Eurovision Song Contest
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Rykka, buergerlich Christina Rieder, aus Meilen geboren in Kanada, bei der ESC 2016 Entscheidungsshow in Kreuzlingen am Samstag, 13. Februar 2016. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Christina Rieder, anlässlich der Schweizer Vorausscheidung zum ESC in der SRF-Show vom 13. 2. 2016. 
Bild: KEYSTONE

Rykka vertritt Schweiz am Eurovision Song Contest 



Wenig überraschend hat die Kanadierin Rykka am Samstagabend den Schweizer Vorentscheid für den Eurovision Song Contest gewonnen. Sie überzeugte Publikum und Jury in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen TG mit dem Song «The Last Of Our Kind». Die seit ein paar Jahren in Meilen ZH lebende Profi-Musikerin wird am 12. Mai in Stockholm zum zweiten Halbfinale antreten und im Erfolgsfall am 14. Mai zum Final.

Rykka, die bürgerlich Christina Rieder heisst, hat schon vier Alben herausgebracht: drei unter dem Namen Christina Maria, eins unter ihrem heutigen Pseudonym, ein neues ist in Arbeit. Sie war deshalb die wahrscheinlichste Siegerin im eher schwachen Teilnehmerfeld.

Dass die Frau, welche die Schweiz am ESC vertreten wird, in Kanada aufgewachsen ist, wird als gutes Omen gedeutet: Céline Dion, die 1988 zum zweiten und bisher letzten Mal einen ESC-Sieg für die Schweiz holte, ist bekanntlich auch Kanadierin. Die Siegerin des allerersten Song Contests – damals noch «Grand Prix Eurovision de la Chanson» – die mittlerweile 91-jährige Lys Assia, sass am Samstag beim Vorentscheid übrigens in der ersten Reihe.

Kanadierin, aber urchig schweizerisch aufgewachsen

Rykka hat Schweizer Wurzeln: Ihr Grossvater stammt aus Rothenfluh BL und betrieb in Vancouver eine schweizerische Bäckerei. Die Familie hielt das Erbe hoch: Rykkas Bruder war Schwinger und am 1. August trug die ganze Familie Tracht. «Ich war ganz erstaunt, dass in der Schweiz nicht alle Menschen Trachten tragen», sagt die «Rückwandererin».

Rykka wohnt in einem alten Bauernhaus in Meilen mit ihrem Mann, fünf kunstschaffenden Mitbewohnern und einer Schafherde. Sie hat dort ein eigenes Tonstudio. Auch ihre Bühnenkostüme entwirft sie selber. Daneben gibt sie Gesangsunterricht.

Wie schon beim letztjährigen Schweizer Vorentscheid war Conchita Wurst Stargast. Neben dem Song «Firestorm» gab sie erneut ihren Siegertitel aus dem Jahr 2014 «Rise Like A Phoenix» zum Besten. Dieses Mal wurde sie verstärkt vom elfjährigen Thalwiler Flavio Rizzello, der mit dieser Nummer letztes Jahr die Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» (DGST) gewonnen hat. (sda)

Rieder hat sich in der nationalen Final-Show des Schweizer Fernsehens SRF gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Vergangenes Jahr war die Schweiz bereits im Halbfinal gescheitert. (thi)

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Lowend 14.02.2016 10:34
    Highlight Highlight Diese Komiker wären doch mal der Hammer! Ganz Europa würde vor Lachen am Boden liegen!

    Play Icon
  • HPOfficejet3650 14.02.2016 10:14
    Highlight Highlight wer ist rykka?
  • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 14.02.2016 09:48
    Highlight Highlight weckt mich wenns mich interessiert. wer schaut denn noch ESC?
  • Gleiser 14.02.2016 09:27
    Highlight Highlight Ich fände es wirklich einmal lobenswert wenn man einen schweizerdeutschen oder rätoromanischen Künstler schickt, Greis, Dodo oder Phenomdem könnten auch mal zeigen, dass die Schweiz nicht immer nur langweilige Künstler hervorbringt.
  • M2020 14.02.2016 02:02
    Highlight Highlight ESC ist doch wie ein Unfall. Hinsehen will man nicht, aber kann nicht anders weil's faszinierend oder gruselig ist.

    Und in Nachhinein merkt man, dass da gar
    nichts interessant daran war.

    Schickt doch wen ihr wollt.
  • Howard271 14.02.2016 01:04
    Highlight Highlight Mir gefällt das Lied, es hat sicher Potential für eine gute Bühnenperformance in Stockholm. Viel Glück und Erfolg an Rykka!
  • Execave 14.02.2016 00:33
    Highlight Highlight 0815.. lieber mal müslüm schicken ^^
  • Bijouxly 13.02.2016 23:30
    Highlight Highlight Wer entscheidet eigentlich, dass wir da jedes Jahr wieder mitmachen? E sonen nonsens.
  • murmel1 13.02.2016 23:21
    Highlight Highlight The same procedure as every year: Switzerland zero Points!!!
    • Howard271 14.02.2016 01:03
      Highlight Highlight Die Schweiz hatte bei ihren 56 Teilnahmen lediglich vier Mal keine Punkte; das letzte Mal vor 12 Jahren. Davor nur 1998 und zweimal in den Sechzigern. Nur so von wegen "every year"...
    • Amboss 14.02.2016 08:27
      Highlight Highlight @Howard: Wenn man gar nicht ins Finale kommt, kann man dort auch nicht null Punkte erreichen
  • TheMan 13.02.2016 22:54
    Highlight Highlight Kann mir jemand erklären, warum die Schweiz noch am ESC mitmacht? Sehe den Sinn nicht dahinter als Billaggeld aus dem Fenster zu werfen.
    • Karl Müller 14.02.2016 01:14
      Highlight Highlight Man kann sich ja durchaus fragen, warum wir vom Staat zwangsunterhalten werden müssen, aber warum soll ausgerechnet der ESC das Problem sein? Der kommt die SRG mit Sicherheit viel günstiger als irgendeine andere Show zu dieser Sendezeit.
  • Hippie-ster 13.02.2016 22:51
    Highlight Highlight Uff, fast so interessant wie die Miss Schweiz Wahlen.

    Ich will lieber wieder majestätische Hirsche!

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