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Weltbankpräsident Jim Yong Kim: 

«Die Welt ist schlecht vorbereitet auf neue Krisen wie Ebola»



Die internationale Gemeinschaft ist nach Ansicht der Weltbank auf drohende neue Krisen vom Ausmass der Ebola-Epidemie nicht ausreichend vorbereitet. Weltbankpräsident Jim Yong Kim ruft dazu auf, aus dem Ebola-Ausbruch Lehren zu ziehen.

Es bestehe kein Zweifel daran, dass die Welt in den kommenden Jahren mit anderen Pandemien konfrontiert werde, Kim am Dienstag in einer Rede an der Georgetown Universität in Washington. Diese könnten noch «tödlicher und infektiöser» sein - allerdings sei die Welt derzeit darauf «schlecht vorbereitet».

epa04581398 President of the World Bank, Jim Yong Kim, speaks during a panel session on the last day of the 45th Annual Meeting of the World Economic Forum, WEF, in Davos, Switzerland, 24 January 2015. The overarching theme of the 2015 WEF meeting, which began on 21 January was 'The New Global Context'.  EPA/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Weltbankpräsident Jim Yong Kim ist besorgt und warnt vor neuen Epidemien.  Bild: EPA/KEYSTONE

Die Ebola-Epidemie habe in Westafrika verheerenden Schaden angerichtet, nicht nur wegen der hohen Opferzahlen, sondern auch wegen des wirtschaftlichen Einbruchs in den Ländern Liberia, Guinea und Sierra Leone, sagte Kim. 

Um neuen möglichen Gefahren die Stirn bieten zu können, müsse es eine gemeinsame Anstrengung von internationalen Organisationen, Regierungen und Unternehmen geben. Nötig seien vor allem «stärkere Gesundheitssysteme, eine bessere Überwachung» sowie eine «rasche» Reaktion medizinischer Hilfsteams. Dazu schlug Kim eine Art Weltfonds gegen Pandemien vor.

Nach Angaben der UNO starben seit dem Ausbruch von Ebola vor rund einem Jahr fast 9000 Menschen - nahezu alle Todesopfer gab es in den drei westafrikanischen Ländern. Dort ging die Zahl der Neu-Ansteckungen zuletzt aber deutlich zurück. (feb/sda/afp)

Die Gesichter der Ebola-Überlebenden

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