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Bohren und Entern

epa04491276 A handout video grab made available by Greenpeace on 15 November 2014 shows Spanish Navy members rescuing a member of Greenpeace after she was allegedly injured in an incident during a demonstration against drilling activities, in the Canary Islands, Spain, 15 November 2014. The environmental protection group accused the military of ramming its motorboats and posted a video of the operation online. The Defence Ministry in Madrid denied the accusations.  EPA/GREENPEACE / HANDOUT BEST QUALITY AVAILABLE HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die spanische Marine hindert Greenpeace-Schlauchboote vor den Kanarischen Inseln daran, ein Bohrschiff zu entern.  Bild: EPA/EFE / GREENPEACE

Spanische Marine geht gegen Greenpeace vor



Die spanische Kriegsmarine hat Umweltschützer von Greenpeace am Entern eines Schiffes gehindert, das bei den Kanarischen Inseln Probebohrungen nach Erdöl vornehmen soll.

Greenpeace warf den Militärs am Samstag vor, bei der Aktion Motorboote von Greenpeace gerammt zu haben.

Das Madrider Verteidigungsministerium wies den Vorwurf zurück. Die Marine habe zwei Schiffe entsandt, um ein Entern der «Rowan Renaissance» zu verhindern, die der Mineralölkonzern Repsol für die Probebohrungen gechartert hatte, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Efe unter Berufung auf das Ministerium.

Eine Umweltschützerin sei ins Meer gestürzt und von einer Schiffsschraube verletzt worden. Marinesoldaten hätten die Italienerin gerettet.

Die spanische Regierung hatte Repsol die Erlaubnis erteilt, vor den Küsten der kanarischen Inseln Lanzarote und Fuerteventura Probebohrungen nach Erdöl vorzunehmen. Die internationalen Umweltschutzorganisationen, die Regionalregierung der Kanaren und fast alle politischen Parteien auf der Inselgruppe sind gegen die Probebohrungen. Sie befürchten negative Auswirkungen auf den Tourismus. (sda/dpa)

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