DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Die entscheidende Frage

Wie kann der Nationaltrainer Damien Brunner dazu bringen, Tore zu schiessen?

Damien Brunner ist der beste Schweizer NHL-Stürmer aller Zeiten. Er hat im Nationalteam die gleiche Rolle wie ein ausländischer Stürmer in der Nationalliga: Tore schiessen. Aber er hat in Sotschi noch nicht getroffen.
18.02.2014, 12:14

Der ehemalige Zuger Topskorer ist der produktivste Schweizer in der NHL. Bisher 26 Tore und 26 Assists in 99 NHL-Partien. Fast alle Verteidiger und Torhüter in Sotschi kommen aus der NHL. Wenn also einer den Puck hier ins gegnerischen Netz bringt – dann der NHL-erprobte Damien Brunner.

Aber er hat in den ersten drei Partien nicht getroffen. Ja, die NHL-Rumpelflügel Nino Niederreiter und Simon Moser hatten einen viel grösseren Einfluss auf das Spiel als Damien Brunner.

Simon Moser feiert sein Tor gegen die Letten mit Nino Niederreiter und Mark Streit.
Simon Moser feiert sein Tor gegen die Letten mit Nino Niederreiter und Mark Streit.
Bild: AP/AP

Nationaltrainer Sean Simpson versucht nun für die Viertelfinals gegen Lettland (heute 18.00 Uhr Schweizer Zeit) Damien Brunners Torproduktion zur Umstellungen anzukurbeln. Damit es gegen Lettland nicht wieder so lange dauert wie im ersten Spiel, bis das erste Tor fällt (Simon Moser erzielte das 1:0 7,9 Sekunden vor Schluss).

Traumpartner Ambühl soll Brunner zu Toren führen

Der Plüss- und der Cunti-Sturm bleiben. Aber neu wird Andres Ambühl zwischen Damien Brunner und Roman Wick stürmen. Kevin Romy, der bisherige Center dieser Linie, muss wohl auf die Tribune. «Ambühl ist mein Lieblingsspieler» sagt Damien Brunner über seinen neuen Mittelstürmer. «Es ist sehr einfach mit ihm zu spielen und er bring viel Energie aufs Eis.» Bereits bei der WM 2010 in Mannheim stürmte Brunner neben Andres Ambühl. Für Kevin Romy kehrt Reto Suri ins Team zurück und wird wohl zusammen mit Matthias Bieber und Morris Trachsler eine Linie bilden.

An der WM in Mannheim hat das Duo Ambühl-Brunner hervorragend harmoniert.
An der WM in Mannheim hat das Duo Ambühl-Brunner hervorragend harmoniert.
Bild: KEYSTONE

Karl Marx (Miterfinder des Kommunismus) sagte, die Geschichte wiederhole sie nicht – und wenn, dann nur als Farce. Nun wiederholt sich die Hockeygeschichte doch: Die Schweizer müssen hier in Sotchi erneut gegen Lettland antreten. Wird diese zweite Partie also zur Farce? Wohl kaum. Die Schweiz ist klarer Favorit. Mindestens im Verhältnis 60:40. 

Damien Brunner hat nun mit Andres Ambühl sozusagen einen «Traumpartner» bekommen. Wegen der ausbleibenden Tore (noch) ist Brunner nicht beunruhigt. «Wir haben zweimal gewonnen und stehen dort, wo wir stehen wollen. Gegen Lettland war die Chancenauswertung mangelhaft und zuletzt hatten wir gegen Tschechien Mühe, weil wir die Bullys verloren und jeden Einsatz ohne Scheibe begannen.»

No Components found for watson.rectangle.

Hiller im Tor – Brunner mit Hattrick

Nur die Anspiele gewinnen, dazu die Energie von Ambühl – und Brunner müsste eigentlich seinen ersten Treffer erzielen. Denn Tore werden vom produktivsten NHL-Stürmer im Team erwartet. Warum nicht gleich einen Hattrick gegen Lettland? Brunner: «Wenn schon drei Treffer, dann wäre es doch besser, wenn drei Tore auf drei Linien verteilt sind ...»

Die Schweizer haben bisher aus 89 Abschlussversuchen erst zwei Tore gemacht (1:0 gegen Lettland, 1:0 gegen Tschechien und ein 0:1 gegen Schweden. Der fleissigste Stürmer war Nino Niederreiter mit 10 Schüssen. Damien Brunner ist erst zu 6 Abschlussversuchen gekommen.

Jonas Hiller steht heute erneut im Tor. Wie im ersten Spiel gegen Lettland (1:0) und gegen Tschechien (1:0). Er hat bei diesem Turnier noch keinen Treffer kassiert und alle 47 Schüsse abgewehrt. Er hat dafür gesorgt, dass wir trotz der Abschlussschwäche unserer Stürmer zweimal gewonnen haben.

Torhüter Jonas Hiller ist bisher der Erfolgsgarant der Schweizer.
Torhüter Jonas Hiller ist bisher der Erfolgsgarant der Schweizer.
Bild: AP/Pool AP
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ambri feiert Stadion-Einweihung mit rauschendem Sieg – SCB noch ohne Punkt

Dem HC Ambri-Piotta ist der Umzug in die Nuova Valascia wunschgemäss geglückt. Die Leventiner schlagen Fribourg-Gottéron, das seine ersten zwei Spiele gewonnen hatte. Ein Spektakel war der Vergleich der beiden Topfavoriten auf den Meistertitel, dem Titelverteidiger Zug und den ZSC Lions.

Ambri-Piotta verblüffte auch im zweiten Spiel der neuen Meisterschaft. Zur Einweihung des neuen Heimstadions legte Ambri mit einem fulminanten Start die Basis zu einem ungefährdeten 6:2-Sieg über Fribourg-Gottéron.

Ambri startete, euphorisiert von der Stadion-Premiere und dem vorangegangenen 2:1-Overtime-Coup in Zürich, furios in die Partie. Der vorherige Leader Fribourg wurde in der Startphase regelrecht überfahren. Aus den ersten fünf Torschüssen der Gastgeber resultierten drei Tore.

Der …

Artikel lesen
Link zum Artikel