Gesellschaft & Politik
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Wir können»

Pablo Iglesias führt spanische Linkspartei 

Die aufstrebende spanische Linkspartei Podemos («Wir können») hat den Madrider Politikdozenten Pablo Iglesias mit grosser Mehrheit zu ihrem Parteichef gewählt. Der 36-Jährige gehört nach Umfragen zu den beliebtesten Politikern im Lande.

Der bisherige Parteisprecher erhielt bei der Abstimmung im Internet 88 Prozent der abgegebenen Stimmen, wie die Partei am Samstag weiter mitteilte. Für die Wahl hatten sich mehr als 250'000 Sympathisanten als Stimmberechtigte registrieren lassen.

Aufholjagd auf Konservative und Sozialisten

Die aus der Bewegung der «Empörten» hervorgegangene Partei hatte bei der Europawahl im Mai - nur zwei Monate nach ihrer Gründung - auf Anhieb fünf Sitze im Europaparlament gewonnen. Iglesias ist den Spaniern durch seine Teilnahme an zahllosen Diskussionsrunden im Fernsehen bekannt.

Im Oktober kündigte er bei einem Treffen von 7000 Parteianhängern in Madrid an, dass Podemos die politische Mitte erobern und die Parlamentswahl im Herbst 2015 gewinnen wolle. Nach einer Umfrage des staatlichen Forschungsinstituts CIS liegt die Partei in der Wählergunst nur knapp hinter der konservativen Volkspartei (PP) von Ministerpräsident Mariano Rajoy und den Sozialisten (PSOE). (sda/dpa)



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Macrons Mann in der Schweiz tickt völlig aus – und wir amüsieren uns prächtig (in 5 Akten)

Joachim Son-Forget war im französischen Parlament eines der Aushängeschilder von Macrons République en Marche. Nun stolpert der Vertreter der in der Schweiz lebenden Franzosen über eine Reihe Tweets, die – je nach Auffassung – sexistisch, hämisch oder amüsant sind. Ein «Drama».

Für einige ist er der Harry Potter der Politik, der Jedi des französischen Polit-Parketts. Für andere ein Sexist, der nicht mehr ganz bei Sinnen ist: Joachim Son-Forget, Vertreter der in der Schweiz lebenden Franzosen im Parlament.

Medien aus ganz Frankreich berichteten seit einer Woche ausführlich über den Fall Son-Forget. Und als sich auch das Schweizer Fernsehen RTS für ihn interessierte, kreuzte Son-Forget mit Harry Potter-Schal beim Interview auf. Ein Insider-Witz zwischen ihm und …

Artikel lesen
Link zum Artikel