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Geri Müller beantwortete am Freitagnachmittag Fragen der Journalisten.
Geri Müller beantwortete am Freitagnachmittag Fragen der Journalisten.
bild: watson/william stern
#Gerigate

Geri Müller: «Ich werde das Beste daraus machen» 

07.11.2014, 11:2407.11.2014, 19:40
Ein Artikel von
Aargauer Zeitung

Mit dem Abschluss der Mediation wird die interimistische Aufgabenverteilung aufgehoben. Das heisst, Geri Müller erhält – mit einer Ausnahme – seine Ressorts zurück, die ihm der Stadtrat entzogen hatte. Das Ressort Standortmarketing übernimmt Stadträtin Ruth Müri.  

Geri Müller, der in der gesamten Mitteilung nicht einmal beim Namen genannt wird, wird damit ab sofort neben seinen bisherigen Aufgaben auch seine Führungsaufgaben in den Ressorts Stadtentwicklung und Finanzen wieder wahrnehmen. 

Müller: «Ich verstecke mich nicht»

Geri Müller kann wieder seine Arbeit aufnehmen.
Geri Müller kann wieder seine Arbeit aufnehmen.
Bild: KEYSTONE

Geri Müller dürfte dieser Entscheid freuen. Gegenüber watson sagte der amtierende Stadtammann, die Ausgangslage sei nicht opitmal. «Ich versuche aber das beste daraus zu machen», schliesslich könne man ihm im fachlichen Bereich nicht viel vorwerfen. Er wolle sich nicht verstecken, sondern sich auf der Strasse zeigen. «Und dort erhielt ich positive und negative Rückmeldungen», so Geri Müller gegenüber watson.

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Der Stadtrat hatte die Mediation mit Geri Müller rund drei Wochen nach Beginn der Nacktselfie-Affäre beschlossen. Der Stadtrat hatte Geri Müller nahegelegt, sein Amt als Stadtammann niederzulegen. Das lehnte dieser allerdings ab. Danach hatte der Stadtrat dem Ammann seine Ressorts, die dieser wegen der Nackt-Selfie-Affäre abgegeben hatte, nicht wieder zurückgegeben. Die Verantwortung von Müllers Ressort blieb damit bei Vizeammann Markus Schneider. 

Gemäss der Mitteilung der Stadt Baden sei Ziel der Mediation gewesen, «die Situation zu klären und im Rahmen der demokratischen Grundsätze sowie der rechtlichen Möglichkeiten zu einer für die Stadt Baden tragfähigen Lösung zu kommen». 

Jetzt auf

In «einem intensiven Mediationsprozess und unter Abwägung sämtlicher Risiken und Gegebenheiten» hat sich der Stadtrat «zu einer pragmatischen Lösung» entschieden. Der Stadtrat stelle das Wohl der Stadt und der Bevölkerung in den Vordergrund. Der Stadtrat habe den rechtlich gangbaren Weg gewählt und sei überzeugt, dass diese pragmatische Lösung für die Zukunft der Stadt Baden die beste Chance sei, die anstehenden Herausforderungen und Aufgaben konstruktiv anzupacken und zu erfüllen. (pma/wst/az)

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