Ebola
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Liberian health workers are seen at the NGO Medecins Sans Frontieres (Doctors Without Borders) Ebola treatment center in Monrovia, on October 18, 2014. The death toll in the world's worst-ever Ebola outbreak has shot past 4,500, killing at least half of the more than 9,000 people infected, fresh World Health Organization figures showed on October 17. AFP PHOTO / ZOOM DOSSO

Ebola-Behandlungszentrum in Monrovia. Bild: AFP

Neue Hoffnung

Kanada liefert experimentellen Ebola-Impfstoff nach Genf

Am Montag will die kanadische Regierung einen experimentellen Impfstoff gegen Ebola an die Weltgesundheitsorganisation schicken. Drei Lieferungen sind geplant, es geht um 800 Fläschchen.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Genf soll insgesamt 800 Einheiten eines experimentellen Ebola-Impfstoffs aus Kanada erhalten. Wie das kanadische Gesundheitsministerium mitteilte, soll die Lieferung am Montag starten. Welche der betroffenen Länder den experimentellen Ebola-Impfstoff dann erhalten, entscheidet die WHO in Zusammenarbeit mit den jeweiligen Gesundheitsbehörden.

Der experimentelle Impfstoff sei das Ergebnis zehnjähriger Forschung der kanadischen Regierung, berichtet das National Journal. Erste Versuche mit Tieren seien vielversprechend. Bisher gibt es kein zugelassenes Medikament gegen Ebola.

Seit vergangener Woche wird der kanadische Impfstoff in den USA am Walter Reed Army Institute of Research klinisch getestet. Erste Ergebnisse werden im Dezember erwartet. Die weitere Entwicklung des Impfstoffs hat Kanada dem Unternehmen NewLink Genetics übertragen.

In Kanada gibt es bisher keine Fälle von Ebola. Zur Bekämpfung der Seuche in Westafrika hat das Land bisher mehr als 65 Millionen Dollar bereitgestellt, so das «National Journal». Die weiteren Entwicklungen im Überblick:

An Ebola starben nach jüngsten Angaben der WHO bereits mehr als 4550 Menschen. Besonders betroffen sind die westafrikanischen Länder Liberia, Guinea und Sierra Leone. Insgesamt wurden laut WHO bislang mehr als 9200 Fälle in sieben Ländern festgestellt.

(ore/dpa/AP/Reuters)

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