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polizei eskorte usa washington rollstuhl

Schneller als 10 Kilometer pro Stunde geht es leider nicht. bild: screenshot

Was aussieht wie die langsamste Verfolgungsjagd der Welt, ist die gute Tat des Tages

Irgendwo im nirgendwo taucht eine ältere Dame im Elektro-Rollstuhl auf. Die alarmierte Polizei lässt sich nicht lumpen und eskortiert die Lady mit Blaulicht nach Hause. 70 Minuten lang – mit knapp 10 km/h.



Die gute Frau wollte eigentlich nur eine Freundin treffen, doch auf dem Nachhauseweg biegt sie prompt falsch ab und landet auf der viel befahrenen «State Route 546» in Washington. Die örtliche Polizei erhält Anrufe von besorgten Verkehrsteilnehmern – der Beamte Dave Hintz rückt unverzüglich aus: «Ich wollte sie nicht stoppen. Ich wollte sie nicht zurückhalten. Ich wollte sie lediglich nach Hause bringen.», wird Hintz zitiert, «ich habe sie so behandelt, wie ich auch möchte, dass jemand meine Mutter behandelt.»

Daraufhin begleitet sie der Polizist mit Blaulicht bis nach Hause. Was ausgesehen hat wie die langsamste Verfolgungsjagd der Welt, ist in Wirklichkeit eine wunderbare Tat des Beamten. Sogar als der Rollstuhl einmal am Strassenrand stecken bleibt, steigt Hintz aus und schiebt den Rollstuhl zurück auf die Strasse. Die Dame zu ihm: «Kipp ihn einfach nicht um!»

Da der elektrische Rollstuhl nur knapp 10 km/h fährt, dauert die Fahrt nach Hause über eine Stunde.

«Viele Leute denken, wir sind Trottel, die nur Bussen für zu schnelles Fahren verteilen oder weil jemand nicht angeschnallt ist.», sagt Mark Francis, Polizist der Washington State Patrol gegenüber KOMO News. «Doch die Leute neigen dazu zu vergessen, dass wir uns an erster Stelle in den Dienst der Bürgerinnen und Bürger Washingtons stellen, und mehr mit ihnen als gegen sie arbeiten.»

Ende gut – alles gut!

(lae via Huffington Post)

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