemals mthe genommen...
      35 0 Melden
    • Lezzelentius 12.03.2018 18:41
      Highlight Und dann gibt es Leute wie dich, die nicht sehen wollen, dass solche Fälle durch eine Legalisierung verhindert werden sollen.
      31 8 Melden
    • El diablo 12.03.2018 20:16
      Highlight Ihr habt aber auch gerade gelesen, was ich gelesen habe. Dass sich eine Frau wegen Meth die Augen rausgerissen hat! Ich bin Pro-Legalisierung. Alles bis aus die "Drecks"-Drogen, wie Crack, Meth oder Heroin. Von Cannabis, über LSD bis Kokain kann man von mir aus alles legalisieren.
      9 3 Melden
  • Crack&Polenta 12.03.2018 16:03
    Highlight "Crystal Meth" (methamphetamin) hat einen nicht unbeträchtlichen Anteil an den schnellen militärischen Erfolgen der deutschen Wehrmacht im zweiten WK, damals als "Panzerschokolade" bekannt. Zwischen 1939 und 1940 wurden über 10 Millionen Pervitin-Tabletten pro Monat unter den deutschen Soldaten verteilt. (Pervitin= methamphetamin)

    So geht Blitzkrieg ...
    71 0 Melden
  • thzw 12.03.2018 15:27
    Highlight Dafuq did I just read?

    Manchmal bin ich einfach neugieriger als gut für mich ist.

    120 3 Melden
  • Crack&Polenta 12.03.2018 15:11
    Highlight Unbedingt lesen: http://wthlentner.cablenet.de/unterhaltung/witze/drogen.htm

    Drogen erklärt von Walter Moers
    19 1 Melden
  • Crack&Polenta 12.03.2018 15:09
    Highlight Ich würde mal sagen, das war ein PCP und Meth Combo, sonst kriegst du nicht solche Hallus. In den USA wird noch ab und zu etwas "Engelstaub" ins meth gemischt für den Hammerflash.

    Mit dem Hammerflash kommt aber sicher auch der Hammercrash. Ist wie wenn man Rakentreibstoff ins Töffli füllt ....
    47 4 Melden
    • saukaibli 12.03.2018 16:03
      Highlight Wenn du mal ne Woche oder zwei nicht geschlafen hast, kommen die Hallus von alleine, da braucht's nicht mal Angel Dust dazu. Möglich ist es aber natürlich trotzdem.
      18 2 Melden
    • Glitzermeitli 13.03.2018 01:49
      Highlight pcp alleine ist schon kranke scheisse. Hab das mal erwischt, also jemand hat es mir gegeben.. wenn du sowas erwischt ohne es zu wissen oder wollen. Ach du scheisse.
      1 0 Melden
  • Henzo 12.03.2018 13:54
    Highlight Ich kotz fast.
    28 3 Melden
  • Mode!? 12.03.2018 13:52
    Highlight Da bleibt kein Auge trocken...
    56 6 Melden
  • droelfmalbumst 12.03.2018 13:52
    Highlight aiaiai... wenn ich es mir nur so vorstelle... schnell die finger in die augen drücken und zack augen raus... harte Story aber tatsächlich selberschuld... in der heutigen zeit hat man genug infoquellen um so ein mist eben nicht zu konsumieren...
    26 75 Melden
    • AndiPads 12.03.2018 16:12
      Highlight Es gibt auch genug Quellen, die bspw. die Hintergründe und Folgen des Klimawandels darlegen und doch wird dieser immer noch auf höchster Ebene ignoriert. Wie zu jedem Thema gibt es eben auch genügend Quellen, die das Gegenteil propagieren. Je nach Umfeld und der - vor allem bei Jugendlichen - fehlenden Erfahrung im differenzierten Betrachten dieser Quellen, kann man da trotz genügend vorhandener Informationen schnell abrutschen. Daher würde ich die Schuld nur zum Teil bei der Dame suchen. Familie, Kirche und Behörden haben in diesem Fall ebenso versagt.
      37 4 Melden
  • Crack&Polenta 12.03.2018 13:30
    Highlight Wäre das Zeug legal und begleitet, dann hätte sie viel früher Hilfe bekommen.

    Meth ist übrigens für all die Leute die sich kein Koks leisten können, eine Scheissdroge.

    Dorgen sind gefährlich, Sie jedoch in die Illegalität zu befödern ist Stumpfsinniger als ein Methjunky ...
    266 152 Melden
    • Bivio 12.03.2018 14:26
      Highlight Willst Du ernsthaft Meth legalisieren? Und wie meinst Du mit begleitet? Gibt es dann begleitetes Meth-Rauchen in form von staatlicher Gruppentherapie?
      Ich finde es vollkommen ok, wenn man gewisse Drogen entkriminalisiert. Jedoch gibt es einige Drogen (Heroin, Meth, etc.), welche einen so schweren Einfluss auf die Leute und schliesslich auf die Gesellschaft haben, dass es absolut unvernüftig ist, diese zu legalisieren. Manchmal muss der Staat auch seine Bürger vor sich selber schützen.
      92 38 Melden
    • meine senf 12.03.2018 14:35
      Highlight Wäre Gras legal gewesen, wäre sie mit dem ganzen anderen Mist gar nie in Berührung gekommen. Wäre auch beim Alk nicht anders, wenn dieser illegal wäre und im Feierabendbier, dass man nur schwarz kaufen könnte, noch was anderes reingemischt sein könnte.
      80 24 Melden
    • Crack&Polenta 12.03.2018 14:58
      Highlight @ Bivio: Der Staat muss volljährige, mündige Leute nicht schützen. Wir haben als mündige Bürger ein recht auf Elend. Gäbe es Marihuana, MDMA und Kokain, ganz sauber und legal, unter ätztlicher Abgabe, dann müsste niemand so einen Scheiss wie Meth rauchen.
      53 21 Melden
    • geisit 12.03.2018 15:07
      Highlight @Bivio: Nein! Der Staat darf seine Bürger nicht vor sich selbst schützen (sofern diese urteilsfähig sind). Jeder und jede hat das Recht mit seinem Leben zu tun, was er oder sie will. Die Dummen immerzu zu schützen ist teuer, anstrengend und unfair den Verantwortungsbewussten gegenüber. Oder wie Jim Jeffries sagt: I take drugs like a champ!
      24 14 Melden
    • Silent_Revolution 12.03.2018 15:36
      Highlight Bivio

      Schlafmohn wird schon heute aus der Türkei importiert, hierzulande zu Heroin verarbeitet und staatlich verordnet an Schwerstsüchtige abgegeben.

      Die Nachfrage nach Meth ist in der Schweizer Drogensszene gering, dementsprechend auch das Angebot. Wäre es allerdings hoch, würde die Kriminalisierung mehr Schaden verursachen als die Legalisierung.

      Unvernünftig ist es Süchtige zu kriminalisieren, den Markt dreckigen unkontrollierten Substanzen und kriminellen Banden zu überlassen

      Legalisierung - Aufklärung und kontrollierte Abgabe ist mit jeder Droge sinnvoller als Kriminalisierung.
      39 9 Melden
    • Ruffy 12.03.2018 15:44
      Highlight Ja sicher genau so wie den millionen von alkoholikern, denen wird auch immer gleich geholfen, vorallem ziehen sich diese Süchtigen ja auch nicht zurück. Bsp. Nicht mehr zur Arbeit gehen und so.
      13 3 Melden
    • Siebenstein 12.03.2018 15:45
      Highlight Wäre Gras legal...ich muss mich jetzt schwer beherrschen...! 😡

      Wäre Gras legal dann gäbe es keine Probleme mit der Beschaffungskriminalität, soweit gehe ich konform, aber was zur Hölle soll das mit dem Umstand zu tun haben, dass Gras eine Einstiegsdroge ist und auch dann bleibt?
      16 48 Melden
    • Crack&Polenta 12.03.2018 15:49
      Highlight @Ruffy: Also verbieten wir doch den Alkohol oder?

      Die Prohibition war das zweitdümmst, das die Menschheit je getan hat.

      Das dümmste wa,r wäherend der Evolution, von den Bäumen herhab zu steigen ....
      16 9 Melden
    • meine senf 12.03.2018 15:52
      Highlight @Siebenstein: Für sie war es ja nur die "Einstiegsdroge" weil eben noch was anderes reingemischt war.
      Und das würde, wenn es legal wäre, kaum geschehen. Und wenn Tabak oder Alkohol illegal wäre, wäre dort die Einstiegsdroge-Gefahr wegen heimlichen Beimischungen genau gleich gross.
      Auf "Beschaffungskriminalität" hätte es aber kaum Einfluss, denn auch legal wäre es nicht gratis.
      15 12 Melden
    • Crack&Polenta 12.03.2018 15:53
      Highlight Einstiegsdroge? Glaubt wirklich irgendjemand noch diesen Scheiss??

      Wenn jemand legal gras kauft und raucht, dann kommt er plötzlich auf die Idee sich Crack zu fixen? ?

      Aus welcher Freikirche haben die dich denn hergeschickt ?
      51 12 Melden
    • Silent_Revolution 12.03.2018 15:59
      Highlight Siebenstein

      Mir ist kein Kiffer bekannt, der vor dem ersten Joint noch keine Zigaretten geraucht und kein Bier getrunken hat.

      Und ich kenne viele Kiffer!

      Gehst du also auch soweit konform, dass Bier und Zigaretten die eigentlichen "Einstiegsdrogen" sind?

      Zudem wird der Begriff sowieso längst Definitionsentfremdet benutzt. Denn eine überwältigende Mehrheit von Konsumenten sogenannter Einstiegsdrogen steigen gar nicht wirklich ein, sondern belassen es beim Konsum dieser Substanzen.
      27 5 Melden
    • saukaibli 12.03.2018 16:01
      Highlight Naja, immerhin hat Meth einmal geholfen Polen, Frankreich und ein Grossteil Osteuropas einzunehmen. Wenn also jemand das Gleiche vorhat wie die Nazis damals, nimm Meth. Wenn nicht, lass es sein, es gibt so viel bessere Drogen.
      23 0 Melden
    • saukaibli 12.03.2018 16:08
      Highlight @Bivio: Als Meth noch legal und rezeptfrei erhältlich war, gab es zwar auch Probleme mit Süchtigen - wie bei Alkohol auch - aber das grosse Elend gab es damals noch nicht. Legal heisst aber schlussendlich ja nicht unkontrolliert, im Gegenteil, alles was illegal ist, ist unkontrolliert. Heroin, Kokain oder Meth waren alles mal legale Medikamente, Heroin und Kokain sind sogar ursprünglich Markennamen, die grossen Probleme damit haben jeweils angefangen, als man das Zeug verboten hat.
      22 0 Melden
    • palito 12.03.2018 17:03
      Highlight ich bin für die legalisierung aller drogen. wer drogen konsumieren wiĺl, wird es so oder so tun. dann ist es mir lieber, die pfeiffen sich "sauberes" zeugs rein als dieser mit abflussreiniger oder rattengift gestreckter scheiss. 'legal highs" sind so ein paradebeispiel für den dreck, die sich jugendliche reinziehen. und weil sie legal sind, gehen sie davon aus, dass sie unbedenklich konsumiert werden können. mit fatalen folgen. verbote bringen nix. hingegen zeigen die methadonprogramme oder gras-legalisierung in div. ländern und US-staaten auf, dass die vorteile überwiegen.
      20 1 Melden
    • Ruffy 12.03.2018 19:49
      Highlight Nichts gegen die legalisierung von gras, habe selber lange gekifft es macht halt etwas hohl und antriebslos aber schlimmer auch nicht, halte es für harmloser als alkohol.

      Meth zu legalisieren halte ich dann aber doch für eine gröbere idiotie.
      4 6 Melden
  • Frances Ryder 12.03.2018 13:19
    Highlight Traurige Geschichte, aber ein bisschen scheinheilig.
    36 15 Melden
    • Lezzelentius 12.03.2018 13:44
      Highlight Bei allem Respekt. Es klingt für mich typisch amerikanisch.
      31 7 Melden
    • Frances Ryder 12.03.2018 15:07
      Highlight Wie meinst du das mit typisch amerikanisch? Für mich klingts ein bisschen so "Ich war mal so ein nettes Mädchen und dann kam das böse Universum und hat mich drogensüchtig gemacht".
      31 2 Melden
  • c-bra 12.03.2018 13:15
    Highlight WTF!?

    Hände weg von Drogen liebe Kinder
    465 26 Melden
    • Alex_Steiner 12.03.2018 15:42
      Highlight Sie war kein Kind mehr...
      Und Drogen sind schon ok. Man muss einfach richtig damit umgehen.
      21 41 Melden
  • morax 12.03.2018 13:00
    Highlight «Also schob ich Daumen, Zeiger und Mittelfinger in beide Augen. Ich packte beide Augäpfel, drehte und zog, bis beide Augen aus der Höhle sprangen – es fühlte sich an wie ein gewaltiger Kampf, das härteste, was ich je tun musste.

    Unvorstellbar. *speechless*
    331 3 Melden
    • The Writer Formerly Known as Peter 12.03.2018 13:45
      Highlight Froh ist der, der keine bildhafte Vorstellungskraft hat... alle anderen. Mein Beileid an dieser Stelle! Das ging mir auch so... schluck... mein Magen fühlt sich ganz schlecht an, grad.
      42 3 Melden
    • chnobli1896 12.03.2018 15:24
      Highlight Geht mir genau so.

      [...] «Später sagte er, dass ich meine Augäpfel in den Händen hielt, als er mich fand. Ich hatte sie zerquetscht, obwohl sie irgendwie noch an meinem Kopf befestigt waren.» [...]

      Hier hätte ich auch nix dagegen wenn ich keine Vorstellungskraft hätte
      21 2 Melden

Brauereien in den USA wittern das grosse Geschäft mit Cannabis

Legales Marihuana boomt und hat sich in Nordamerika längst zum Milliardenmarkt entwickelt. Nun will auch die Getränkeindustrie mitmischen. Vor der Legalisierung des Mega-Marktes Kanada steigen nun grosse Bier- und Spirituosenhersteller in das lukrative Geschäft ein.

Brauereien und Spirituosenkonzerne in den USA entdecken neben Alkohol eine neue Droge für sich. Cannabis gilt zwar gemeinhin nicht gerade als Aufputscher, doch ausgerechnet dieses Rauschmittel soll die schwächelnde Branche wieder auf Trab bringen. Denn während die Nachfrage nach vielen grossen Biersorten schwindet, boomt das Geschäft mit legalem Marihuana. In etlichen US-Bundesstaaten – darunter der Milliarden-Markt Kalifornien – ist Marihuana bereits erlaubt. Im Oktober soll …

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