Film
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ach, was soll man sagen. Er ist halt der Hugh. Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Seufz, Hugh Grant kommt nach Zürich!!! Und wieso genau ist das jetzt so toll?

16.08.16, 12:37


Es gibt Lieblingsdinge, da muss man ganz ehrlich sein und sagen: Dafür gibt es eigentlich keinen guten Grund, aber ich lieb sie trotzdem. Kinderschokolade zum Beispiel. Und Hugh Grant. Dass Hugh Grant am 27. September zwecks Entgegennahme einer Lebenswerk-Trophäe ans Zurich Film Festival kommt, fühlt sich in Zürich gerade an, als würde Gratis-Champagner auf der Strasse verteilt. 

Aber wieso bloss? Als Schauspieler ist Mr. Grant alles andere als grand, er hat ein gewisses Flair für romantische Komödien, mehr nicht. Als Mann ist er zunehmend uninteressant, er altert keineswegs so virtuos wie Clooney. Als Beziehungsmensch ist er grässlich, Elizabeth Hurley betrog er mit einer Prostituierten, danach hatte er ein paar superreiche Frauen, aktuell hat er vier Kinder von zwei Frauen, mit beiden soll er in einer Beziehung leben. Und trotzdem ... 

Seine Filme

Seine bisher beste Aktion: 2011 zeichnet er heimlich ein vertrauliches Gespräch mit einem Ex-Paparazzo auf. Dieser gesteht, dass Redaktoren von «Daily Mail» und «News of the World» mit Einverständnis der höchsten britischen Politiker ihren Journalisten befohlen haben, Telefongespräche von Prominenten anzuzapfen und abzuhören. Der Skandal ist massiv, Grants Erfolg als einer, der die Überwacher überwacht, ebenfalls. 

Sonst scheint weder sein Leben noch seine Karriere sonderlich ambitioniert. Eher ein bisschen ausgefranst an den Rändern. Und enorm entspannt. Seine Interviews sind lustig. Seine Eitelkeit scheint inexistent. In den Neunzigern war er der begehrteste Brite der Welt. Der vertrottelte Beau, der zuverlässig die Beauty bekommt, egal ob in einer Jane-Austen-Verfilmung oder in einer zeitgenössischen Komödie. Die Beauties hiessen Julia Roberts, Andy MacDowell oder Julianne Moore.

Sein Leben

In den Nullerjahren war es das Objekt der Begierde von Bridget Jones. Einer Frau, die im Grunde nichts anderes ist als ein weiblicher Hugh Grant: Süss, vertrottelt, britisch. In «Love Actually» wurde er gar zum Permier. Alles andere ist nicht der Rede wert. Und doch ... Und doch ... 

BFF

Ein bekannter Schweizer Journalist – seine Initialen sind die gleichen wie die einer grossen Schweizer Bank – sagte einmal, Hugh Grant sei sein Vorbild, weil er wie eine männliche Blondine durch Film und Leben stolpere und damit enorm erfolgreich sei. Wie Bridget Jones eben. Wahrscheinlich ist genau dies der Schlüssel zu Hugh Grants latenter Unwiderstehlichkeit. Und wahrscheinlich ist genau dies ganz einfach verdammt gut gespielt.

(sme)

100 Mal Hollywood in Schwarz-Weiss (und mit vielen Zigis)

Das könnte dich auch interessieren:

Unerträgliche Regelschmerzen: Melanies Kampf gegen Endometriose

Was vom Bordmenü übrig bleibt – das kannst du gegen den Abfallwahnsinn im Flugzeug tun

Netta sang zum Abschluss der Pride – aber vorher gab es wüste Szenen

Als muslimische Piraten Europäer zu Sklaven machten 

Warum das Kämpfchen gegen Netzsperren erst der Anfang war

Diese 7 Zeichnungen zeigen dir, wie es am Open Air wirklich wird

Erdogans Schlägertrupp auf dem Vormarsch in die Schweiz

Du weisst noch nicht, wem du an der WM helfen sollst? Hier findest du DEIN Team!

präsentiert von

Haris Seferovic: «Irgendwann ist genug und dann platzt der Kragen»

Shaqiri ist der «dickste» Feldspieler – und 9 weitere spannende Grafiken zur Fussball-WM

Plastik ist das neue Rauchen – wie ein Material all seine Freunde verlor

«Wieso sagen Schweizer gemeine Dinge über meine Schwester?»

15 Jahre ist es her: Das wurde aus den «DSDS»-Stars der 1. Stunde

Fertig mit Rosinenpicken: Es ist Zeit, dass auch Frauen bis 65 arbeiten

33 unfassbar miese Hotels, die so richtig den Vogel abgeschossen haben

Anschnallen bitte! So sieht der Formel-E-Prix von Zürich aus der Fahrerperspektive aus

Wegen hoher Verletzungsgefahr: Diese Sportarten mögen Versicherungen gar nicht

Eine Szene – viele Wahrheiten 

Diese 18 genialen Cartoons über die Liebe und das Leben haben uns kalt erwischt 😥😍

Diese Frau stellt absurde Promi-Fotos nach – 17 Lektionen, die wir von ihr lernen

Mit dieser Begründung brechen 37 Studenten Prüfung ab

13 seltsame Dinge, die uns am Trump-Kim-Gipfel aufgefallen sind

Familientrennungen an der US-Grenze: TV-Moderatorin bricht in Tränen aus

«Die roten Linien werden eher dunkelrot»: Wie man in Brüssel die Schweiz sieht

Die Bernerin, die für den Sonnenkönig spionierte

EXKLUSIV: Hier erfährst du, wer die WM gewinnen wird! (Spoiler: Ich, der Picdump 😒)

Das absurdeste Museum der Welt und wir waren da – und bereuen es jetzt noch

Die ausgefallensten Hotelzimmer der Schweiz

«Pöbel-Sina» scheitert bei «Wer wird Millionär» an dieser super einfachen Frage – und du?

Diese 19 Fails für bessere Laune sind alles, was du heute brauchst

Schweizer Fussballfans verirren sich an die ukrainische Front

Traum oder Albtraum? So ist es, als CH-Rock'n'Roll-Band in den USA auf Tour zu sein

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

10
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Luca Brasi 16.08.2016 13:23
    Highlight Also ich mag "Mickey Blue Eyes". :D
    Zudem gibt es nichts besseres als "Pop goes my heart": ;)
    16 1 Melden
    • Simone M. 16.08.2016 13:33
      Highlight Sehr lustig! Merci!
      7 1 Melden
    • JoJodeli 16.08.2016 15:00
      Highlight Hach, der Film wurde einfach unterschätzt <3
      7 0 Melden
  • Fumo 16.08.2016 13:07
    Highlight Wo bleibt das "Kommentar" im Titel?
    Warum wieder mal persönliche Kritik und Angriffe gegen einen Promi ohne Gesicht und vollen Name als Banner?
    Warum kommt sowas immer nur von der Simone Meier?

    Wieder mal nur eine Meinung einer Bloggerin die nicht den Mut hat dafür gerade zu stehen und sich hinter einen Kürzel versteckt. Was ist denn eine Gesichtslose Meinung wert? Wie ernst kann man es nehmen und als professionell bezeichnen?
    6 17 Melden

«Ein grosses Herz schlägt nicht mehr» – die Schweiz trauert um Pfarrer Sieber

Nach dem Tod des Zürcher Seelsorgers Ernst Sieber haben Politiker und Kirchenvertreter den Obdachlosen-Pfarrer in sozialen Medien gewürdigt und ihm ihren Dank ausgesprochen. Er habe vielen Menschen das Leben gerettet, schrieb die Zürcher Stadtpräsidentin Corine Mauch.

Auch die Zürcher Regierungsrätin und Direktorin der Justiz und des Innern, Jacqueline Fehr, bekundete auf dem Kurznachrichtendienst Twitter ihre Trauer und ihren Dank: «Ein grosses Herz schlägt nicht mehr. Pfarrer Sieber war die …

Artikel lesen