Gesellschaft & Politik
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Verunglückte Fähre

Südkoreas Präsidentin beschuldigt «Sewol»-Kapitän des Mordes

South Korean President Park Geun-hye speaks during a meeting with parents whose children are now missing in Ship Sewol at a gymnasium in Jindo, South Korea, Thursday, April 17, 2014. Fears rose Thursday for the fate of more than 280 passengers, many of them from a high school on a four-day trip, still missing more than 24 hours after their ferry flipped onto its side and filled with water off the southern coast of South Korea. (AP Photo/Yonhap, Do Kwang-hwan)   KOREA OUT

Park Geun Hye spricht zu den Eltern der verunglückten Schüler. Bild: AP/Yonhap

Südkoreas Präsidentin Park Geun Hye hat dem Kapitän der verunglückten Fähre «Sewol» vorgeworfen, sich durch sein Verhalten des «Mordes» schuldig gemacht zu haben. Die Taten des Kapitäns und einiger Besatzungsmitglieder seien vollkommen unverständlich, inakzeptabel und kämen Mord gleich. 

Bei einem Treffen mit Beratern sagte Park am Montag, es sei zunehmend klar, dass der Kapitän Lee Joon Seok die Evakuierung des sinkenden Schiffes unnötig verzögert und die Passagiere dann «im Stich gelassen» habe, als er das Schiff verliess. «Dies ist vollkommen unvorstellbar, rechtlich wie ethisch», sagte Park. 

Sie kündigte an, dass das Verhalten aller Beteiligter, angefangen von den Eignern des Schiffs, über die Inspektoren bis hin zur Besatzung, untersucht werde, und die Verantwortlichen vor Gericht gebracht würden. 

Lee war am Samstag, ebenso wie der Steuermann und die relativ unerfahrene dritte Offizierin, festgenommen worden, die zur Zeit des Unglücks das Kommando auf der Brücke hatte. (rey/sda/afp) 



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Nein zum Migrationspakt – Gegner liegen zur Zeit leicht vorne 

Der UNO-Migrationspakt würde gemäss einer Umfrage derzeit wohl abgelehnt. Die Nachbefragung zu den Eidgenössischen Abstimmungen des Medienkonzerns Tamedia bestätigt im weiteren weitgehend die Einschätzung des Abstimmungssonntags.

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Wenig glaubwürdig war …

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