Eishockey
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Ohne sie wären Niederlagen zweistellig

Schelling stoppte in zwei Spielen 108 Pucks und rettete einmal sogar mit dem Kopf

0:5 und 0:9 – was steht da bloss für eine Fliegenfängerin im Schweizer Tor?! Fliegenfängerin? Florence Schelling hext wie eine Wahnsinnige und verhindert zwei Stängeli. 



Das olympische Eishockeyturnier der Frauen belegt es einmal mehr: Es gibt Zahlen und Zahlen. Beim ersten Blick scheint klar, dass ein Team miserabel ist, wenn es 0:5 und 0:9 verliert.

Die Details der Partien Schweiz-Kanada und Schweiz-USA lassen auch einen anderen Schluss zu. Nämlich den, dass die Schweizer Frauen-Nati über einen Goalie der Extraklasse verfügt: Florence Schelling. Gegen Kanada zeigte sie sagenhafte 64 Paraden, gegen die USA ebenfalls starke 44.

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Die spektakulärste Parade des Spiels gegen die USA: ein «Kopfball» auf der Linie. GIF: Vine

«Du bist 60 Minuten lang immer beschäftigt. Das sind jene Spiele, die ich wirklich liebe», kommentierte Schelling ihren Auftritt gegen die Kanadierinnen. Die Kanterniederlagen gegen die beiden Teams aus Nordamerika waren erwartet worden – schon ein Tor gegen Kanada oder gegen die USA ist für die Schweiz ein Erfolg.

Schelling ist die wichtigste Akteurin für das Team, das von der Bronzemedaille träumt. An der WM 2012, als dies gelang, war die Torhüterin des (Männer)-Erstligisten Bülach als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet worden. Knüpft sie in den weiteren Spielen an ihre Leistungen aus den ersten beiden Auftritten in Sotschi an, darf sie mit Sicherheit auf diese Ehre hoffen.

SOCHI, RUSSIA - FEBRUARY 10:  Florence Schelling #41 of Switzerland shakes hands with Molly Schaus #30 of United States and Monique Lamoureux #7 of United States after the Women's Ice Hockey Preliminary Round Group A game on day three of the Sochi 2014 Winter Olympics at Shayba Arena on February 10, 2014 in Sochi, Russia.  (Photo by Martin Rose/Getty Images)

Handshake mit den Siegerinnen: auch sie zollen der Leistung der Schweizer Torhüterin Respekt. Bild: Getty Images Europe

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