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ONE POT PASTA https://www.facebook.com/oliver.baroni

Gewiss. Aber sie sollte nicht IN DER SAUCE SCHWIMMEN! Bild: facebook/obi

«Leute wurden schon für weniger umgebracht» – so reagiert Italien auf One-Pot-Pasta



Vor ein paar Tagen geisterte dieses Video durch facebooksche Gefilde:

Die einzig legitime Reaktion darauf:

Amerikaner, sagt mal ... WAS ZUM %&ç*"#!!! SOLL DAS DENN SEIN???

Da wird allen Ernstes die rohe Pasta in der Sauce gekocht!

Weshalb eigentlich? Damit man sich eine (1) Pfanne spart bei der Zubereitung? Wow.

Und was ist «Marinara Sauce» überhaupt? Tja, das wäre ein Fertigsöseli (In den USA heisst die Tomatensauce aus irgendeinem Grund «Marinara»), das man dann mit Pelati und reichlich Bouillon streckt. Kein Wunder sehen die armen Spaghetti darin ertränkt aus!

Guckt mal:

Wäh. 

Nun, ich stellte alsbald fest, dass jenes Video innerhalb der italienischen Social-Media-Community fleissigst geteilt wurde – und selbstverständlich sind alle Kommentierenden mindestens so entsetzt wie ich:

«Jedes Mal, wenn dieses Gericht zubereitet wird, stirbt ein Italiener.»

Gilli Gilardi via facebook

... so ein Kommentar. Oder: 

«‹Al dente› bedeutet für sie offenbar eine Konsistenz von Creme Caramel.»

Pietro balbi via Facebook

Oder diese Feststellung:

«Leute wurden schon für weniger umgebracht.»

claudia borgia via facebook

Dies erinnert alles sehr an Carbonaragate, ein Skandal, der vor ein paar Wochen Europa heimsuchte: Auf der französischen Website demotivateur wurde ein ähnliches Video gepostet, für ein Rezept zu «Pasta alla Carbonara».

Obacht.

Da wurden Farfalle statt Spaghetti verwendet – schon mal fragwürdig. Diese wurden mitsamt lardons und Zwiebeln in eine Pfanne geworfen und mit etwas Wasser gekocht.

Danach wurde Crème Fraiche (sagt mal, spinnt ihr?) beigefügt und am Schluss auf das fertige Gericht noch ein rohes Ei draufgeploppt:

Der Aufschrei in Italien war riesig. «Bleibt bei euren Froschschenkeln» hallte es von südlich der Alpen. «Ihr habt schon die Mona Lisa!»

«Achtung, dieses Video ist für Zartbesaitete ungeeignet!»

Man machte sich gar dafür stark, dass der italienische Premierminister Matteo Renzi intervenieren solle. Alsbald mischte sich auch der italienische Pastahersteller Barilla ein, deren Pasta im Video verwendet wurde: 

«Mon dieu! Wir sind ja offen gegenüber kreativen Interpretationen der mythischen Carbonara, aber das hier geht nun zu weit ... désolé!»

... schrieb Barilla auf ihrer Facebook-Page und lieferte gleich ein eigenes, originaleres Rezept. 

Image

screenshot: facebook/barilla

Inzwischen wurde das Video auf demotivateur entfernt. 

Fazit: Nichts bringt den Durchschnittsitaliener mehr in Rage, als wenn man an seiner italienischen Küche rumfuchtelt.

Und wisst ihr was? Recht hat er.

Es gibt Gründe dafür, weshalb man Pasta auf die traditionelle Art kocht: Die Rezepte sind simpel in der Zubereitung und – wenn man gute, frische Zutaten verwendet – grossartig im Geschmack. 

Hey. Leute. Bitte. Hört zu: Es ist wirklich nicht schwierig, gute italienisch Pasta zu kochen. Man muss ein paar wenige Faustregeln beachten:

Danke. Habe fertig.

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70
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    Alle Leser-Kommentare
  • Hackphresse 29.04.2016 09:03
    Highlight Highlight Wo gehts zur nächsten bolognese? Ich brauche ein Bad!
  • Bubble 28.04.2016 18:58
    Highlight Highlight Das ganze Pastagerede hat mich gluschtig gemacht...
    Habe gerade Pasta (nicht one-pot) gemacht ;)
    User Image
  • Aliyah 28.04.2016 00:18
    Highlight Highlight Mir ist es jedesmal passiert dass ich "Blockpasta" hatte. Die klebten dermassen aneinander-nicht normal. Ein italienischer koch hat mir dann mal als tipp gegeben: wenn die pasta aldente ist einfach vor dem abschütten kaltes wasser in das noch jeisse nudelwasser geben um den kochvorgang quasi zu unterbinden. Dann ableeren fertig- seither haben sie nie mehr aneinander geklebt 😉
  • JoJodeli 27.04.2016 20:31
    Highlight Highlight Huch, lange nicht so einen schrecklichen Artikel gelesen, habe immer noch Gänsehaut! Die beste Pasta meiner Meinung nach sind von Garofalo und das behaupten sogar viele italiensiche Freunde, die würden nienals Barilla kaufen
    • Polaroid 28.04.2016 08:01
      Highlight Highlight Da kann ich Dir De Cecco nur empfehlen...
    • purzelifyable 28.04.2016 11:51
      Highlight Highlight Rummo ist auch nicht schlecht!
    • JoJodeli 28.04.2016 20:34
      Highlight Highlight Ja, de cecco ist auch nicht schlecht aber aus irgend einem Grund schmecken mir die Anderen besser auch wenn es leider viel weniger Sorten gibt
  • gfc 27.04.2016 18:53
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt, diese Pasta dieser Zubereitungsart schon in dem einten oder anderen zürcher Resti gekostet zu haben.
  • Bama 27.04.2016 18:28
    Highlight Highlight und was ist mit den Spaghetti Bolognese? Ich kann euch außer erster Hand sagen, dass es die in Bologna nicht gibt.
    • Bama 28.04.2016 15:21
      Highlight Highlight Nein, es gibt Tagliatelle al ragu.
      Spaghetti kommen traditionell aus Napoli
      Tagliatelle aus der Emilia Romagna
    • Bama 28.04.2016 19:47
      Highlight Highlight Ein St. Haller gibt einen Basler auch eine Bratwurst mit Senf ;)
    • Bama 28.04.2016 19:47
      Highlight Highlight Galler
  • WHU89 27.04.2016 18:25
    Highlight Highlight @Oliver Baroni: Kennst du die Folge von Big Bang Theory, in welcher Penny für Sheldon Pasta kocht? Spaghetti, Marinarasauce und Hot Dog - Würstchen. Real Italian!
    Play Icon
  • FrancesB 27.04.2016 17:46
    Highlight Highlight Vielen Dank für die Faustregeln ☺Besonders die letzte 'ertränke die Pasta nicht in der Sauce' kann ich dick unterstreichen. Ich mag es generell nicht wenn das Essen im Sauce ertränkt wird. Das haben die Lebensmittel einfach nicht verdient.
  • Hessmex 27.04.2016 16:59
    Highlight Highlight Wir waren hier in Mexico bei einem Freund zum Spaghetti essen eingeladen, seine Frau koche die besten Spaghetti!
    Die Spaghetti waren total verkocht und zerstückelt, an einer Tomatensauce aus der Dose.
    Warum müssen die Mexicaner alles dem Ami nachmachen!
  • Züri- 27.04.2016 16:27
    Highlight Highlight Man will doch keine Kinder mehr auf die Welt setzen mit diesen, brutalen, misshandelten Rezepte. Die noch mit Stolz auf sozialen Netzwerke gepostet werden, welche von Millionen noch verfolgt und
    (hoffe nicht) nachgemacht werden.

    Kulinarischer Weltuntergang.

    Das ganze natürlich unter Tränen und Wut geschrieben.

    Viva l'Italia.
  • moccabocca 27.04.2016 15:56
    Highlight Highlight Also ich kenne diese Geschichte aus der lieben Schweiz der 50/60er Jahre; Ein (eingewanderter) Italienischer Freund wurde damals zum Essen eingeladen - "wir haben extra etwas aus deiner Heimat gekocht - Spaghetti!" - Bedauerlicherweise aber nach exakt dem oben beschriebenen Rezept. Am Tisch folgte dann prompt die Frage; "Na, ist es wie bei dir?", darauf er sich sämtlichen Mut zusammenklaubte und entgegnete; "Nein, das geht so nicht." Später hat er unsere Vorfahren gottlob aufgeklärt. Erinnert mich immer ein bisschen an <<Die Schweizermacher>> - nur mit vertauschten Rollen ;-)
    • obi 27.04.2016 16:14
      Highlight Highlight ... mit dem Mehl in der Fondue? :-D
    • moccabocca 27.04.2016 16:17
      Highlight Highlight Yep, genau die Szene =D
    • obi 27.04.2016 16:26
      Highlight Highlight Muss mir den Film wieder mal reinziehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JIK 27.04.2016 15:42
    Highlight Highlight dieses Rezept hingegen gefällt mir gut :)
    Play Icon
    • obi 27.04.2016 16:16
      Highlight Highlight Hey aber ... all das Rüsten und Köcheln kann man erledigen während das Pastawasser warm wird, und während die Pasta im Wasser kocht bereitet man die Sauce zu. So why the buggery bollocks muss man alles in einer Pfanne kochen?
    • obi 27.04.2016 16:17
      Highlight Highlight Und wieviel von euch haben eine genug breite aber zugleich tiefe Pfanne?
    • obi 27.04.2016 16:22
      Highlight Highlight *wieviele
    Weitere Antworten anzeigen
  • whoisanny 27.04.2016 15:40
    Highlight Highlight Hab mal echt leckere "fajita"-one-pot-spaghetti gemacht. Jetzt hab ich Angst vor Morddrohungen
  • DerTaran 27.04.2016 15:34
    Highlight Highlight Drama, es gibt nichts schlimmeres als zu weiche Nudeln. Und da uns Nichtitalienern das schon ohnehin viel zu oft ungewollt passiert, kann ich den Italienern nur zustimmen: Frevel!
    Die Packungsangaben sind auch nicht hilfreich, denn wenn man Pata nach aufgedruckten Zeitangaben kocht, dann war es immer 2-3 Minuten zu lang, auch bei italienischen Marken. Wahrscheinlich machen sie das mit Absicht, um uns Unwissende bloss zu stellen.
    Und überhaupt, alle meine italienischen Freunde und Kollegen essen im Ausland immer Italienisch um dann entsetzt festzustellen, dass Zuhause alles besser ist. ;)
    • obi 27.04.2016 16:19
      Highlight Highlight Das ist eine spezifische italienische Krankheit: man geht nach Frankreich, bestellt Pasta und behauptet danach, die Franzosen könnten nicht kochen hahaha.
    • Buebi 27.04.2016 22:42
      Highlight Highlight Können sie auch nicht. Jedenfalls nicht im Zentrum von Paris und rund um den Turm. Aussenquartiere/Bezirke schon eher...
    • Lissie 28.04.2016 10:00
      Highlight Highlight Italienisch im Ausland (ausserhalb EU sowieso) zu essen ist sowas von dumm. Nahezu immer schrecklich und auch noch unglaublich teuer.
      Lieber landestypische Gerichte probieren, ich habe immer Angst, dass die Zeit nicht reicht um alles zu auszuprobieren :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fordia 27.04.2016 15:11
    Highlight Highlight Es gibt von Alessi den Pasta Pot, der dafür konzipiert wurde, die Pasta direkt in der Sauce zu kochen. Natürlich nur mit so viel Flüssigkeit, dass sie all dente bleibt.

    http://www.alessi.jp/download/pdf/PASTAPOT.pdf
    • smoking gun 27.04.2016 15:47
      Highlight Highlight Pastapot von Alessi - vielen Dank für den Link! Die Mama scheint zufrieden zu sein, was ihre "Schwiegertochter" im Pastapot zubereitet. Da sitzen sie gemütlich im Olivenhain und niemand wird deswegen umgebracht.

      Was meinst du Baroni, ist der Alessi-Pot nun Blasphemie an der italienischen Küche oder einfach nur ein bescheuerter Marketing-Gag?
    • Fordia 27.04.2016 16:01
      Highlight Highlight Was Baroni dazu meint, würde mich auch interessieren!
    • Fumo 27.04.2016 16:17
      Highlight Highlight Ein franz. Koch und ein Designer entwickeln einen Pot und erfinden dafür eine Geschichte über die Tradition von Olivenhainarbeiter... das ganze auf einer japanischen Domain...
      Ich bin für Blasphemie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • smoking gun 27.04.2016 14:58
    Highlight Highlight Wenn man sieht, was in italienischen Touristenfallen so aufgetischt wird, sind die Spaghetti in Sauce gekocht nicht einmal so schlecht.

    Und wegen Barilla: Sind gut, die Pasta. Kaufe ich aber nicht mehr, weil die Kartonverpackung die Pasta mit Erdöl kontaminieren. Da kann Barilla noch so ein feines Carbonara-Rezept posten, an Pasta gehört Olivenöl und nicht Mineralöl.

    Aber auch da wieder: Viele italienische Olivenöle sind alles andere als sauber. En guete!
    • Blue_Toastbrot 27.04.2016 18:02
      Highlight Highlight Mit Erdöl? "Kontaminieren"?
      Ich glaube ich habe mich verhört. Wie kaufst du denn deine Pasta? In Plastiksäcken aus Erdöl?
    • smoking gun 27.04.2016 19:45
      Highlight Highlight Ja kontaminiert. Das Hauptproblem ist das Recycling-Karton. Die Druckerfarbe ... Das Problem ist schon lange bekannt. Ja, ich kaufe nur Pasta in Plastikverpackungen.
    • danbla 28.04.2016 07:38
      Highlight Highlight Hier sieht man, wie viele einfach drauflos klicken, ohne sich zu informieren. Das mit dem Mineralöl in Kartonverpackungen ist , a) kein neues Problem, b) unter anderem auch bei Reis eins.
      Thema Barilla, kauf ich schon lange nicht mehr. Ich bevorzuge Hersteller, die noch reine Bronzeformen zur Pasta Herstellung verwenden. (Barilla verwendet Teflon Inlays, da einfacher zu ersetzen.)
  • kettcar #lina4weindoch 27.04.2016 14:27
    Highlight Highlight "Verwendet gutes Olivenöl"


    ...


    Also griechisches? 😇

    ευχαριστώ
    • Luca Brasi 27.04.2016 15:06
      Highlight Highlight Ich kann da aber auch Genco Olive Oil empfehlen. Don Coreleone's choice. And you wouldn't disagree with the Don, would you?
      User Image
    • obi 27.04.2016 15:11
      Highlight Highlight Ich bin ein grosser Fan von griechischem Olivenöl.
  • pun 27.04.2016 14:17
    Highlight Highlight Das einzige Pasta-Eintopfrezept ist Ghackets mit Hörnli und wenn man die Kunst beherrscht, schlabbert da gar keine Bouillon mehr rum, sondern ist perfekt in die auf den Punkt gekochten Hörnli eingezogen. Goiles Zeug sag ich euch.

    Bei einer dicken Sosse wie im Videobeispiel kann der Seich gar nicht genügend fest kochen, dass die Spaghetti was anderes als verkocht sein könnten.
    • Kyle C. 27.04.2016 15:24
      Highlight Highlight Hörnli würde ich aber nicht als "Pasta" bezeichnen.... ;) Ich koche sie dennoch getrennt, da es optisch einfach schöner aussieht für mich wenn die Sauce obendrauf ist.

      Ich würde da eher den Minestrone nennen, wo die Pasta mitgekocht wird. Aber das ist auch kein eigentliches Pastagericht.
    • indubioproreto 27.04.2016 16:10
      Highlight Highlight Älpler-Magronen, das wär das einzig legitime :)
    • Lissie 28.04.2016 10:04
      Highlight Highlight oder Mac'n Cheese
  • borinod 27.04.2016 13:50
    Highlight Highlight Ha! Pasta in Sauce kochen ist doch meine uralte Idee!! ...Allerdings nur beim Campen! :)
  • Klirrfactor 27.04.2016 13:47
    Highlight Highlight 1. Olivenöl ins Wasser zu giessen ist nutzlos und, wenn es gutes Olivenöl ist, auch schade und teuer. Genug Wasser (min 1L/100g) ist nützlicher
    2. Die Sauce soll die Pasta begleiten
    3. Rahm hat nix in Pasta verloren, ausser man macht Pasta mit Rahmsauce
    4. Bitte frische Kräuter und nehmen und diese nicht bruzeln lassen bis sie schwarz sind.
    5. Bei Zubereitung von Carbonara, frische Eier verwenden und das Ei nur unter die Pasta ziehen
    • seventhinkingsteps 27.04.2016 14:31
      Highlight Highlight Besser Butter an die Pasta geben :)
    • Davdev 28.04.2016 00:15
      Highlight Highlight Einfach nach dem Abgiessen noch mit Wasser abspülen. Dann geht die stärke weg und die Pasta klebt nicht mehr zusammen. Ein Gutsch Olivenöl ist trozdem fein;-)
  • Grego 27.04.2016 13:32
    Highlight Highlight 'Murica.
  • Luca Brasi 27.04.2016 13:31
    Highlight Highlight Claudio Borgia bringt es auf den Punkt. Es wurden Leute schon für weniger umgebracht. Womit hat es die italienische Küche verdient mit einer solchen Respektlosigkeit behandelt zu werden? Vergogna!
  • welefant 27.04.2016 13:31
    Highlight Highlight Das ist unteranderem diese martha stewart die solche sch..paghettis kocht.
    Oliver baroni, ich glaube unser hass was rahm-carbonara angeht ist gleich gross!
  • Hand-Solo 27.04.2016 13:27
    Highlight Highlight Du meine Güte. Steht den in dem Rezept irgendwo irgendwas von "tratitionel italienisch"? Soll doch jeder seine Spaghetti machen wie er will (ich habe z.B. ab und zu gerne Hörnli mit Wisse Böhnli)

    Kommt noch soweit, dass in Italien die Staatskrise losbricht wenn jemand Älplermaccaroni oder Hörnli-Ghackets macht.
    • obi 27.04.2016 13:39
      Highlight Highlight Wenn man etwas mit "Spaghetti Marinara" betitelt, will man tatsächlich den Eindruck von "tratitionel italienisch" (your words, not mine) machen. Anders wärs, wenn die mit "One Pot Absolutely Rubbish American Fake Spaghetti" gefahren wären. Das ginge in Ordnung.

      Und ich mach' mir jetzt Mac'n'Cheese mit Cheddar und nenne es Älplermagronen. Yay. ;-)
    • Hand-Solo 27.04.2016 13:56
      Highlight Highlight Gibt es denn die "Marinara" Sauce im Ur-Italienischen überhaupt? ich dachte immer das sei eine Italo-Amerikanische Sache.
      Die Dame macht einen "One Pot Spaghetti Marinara" Was ja auch stimmt, und wieso auch nicht. Die Italiener haben weder das Monopol auf Teigwaren, noch auf Tomatensauce.
      Ob sie rubbish ist oder nicht, ist Geschmacksache, und darauf kommt es doch an?

      Wenn sie in Frankreich ihr Fondue mit Champagner statt Weisswein kochen dreh ich ja auch nicht gleich am Rad.r.

      Es gibt übrigens nicht "DIE" Älplermagronen. Da gibt es so viele Rezepte wie es Mütter gibt, von daher: Nur zu ;-)
    • obi 27.04.2016 14:02
      Highlight Highlight Ich halte es wie Barilla: Offen für kreative Innovationen, aber es gibt gewisse Grenzen. Grenzen des guten Geschmacks, etwa.
    Weitere Antworten anzeigen
  • v3monte 27.04.2016 13:12
    Highlight Highlight Pasta direkt in der Sauce zu kochen ist aber durchaus legitim. Z.B. bei pasta e fagioli oder pasta con le lenticchie. Würde es sogar als die hohe Kunst bezeichnen, die Flüssigkeitsmenge und den Pastazugabemoment so zu timen, dass die Psta am Schluss al dente ist und dienSauce nicht zu wässrig und nicht zu dick...
    • Sherlock64 27.04.2016 15:20
      Highlight Highlight Ein weiteres Beispiel dafür sind Älplermakronen rückwärts. Aber beim Kochen ist es wie in anderen Gebieten auch: Es gibt Regeln, die als unverrückbar gelten und nicht hinterfragt werden. Zum Beispiel, dass man einen Risotto dauernd rühren soll.
  • Fumo 27.04.2016 12:51
    Highlight Highlight Das ist so ziemlich das letzte was man gleich nach den Mittagessen sehen möchte... schlimm...
    Um so mehr freue ich mich auf die Tortelloni alla panna am Abend (da gehört Rahm halt dazu :D )
    • Züzi31 27.04.2016 13:05
      Highlight Highlight Spaghetti Bolognese bei mir. Ohne Rahm versteht sich. :-)

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