EM 2016
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epa05358396 Russia supporters (L) clash with England supporters (R) in the stands during the UEFA EURO 2016 group B preliminary round match between England and Russia at Stade Velodrome in Marseille, France, 11 June 2016.

(RESTRICTIONS APPLY: For editorial news reporting purposes only. Not used for commercial or marketing purposes without prior written approval of UEFA. Images must appear as still images and must not emulate match action video footage. Photographs published in online publications (whether via the Internet or otherwise) shall have an interval of at least 20 seconds between the posting.)  EPA/PETER POWELL   EDITORIAL USE ONLY

Ein russischer Hooligan traktiert einen englischen Fan im Stade Vélodrome. Bild: PETER POWELL/EPA/KEYSTONE

Ein «Ex»-Neonazi als oberster Fussballfan: WM-Veranstalter Russland hat ein Hooligan-Problem

Die Krawalle zwischen englischen und russischen «Fans» überschatten die Fussball-EM in Frankreich. Die Gewalt ging vor allem von den Hooligans aus Russland aus – wo 2018 die Weltmeisterschaft stattfinden wird.

13.06.16, 16:10 13.06.16, 17:03


Ein überwunden geglaubtes Problem hat sich mit voller Wucht zurückgemeldet: Hooliganismus im Fussball. Vor und nach dem EM-Vorrundenspiel zwischen England und Russland am Samstag in Marseille kam es zu Ausschreitungen zwischen gewaltbereiten Fangruppen aus beiden Ländern. Ein 50-jähriger englischer Fan schwebt mit schweren Hirnverletzungen in Lebensgefahr, nachdem er von einem Hooligan mit einer Eisenstange traktiert wurde.

Die Vereinigung russischer Fussballfans (VOB) hat die Krawalle am Montag scharf verurteilt. Sie fürchtet negative Auswirkungen für die Heim-WM in zwei Jahren. Die Auseinandersetzungen «versetzen allen russischen Fans und Russland als Gastgeber der Weltmeisterschaft 2018 einen Schlag», teilte die VOB mit. Die Vereinigung rief die Fans auf, das Nationalteam so zu unterstützen, dass es ihm nicht schade, und sich von Provokationen fernzuhalten.

Strassenschlacht in Marseille

Der europäische Fussballverband UEFA hatte am Sonntag die Verbände Russlands und Englands wegen der Randale verwarnt und ihnen im Wiederholungsfall mit Sanktionen bis zum Ausschluss aus dem Turnier in Frankreich gedroht. Das Statement der VOB aber kommt nicht von ungefähr, denn die Gewalt war hauptsächlich von rund 150 russischen Hooligans ausgegangen, wie der zuständige Marseiller Staatsanwalt Brice Robin am Montag an einer Medienkonferenz ausführte.

«Extrem gut vorbereitet»

Die Russen seien «extrem gut vorbereitet» gewesen für «ultraschnelles und ultrabrutales Vorgehen», betonte Robin. Kein einziger konnte aufgrund der Krawalle verhaftet werden. Festgenommen wurden zwei Russen, die nach dem Spiel den Rasen gestürmt hatten. Sie sollen des Landes verwiesen werden. Insgesamt seien bei den Ausschreitungen, die sich über drei Tage hingezogen hätten, 35 Personen verletzt worden, die meisten davon Engländer.

Im Vergleich mit den 12'000 russischen Fans, die nach Marseille gereist sind, sind die 150 Hooligans eine kleine Minderheit. Dennoch illustrieren die Vorfälle, dass der russische Fussball ein Problem mit Gewalt und Rassismus hat. Eine zwielichtige Rolle spielt dabei die Fanvereinigung VOB. Hooligans seien «mit kostenlosen Charterflügen» nach Frankreich gekommen, organisiert von der VOB, sagte Pawel Klymenko, der beim Netzwerk Football Against Racism in Europe (FARE) für Osteuropa zuständig ist, der NZZ. Er ist nicht überrascht, dass es zu Krawallen kam.

Fanchef mit Neonazi-Vergangenheit

Alexander Schprygin, Gründer und Chef der VOB, war in den 1990er Jahren ein führender Kopf der russischen Neonazi-Szene. Noch heute findet man im Internet Fotos, die ihn mit Hitlergruss zeigen. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur AP erklärte Schprygin, er wolle mit den Bildern zeigen, dass sich der russische Fussball und die Fanszene geändert hätten. In der Öffentlichkeit ist der VOB-Chef wiederholt mit Präsident Wladimir Putin aufgetreten.

In this Friday, Dec. 4, 2015 frame grab made from the APTN footage Alexander Shprygin speaks to The Associated Press in Moscow, Russia. Alexander Shprygin heads the All-Russian Supporters’ Union. Anti-discrimination organization FARE has accused Shprygin of displaying racist and Nazi symbols and called for him to be removed from a government commission overseeing Moscow’s preparations for the 2018 World Cup. (APTN via AP)

Russlands «oberster Fussballfan» Alexander Schprygin war in der Neonazi-Szene aktiv. Bild: /AP/KEYSTONE

Nicht alle kaufen Schprygin den Wandel ab. Immer wieder tauchen rechtsextreme Symbole an Spielen mit russischen Mannschaften auf. Auch sollen rechtsradikale Fans im Ukraine-Konflikt gekämpft haben, vor allem auf Seiten der prorussischen Separatisten. Kenner der Fanszene warnten, dass sie mit entsprechender Kampferfahrung und Aggressivität zurückkehren würden – eine mögliche Erklärung für die Gewaltexzesse in Marseille.

Symptom des Rechtsrutschs?

Allerdings haben nicht nur russische Hooligans eine Verbindung zum rechtsradikalen Milieu. So versuchten englische Fans in Marseille mit Rufen wie «‹IS›, wo bist du?» die grosse muslimisch-arabische Gemeinschaft in der südfranzösischen Metropole zu provozieren. Deutsche Hooligans, die am Sonntag in Lille auf ukrainische Fans eindroschen, verkehren im Umfeld rechter Gruppierungen wie Pegida. Mit «Hooligans gegen Salafisten» (Hogesa) haben sie ein eigenes islamfeindliches Netzwerk gegründet.

Ist die unerwartete Renaissance des Hooliganismus also eine Bekräftigung des politischen Rechtsrutschs in Europa, wie die NZZ mutmasst? Eine andere Erklärung ist banaler: Das Turnier in Frankreich sei auf absehbare Zeit das letzte, bei dem man sich auf öffentlichen Plätzen und im Stadion prügeln könne, meinte ein deutscher Hooligan-Experte. In den letzten Jahren hätten die Schlägereien fast nur noch auf Feldern und in Wäldern stattfinden können.

Simple Prügelorgien oder politische Manifestationen? Möglicherweise handelt es sich um die beiden Seiten der gleichen Medaille. Sicher ist, dass sich Regierung und Fussballverband in Russland mit dem Phänomen schwertun. Dabei hat die Zahl der rassistischen Vorfälle in den Stadien in den letzten Jahren eher zu- als abgenommen. Immer wieder werden dunkelhäutige Spieler mit Affenlauten beleidigt.

Jagdszenen in Marseille. YouTube/euronews (deutsch)

Der Ghanaer Emmanuel Frimpong, bei FK Ufa unter Vertrag, zeigte deshalb im Juli 2015 bei einem Auswärtsspiel gegen Spartak Moskau den gestreckten Mittelfinger Richtung Tribüne. Bestraft wurden nicht der Klub oder seine Fans, sondern der Spieler, er wurde für zwei Partien gesperrt. Ähnliches erlebte Yaya Touré, Captain von Manchester City, bei einem Champions-League-Match gegen ZSKA Moskau vor drei Jahren. Der Ivorer erwog darauf öffentlich einen Boykott der WM 2018 durch afrikanische Spieler.

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    Alle Leser-Kommentare
  • AdiB 13.06.2016 21:43
    Highlight was sagt uns das für die wm 18 in russland? benihmt euch! die russen haben "erlaubte" rohe gewalt gezeigt und das auswärts. noch dazu gegen, ein von fast mythologieschen geschichten umgebenes, england.
    zuwas sind diese leute zuhause im stande, wenn es die regierung erlaubt?
    21 5 Melden
  • TheBean 13.06.2016 21:20
    Highlight Im oben eingebetteten Clip "Jagdszenen in Marseille" ca. bei 1:08-1:09: Tritt da einer der Polizisten mit 3A auf dem Rücken auch noch nach dem bereits am Boden liegenden Mann? Oder seh ich das falsch?
    12 3 Melden
    • umpfff 14.06.2016 02:05
      Highlight Kauf dir ne Brille.
      3 6 Melden
    • TheBean 14.06.2016 06:19
      Highlight Ich habs mir sogar in Slow Motion angeschaut, der Polizist gibt dem Mann auf dem Boden tatsächlich einen Tritt in den Hintern... also kauf du dir besser eine Brille ;)
      5 0 Melden
  • Digital Swiss 13.06.2016 21:05
    Highlight Min Vater schafft in Hollywood:
    2 7 Melden
  • samy4me 13.06.2016 19:35
    Highlight Lächerlich wie hier einige eine Verschwörung gegen Russland wittern. Rassismus , Homophonie und Hass gegen alles was nicht gleichgesinnt ist, so läuft das im russischen Fussball. Nicht im Ansatz zu vergleichen mit dem primitiven Suff-Pöbel-Hooliganismus der Engländer. Diese Leute sind gefährlich, organisiert und skrupellos. Das sage ich als jemand der diese allgemeine Hetze gegen Fussballfans verabscheut.
    57 10 Melden
    • Dingsda 14.06.2016 17:54
      Highlight So viel Bullshit, in so wenig Zeilen. 🙈
      0 2 Melden
    • samy4me 14.06.2016 18:36
      Highlight Dann kläre mich bitte auf.
      0 1 Melden
  • Chrigi-B 13.06.2016 19:03
    Highlight Ajaja meine Herren an einer EM in diesem Stil? Das geht mal gar nicht, vorallem im Stadion! Trefft euch irgendwo haut euch die Rübe wund und gut ist - ihr könnt euch auch gerne gegenseitig auf den Köpfen rumtretten. Aber Innenstädte mit Jagdszenen gegen normale Fans sorry ist einfach nur erbärmlich. Will ja nicht wissen wievielen Kindern ihr mit diesen Aktionen den Fussball für den Rest ihres Lebens versaut habt. Ich weiss genau wiso ich nicht an der EM bin, die Franzosen können nicht mal 500 Idioten kontrollieren, was geht dann bei koordinierten Terrorattacken ab?
    19 7 Melden
  • stan1993 13.06.2016 19:01
    Highlight Ich wusste als ich den Titel las dass Putin irgendwie noch mit eingebunden wird
    26 39 Melden
  • Lowend 13.06.2016 18:50
    Highlight Das wird Stachanowist und die ganzen "ach so toll ist Putin's Russland" Schreiber sicher freuen, aber es gibt auch Lob für die russischen Schläger, denn wie "Die Welt" gerade schreibt, werden die russischen Hooligans auch in Schutz genommen und zwar von Igor Lebedew einem mächtigen russischen Parlamentarier und Mitglied des Exekutivkomitees des russischen Fussballverbandes.

    Wenn dass keine guten Nachrichten für die Austragung der Fussball WM 2018 in Moskau sind!

    http://www.welt.de/sport/fussball/em-2016/article156196106/Russlands-Parlaments-Vize-lobt-gewaltbereite-Fans.html
    27 18 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 19:19
      Highlight Hallo Lowend. Kannst du mir einen einzigen Post von mir zitieren, in dem ich Putins Regime gelobt habe? Danke im voraus. Kannst ja via Googlesuche schauen ;)

      Aber danke für die Diffamierung. Fällt eher negativ auf dich zurück.
      21 12 Melden
    • Lowend 13.06.2016 19:53
      Highlight Sie sind aber dünnhäutig heute! Wer aber zum russischen Hooligan-Terror nur eine solche Verharmlosung wie: "User-Input: Zwingt euch mal, was Schönes aus RU zu berichten. Bitte" zu schreiben weiss scheint eine leicht verzerrte Sicht auf den journalistischen Auftrag zu haben und darum habe ich versucht, etwas "Schönes" aus Putins Reich zu berichten und ist es nicht schön, dass einer der Veranstalter der Fussball WM es richtig toll findet, wenn sein Landsleute die "Ehre ihres Landes verteidigen" und im Stadion mit roher Gewalt Frauen und Kinder verängstigen? So ein Russland muss man doch lieben?
      17 15 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 20:05
      Highlight @ Lowend

      Statements wie die folgenden (bitte runterscrollen) hast du also geflissentlich übersehen.

      "1% der Fans ist brutal, primitiv und kriminell"

      "Ich mag Kritik an Russland. Sie ist auch dringend nötig"

      "Ich kritisiere den Umgang von Watson mit unterschiedlichen ethnischen / religiösen Gruppen, nicht das Bennennen des Hooligan-Problems"

      Mir zu unterstellen, dass ich diese sinnlose Gewalt gutheisse, ist die zweite Diffamierung im zweiten Post.
      21 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ratchet 13.06.2016 18:02
    Highlight Jedes Mal wenn ein grosser Event nicht im Westen stattfindet, wird von Medien praktisch nur negativ darüber berichtet. Sei es Peking, Südafrika, Brasilien oder Sotschi!
    Dabei findet das chaotischste Grossereignis der letzten definitiv jetzt statt und zwar in Frankreich, im Westen! Streike & Proteste in der Bevölkerung, Terrorgefahr, Hooligan-Schlachten innerhalb & ausserhalb des Stadions und bereits ein Todesopfer!
    Bevor wir über Russland reden, sprechen wir mal über Frankreich. Die sind komplett überfordert. Ungenügend! Andere Veranstalter wurden bereits für viel weniger mehr kritisiert.
    34 75 Melden
    • _kokolorix 13.06.2016 19:10
      Highlight Hat jemand behauptet Sotschi sei chaotisch gewesen?
      Das war nicht chaotisch, das war durch und durch korrupt, perfekt organisiert von der russischen Regierung.
      Das gleiche lässt sich von Peking sagen.
      Das es in Brasilien und Südafrika nicht ganz so gut geklappt hat ist nicht weiter verwunderlich. Die dortige Korruption wird nicht von der Regierung sondern von Privaten betrieben
      24 5 Melden
    • Ratchet 13.06.2016 20:39
      Highlight Und was hat in Brasilien/Südafrika schlussendlich genau nicht gut geklappt? Am Ende lief eben doch alles glatt trotz all teilweise total übertriebene Befürchtungen, während die von den westlichen Medien fast als perfekt verkaufte EM in Frankreich, bereits nach 4 Tagen von Skandale überschattet wird!
      Die damaligen Veranstalter wurden ausserdem nicht nur wegen Korruption kritisiert: Von Kriminalität, nicht fertige Stadien, fehlende Infrastruktur bis zu Strassenhunde und Menschenrechtsverletzungen (man erinnere an das Drama wegen der eingesperrten Ukrainerin, die eigentlich niemand interessiert)
      8 4 Melden
  • Pisti 13.06.2016 17:56
    Highlight Wieso ging die Gewalt eigentlich von den Russen aus? Die Engländer haben sich einen Tag vorher schon mit französischen Jugendlichen (vermutlich OM Ultras) geprügelt. Dass das eine Einladung für die Russen ist, sollte wohl jedem klar sein. Auch haben die Engländer massiv mehr Gewaltbereite vor Ort, dabei durften die Gefährlichsten, ca. 2000 das Land nicht mal verlassen.
    22 63 Melden
  • dan2016 13.06.2016 17:37
    Highlight sobald es um Russland geht, ist das Forum wieder voll. Wir nicht, aber die anderen auch. Himmeldonnerwetter, löst doch einfach mal das Problem, 1. Zugeben, ja, wir haben ein verdammtes Rassismusproblem in unserem Land (und die Kirche zündelt wacker mit). 2. Wir wollen es lösen (und nicht so tun, als ob es normal wäre. 3. Wir setzen uns dafür ein. Aber nein, die armen armen Russen werden so übel gebasht.
    53 13 Melden
  • Stachanowist 13.06.2016 17:08
    Highlight 1% der Fans ist brutal, primitiv und kriminell: "Russland hat ein Hooligan-Problem". Bei anderen ethnischen / religiösen Gruppen würde Watson wiederum anhand einer solchen Prozentzahl Relativismus betreiben.

    Aber egal: Watson kann mal wieder seiner auf Negativschlagzeilen fixierten Russland-Berichterstattung frönen, juhu. Schon interessant, wie bei gewissen Ländern, Religionen und Ethnien (USA, Islam, Albaner, Arabische Welt) zwischen negativ und positiv changiert wird, aber RU als Mordor der modernen Welt gezeichnet wird.

    User-Input: Zwingt euch mal, was Schönes aus RU zu berichten. Bitte
    66 110 Melden
    • phreko 13.06.2016 17:24
      Highlight Eben, da muss man sich zwingen. ;-) was für eine Ironie, mit deinem letzten Satz bringst du es auf den Punkt. Ganz offensichtlich kommt momentan wenig positives aus Russland...
      60 21 Melden
    • fenxi 13.06.2016 17:29
      Highlight Frau Beller!
      19 12 Melden
    • pamayer 13.06.2016 17:30
      Highlight Na ja, einer schwebt in Lebensgefahr und zig verletzt ist nicht nichts.
      32 5 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • silverback 13.06.2016 16:53
    Highlight Bildstrecke: «Es kam jedoch kaum zu Auseinandersetzungen zwischen russischen und englischen Fans. Vielmehr legten sich die Engländer mit Einheimischen an.»

    Aber Schuld sind die Russen, schon klar.
    31 48 Melden
  • 33EVROPA 13.06.2016 16:42
    Highlight Finde es immer wieder amüsant wenn Russen mit der Hakenkreuzfahne posieren, Nazideutschland hegte auch eine riesige Abneigung gegen die Slawische Rasse insbesondere im Osten aka Sowjetunion.
    78 9 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 17:12
      Highlight Die slawische Rasse? Aus welchem Klassiker von Alfred Rosenberg hast du diesen Begriff entlehnt? Bitte aufpassen mit Nazivokabular oO
      25 38 Melden
    • 33EVROPA 13.06.2016 17:35
      Highlight Schon wieder der Ostblock Commie? Die Russen sind eine Ethnie die der Slawischen Gruppe angehören.
      23 5 Melden
    • Stachanowist 13.06.2016 20:00
      Highlight 1. Newsflash: Der Ostblock existiert zum Glück seit 25 Jahren nicht mehr.

      2. Ich bin kein Kommunist. Avatars und Nicknames können auch Ironie enthalten, you know.

      3. Die "Slawische Rasse" existiert genausowenig wie der "Ostblock", sorry.
      7 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • NikolaiZH 13.06.2016 16:31
    Highlight Ein niveauloser artikel - alles wird in ein topf geworfen und gehoft, dass die suppe damit schmeckt, nur weil man "böse russische kräutern" dazu gibt:
    Nur paar beispiele:
    1. frimpong hatte 6 stationen in england und zuletzt in russland, sorgte bei jedem verein für skandale und wurde überall rausgeschmiessen!
    2. Ein Nazi ist nicht gleich ein hooligan
    3. Seit jahren verwüsten engländer jedes ort bei einem auswertsspiel. Randalieren gehört für sie zur tagesordnung. Sie provozieren in horden und suchen nur streit - eigentlich muss man froh sein, dass sie nun mal auf die fresse bekommen haben
    36 110 Melden
    • fuegy 13.06.2016 16:52
      Highlight Seit Jahren verwüsten sogenannte Hooligans Stadien u.s.w. Der Unterschied ist, Die Engländer haben einen gwissen Codex und noch ein bisschen ein gewissen. Wenn besoffene England Fans randalieren, sind es noch lange keine Hooligans. Diese treffen sich mehrheitlich an abgeschiedenen Orten für Ihren ideotischen "Kampf".
      Was die Russen da machen ist ein ganz neues Level der Gewalt und mehr als "nur" Hooligans. Sie gehen in mitten von Touristen mit brutalster Gewalt gegen normale Fans vor und dies noch gut organisiert.
      Nein, aber ein Nazi als Fan-Vereinsvorsteher und "Freund" von Putin, hmmm...
      65 16 Melden
    • 33EVROPA 13.06.2016 16:53
      Highlight Trolololo
      30 8 Melden
    • Raembe 13.06.2016 16:56
      Highlight Und das soll die Russen entschuldigen? Ich derf au will er machts ja au?! Sry aber Kindergartenausrede. Btw es war ein Russe in der englischen Fanzone in Marseille nicht umgekehrt. Du gutierst es auch das Jmd schwerverletzt wurde?! Gewalt ist in jeder Form falsch, egal wer sie benutzt.
      43 9 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • äti 13.06.2016 16:25
    Highlight Die Politiker machens vor und die Krakeeler machens nach.
    46 10 Melden

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