Frankreich
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Bei Protesten in Südfrankreich

Granate tötete Demonstrant: Polizei wird jetzt entlastet



Nach dem Tod eines Demonstranten bei Protesten gegen ein Staudamm-Projekt in Südfrankreich haben interne Polizeiermittler die Beamten entlastet. Es habe keinen «professionellen Fehler» gegeben, stellt die Inspektion der nationalen Gendarmerie (IGGN) am Dienstag in Paris fest.

Der 21-jährige Rémi Fraisse war bei den Protesten vermutlich durch eine Polizeigranate getötet worden. Neben den internen Ermittlungen der Polizei laufen auch strafrechtliche Untersuchungen der Justiz.

epa04500123 A demonstrator next to a burning barricade during a demonstration in Toulouse, southern France, 22 November 2014, in tribute to Remi Fraisse, a 21-year-old anti-dam activist killed during clashes between police and opponents of a proposed dam in the south-western region of Tarn. Remi Fraisse was killed at the site of the proposed dam in Sivens, about 50 kilometres north-east of Toulouse, in the early hours of 26 October.  EPA/GUILLAUME HORCAJUELO

Nach dem Tod von Rémi Fraisse protestierten Menschen in ganz Frankreich.  Bild: GUILLAUME HORCAJUELO/EPA/KEYSTONE

Frankreichs sozialistischer Innenminister Bernard Cazeneuve hat den Einsatz sogenannter offensiver Granaten durch die Polizei inzwischen gestoppt. Der Tod des Demonstranten hatte eine heftige politische Auseinandersetzung und landesweite Proteste ausgelöst. 

Rémi Fraisse war Ende Oktober bei Zusammenstössen zwischen Polizisten und Demonstranten gestorben, die gegen das Staudamm-Projekt von Sivens in Südfrankreich protestiert hatten. (feb/sda/afp)

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