DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Jacques Chirac.
Jacques Chirac.
Bild: EPA
Französischer Ex-Präsident

Jacques Chirac ins Spital eingeliefert

17.02.2014, 21:0617.02.2014, 22:58

Die ehemalige französische Staatspräsident Jacques Chirac ist am Montagabend im Pariser Nobelvorort Neuilly-sur-Seine mit einer Ambulanz ins Spital gebracht worden. Dies bestätigte eine der Regierung nahe stehende Quelle der Nachrichtenagentur AFP. Nach kurzer Behandlung konnte er nach Hause zurückkehren.

Ein Augenzeuge hat auf Twitter ein Foto des mit Blaulicht fahrenden Krankenwagens veröffentlicht. Er sei «absolut nicht in Lebensgefahr», hiess es laut «Le Monde» aus seinem Umfeld. «Er hatte seit zwei Tagen Schmerzen im Bein, vermutlich aufgrund eines Gichtanfalls.» Ähnliche Vorfälle habe es schon früher gegeben, hiess es weiter.

Der 81-jährige Chirac war von 1995 bis 2007 französischer Präsident. In den vergangenen Jahren gab sein Gesundheitszustand immer wieder Anlass zur Sorge, bei öffentlichen Auftritten wirkte er schwach und unsicher. Im Dezember unterzog er sich in einer Pariser Klinik erfolgreich einem Eingriff wegen Nierenproblemen. 2005 erlitt er einen leichten Schlaganfall. In jüngster Zeit erklärte Bernadette Chirac, dass ihr Mann zunehmend vergesslich sei. (pbl/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kritische Ausgabe von «Mein Kampf» in Frankreich erschienen

In Frankreich ist nach rund zehnjähriger Arbeit «Mein Kampf» in einer kritischen Ausgabe erschienen. Auf dem Cover des rund 1000 Seiten langen Werkes taucht weder der Name Adolf Hitler noch der Originaltitel auf.

Der Pariser Verlag Fayard beschreibt seine an diesem Mittwoch im Handel erschienene Ausgabe von «Historiciser le mal» (dt: Das Übel historisieren) als ein Buch gegen die Kampf-und Propagandaschrift Hitlers.

Das Werk sei eine kritische Analyse, eine Dekonstruktion Zeile für Zeile des …

Artikel lesen
Link zum Artikel