DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Nächster Ärger mit dem Weltverband

FIFA lässt Fanbanner abhängen und kassiert Anti-Gesänge von deutschen Fans

22.06.2014, 12:2722.06.2014, 16:26

Wir schreiben das Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Ghana, als plötzlich Ordner des Stadionbetreibers in den Fanblöcken der deutschen Anhängerschaft aufkreuzen. Und sofort damit beginnen, deren Zaunfahnen abzumontieren. Nicht FIFA-konform, so die Begründung der Spielverderber gegenüber den Fans, die sich ihrerseits zusehends aufgebracht gerieren.

Nimmst du besser mal runter: Ein Ordner lässt einen deutschen Fan die Zaunfahne abmontieren.
Nimmst du besser mal runter: Ein Ordner lässt einen deutschen Fan die Zaunfahne abmontieren.
Bild: Frank Augstein/AP/KEYSTONE

Ihre (angestaute, es geht hier immerhin um die FIFA) Wut entlädt sich in lautstarken Anti-Gesängen. Die notabene von weltweit hunderten Millionen TV-Zuschauern gehört werden können. Miserable Promotion mithin für den Weltverband – wohl deshalb krebst dieser noch vor Spielende zurück und entschuldigt sich. Am Anfang der Massnahme habe eine «Fehlinterpretation der Ordner» gestanden. Natürlich. Warum die Schuld nicht gerade noch den so ungern gesehenen Strassenhändlern zuschieben? (tom/spon)

Die Kardinalslösung: Fahne gar nicht erst aufhängen, sondern einfach selber präsentieren – wenn der Ordner gerade nicht guckt. 
Die Kardinalslösung: Fahne gar nicht erst aufhängen, sondern einfach selber präsentieren – wenn der Ordner gerade nicht guckt. 
Bild: Getty Images South America
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Jemand steht auf dem Schlauch – warum die Untersuchung gegen Lauber und Infantino stockt

Ermittlungen zur «Schweizerhof»-Affäre liegen auf Eis – weil die Staatsanwälte-Konferenz ihren Ex-Vize Michael Lauber schützt?

Seit mehr als vier Monaten ist die Stelle verwaist. Ende Mai dankte der ausserordentliche Bundesanwalt Stefan Keller ab. Seither geht nichts mehr. Das Strafverfahren um die ominösen «Schweizerhof»-Treffen zwischen Fifa-Chef Gianni Infantino und dem vormaligen Bundesanwalt Michael Lauber dümpelt der Verjährung entgegen. Keller musste aufgeben, nachdem ihn das Bundesstrafgericht in einem umstrittenen Entscheid gegenüber Infantino für befangen erklärt hatte.

Wo bleibt die Nachfolgerin oder der …

Artikel lesen
Link zum Artikel