Gesellschaft & Politik
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Eigenes Kind verhungern lassen

Frau in Texas hingerichtet

Im US-Bundesstaat Texas ist am Mittwoch (Ortszeit) eine zum Tode verurteilte Frau hingerichtet worden. Die 38-jährige Lisa Coleman war wegen der Entführung und Tötung des neunjährigen Sohnes ihrer Freundin, mit der sie sich die Wohnung teilte, verurteilt worden.

Die Frau wurde im Gefängnis von Huntsville per Giftspritze hingerichtet und 18.24 Uhr (Ortszeit, 01.24 Uhr MESZ) für tot erklärt.

Der Junge war verhungert, bei seinem Tod im Jahr 2004 hatte er nur noch 15 Kilogramm gewogen. Er wurde nach Überzeugung des Gerichts ausserdem schwer misshandelt, eingesperrt und festgebunden, weshalb die Strafe auch wegen Kidnappings verhängt wurde. Die Mutter des Kindes wurde zu einer langen Gefängnisstrafe verurteilt.

Coleman ist erst die 15. Frau, die seit Wiedereinführung der Todesstrafe im Jahr 1976 in den USA hingerichtet wurde. In diesem Jahr wurden in dem Land bereits 30 Todesurteile vollstreckt, fast ein Drittel davon in Texas. (sda/afp)



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