Film
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
(FILES) -- A file photo taken in 1960 shows Italian actor Marcello Mastroianni (L) and his Swedish actress Anita Ekberg in Rome's famous Trevi Fountain during the shooting of Federico Fellini's film

«Er war eine gekochte, ungesalzene Kartoffel.» Anita Ekberg über ihren Kusspartner Marcello Matroianni. Bild: OFF

Zum Tod von Anita Ekberg

Ciao, bella Anita, Du verdrehst uns mit Deinem Bad im Trevi-Brunnen auch heute noch den Kopf

Das schwedische Sexsymbol der 50er- und 60er-Jahre ist am Sonntagmorgen in einem Spital in Rom gestorben. Sie war eine Legende in Blond.



Mit 18 wurde sie Miss Schweden. Mit 28 verdrehte sie Italien den Kopf. Setzte sich zuerst eine kleine Katze auf den Kopf und spazierte dann in den Trevi Brunnen, mitten in Rom, breitete die Arme aus und zeigte der Welt das fabelhafteste Dekolte der Filmgeschichte. Und versüsste das Leben von Millionen von Männern.

Der Film hiess «La dolce vita» von Federico Fellini, und die äusserst selbstbewusste Frau Ekberg sagte später: «Nicht Fellini hat mich gemacht, ich habe Fellini gemacht.» Über ihren Filmpartner Marcello Mastroianni sagte sie: «Er war damals eine ungesalzene, gekochte Kartoffel.» Und über Giulietta Masina, Fellinis Frau: «Sie konnte mich nicht ausstehen. Sie war überzeugt, dass Fellini und ich eine Affäre hatten, er war ja rasend in mich verliebt. Aber ich sagte: ‹Schlag's dir aus dem Kopf! Entweder bist du schwul oder impotent.›»

Dabei verdankte Anita Ekberg (1931-2015) Federico Fellini ihren zweiten Karrierestart. Nach ihrer Krönung zur Beauty Queen hatte das schöne Mädchen aus Malmö versucht, in Hollywood Karriere zu machen. Doch sie gehörte dort bloss zur Society, nicht zur High Society. Der Produzent, Pilot und Grössenwahnsinnige Howard Hughes (Leonardo DiCaprio spielte ihn 2004 in «The Aviator») nahm sie unter Vertrag und machte ihr einen Heiratsantrag, aber letzteren wollte sie nicht und in ersterem machte sie ausser einer guten Figur nicht viel. Ihr Übername war «The Iceberg».

Die Schlüsselszene von «La dolce vita»

abspielen

youtube/felipe ruiz chavéz

Immerhin reichte es 1959 zu einem Golden Globe als «Most Promising Newcomer», aber da war sie bereits in Italien und arbeitete mit Fellini. Ihre Rolle in «La dolce vita» spielte sie Sylvia, ein Starlet, das von einem Boulevardjournalisten (Mastroianni) verfolgt wird und diesem schliesslich – im Trevi Brunnen – aus freien Stücken den schönsten Moment seiner Karriere liefert. Nur blöd, dass der Journalist da seinen Promi-Fotografen nicht dabei hat. Der übrigens Paparazzo hiess.

Bild

Dieses Kätzchen hats gut! Bild: imdb

Es war dies eine lautmalerische Erfindung von Fellini: «Paparazzo stellt für mich ein surrendes Insekt dar, er schwebt, er stürzt sich auf etwas, er sticht zu», sagte er. Ein Beruf hatte seinen Namen gefunden. Und Anita Ekberg war nun also das erste Objekt der Paparazzo-Begierde.

Versöhnung am Sterbebett

Ihre Filmrolle als Überfrau war fortan auch ihre Lebensrolle in Italien, sie drehte weitere Filme mit Fellini – «Bocaccio '70», «L'intervista» –, sie drehte Spaghetti-Western und 1963 den Hollywood-Western «4 for Texas» mit Ursula Andress, Dean Martin und Frank Sinatra. Sie war zweimal verheiratet, aber vor allem war sie die langjährige heimliche Geliebte von Fiat-Fürst Gianni Agnelli.

An Fellinis Sterbebett versöhnte sie sich mit Giulietta Masina, die beiden wurden Freundinnen. Ihren Lebensabend habe Anita Ekberg in grosser Armut in Genzano bei Rom verbracht, schreibt die italiniesche «La Republicca». Zuletzt bat sie die Fondazione Fellini um Unsterstützung, doch das Gesuch erreichte die Stiftung erst, als sie schon in einem Spital in Rom im Sterben lag. Das süsse Leben war zuletzt ein bitteres.

Die unerhörte Schönheit der Anita Ekberg, die wird weiterhin von den Kinoleinwänden strahlen und dafür sorgen, dass sich junge Frauen in Rom Nacht für Nacht lachend und mit ausgebreiteten Armen in den Trevi-Brunnen stellen.

Das könnte dich auch interessieren:

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

präsentiert vonMarkenlogo
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Das könnte dich auch interessieren:

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

95
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

170
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Das könnte dich auch interessieren:

Eine Enttäuschung für Cassis und Rytz. Nun darf es nicht einfach so weitergehen

95
Link zum Artikel

So würde Online-Shopping im «Real Life» aussehen

10
Link zum Artikel

Die Generation Z bestimmt die grössten globalen Probleme – und es ist nicht nur das Klima

28
Link zum Artikel

Ta-ta-ta-taaaa: PICDUMP Nummer 300 ist da! 🎉

170
Link zum Artikel

SBB-Chef Ducrot ist der «Anti-Meyer» – aber mit einem dicken Tolggen im Reinheft

52
Link zum Artikel

Lehrer M. zur Pisa-Studie: «Schüler erzählen mir fast triumphierend, dass sie nicht lesen»

157
Link zum Artikel

Toiletgate im Weissen Haus: Wegen Trumps Klo-Tirade lacht das Internet Tränen

48
Link zum Artikel

Stell dir deine Pizza zusammen und wir sagen dir, ob du Gourmet oder Banause bist

158
Link zum Artikel

8 Zeichnungen des ersten Terrorhäftlings, die zeigen, wie die Amerikaner folterten

229
Link zum Artikel

Glück vor Geld – Island treibt Wirtschaft der Zukunft voran

103
Link zum Artikel

Shaqiri erhält nach Traum-Comeback ein Sonderlob von Klopp – und eine Entschuldigung

22
Link zum Artikel

Ho ho ho! Der Bundesrat schnürt das Budgetpäckli: Dafür gibt er am meisten Geld aus

62
Link zum Artikel

Das beste Kamera-Handy gibt's jetzt in der Schweiz – wir haben es getestet

33
Link zum Artikel

Diese Schweizer Organisationen erhalten am meisten Spendengelder

15
Link zum Artikel

TikTok zensiert Videos von Menschen mit Behinderung – um sie vor Mobbing zu schützen 🤔

6
Link zum Artikel

Wegen «Wildwest-Modell» von Uber & Co. – warum bald Millionen in den AHV-Kassen fehlen

31
Link zum Artikel

Alphabet Inc. – das macht der Mega-Konzern hinter Google wirklich

0
Link zum Artikel

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was Kate Winslet Freches tat, als sie von der Nacktszene in «Titanic» erfuhr

Heute gibt's ein fesches kleines Anekdötchen vom «Titanic»-Set. 22 Jahre ist es her, dass wir alle weinend im Kino sassen und dabei zusahen, wie Rose ihren Jack an den dunklen, eisig kalten Nordatlantik verlor.

Und wir alle erinnern uns an die Mutter aller Szenen.

Nein, nicht die.

Die andere. Die noch nacktere.

Nachdem nämlich Kate Winslet besagte Szene gelesen hatte und wusste, dass sie in diesem unsagbar teuren Film vollends enthüllt vor Leonardo DiCaprio wird herumliegen müssen, beschloss …

Artikel lesen
Link zum Artikel